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Die Geschichte der Malisea Goldhaupt - Kapitel 2

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Kapitel 2 - Die Geißel in Quel'Thalas

Einige Tage, nachdem Malisea bei Beschwörer Teli’Laren angenommen worden war und ihre harte Ausbildung begann, kamen Kundschafter auf die Insel. Sie verbreiteten die Nachricht, Prinz Arthas sei mit der Geißel auf dem Weg zum Sonnenbrunnen. Er habe schon erhebliche Teile des Immersangwaldes zerstört. Malisea und ihre Ausbilder, sowie weitere Schüler wurden angewiesen, sofort zu fliehen, denn sie könnten noch nicht helfen. Schweren Herzens begaben sie sich in die Berge und hofften, dass König Anasterian und die Waldläufer die Geißel würde aufhalten können.

Während dieser Zeit sammelten die Hexenmeister und ihre Schüler soviel arkane Energie ein, wie sie konnten. Sie wussten, dass es überlebensnotwendig sein konnte. Nun lernten die Hexerschüler, wie schwer eine Schwäche jemanden zu stehen kommen konnte. Einige von ihnen wurden auf Grund der fehlenden Zivilisation, die sie von Silbermond kannten, verrückt. Andere weinten oft. Nur Malisea, die seit ihrer Kindheit schwere Entbehrungen hatte erleiden müssen blieb ruhig. Sie war hart mit sich selbst. Aber sie kannte auch kein Mitleid mit den andern Schülern. Mitleid war ihr so fremd geworden, wie ihr richtiger Name. Niemand hatte jemals Mitleid mit ihr gehabt, das wusste sie.

Nimrah hatte sie mitgenommen, weil sie es musste und weil sie sich versprach, das Kind zu reinigen. Aliera war wohl sehr nett, hatte sie aber auch aus egoistischen Motiven bei sich aufgenommen: Sie brauchte jemanden, der ihr half. Malisea wurde in dieser Situation sehr verbittert. Mitleid gab es nicht. Es gab Leute, denen man vertrauen konnte, aber diese waren sehr wenig. Den meisten konnte man nicht vertrauen.

Als die Energie des Sonnenbrunnens in sich zusammenfiel konnten die Elfen in ihrem Exil dies deutlich spüren. Sie waren froh über die angesammelte Energie, die ihnen blieb. Davon zehrten sie sehr zögerlich, wussten sie doch nicht, wann es wieder eine Quelle geben würde. Aus der Geschichte wusste man, dass man lethargisch und verrückt werden konnte, ohne diese Magie. Die Magie in ihr selbst begann zu wachsen, Malisea machte den Verlust des Sonnenbrunnens dafür verantwortlich.

Als Hexe sprach sie sowie so meistens Zauber mit dieser Schattenenergie. Sie war nicht die Einzige, die so begabt im Umgang mit dieser Macht war.
Malisea aber zog sich mehr und mehr von den andern zurück. Sie sprach auch sehr wenig. Nur Yasmine konnte sie ab und an dazu bewegen etwas zu essen. In der Zeit ihrer selbstgewählten Isolation grübelte Malisea darüber nach, welche Möglichkeiten sich ihr bieten könnte, Energie von Außerhalb zu gewinnen. Sie streifte, immer sehr nah an der Basis, durch das Gebirge und wo sie hier und dort ein Tier fand versuchte sie ihm, die Lebensenergie zu rauben. Diese konnte sie sammeln und kristallisieren lassen. Nun musste sie nur noch herausfinden, wie sie diese in arkane Energie umwandeln konnte.
Von ihren Studien erzählte sie niemanden. Alle mieden sie, weil man sie für sonderbar hielt.

Eines Tages hatte Beschwörer Teli’laren eine Vision: Silbermond war zerstört, alle Bewohner niedergemetzelt. König Anasterian war tot. Bestürzt beschloss man, zurückzukehren und sich auf die Suche nach seinem Sohn Kael’thas zu machen.

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