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Cathleena

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Allgemeine Beschreibung

  • Name: Cathleena Nightwing
  • Spitzname/Rufname: Cat
  • Volk: Nachtelfe
  • Geschlecht: Weiblich
  • Augenfarbe: silbern
  • Haarfarbe/Frisur: blau, schwärzlich schimmernd, lang und offen getragen
  • Alter: 132 Jahre
  • Größe: 1.92m
  • Körperbau: schlank
  • Herkunftsort: Nachthafen
  • Wohnort: Überall
  • Klasse: Druidin (Druidenschülerin)
  • Alternativgestalt: Katze
  • Besondere Merkmale: 'Katzenzähnchen' (spitzere, längere Eckzähne), rote Gesichtstätowierung, schwarzes Samthalsband mit daran befestigtem goldenen Ring mit geschliffenem Edelstein

Persönlichkeitsbeschreibung

Wer Cathleena kennen gelernt hat, mag bemerkt haben, dass sie sich generell (sollte keine nicht-alltägliche Situation vorliegen) nach einem von drei Verhaltensmustern verhält.

  1. Cat: Cat die Streunerin ist eine einfache, freche, ehrliche und etwas naive Katze, die durch die Welt streunt, immer auf der Suche nach Freunden ist und gelegentlich mit spontaner Verspieltheit Bösewichter in den Wahnsinn treibt. Recht kindlicher Charakter.
  2. Lady Nightwing: Bemüht elfisch, erhaben und den guten Ton zu wahren versuchend scheint sie in ihrer Rolle als hohe Lady noch nicht sehr erfahren und sicher zu sein. Sie scheint selbst nicht ganz zu wissen, warum sie sich als Lady gibt. Eher erwachsener Charakter.
  3. Unsichere Cat: Wann immer etwas schiefgeht, solange sie damit näher zu tun hatte, wird Cat sich die Schuld geben und daran verzweifeln. Verhält sich niemals in der Nähe gewisser Personen nach diesem Muster.

Hintergrundgeschichte

Was bei Hyjal geschah

Thralls mächtige Stimme durchbrach den Lärm der Schlacht und hallte wie Donner über die Lichtung, auf der die nunmehr fast zerstörte Feste der Orks als zweite Verteidigungslinie des Weltbaumes Nordrassil selbst errichtet worden war. Er rief nur ein Wort, doch dieses eine, für Orks eigentlich recht ungebräuchliche Wort veranlasste die Kämpfenden kurz, inne zu halten. "Rückzug!"

Hastig halfen die mittelschwer Verwundeten den schwerer Verletzten auf und begannen einen eiligen Marsch zum Rand des Waldes. Elfen und sogar Überlebende der Menschen kamen ihnen entgegen, nahmen ihnen die Verletzten ab und gaben den Orks mit einem gewaltigen Sperrfeuer ihrer Bögen und Gewehre die Gelegenheit und nötige Zeit für einen Rückzug. Cathleena Nightwing stand dort, gerade hinter der ersten Baumreihe und tat iohr Möglichstes, die heilenden Kräfte der Natur zu kanalisieren und gleichzeitig herannahende Flüche zu brechen, um sich selbst und vor allem ihre jüngere Schwester Neri zu schützen. Neri durfte nichts geschehen, dafür musste sie Sorge tragen.

"Evakuiert die Heiler zu den heiligen Mondbrunnen!", schallte die Stimme Tyrande Whisperwinds durch den Wald. "Zieht euch zur letzten Verteidigungslinie zurück!"

Die Hohepriesterin selbst riss ihren Reitfrostsäbler herum und sprengte auf den Waldrand zu, verließ den Schutz der Bäume jedoch nicht, sondern rief Elune an, die Sterne vom Himmel herab auf ihre Feinde fallen zu lassen und so geschah es. Das Himmelsfeuer stürzte vom Firmament hernieder und verbrannte die nahenden untoten Bestien und die dämonischen Diener ihrer ebenso dämonischen Herren - ihr Vormarsch stoppte langsam.

Cathleena rannte, Neris Handgelenkt fest umklammert immer weiter. Die Mondbrunnen waren nicht mehr weit entfernt, erst wenn sie sie erreicht hatten, würden sie wieder aufatmen können. Sie stürmten aus dem dichten Unterholz auf die Lichtung, auf der die letzte Verteidigungslinie stand - stürmten in die sichere Festung der Nachtelfen. Ihre Mutter kam ihr entgegen und zügelte ihren Nachtsäbler erst, als sie direkt neben ihnen war.

