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Blutelfen

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Allgemeines

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Für beinahe siebentausend Jahre pflegten die Hochelfen ihr strahlendes magisches Königreich, tief in den Wäldern des nördlichen Lordaeron. Vor fünf Jahren jedoch fiel die Geißel in Quel'Thalas ein und vernichtete die elfische Zivilisation beinahe völlig. Angeführt vom bösartigen Todesritter Arthas, zerstörte die Geißel den geheimnisvollen Sonnenbrunnen und schnitt so die Elfen von ihrer Quelle arkaner Energie ab. Obwohl die Narben dieses Kampfes noch spürbar sind, haben sich die verbliebenen Elfen zusammengeschlossen und große Teile ihrer Heimat wieder eingenommen. Diese verbitterten Überlebenden, die sich "Blutelfen" nennen, haben sich der Wiedererlangung ihrer einst mächtigen Kräfte verschrieben. Inspiriert durch die Führung ihres geliebten Prinzen, Kael'thas Sonnenwanderer, streben die Blutelfen nun nach neuen Quellen arkaner Magie und der Verteidigung ihrer Länder gegen die untoten Schrecken der Geißel. [1] Aus ihnen entwickelten sich die Getriebenen und die Teufelsblutelfen. Auch die San'layn waren einst Blutelfen.

Architektur

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Blutelfische Architektur zeichet sich durch elegante Formen und reichhaltige Verzierungen aus. Auch hier werden durchgehend warme Farben wie Rot oder Gold eingesetzt. Das Wappentier der Blutelfen ist der Phönix, mit dem sich das Volk der Blutelfen verbunden fühlt, möglicherweise weil Phönixe nach ihrem Tod wiedergeboren wurden, wie auch die Blutelfen als Hochelfen "starben" und als Blutelfen wieder auferstanden.

Heraldische Deutung des Wappens

Das neue Wappen des Blutes, welches die Blutelfen gewählt haben, zeigt tiefere Symbolik und Hinweise auf die Geschichte dieses Volkes. Im Zentrum ist ein goldener Falke zu sehen, der die Flügel ausbreitet. Der Falke könnte jedoch auch ein Phönix sein. Dafür spricht, dass der Vogel keine Beine hat und Flammen ihn umgeben. Der Phönix wäre das Symbol für die Blutelfen, die sich aus der Asche erhoben haben, ebenso für die Stadt Silbermond. Oben ist ein großer, stilisierter Tropfen zu sehen, vielleicht eine Träne, vielleicht ein Blutstropfen. Beides zeigt etwas an, der Blutstropfen auf die Gefallenen, die Träne die Trauer. Unten sind Mistelzweige angeordnet. Misteln stechen in der Hand und sind ein Symbol des Schmerzes, welchen die Blutelfen erlitten. Die vorherrschenden Farben sind rot und gold.

Der Durst

Nach der Zerstörung des Sonnenbrunnens hatten die Blutelfen erneut mit dem Manaentzug zu kämpfen, wie als vor zehntausend Jahren der Brunnen der Ewigkeit zerstört wurde. Blutelfen kämpften permanent mit dem magischen Entzug und suchten nach alternativen Quellen. Diejenigen, die von ihrer Sucht übermannt mutierten zu Getriebenen. Durch Kael'thas Bündniss mit Illidan Sturmgrimm gelang es den Blutelfen, dämonische Energien in sogenannte Chaoskristalle zu speichern. Über ein Verteilersystem wird die Chaosenergie in ganz Silbermond verteilt und stillt damit den Magiedurst der Blutelfen.

Der Konsum der Chaos-Energie hat ihre physiologische Erscheinung bereits leicht verändert, es war quasi eine sanfte Evolution im Gange, der Entwicklung von Nachtelfen zu Satyrn nicht unähnlich. Chaos-Energie hat außerdem negative Auswirkungen auf den Charakter, positive Gefühle wie Liebe oder Mitgefühl sterben ab, während negative Gefühle wie Arroganz, Hass und Machtgier sich bis ins Extreme steigern. Die Teufelsblutelfen stellen die schlimmste Art der arkanen Korruption dar.

