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Beschreibung

Charakter

Die hinterhältigen Dschungeltrolle sind berüchtigt für ihre Grausamkeit und ihre Verehrung dunkler Mysterien. Anders als die Dunkelspeere werden die meisten Trolle Außenseiter und sogar Trolle von anderen Stämmen auf Sichtweite angreifen. Das barbarische und abergläubische Volk ist erfüllt von einem verzehrenden Hass auf alle anderen Völker. Dschungeltrolle werden von Geburt an zu besonders listenreichen Jägern und Fallenstellern ausgebildet. In den Wirren der Dschungelgebiete von Schlingendorntal locken sie ihre Beute in ihre Fallen und schleudern Speere aus dem schattigen Gebüsch auf ihre vermeintlichen Feinde. Ihre Kopfjäger spüren selbst die gefährlichsten Bestien auf. Viele Dschungeltrolle haben keine Loyalität außer zu ihren eigenen Stämme, mit der Ausnahme des Dunkelspeer-Stammes, die mit der Horde verbündet sind.

Gebräuche

Einige hängen noch an ihrem Erbe von Kannibalismus und Voodoo. Die meisten Trolle scheinen Kannibalismus zu praktizieren. Mehrere spezifische Trollstämme wurden als Kannibalen bestätigt, einschließlich der Moosschinder und Blutfratzen-Stämme der Waldtrolle. Weiterhin praktizieren alle gegenwärtig bekannten Stämme von Eistrollen Kannibalismus. Sandtrolle, Waldtrolle und Dschungeltrolle sind ebenso häufig Kannibalen, obwohl nicht immer. Sogar die mysteriösen Dunkeltrolle sollen zum größten Teil Kannibalen sein. Doch gibt es mehrere beachtenswerte Ausnahmen. Zum Beispiel verschlingen die Zandalar und Bruchhauer-Stämme kein Trollfleisch. Auch der Dunkelspeer-Stamm war kannibalisch bis er sich mit der Horde zusammenschloss, woraufhin die Dunkelspeere den Kannibalismus offiziell aufgaben.

Nicht alle Trolle praktizieren Voodoo, aber es ist sicherlich mindesten so weit verbreitet wie Kannibalismus. Wenig ist über das Entstehen von Voodoo unter den Trollen bekannt, da die meisten Stämme, die solches Wissen besitzen nicht willens sind, es Außenseitern mitzuteilen. Doch mit der jüngsten Ankunft der Trolle der Zandalar auf der Insel Yojamba , spekulieren mehrere beachtenswerte Forscher, dass Voodoo von den Zandalari ausgehen kann.

Hautfarbe

Die Körper der Dschungeltrolle sind von einem kurzen, weichen Fell bedeckt, das sie violett oder grau erscheinen lässt. Ihre moosähnliche Hautfarbe reicht von hellgrün zu blau und purpur. Die Hautfarbe der Dschungel- und Waldtrolle ist typisch grün während die Haut der Küstentrolle gewöhnlich blau oder bleich ist.

Körperbau

Trolle sind groß, schlaksig und muskulös. Sie sind durchschnittlich sieben Fuß hoch und wiegen 100 kg, außer zwei Stämmen, die Drakkari und die Zandalari, die dazu neigen etwas größer zu sein als ihre Verwandten. Wie bei anderen Rassen auch, gibt es ebenso verstreute Trolle, die die normale Größe weit übertreffen. Sie haben elfische und orkische Eigenschaften mit ihren grimmigen Hauern und langen Ohren. Ihre langen Arme, starken Beine und schnelle Reflexe sind perfekt für die Jagd. Dschungeltrolle sind auch ungewöhnlich gewandt im Vergleich mit anderen Trollen.

Regeneration

Trolle können verlorene Gliedmaßen regenerieren und schwere physische Verletzungen schneller heilen, was sie zu beachtlichen Gegnern auf dem Schlachtfeld macht.

Sprache

Trolle haben eine charakteristische Art zu sprechen. Worte wie "yo" (allgemeiner Gruß) und "maan" (man) sind allgemeine Ausdrücke. Sie sprechen mit variierten Jamaikanischen und Kubanischen-Klang Akzenten, obwohl das Kubanische unter Waldtrollen dominanter zu sein scheint.