"Cathleena, Neri, euch geht es gut!" Die Jägerin schien sichtlich erleichtert.

"Wo sind Vater und unsere Brüder", fragte Neri noch etwas außer Atem. "Geht es ihnen auch gut?"

"Ja", bestätigte Lady Nightwing. "Sie warten bei der Urtum-Verteidigung, ihren Beitrag zu unserer Freiheit und unserem Leben zu leisten."

Cathleena setzte sich an den Rand eines der Mondbrunnen und tauchte zaghaft ihre Hand in das kühle Nass des klaren, heiligen Wassers. Vorsichtig führte sie nur ein klein wenig der kostbaren Flüssigkeit zu ihren Lippen und benetzt sie damit, als ein sanfter Strom der Energie sie durchfloss und ihre schwächer werdende Konzentration und Kraft wieder vollkommen herstellte.

Ihre Mutter nickte ihr zu. "Neri, trink auch du von dem Wasser der Mondbrunnen, du wirst es brauchen", riet sie ihrer anderen Tochter. Dann küsste sie beide auf die Stirn und führte ihren Säbler in einem Halbkreis in die Richtung der Verteidigung der Urtume. "Lebt denn wohl, meine geliebten Kinder", rief sie ihren Töchtern noch zu, dann war sie bereits aus der Sicht der beiden jungen Elfen verschwunden.

Cathleena seufzte und marschierte mit Neri zu den Lagern der Sanitäter. Die Menschen mochten sehr gute Arbeit leisten, doch Elune oder die Natur selbst heilten effektiver und schneller als selbst die schweren Verbände aus Runenstoff. Dort angekommen halfen sie, wo es nur ging, reinigten die Verletzten von Giften und Flüchen, von Magie und Krankheiten und heilten die körperlichen Wunden, wo es nur ging.

Unterdessen brach die untote Geißel, unterstützt von den Dämonen Lord Archimondes aus dem Wald und stürmte auf die letzte Verteidigung der Elfen zu. Die Urtume rissen gewaltige Brocken aus dem Boden oder griffen große Steine, die vorher aus hastig eingerichteten Steinbrüchen herbei geschafft worden waren und schleuderten diese gewaltigen Geschosse auf ihre Gegner, einige wenige gerettete Katapulte der Orks und Dampfpanzer der Menschen eröffneten das Feuer und auch die elfischen Gleve-Ballisten ließen ihre dreiarmigen Sterne in Richtung der Gegner fliegen. Ein Hagel von Pfeilen von den elfischen Bögen prasselte auf die aus dem Wald auf einen offenen Bereich tretenden untoten, sowie dämonischen Bestien nieder und ließen dadurch den Vormarsch ein weiteres Mal ins Stocken geraten. Die Gegner jedoch waren beiweitem nicht so hilflos, wie vielleicht zu hoffen gewesen wäre. Die Gefallenen als Schilde benutzend strömten immer mehr und mehr verfaulte Wesen auf die Lichtung und drängten immer mehr Dämonen hinterher. Die Fleischwagen der Geißel schleuderten ihre schrecklichen Geschosse direkt in die Reihen der Verteidiger und auch die Skelettschützen ließen einen Hagel von Pfeilen auf die Elfen, Menschen, Orks, Trolle, Zwerge und Tauren niedergehen, der viele Opfer forderte.

Dann plötzlich hatten die ersten Bestien die Urtume erreicht. Die Ghule der Geißel sprangen die gewaltigen Baumwesen an und versuchten, ihre knorrigen Äste durchzubeißen, während die großen Monstrositäten sich hungrig auf die Lebenden stürzten. Dämonen beschworen Feuer gegen die Urtume, die sich nach Kräften wehrten und richteten dann ihre Angriffe auf die restlichen Verteidiger.

Derweil traten Cathleena und Neri ihren dritten Marsch zu den Mondbrunnen an, ihre Energie erneut zu regenerieren.

"Wir werden sie doch aufhalten, oder Schwester?", fragte Neri nervös. "Mutter und Vater, aber auch unsere Brüder und Schwestern werden die Dämonen zurückschlagen, nicht wahr?"