Neben den Chaoskristallen wurde durch den gefangenen Naaru M'uru heilige und durch die arkanen Sankten arkane Magie gewonnen. Allerdings wehrten sich einige der Blutelfen mit Erfolg gegen diesen mentalen Einfluss. Nach den Ereignissen um das Sonnenbrunnenplateau und die Reinigung durch Prophet Velen wurde der Sonnenbrunnen erneuert. Er strömt nun arkane und heilige Magie aus, was einerseits den Magiedurst der Blutelfen stillt, andererseits langsam der Korruption entgegenwirkt. [2]

Grüne Augen

Die Situation der Blutelfen ähnelt stark jener der Orcs und ihrer grünen Haut. Schon allein die Nähe zu teuflischer Magie lässt die Augen der Blutelfen sich grün verfärben. Selbst dem frommsten Priester oder heimatfernsten Weltenwanderer konnte es nach dem Dritten Krieg in Quel'Thalas oder der Scherbenwelt geschehen, dass seine Augen sich in der Nähe teuflischer Magie veränderten. Ähnlich wie bei der Haut der Orcs benötigt es viel Zeit, bis ein solcher Effekt wieder verschwindet. So gesehen kann man teuflische Magie mit einer Art Strahlung vergleichen. Sie durchdringt das gesamte Gebiet und sickert in alle umliegenden Gegenstände und Wesen ein. Was auch immer sich in der Nähe einer Quelle teuflischer Magie aufhält, wird von einer leichten Verderbnis befallen, die sich bei den Hochelfen und den Orcs auf sehr sichtbare Weise äußert. [3]

Religion

Bis zur Trennung innerhalb der nachtelfischen Gesellschaft, folgten die Hochgeborenen dem Glauben an Elune und der Mondanbetung. Als die Hochgeborenen von den Druiden verbannt wurden und an der Küste des östlichen Landes landeten um ihr magisches Königreich zu errichten, wandten sie sich von der nächtlichen Lebensweise und der Verehrung Elunes ab. Sie verehrten von dort an die ewige Sonne und nannten sich fortan Hochelfen.[4]

Auch wenn die Hochelfen ein eher atheistisches Arkanistenvolk waren, so fand durch die guten Beziehungen zu den Menschen der Lichtglaube, wenn auch nur geringfügig, Einzug in die elfische Gesellschaft. Da aber niemals eine Kirche in Quel'thalas errichtet wurde und sich die meisten Priester bei den Menschen im Königreich Lordaeron aufhielten, ist davon auszugehen, dass der Lichtglaube seinerzeit bei den Hochelfen eher eine Randreligion war. Nach dem Einfall der Geißel waren viele Geistliche davon überzeugt, dass Licht hätte die Hochelfen verlassen. Durch dieses Ereigniss verschwand der Lichtglauben größtenteils aus der Gesellschaft der Blutelfen. [5]

Sonnenbrunnen und das Heilige Licht

Seit dem Ende von The Burning Crusade und der Reinigung des Sonnenbrunnens haben sich die Blutritter und Priester wieder dem Licht zugewandt. Seitdem nutzen alle Blutelfen, die das Heilige Licht wirken, die Macht des erneuerten Brunnens. Es ist ein harmonisches Verhältnis und es entsteht keine Zwietracht mehr aus den Versuchen der Blutelfen, das Licht ihrem Willen zu beugen. Das Ganze wird aller Wahrscheinlichkeit nach langfristig positive Auswirkungen auf die Gesellschaft der Blutelfen haben. [6] [7] [8]

