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Qsicon Exzellent Dieser Artikel wurde am 28. Dezember 2015 als Spotlight der Woche vorgestellt.
Dialog-information Info: Dieser Artikel beschreibt einen inaktiven Spielercharakter.

Aussehen und Merkmale

Die feuerroten Haare des Trolls, sehen so aus als hätte ein wilder Vogel versucht darin ein Nest zu bauen. Hin und wieder bemerkt man ein listiges und keckes Aufblitzen in den rot geäderten Augen. Der Troll scheint mittleren Alters zu sein, zumindest lässt ein zartes Netzwerk an Falten um Mund, Augen und auf der Stirn darauf schließen. Die wuchtigen Hauer ragen hervor und verhindern, dass sich der Mund ganz schließt. Die Stimme ist kehlig, rau und kratzig. Falls man ihn einmal ohne Hemd sieht, kann man schräg über den Brustkorb verlaufende, weißliche Narben erkennen, die offensichtlich von einer Raubkatze stammen. Auf der linken Brust lässt sich außerdem die stilisierte Darstellung eines Panthers im Sprung als Tätowierung erkennen. Auf der rechten Brust prangt das Wappen der Anduri.

Persönlichkeit:

Bacco hat einen sehr entspannten Umgang mit anderen – vor allem mit Trollen. In der Gesellschaft von seinesgleichen fühlt sich der Troll sichtlich am wohlsten. Neugier ist ein weiterer Wesenszug von Bacco, ein Umstand, der sich möglicherweise auch darauf zurückführen lässt dass er seit er vor ein paar Jahren ohne Gedächtnis am Strand nahe Grom Gol aufwachte, versucht Licht in seine Vergangenheit zu bringen. Bacco schätzt Kameradschaft und Ehrlichkeit, und ist ein zuverlässiger Gefährte und treuer Freund wenn man ihm auf diese Weise begegnet.


Baccos Geschichte

Bacco wuchs als Sohn des Jägers Nokjin und der Schamanin Zabra in einem aus wenigen Hütten bestehenden Dörfchen auf. Die Familienhierarchie war streng und eher patriachalisch geprägt, doch voller Zuneigung der Eltern zueinander und zu den Kindern. Ursprünglich wollten die Eltern einen Krieger aus ihrem zweitältesten Sohn machen, umso mehr als der älteste Sohn Takoho, der ursprünglich dafür ausgebildet werden sollte, beim Fischen von einem Schnappkieferkrokodilisken erwischt und gefressen worden war. Nokjin und Zabra, die beide unterschiedliche Kampferfahrungen hatten brachten ihrem Sohn den Umgang mit Dolchen, Äxten und Speeren bei und bereiteten ihn darauf vor dass er weitere Ausbildung in einem anderen Trolldorf erhalten sollte. Ausgerüstet mit reichlich Dörrfisch, einem von Zabra selbst genähten und aufwendig mit Muscheln und Fischknorpeln verzierten Pack Kleidung machte sich der junge Troll schließlich daran das weiter im Dschungel gelegen Dorf, in dem er von einem Vetter seines Vaters die Ausbildung zum Krieger – und speziell den Umgang mit Schwertern und Keulen erhalten sollte.

Nach einem Marsch von annähernd zwei Tagen durch den Dschungel erreichte er schließlich ein Gebiet in dem die Pfade wieder etwas ausgetretener waren, und auch halb geerntete Bananenstauden darauf hinwiesen dass in der Nähe wohl ein Dorf war. Ein weiteres Anzeichen dafür war auch der Feuergeruch. Als Bacco, der zunächst vom Marsch durch den Dschungel erschöpft gewesen war, voll neuem Elan einen Urwaldriesen umrundete, sprang ihn plötzlich ein Panther an und fetze ihn mit einem Hieb über seinen Brustkorb gegen den Baum. Dabei stürzte der Troll so unglücklich, dass er mit dem Kopf voller Wucht gegen die Wurzeln prallte. Das letzte was er wahrnahm bevor er in die Umarmung der Ohmacht fiel, war die große schwarze Katze, die über ihm stand.