Die Ältere sah sich unsicher um und versuchte, vom herüberschallenden Schlachtlärm auf die Situation schließen zu können. "Ich weiß es nicht, Neri", gab sie zu. "Wir können nichts tun, als unseren Teil zu leisten."

Gerade als sich ihre Schwester zum Wasser herunterbeugen wollte, sah Cathleena aus den Augenwinkeln einen Pfeil auf sie zurasen. Mit einer fließenden Bewegung stieß sie die junge Priesterin in den Mondbrunnen und blickte sich hastig um. Woher war das Geschoss gekommen? Schnell hatte sie die Ursache ausgemacht - ein Skelettschütze hatte das Schlachtgetümmel verlassen und sich anscheinend hinter den feindlichen Linien verirrt. Cathleena trat langsam auf den Mondbrunnen zu, ein Stoßgebet an Elune richtend, dass diese Hilfe schicken möge, als eine Gleve den Untoten zerteilte.

"Cathleena, Neri!" Ihre Mutter hatte sie gerettet.

Dankbar strahlten die beiden Schwestern sie an, aber genau in diesem Moment der Unachtsamkeit nutzte ein Dämon die Gelegenheit und schleuderte einen Zauber der Verderbnis auf die elfische Jägerin. Lady Nightwing brach zusammen.

"Mutter!", schrie Neri auf und wollte zu der Gefallenen laufen, doch Cathleena hielt sie zurück. Der Schrei aber hatte schon weitere Dämonen auf sie aufmerksam gemacht - ein kleines Rudel Teufelshunde steuerte unheilvoll knurrend auf sie zu.

Behände griff die Ältere der beiden Schwestern die Gleve ihrer Mutter, die kurz hinter dem Skelettschützen im Boden stecken geblieben war und stellte sich vor die Jüngere.

Der erste Teufelshund sprang sie an und versuchte sie zu beißen, während seine Tentakel nach ihrem Gesicht schlugen. Schnell wich sie aus und verletzte mit einem ungeschickten Schlag der Gleve nur die Vorderpfote des Dämonen, musste sich jedoch gleich gegen den nächsten Angreifer erwehren. Ein schneller Hieb des Wesens rutschte an dem Schild in der Mitte der Gleve ab und streifte ihren Arm, doch Cathleena ignorierte den Schmerz und stieß die Gleve in einem abwärtsgerichteten Angriff direkt in den Schädel des Teufelshundes. Gerade wollte sie ihren ersten Gegner erledigen, als ein Aufschrei sie herumfahrenließ. Ein Dämon hatte sie umrundet, war durch den Mondbrunnen gewatet, um sich Neri zu nähern und hatte sie nun mit seinen Tentakeln fest umschlungen. Seine Augen funkelten, als er seine Zähne an der Stelle zwischen Schulter und Hals ansetzte und mit einem Biss ein großes Stück heraus riss.

"Neri", heulte sie auf und schleuderte die Gleve auf den Dämonen, dass die scharfen Klingen den Hals durchschlugen und seinen Kopf abtrennten. Schnell watete auch sie auf die Schwester zu.

"Neri, ruhig, ich heile dich... du darfst nicht sterben..." Tränen rannen ihr aus den Augen, als sie versuchte, die Wunde ihrer Schwester zu schließen. Doch nichts geschah.

Mit einem lauten Schluchzen schrie sie auf. "Es geht nicht... warum geht es nicht?", weinte sie mit zitternder Stimme. "Neri, es tut mir so Leid. Es geht nicht... ich habe versagt."

Die jüngste Nightwing lächelte. "Schwester, du hast dein Bestes gegeben. Cathleena, bitte stirb nicht auch, lauf weg!" Ihre Stimme versagte mit einem Gurgeln und Blut rann ihr aus dem Mund.

Weinend presste Cathleena ihre jüngere Schwester an ihre Brust, die Tränen vermischten sich mit dem Blut der Sterbenden und beides floss in den heiligen Mondbrunnen und bildete rote Schlieren im Wasser.

"Neri...", schluchzte sie. Dann hob sie den tränenverhangenen Blick und wurde sich bewusst, dass die Dämonen ihren Augenblick der Trauer genutzt hatten, um heran zu kommen. Langsam erhob sie sich und blickte den Teufelshunden in die Augen, in die fürchterlichen, mordlustig blitzenden Augen. Angst überkam sie und ohne dass sie es wollte oder überhaupt bemerkte, setzten sich ihre Beine in Bewegung. Sie rannte los, panisch fliehend auf den Waldrand zu, um in den Schatten der großen Bäume Schutz suchen zu können, doch als sie sie erreicht hatte, konnte sie nicht halten, denn noch immer klang der Schlachtlärm in ihren Ohren und noch immer glaubte sie das düstere, unheilvolle Knurren der Teufelshunde und das leise Stampfen ihrer Pfoten hinter sich zu hören.