Geschichte

Blutelfen und die Horde

Zirka 85% der Blutelfen befinden sich noch in Azeroth und nicht in der Scherbenwelt. Die meisten Blutelfen Azeroths leben in Quel'Thalas. Die Weltenwanderer zum Beispiel, eine kleine, aber elitäre Gruppe von Blutelfen-Waldläufern, kämpfen, um die letzten der Geißel aus Quel'Thalas zu vertreiben. Im Allgemeinen haben die Blutelfen einen negativen Eindruck von der Horde. Die Feindseligkeit der Blutelfen gegenüber den Trollen etwa ist seit der Gründung von Quel'Thalas bestens dokumentiert, und diese Feindschaft wurde in den Trollkriegen nochmals untermauert. Auch für die Orcs haben die Weltenwanderer nicht viel übrig, denn es waren Orctruppen, die im Zweiten Krieg die Grenzlande von Quel'Thalas überfielen, verwüsteten und niederbrannten. Gegen die Tauren haben die Weltenwanderer eigentlich nichts, sehen sie aber meist als ungeschlachte tierische Monster an. Doch die Blutelfen haben inzwischen gute Beziehungen zu den Verlassenen, was sie größtenteils Königin Sylvanas Windläufer verdanken, die einst eine Hochelfe war und den Rang eines Waldläufergenerals von Silbermond inne hatte, bevor Arthas sie gegen ihren Willen in eine Untote verwandelte. Die neue Bansheekönigin Sylvanas behauptet, sie fühle sich immer noch als eine der glühendsten Verteidigerinnen von Quel'Thalas. Sie hat wiederholt ihre Hilfe in Form von Nachschub und Truppen angeboten.

Zu Beginnn hatten die Blutelfen, die offenbar eine Falle fürchten, die meisten ihrer Offerten ausgeschlagen, insbesondere solche, bei denen Soldaten der Verlassenen in Blutelfengebieten stationiert worden wären. Doch es was den eingekesselten Elfen schmerzlich bewusst, dass sie der Geißel zahlenmäßig erheblich unterlegen waren, und dass offenbar niemand sonst für das kämpfen würde, was von Quel'Thalas noch übrig ist. Besonders die Allianz hat keinerlei Interesse daran gezeigt, den Blutelfen in Azeroth zu helfen, weder dabei, zur Scherbenwelt zu gelangen, noch bei der Vertreibung der Geißel aus Quel'Thalas. Die Allianz, die schon den paar verstreuten Hochelfen, die es noch gibt, mit Misstrauen begegnet, hält die Blutelfen für noch weniger vertrauenswürdig. Besonders die Nachtelfen stehen den Blutelfen feindselig gegenüber, denn für die Nachtelfen stinken die Sin'dorei nach Verzweiflung und arkaner Magie. Angesichts der prekären Lage, in der sich die Blutelfen in Azeroth befanden, gingen sie ein Zweckbündnis mit der Horde ein. [9]

Unterteilungen

Gruppierungen
Ränge

Anmerkungen: Bei den letzten fünf genannten Gruppierungen handelt es sich um feindlich gesinnte Blutelfeneinheiten die entweder unter dem Kommando von Kael'thas Sonnenwanderer oder der Illidari sind. Anfangs existierte eine weitere Einheit welche in den Wälder von Terokkar stationiert war: Die "Blutelfen der Blutschwingen". Diese Einheit wurde jedoch in "Blutelfen der Feuerschwingen" unbenannt.

Zauberbrecher

Einst waren auch die "Zauberbrecher" ein fester Bestandteil der militärischen Struktur der Sin'dorei. Doch die bereits lichten Reihen dieser mächtigen Truppe wurden noch weiter dezimiert als Kael'thas Sonnenwanderer und seine Streitmächte der Brennenden Legion über ihr Hauptquartier auf der Insel von Quel'Danas herfielen. Die einzige Kompanie, die noch existiert, ist lediglich ein Relikt vergangener Zeiten: Die Zauberbrecher haben nach Kael'thas' Verrat davon Abstand genommen, neue Rekruten auszubilden. [10]

World of Warcraft: Cataclysm

Fast 7.000 Jahre lang war der heilige Sonnenbrunnen – ein magischer Brunnen, der mit einer Phiole reiner arkaner Energie aus dem ersten Brunnen der Ewigkeit erschaffen wurde – das Zentrum der hochelfischen Gesellschaft. Genährt und gestärkt durch die mächtigen Energien des Sonnenbrunnens erblühte das verzauberte Königreich der Hochelfen Quel’Thalas innerhalb der grünen Wälder nördlich von Lordaeron. Doch während des Dritten Krieges wurden die Hochelfen fast vollständig vom Angesicht Azeroths getilgt. Angeführt vom Todesritter Arthas stürmte eine Geißelarmee in Quel’Thalas ein und vernichtete fast neunzig Prozent der Bevölkerung des Königreichs. Nach diesem Massaker nutze Arthas den mystischen Sonnenbrunnen, um den gefallenen Totenbeschwörer Kel’Thuzad wiederzubeleben, und verderbte dabei den Brunnen unwiederbringlich.