Mit brummendem Schädel und brennendem Schmerz auf der Brust kam er später wieder zu sich und stellte fest, dass es mittlerweile dunkel war. Nur ein kleines, rauchlos brennendes Feuer in der Nähe gab etwas Licht und ließ Schatten über das Gesicht der alten Trollfrau wandern, die neben ihm saß. Wie sich heraus stellte war die Alte Nana Rilja, die Kräuterhexe und Mojoschmeisserin des Dorfes – und nach einem Überfall durch die Blutskalpe wenige Stunden zuvor die einzige die überlebt hatte, weil sie gerade auf Kräutersuche im Dschungel war.

Als Nana Rilja von der Kräutersuche zurückgekehrt war, war das Dorf niedergebrannt, die Leichname der anderen Dorfbewohner lagen zerstückelt und geschändet zwischen kokelnden Trümmern. Vereinzelte zerbrochene Speere die herum lagen wiesen die charakteristische Musterung der Waffen der Blutskalptrolle auf. Bei ihrer Suche nach Überlebenden hatte sie dann Bacco gefunden in dessen Nähe, versteckt unter einem Busch immer noch der grosse Panther gelegen hatte. Nana Rilja war überzeugt davon dass es sich nicht um irgendeinen Panther handelte, sondern dass es die Loa Bethekk selbst gewesen war, die sich Bacco in den Weg gestellt hatte, um zu verhindern dass er auch abgeschlachtet würde. Bacco selbst sei nun ein gezeichneter und von Bethekk auserwählter, und somit sei sein Weg der der Magie. All dies erklärte Nana Rilja während sie die Krallenspuren auf Baccos Brust mit einer zähflüssigen Pflanzenpaste behandelte – um Bethekks Mal trotz der guten trollischen Regeneration zu erhalten.

Zwei Tage später machten sich Bacco und Nana Rilja auf den Weg zurück an die Küste in das Dorf von Baccos Eltern, berichteten von dem Überfall und Nana Rilja machte Nokjin und Zabra klar, dass sie Bacco nun, da er von Bethekk gezeichnet wäre, zum Mojoschmeisser ausbilden würde.

Rilja war hart, aber gerecht während ihrer Ausbildung, stellte Bacco oft vor annähernd unlösbare Aufgaben. Vor allem in der Anfangszeit fragte sich Bacco oft was das ganze eigentlich sollte, denn Rilja übertrug ihm haufenweise körperliche Aufgaben. Eines Tages platze ihm der Kragen und wutschnaubend fauchte er die Alte an, dass sie ihm endlich beibringen solle wie er Mojo schmeissen könne und ihn nicht nur wie ihren persönlichen Haus und Hof-arbeiter benutze könne. Rilja, die gerade dabei war den Schrumpfkopf eines unvorsichtigen Menschen der sich dem Dorf zu sehr genähert hatte, zu zubereiten, blickte lächelnd auf und mit einem Kopfnicken auf Baccos Hände meinte sie dass sie das doch täte. Als Bacco irritiert und immer noch zornig auf seine Klauen blickte stelle er fest, dass da ein wurfbereiter Feuerball pulsierte.

In der Folgezeit seiner Ausbildung lernte Bacco wie er auch ohne heftige Gefühlswallungen das Mojo formen konnte – und er lernte eine weitere Spezialität von Nana Rilja: Das gekonnte Zubereiten von Schrumpfköpfen. Begierig darauf beide Techniken – das Mojoschmeissen und das Schrumpfkopf herstellen – zu verbessern, übernahm Bacco nur all zu bereitwillige sämtliche Aufträge die sich mit der Kopfjägerei befassten.

[( Diese Hintergrundgeschichte ist Bacco selbst – zumindest aus momentaner Sicht – nicht bewusst, da er vor ein paar Jahren aus noch unbekannten Gründen sein Gedächtnis verloren hat. )]

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