Sie rannte und rannte, die Pfoten, auf denen sie rannte, waren nicht mehr ihre eigenen, sondern schienen die einer Wildfremden zu sein, Instinkte erwachten und trieben ihre Flucht weiter an und dann hörte sie plötzlich den Klang des mächtigen Horns Malfurion Stormrages. Doch beruhigte es sie kein bisschen, denn das Horn rief zum Kampf, zum Kampf gegen den Dämonenlord Archimonde, der die Verteidigung des Weltbaumes durchbrochen hatte. Überall um sie herum lösten sich Irrwische von den uralten Bäumen und erhoben sich zum Kampf gegen den übermächtigen Gegner, doch Cathleena lief immer weiter und weiter und als der Himmel in einem weißen Blitz erstrahlte und die Flammen sich durch den Wald brannten, erreichte sie die heiligen Moonglades.

Langsam, sich in Sicherheit ahnend trat sie auf das Wasser des Elune'ara-Sees zu, um ihrer brennenden Kehle einen Schluck der kühlen Flüssigkeit zu gönnen. Mit rauher Zunge zog sie das Wasser in ihr Maul und trank so gierig, dass ihr fast schlecht geworden wäre. Erst als sie genauer hinsah, bemerkte sie die Veränderung, die mit ihr vorgegangen war - sie war keine Elfe mehr, sie war eine schwarze Pantherin.

Von da an streunte sie einsam durch die Weiten der Moonglades und Nighthavens und lernte, mit ihrer neuen, tierischen Gestalt umzugehen. Zwar war es ihr nach wenigen Monaten bereits möglich, wieder ihre elfische Form anzunehmen, doch zog sie es vor, weiterhin als Katze zu leben. Eines Tages jedoch sah sie eine schimmernde Blase direkt am Fuße Nighthavens über dem Wasser schweben und beschloss, sich dieses Phänomen genauer anzusehen. In der Blase zeigten sich Konturen von einem Raum, in dem Menschen auf und ab liefen und eine seltsame Geschäftigkeit an den Tag legten. Neugierig näherte sich Cat die Streunerin von Nighthaven dem seltsamen, schimmernden Etwas und berührte es schließlich, wodurch sie hindurch gerissen wurde und ängstlich die Augen schloss. Als sie wieder zu sich kam, lag sie vor dem Magierturm in Stormwind...

Wiedersehen mit Neri

Langsam schritt die Elfe in der edlen Rüstung aus blauem Leder durch die Tempelpforte. Je näher sie dem heiligen Teich kam, desto nervöser wurde sie, doch zwang sie sich, ruhig zu bleiben und festen Schrittes immer weiter zu gehen. Auf halbem Weg bereits spürte sie den warmen Blick der Hohepriesterin Alanmyr auf sich., doch heute fühlte er sich wie ein Peitschenschlag an, der sie im Namen der Göttin getroffen hatte. Im Namen der Göttin, die Neri hatte sterben lassen, im Namen der Göttin, die nicht eingegriffen hatte.

Sie erreichte den Mondbrunnen und kniete demütig vor der alten Priesterin nieder.

"Elune'adore, ehrwürdige Priesterin. Ihr habt nach mir schicken lassen?"

Alanmyr nickte ihr zu. "Elune'ardore, junge Nightwing. Ja, ich habe dich her gerufen."

"In dem Brief stand etwas von meiner Schwester... von meiner Familie..." Nun doch sichtlich nervös blickte Cathleena Nightwing zu Boden.

Sanft und überlegt klang die Stimme der Priesterin durch die Tempelhalle. "Die Familie Nightwing war seit jeher eines der größten und edelsten Elfengeschlechter, ihre Erbin diesen Weg verlieren zu sehen, schmerzt mich sehr." Warm, aber dennoch ehrlich traurig musterte sie die letzte Nightwing, die da vor ihr kniete. "Lege alles Metall ab, das du bei dir trägst, dann komm zu mir." Sacht deutete sie auf den Rand des heiligen Teiches, auf dem sie selbst stand, dann lächelte sie Cathleena freundlich an.