Aus Angst, dass der besudelte Brunnen sein ohnehin schon schwindendes Volk vollständig auslöschen könnte, versammelte Prinz Kael’thas Sonnenwanderer eine Gruppe von Verteidigern Quel’Thalas’ und zerstörte den Brunnen, um die Katastrophe abzuwenden. Dadurch wurden die Hochelfen zwar vor der dauerhaften Aussetzung der dunklen Energien des Sonnenbrunnens errettet, doch das Fehlen des Brunnens weckte in ihnen fürchterliche Entzugserscheinungen. So begab sich Kael’thas auf die verzweifelte Suche nach Hilfe für sein Volk, das er von nun an Blutelfen nannte, und machte sich auf in die zerschlagenen Weiten der Scherbenwelt. Dort schloss er ein Bündnis mit dem abtrünnigen Dämonenjäger Illidan Sturmgrimm, in der Hoffnung, ein Heilmittel für den quälenden Entzug der Blutelfen zu erlangen.

Kael’thas hatte seinem Volk versichert, dass er eines Tages nach Quel’Thalas zurückkehren und sie ins Paradies führen würde, doch die Zeit zeigte, dass seine Versprechen nichts als Lügen waren. Durch sein Vertrauen auf Teufelsenergie in der Scherbenwelt, der düsteren und verderbenden Essenz der Brennenden Legion selbst, wurde der Prinz wahnsinnig. Ohne das Wissen Illidans, brachte der Anführer der Legion Kil’jaeden Kael’thas unter seinen Einfluss.

Auf Geheiß seines neuen Meisters kehrte der abtrünnige Prinz schließlich nach Azeroth zurück und nahm den Standort des Sonnenbrunnens ein. Er hoffte, den Brunnen nutzen zu können, um Kil’jaeden in die Welt zu führen. Doch glücklicherweise wurde Kael’thas erschlagen, bevor seine Waghalsigkeit Azeroth in den Untergang führen konnte. Nach dem Sieg über Kil’jaeden reinigte der draenische Prophet Velen den Sonnenbrunnen mit dem vom Licht durchfluteten Herzen eines gefallenen Naaru und verwandelte ihn in eine Quelle heiliger und arkaner Energien.

Von der Wiedergeburt des Sonnenbrunnens inspiriert, schlugen die Blutelfen ein neues und glorreiches Kapitel in der Geschichte ihres uralten Volkes auf. Zwar scheuen sich einige Elfen immer noch davor, ihre Abhängigkeit von der arkanen Magie hinter sich zu lassen, doch andere haben die Änderung zum Besseren in Quel’Thalas mit offenen Armen empfangen. Und doch kann nur die Zeit zeigen, ob die Blutelfen gelernt haben, die tragischen Fehler ihrer Vergangenheit nicht zu wiederholen. [11]

Persönlichkeiten

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Quellen

  1. wow-europe.com
  2. Interview mit Metzen
  3. Blizzard Entertainment: Creative Development #3 - Wie konnte sich das teuflische Glitzern in den Augen der Blutelfen so verbreiten?
  4. Die Verbannung der Hochelfen
  5. "Das Licht hat uns verlassen."
  6. Epilog Sonnenbrunnenplateau
  7. Bluepost über die Blutritter
  8. Blizzard Entertainment: Creative Development #1 - Antworten: Erhalten Blutelfen ihre Macht vom Sonnenbrunnen?
  9. Treue gegenüber der Horde
  10. Blizzard Entertainment: Creative Development #2 - Was ist aus den Zauberbrechern der Blutelfen geworden?
  11. http://eu.battle.net/wow/de/game/race/blood-elf

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