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Qsicon Exzellent Dieser Artikel wurde am 14. März 2016 als Spotlight der Woche vorgestellt.

„Muh!“

Typischer Ausspruch

Charakter

Durathror, von ihren Mitstreitern auch die "Prügelkuh" genannt, ist eine Tauren Schamanin, die sich dem Element der Luft gewidmet hat und sich als Sturmsucherin auf dem Pfade Al'Akirs bezeichnet. Durathror bedeutet soviel wie "Der Stille folgend" und so ist es nicht verwunderlich, wenn man von der weißen Taurenkuh als Antwort auf eine Frage oftmals kaum mehr als ein vieldeutiges "Muh!" zu hören bekommt.

Geschichte

Wir schreiben den 3. Mond der Erdenmutter im 3. Jahr der großen Suche.

Fern liegen die weiten Ebenen Mulgores unter einem unruhigen Himmel.

Unser geliebtes Land wird von unzähligen Gefahren bedroht.

Die Zeiten sind düster.

Die Sturmgeister toben.

Unser weiser Erzdruide Hamuel Runentotem hat Abgesandte meines Volkes mit dem Zirkel des Cenarius in die neue Welt geschickt. Um zu forschen. Um Verbündete zu suchen. Und ich werde dem Aufruf folgen, denn obgleich ich nicht dem Zirkel des Cenarius angehöre, hoffe ich etwas zu finden, was die Bedrohngen auf unserer Welt eindämmt, Verbündete, die uns mit ihrem Wissen beistehen und Wissen selbst .... um das Land von der siechenden Verderbnis zu heilen.


Vor nunmehr drei Jahren war es, dass Tonga der Blinde, auf dem alljährlichen großen Gestampfe die Knochen des Geistheulers, eines einstmals stattlichen Wolfes, eingewickelt in sein altes Fell, was noch immer die Größe und Kraft dieses Tieres erahnen ließ, in die Mitte des eingehaselten Platzfriedes legte.

Die Totemstäbe auf seinen Schultern glichen kleinen Bäumen, die sich in einer aufkommenden Briese sogar zu bewegen schienen, als er seine Hände in den Himmel streckte, Gewitterwolken die Sonne verdeckten und der fröhlichen Feier eine ernste Wendung gaben. Stumm und die Augen voller Sorge blickten ihm die eben noch Feiernden entgegen, denn eine bedrohliche Stille senkte sich hernieder.

"Meine Brüder!" rief der mit einer Festigkeit in der Stimme, die keinen daran zweifeln ließen, dass dieser alte Druide noch immer eine enorme Kraft besaß.

"Meine Brüder!" erklang sein Ruf wieder bis er sich vergewissert hatte, die volle Aufmerksamkeit der Anwesenden zu haben.

"Ihr feiert die alten Feste wie es unsere Ahnen taten!"

Ein zustimmendes Donnern von aufstampfenden Hufen und Waffen die auf Schilde geschlagen wurden ertönte aus dem Kreis.

"Ihr sprecht mit den Ahnen wie es Generationen vor uns taten!"

Wieder folgte ein bespflichtendes Donnern.

"Ihr jagt im Einklang mit der Erdenmutter wie es unsere Vorväter taten!"

Ein allgemeines stummes Nicken bejahte auch das und vereinzelt noch erklang das Geräusch wenn Waffen auf das Holz der Schilde trafen.

Tonga ließ wieder wieder völlige Stille einziehen, ehe er mit langsamer und gesenkter Stimme fortfuhr. "Doch fürchte ich, meine Brüder, dass diese Zeiten gezählt sind."

Sofort unterbrach er die aufkommende Unruhe unter den Anwesenden mit einer einzelnen Bewegung seiner Hand.

"Nein, laßt mich ausreden." Langsam sprach er weiter. "Ihr wißt tief in eurem Herzen, dass ich die Wahrheit sage, denn viel hat sich verändert. Seht diesen Wolf. Einst war er ein stattliches Tier und der Anführer eines großen Rudels hier in Mulgore. Unsere Jäger hatten Respekt vor ihm. Sie achteten seine Größe und die Kraft der Erdenmutter, die in ihm lebte."

Stumm nickten ihm viele Köpfe zu und Tonga spürte die Trauer, die in diesem stillen Nicken mitschwang.