Langsam legte die Elfe die weichen, blauledernen Handschuhe ab und löste die Armschienen. Mit einer sachten Bewegung streifte sie die Stiefel ab und löste dann den Gürtel. "Würden die anwesenden Herren sich bitte umdrehen?", bat sie und tatsächlich wurde ihr Folge geleistet. Schnell schlüfte sie aus der Hose und legte die Brustplatte samt Umhang ab, langte in ihren Rucksack und warf sich ein leichtes, schwarz-blaues Kleid über. Langsam, fast schwebend trat sie an den heiligen Teich und setzte sich auf den steinernen Rand.

"Sieh ins Wasser", flüsterte Alanmyr ihr sanft zu. "Sie an die hellste Stelle und erinnere dich an das, was dir das meiste Leid gebracht hat. Denke an die Person, für die du weinst."

Cathleena spürte, wie ihr heiße Tränen aus den Augen rannen, als ihre Gedanken zu Neri schweiften. Hastig hob sie eine Hand vor ihr Gesicht, um nicht allen ihre Gefühle zu zeigen. Nicht hier, nicht jetzt.

Die alte Priesterin griff eine Schale aus reinem Elunit, tauchte sie in das Wasser und erhob sie hoch über ihren Kopf. Sie wirkte erhaben und mächtig, ganz wie die Statue im Mittelpunkt des Teiches. "Großartige Elune, lass uns einen Blick hinter den Schleier der Nacht werfen, um die Trauer dieser Elfe zu lindern!", rief sie, dann setzte sie die Schale ab und hielt ihre Finger direkt an die Wasseroberfläche in dem Behältnis.

Auf dem Wasser regte sich etwas. Eine Gestalt wurde sichtbar, schimmerte immer weiter in den Bereich der realen Sphäre. Ungläubig starrte Cathleena die Erscheinung an.

"Neri?", hauchte sie. "Schwesterlein?"

Glockenhelles Lachen erklang, als Neris Geistererscheinung ihre Schwester erkannte. "Cathy!", rief sie erfreut aus und streckte der Angerufenen die Arme entgegen, konnte sie jedoch nicht erreichen. "Cathy, es ist schön, dich wieder zu sehen."

Cathleena streckte ihrer Schwester die Hand entgegen und entblößte ihre Tränen. Vor der Erscheinung ging sie weinend auf die Knie. "Neri... es tut mir so Leid", schluchzte sie. "Bitte verzeih, dass ich dich nicht retten konnte... dass ich dich den Dämonen überließ und feige geflohen bin... Elune hat dich gerettet und dafür danke ich... doch bitte... vergib mir..."

"Aber Schwester, du hast mich doch gerettet!", widersprach die Seele ihrer Schwester. "Elune hat mich zu sich genommen, doch du hast den Dämonen getötet, der mich zu verschlingen drohte."

"Aber ich habe dennoch versagt... Du warst die Hoffnung unserer Familie... du warst die jüngste Nightwing."

"Cathy, ich war gewünscht, doch nicht geplant. Du bist es, die besonders ist. Nicht du solltest für mich sterben, es war meine Aufgabe, mein Leben für deins zu geben. Meine Aufgabe war, dich zu schützen und ich habe nicht versagt."

"I-i-ich bin...?", fragte Cathleena fassungslos. Mehr brachte sie nicht heraus, bevor ihre Stimme versagte. "Cathy... ich liebe dich. Gib niemals auf..." Die Stimme Neris verhallte, als die Erscheinung zu verblassen begann und schließlich verschwand.

"Neri!", hallte der Aufschrei durch die Tempelhalle. "Ich liebe dich auch... Neeeeri..."

Hemmungslos schluchzend saß die letzte Nightwing am Rand des Mondbrunnens und streckte noch immer die Hand dorthin aus, wo die Erscheinung ihrer Schwester gewesen war. Doch nun wusste sie, dass sie nicht völlig versagt hatte. Sie lebte. Und sie würde weiterleben…

Zitate

  • „Äh... miau... oder so?“
  • „Hallo, ich bin Cat. Streichel mich!“
  • „Ich bin eine Streunerin - und zwar eine Echte! Ich bin nirgendwo zu Hause und doch überall auf der Welt. Ich kenne die schönsten Orte und die großartigsten Wunder. Nichtmal Könige leben besser.“

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