Futamaki
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| Futamaki schleicht im Staub | |
|---|---|
| Volk: | Troll |
| Klasse: | Jäger |
| Gilde: | Anduri Stamm |
| Geschlecht: | männlich |
| Titel: | Bozzo |
| Herkunft: | kleines Anduridorf im Dschungel |
| Mutter: | Xurajiin (verstorben) |
| Vater: | Kenakkuri (verstorben |
Aussehen und Merkmale
Groß und durchtrainiert, aber eher drahtig und athletisch, als übermäßig muskelbepackt. Eine große Ausdauer zeichnet ihn aus und er kann stundenlang über die Ebenen laufen. Die Hautfarbe ist ein tiefes Grün wie bei Dschungeltrollen üblich.
Persönlichkeit
Futamaki ist ein lustiger und ehrlicher Troll, dem Intrigen und Falschheit zuwider sind und auch manchmal etwas einfältig erscheint, weil er solche Dinge meist nicht durchschaut. Gutmütig und großzügig ist er, solange bis man ihn zu sehr gereizt hat. Dann kann er bitterböse werden und auch hart, wenn man den Bogen überspannt, was dann endgültig ist. Im Umgang mit anderen Leuten, insbesondere mit Trollweibchen ist er oft unsicher und deshalb tollpatschig, neigt aber auch dazu, dieses mit offen zur Schau getragener Selbstsicherheit zu überspielen. Er ist nicht gerne in engen Räumen und liebt offene und weite Flächen
Geschichte
Geboren wurde Futamaki inmitten einer kleinen Siedlung der Anduri tief im Dschungel von Stranglethorn. Die kleine Familie lebte in einer geräumigen Hütte zusammen mit dem älteren Bruder Kenakkuris, Yokkaichi. Dieser hatte bei einem Kampf mit einem Raptor eine schlimme Beinwunde davon getragen und musste gepflegt werden. Zu Yokkaichis Verdruß, selber noch jung und unerfahren, musste er seine Ausbildung zum Schamanen derweil ruhen lassen, solange ihn das Fieber und die Schwäche ans Bett fesselte. Eines Nachts, noch viel zu früh um wieder aufzustehen und auf eigen Faust das Lager zu verlassen, was ihn selbstverständlich nicht davon abhielt es doch zu tun, kam Yokkaichi gerade vom Kräutersuchen zurück, als er Kampflärm hörte… Er ließ die Kräuter fallen und lief zurück so schnell er konnte… schon von Ferne hörte er fremde Stimmen in einer Sprache die er nicht verstand, ihm aber dennoch wohlbekannt war, die singende Sprache der Elfen. Hütten brannten lichterloh und überall liefen die Krämpfer der Nachtelfen und der Trolle kreuz und quer durchs Dorf, in dem ein wilder Kampf tobte.
Unbemerkt schlüpfte er hindurch zu Hütte und fand dort Xurajiin mit dem kleinen Futamaki auf dem Arm, die aus zahlreichen Wunden blutet, die die spitzen Pfeile der Elfen geschlagen hatten. Kaum noch fähig zu sprechen, schob sie ihm das Kind in die Arme und ihre Augen brachen, nachdem sie ihm gesagt hatte, er solle den Kleinen wegbringen. Voller Panik und Trauer floh Yokkaichi in den Dschungel, doch er kam nicht weit. Ein paar der elfischen Krieger hatten ihn bemerkt und setzen auf ihrern Saäbelzahnpantern hinterher und griffen ihn samt dem Kind auf. So gelangte Yokkaichi nach Kalimdor und geriet in Kriegsgefangenschaft und wurde dort in ein Gefangenenlager gesteckt. Einige Zeit später gelang ihm die Flucht, und er erreicht die staubigen Ebenen Durotars, doch nicht ohne den Häschern an den Fersen. Er versteckte sich zwischen einigen Sandsteinfelsen, als er eine Orkfrau sah, die sich ebenfalls unweit von ihm und dem Jungen verborgen hatte. Die elfischen Reiter kamen direkt auf ihr Versteck zu, da zeigte Yokkaichi auf den Jungen, bedeutete Futamaki still zu sein und rannte aus seinem Versteck davon. Die Häscher entdeckten ihn sofort und griffen ihn abermals auf, dann ritten Sie zufrieden und vermeindlich erfolgreich von Dannen.
Die Orkfrau Misha Tor’kren verließ ihr Versteck und nahm eher wiederwillig, aber sich an die Ehre gebunden fühlend, den kleinen Troll mit sich zu ihrem Bauernhof, wo sie anfing ihn aufzuziehen. Futamaki wuchs schnell heran und fand in Mishas Sohn Kron einen Freund. Doch sehr geliebt war er ansonsten nicht im Hause Tor’kren, wurde die Familie doch diskriminiert, weil sie einen Trolljungen bei sich aufzogen. Auch war die Arbeit auf den Feldern hart und schweißtreibend, und sooft es ging zogen Kron und er durch die Gegend, um Tiere zu jagen. Eines Tages kam Kron nicht zurück und Misha machte den mittlerweile halbwüchsigen Futamaki dafür verantwortlich und jagt ihn in einem anfall von Jähzorn aus ihrem Haus davon. Von dieser Zeit an, schlief Futamaki im Freien und schlich alleine in den Staubwolken der roten Ebene an den gefährlichen Raptoren vorbei, die er so sehr bewunderte wegen iher Stärke und Zähigkeit. Einige Wochen später, in einer engen Schlucht, stand ganz plötzlich einer der ach so tödlichen Tiere vor ihm… ganz starr wurde er, wusste er zu genau, dass jede Bewegung seine letzte sein könnte und schaute dem Raptor in die Augen… wie lange das Starren ging, vermag er heute nicht zu sagen, doch nach unendlich langer Zeit näherte sich Futamaki dem Raptor ohne Furcht und streichlte seine lederige Haut. Von diesem Tag an ist Rashuki bei Futamaki geblieben und ein Band aus tiefster Freundschaft verbindet die beiden. Er lernt zu jagen und entwickelte eine guten Instinkt für Tiere und andere Wesen. Gerne laufen die Beiden über die weiten Steppen des Brachlandes auf der Jagd nach gutem Wild und fetter Beute
Als er eines Tages einen anderen Jäger traf, erzählte der ihm vom Tal der Prüfungen und Futamaki machte sich auf, dort seine Ausbildung zu beginnen.
Jahre später, bei einem seiner ersten Besuche in Orgrimmar traf Futamaki Yokkaichi wieder, der ihm alles über seine Familie erzähle. Yokkaichi, der mittlerweile erfolgreich aus der Gefangenschaft befreit worden war, verlässt die Stadt nur noch selten, und wenn dann nur kurz um Kräuter zu sammeln. Manchmal kümmert er sich um die Geschäfte von Futamaki, wenn dieser ihn wieder einmal besuchen kommt, um ihm von den Abenteuern zu erzählen, die er so erlebt hat.