"Er fiel im Kampf gegen die Brennende Legion. Ihr wißt das. Sein Geist fand keine Ruhe. Der Eintritt ins Reich der Ahnen, zurück in den Kreis der Erdenmutter wurde ihm verwehrt. Verwehrt durch die Verderbnis und die Störung des Kreislaufes, die die Brennende Legion mit sich brachte!"

Langsam wich die Trauer der Anwesende aufkommender Wut gegen diese Tatsache und der Blick der Tauren hob sich grimmig als sie ihre Waffen fester griffen.

"Er ist nicht das einzige Opfer und nicht das einzige Beispiel für die Bedrohung UNSERER Länder ... der Länder UNSERER Ahnen! Die Länder, für deren Frieden wir solange und so hart gegen die Zentauern gekämpft haben! Die Länder, die wir an noch unsere Kinder und Kindeskinder geben wollen!"

Die Wolken über dem Platz verfinsterten sich mehr und mehr und vereinzelt zucken Blitze herab, die sich in den wütenden Augen der Anwesenden wiederspiegelten.

"Die Goblins rauben in ihren Minen die Gaben der Erdenmutter, um sich an ihrem Gewinn ihre Wänste vollzustopfen. Sie wachsen schneller als es für sie gut ist und und scheren sich nicht um ein Gleichgewicht. Die Zwerge tun es ihnen gleich und treten die Grenzen UNSERER Länder mit Hufen! Harpien breiten sich aus und selbst die Zentauren scheinen ihre Stärke wiedergefunden zu haben!"

Lautes Wutschnauben war zu vernehmen und grollend donnernde Hufe stampften auf den Boden.

"Sie begegnen dem Frieden der Mesa mit Verachtung!"

"Sie stören das Gleichgewicht der Elemente!"

"Sie treten die Gaben der Erdenmutter mit Hufen!"

Einige Tauren begannen laute Wutschreie auszustoßen und blickten Tonga schnaubend vor Zorn entgegen, bereit augenblicklich auf den nächst besten Gegner zu stürmen, der es wagen sollte, sich zu nähern. Doch Tonga breitete seine Arme aus und gebat Ruhe.

"Und es ist nicht nur hier in unseren Ländern. Auch die Länder unserer Verbündeten sind bedroht! Und wenn wir nicht all unsere Kraft aufbieten, dann wird es bald keine Ebenen mehr geben, auf denen die Kodoherden in Frieden ziehen und unsere Kinder in sorgloser Ruhe aufwachsen können!"

Wohl kaum einer hätte es zu diesem Zeitpunkt noch geschafft, diese vor Wut rasende Herde ruhig halte zu können, doch genau das hatte Tonga bezweckt und so sprach er weiter:

"Geht hinaus meine Brüder und Schwestern! Lernt von den Kriegerhelden und Ältesten eure Kräfte zu stählen! Schließt euch unseren Kriegsverbänden und laßt euch von ihnen anleiten! Zieht hinaus und sucht nach Verbündeten! Sucht nach Heilmitteln gegen diese Verderbnis! Kämpft gegen die Bedrohung, die sich über den Leib der Erdenmutter legt! Kämpft mit unseren verbündeten Brüdern gegen die Verderbnis! Zieht hinaus, meine Brüder und kämpft, wie es unsere Vorväter getan haben! Zeigt ihnen, dass die Tauren kein schwaches Volk sind und bereit stehen, jedwedem Feind mit einer Entschlossenheit gegenüber zu treten, die ihre verdorbenen Festungen in den Grundfesten erschüttert und zermalmt! Und kehrt dereinst zurück, gestählt und weise und mit der Kraft, den Ebenen ihren Frieden zurückzugeben, damit auch morgen noch die Kodoherden ziehen und unsere Kinder ohne Furcht aufwachsen! Im Namen der Erdenmutter! Im Namen unserer Ahnen! Im Namen des Stammes und allem, was uns heilig ist!"

Kaum einer konnte sich diesem Aufruf entziehen. Sie dürsteten danach, aufzubrechen und den Tongas Worten folge zu leisten. Sie dürsteten danach, die Goblins und Zwerge aus den Ebenen hinauszutreten und ... dem Geist eines alten Wolfes seine Ruhe zu geben, damit kein anderes Kind der Erdenmutter, egal ob Taure oder Tier dieses qualvolle Schicksal mehr erleiden mußte.

Unter den Anwesenden befand sich eine junge weiße Taurenkuh, die ihrem Jagdgenossen kampfeslustig zunickte und sich anschickte, sich auf eine lange Suche zu begeben.

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