Stamm

Trolle sind sehr isolierte Wesen. Die meisten Trolle, ausgenommen einige wenige Stämme sowie die Dunkelspeere, sprechen nicht einmal eine gemeinsame Sprache. Wilde Dschungeltrolle und Küstentrolle sind eher aggressiv und feindlich gegenüber Trollen von anderen Stämme. Wenn sie jedoch einen Stammesgeist entwickeln, sind sie unschlagbar. Das Zentrum des Stammesgeistes ist der Stammesschamane oder beste Jäger.

Verbreitung

Unzivilisierte Trolle leben auf allen Hauptkontinenten, aber die Mehrheit der Trolle mag es im Süden zu leben. Der Dschungel nahe Beutebucht im Gebiet von Azeroth ist gefüllt mit blutdurstigen Dschungeltrollen. Es gibt Legenden, die die Möglichkeit vermuten, dass die ersten Nachtelfen wegbereitende Waldtrolle aus dem Norden waren, die an den Ufern des Brunnens der Ewigkeit siedelten.

Geschichte

Während die Waldtrolle sich in Lordaeron ausbreiteten, etablierten die Dschungeltrolle ihre Herrschaft über die südöstlichen Dschungel des ursprünglichen Kalimdor. Das Imperium der Dschungeltrolle benannte sich nach ihrem mächtigsten Stamm: Gurubashi. In der heutigen Zeit kann sich das Wort Gurubashi entweder auf das alte Imperium beziehen, und damit auf die Dschungeltrolle als Ganzes, oder auch nur den Stamm der Gurubashi meinen. Die Imperien der Gurubashi und Amani führten gemeinsam Krieg gegen die unbarmherzigen Aqir, bis das Reich der Insekten in zwei Teile zerbrach, aber die Trolle konnten niemals einen endgültigen Sieg erringen. Nach der Großen Teilung breiteten sich Hunger und Gewalt unter den Dschungeltrollen aus, und sie flehten ihre Götter um Hilfe an. Ein Gott erhörte sie: Hakkar der Seelenschinder. Er verlieh den Dschungeltrollen große Macht, verlangte aber im Gegenzug, dass in seinem Namen Trolle geopfert werden. Als sein Blutdurst wuchs, verlangte er von seinen Priestern, dass sie ihn körperlich in die Welt von Azeroth bringen sollten, damit der sich seine Opfer selbst suchen konnte. Die meisten Hakkari waren entsetzt von dieser Idee, aber die Atal'ai, eine kleine extremistische Fraktion der Hakkari, waren bereit, Hakkars Wünsche zu erfüllen. Bevor die Atal’ai aber das Beschwörungsritual vollziehen konnten, erhoben sich die Hakkari und die anderen Dschungeltrolle in einer offenen Revolte. Selbst die Zandalar schlossen sich dem Kampf gegen Hakkar an, dessen Avatar schließlich zerstört wurde. Die Atal'ai wurden aus dem Dschungel vertrieben und fast bis zur Auslöschung gejagt. Einer kleinen Gruppe gelang es, in die Sümpfe des Elends zu fliehen und dort einen großen Tempel für ihren Gott zu errichten: den Tempel von Atal'Hakkar.

Die Hakkari wurden wegen der grausamen Dinge, die sie im Namen Hakkars getan hatten, ebenfalls vertrieben oder getötet. Verbittert und verzweifelt schlossen sie sich den Atal'ai in den Sümpfen an und versuchten gemeinsam, den blutdurstigen Gott nach Azeroth zu rufen. Der grüne Drachenaspekt, Ysera die Träumerin, erfuhr von den Plänen der Trolle und zerschmetterte den Tempel, der in den Sümpfen versank. Bis zum heutigen Tag werden die Ruinen des Tempels von mächtigen grünen Drachen bewacht. Trotzdem gibt es unter den Trollen eine Prophezeiung, dass Hakkar eines Tages wiedergeboren wird.

Die übrigen Trolle des Imperiums der Gurubashi gingen getrennte Wege. Die verstreuten Stämme beanspruchten eigene Gebiete in den weiten Dschungeln des Schlingendorntals und begannen, untereinander zu kämpfen. Der Stamm der Dunkelspeer verließ den Kontinent gänzlich und ließ sich auf einer entfernten Wüsteninselgruppe nieder, wo sie lebten, bis sie sich der Horde im Dritten Krieg anschlossen. Heute leben die Dunkelspeer entlang der südöstlichen Küste von Durotar.

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