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Arthas

Aus Forscherliga-Wiki

Information Der folgende Artikel wurde als Kandidat für den "Artikel der Woche" vorgeschlagen. Eine Übersicht über die früheren Artikel der Woche und die aktuellen Vorschläge findet sich hier. Ein paar Hinweise, wie ein guter Artikel der Woche verfasst sein sollte, gibt diese Anleitung.
Arthas Menethil
Arthas Menethil
Volk: Untoter
Art: Todesritter
Zugehörigkeit: Geißel
Geschlecht: Männlich
Titel: Inkarnation des Lichkönigs,
ehem. Kronprinz von Lordaeron
Gesinnung: Feindlich
Herkunft: Lordaeron
Status: Frostthron

Arthas war der einzige Sohn von König Terenas Menethil und Kronprinz von Lordaeron. Nun ist er die Inkarnation des Lichkönigs und schmiedet vom Frostthron in Nordend aus Pläne, um Horde und Allianz gegen ihre eigenen Völker zu wenden so wie er einst vom Lichkönig korrumpiert wurde, sich gegen seinen eigenen Vater zu stellen.

Inhaltsverzeichnis

Charakter

Arthas war einst ein idealistischer, wenn auch etwas unbedachter junger Mann, der davon träumte, eines Tages Nachfolger seines Vaters als König von Lordaeron zu werden. Er besaß große Ehrfurcht vor dem heiligen Licht und wünschte sich nichts sehnlicher, als Leid von seinem geliebten Volk abzuwenden. Prinz Arthas war einst ein heroischer und tugendhafter Verteidiger seiner Heimat. Aller Sturköpfigkeit und unterschwelligen Arroganz zum Trotz, konnte niemand seine Tapferkeit und Zähigkeit bestreiten.

Geschichte

Ausbildung zum Paladin

Arthas wurde mit neunzehn Jahren Paladin-Lehrling und Lieblingsschüler von Uther Lichtbringer. Er liebte den gütigen Uther wie einen Onkel, sehnte sich aber danach, sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und ein Held wie die tapferen Veteranen zu werden, die im Zweiten Krieg gekämpft haben. Auch wenn ihn das Ende seiner kurzen Affäre mit der Zauberin Jaina Prachtmeer schmerzte, ging Arthas ganz in seinen Rollen als Prinz von Lordaeron und heiliger Paladin auf. Doch dann kam die Geißel und verheerte sein Königreich mit ihrer Seuche. Der Prinz zog gegen die Geißel, doch in Stratholme erhob er seinen Hammer gegen sein eigenes Volk. Danach war er nie mehr der glorreiche Prinz Lordaerons, der er einst gewesen war. Er schwor, den Schreckenslord Mal'Ganis, den er für den Anführer der Geißel hielt, bis ans Ende der Welt zu folgen.

Verfolgung nach Nordend

Nachdem Mal'Ganis ins arktische Land Nordend entkommen war, sammelte Arthas seine Streitkräfte und folgte ihm. Er gab zwar vor, die Bedrohung durch die untote Geißel ein für allemal beenden zu wollen, aber in Wirklichkeit wurde er von seiner Rachsucht getrieben. Um mit Mal'Ganis abzurechnen und sich Genugtuung zu verschaffen, hätte er den Schreckenslord bis ans Ende der Welt gejagt.

Die Runenklinge des Lichkönigs

In den kargen Eiswüsten Nordends traf er auf Muradin Bronzebart und eine Expedition seiner Forscherliga. Muradin war aufgebrochen, um die magische Runenklinge Frostgram, eine durch Ner'zhul geschmiedete und verfluchte Waffe, zu finden, die sich in geheimen Gewölben unterhalb des Eises verbarg. Von der Macht des Schwertes überzeugt, die in der Lage wäre, Mal'Ganis zu vernichten, machte er sich gemeinsam mit Muradin auf die Suche. Er ließ sich weder von den Wächtern der Runenklinge, noch von der Inschrift im Sockel des Schwertes warnen, und war sogar bereit, das Leben seines Freundes zu opfern. Der junge Prinz unterlag den Einflüssen der Klinge: er irrte Tag um Tag in den erstarrten Stürmen von Nordend umher, um schließlich Eiskrone zu erreichen und Ner'zhul seine Seele anzubieten. Die vampirische Runenklinge verlieh ihm ungeahnte Macht, aber Arthas verlor seine Seele und wurde dem Willen des Lichkönigs unterworfen.

Wandel zum Todesritter

Ner'zhuls subtiles Ränkespiel hatte Arthas zu Frostgram geführt und ihn verdorben. Durch die Runenklinge, die der Lichkönig geschmiedet hatte, hörte Arthas nun die Stimme des dunklen Lords der Toten und wurde auf seine finsteren Pläne eingeschworen. Nachdem Arthas seine Rache an Mal'Ganis geübt hatte, wanderte er in die eisigen Einöden von Nordend hinaus. Von Frostgrams ständig bohrender Stimme gequält verlor er auch den letzten Rest seines Verstandes. Arthas wurde Ner'zhuls erster Todesritter und der mächtigste General der Geißel. Er war verantwortlich für die Zerstörung von Lordaeron sowie viele Morde. Arthas Liste an getöteten Gegner ist lang: Er tötete den Schwarzen Drachen Searinox, bekämpfte Kel'Thuzad, vernichtete Mal'Ganis und den Wächter von Frostgram, später tötete er als Todesritter seinen ehemaligen Mentor Uther Lichtbringer, seinen Vater König Terenas, Sylvanas Windläufer, Antonidas, den Blauen Drachen Sapphiron und den Vergessenen unter Azjol-Nerub.

Nach dem Fall von Lordaeron und dem Mord seines Vaters ernannte sich Arthas schnell selbst zum König. Er herrschte mit eiserner Hand über der Asche des menschlichen Königreiches. Ein Riss in der Eiskrone ließ ihn nach und nach seine nekromantischen Kräfte verlieren und so musste er zu Ner'zhul zurückzugehen, der sich von den Armeen Illidans und Kael'thas' bedroht sah. Arthas schaffte es trotz der Hilfe von Anub'arak nicht, sich einen Weg unter den alten Katakomben von Azjol-Nerub zu bahnen, um Illidan zuvorzukommen, indem er den Frostthron als erster erreichte. Arthas zerstörte Eiskrone mit der Schneide des mächtigen Frostgram, und ließ sich durch den Geist von Ner'zhul übernehmen. Der ehemalige Hexer und der junge Prinz herrschen von nun an in nur einem Körper über die untote Nation.

Zitate

  • "Ich habe schon ein Königreich in Aussicht; ein Land, über das ich herrschen kann. Was will ich mehr? Ein richtig langer Winterurlaub, das wär' was..." - Arthas Goldmünze, Dalaran