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Zwischen den düsteren Waldgebieten des Dämmerwaldes und den Sümpfen des Elends liegt eine karge Felslandschaft, der Gebirgspass der Totenwinde. Wer auf dem Hauptweg bleibt und geradeaus schaut, wird keinen Gegner erblicken. Doch auf den Seitenwegen lauert die Gefahr ...

Beschreibung

Wer den Fehler macht sich vom Hauptweg aus nach Süden zu wenden der erblickt dort den Turm von Karazhan, die einstige Heimat von Medivh. Schroffe Granitfelsen türmen sich in diesem versteinerten Gebiet auf. Es ist ein karges Land, gänzlich ohne Leben. Allerdings war dies nicht immer so...

Turm von Karazhan

Medivh, der letzte Wächter, hatte den Turm von Karazhan am Pass der Totenwinde zu seiner Heimat gemacht. Obwohl er der größte Magier seiner Zeit war, war er vom dunklen Geist Sargeras’ besessen. Mit Medivhs Hilfe öffnete Sargeras das Dunkle Portal und ermöglichte es den Orcs Azeroth anzugreifen. Im Laufe des Krieges setzte sich Medivh gegen Sargeras Kontrolle zur Wehr, doch der in ihm tobende Konflikt trieb den Magier schließlich unwiderruflich in den Wahnsinn.

Sein einstiger Freund aus Kindheitstagen, Anduin Lothar, ahnte, dass etwas mit Medivh nicht stimmte. Mit der Hilfe von Khadgar, dem jungen Lehrling Medivhs, erstürmte Anduin Lothar den Turm von Karazhan und tötete seinen ehemaligen Freund. Seit diesem Tag lastet ein schrecklicher Fluch auf dem Turm und den umliegenden Ländern, gleich einem dunklen Mantel, der sich vom Gebirgspass der Totenwinde bis hin in die Lande zieht, die heute als Dämmerwald bekannt sind.

Das Violette Auge

Doch welch großartige Erkenntnisse mochten wohl unter der Asche des Gebirgspass der Totenwinde liegen, die nur darauf warteten, entdeckt zu werden. Um diese Geheimnisse zu bergen, entsandten die Kirin Tor eine Abordnung in dieses Gebiet, die unter dem Namen "Das Violette Auge" bekannt wurde. Diese Magier fanden heraus, dass es außerhalb von Karazhan nur so von Geistwesen wimmelte. Doch der Grund ihrer Existenz blieb unbekannt und auch die Aufzeichnungen von Erzmagier Alturus verhießen nichts Gutes.

Karazhan sollte eigentlich ebenso alle möglichen arkane Ströme ausstrahlen... stattdessen herrschte dort ein riesiges Energievakuum. Keine Signale. Nichts. Außer einem sehr schwachen dämonischen Echo. Die Kirin Tor dachten, es sei ein schlechtes Zeichen, dass Karazhan sich von der Umwelt abgeschottet hatte. Sie hatten dort Agenten hineingeschickt, zu denen der Kontakt abgebrochen. Und nun diese... dämonische Strömung. Sie mussten das untersuchen, doch die Einzigen, die Karazhan wieder öffnen konnten, hielt man für tot: Khadgar und Medivh. Während die Kirin Tor hoffen, das Letzterer tatsächlich tot war, brachten sie jedoch auch in Erfahrung, dass sein Lehrling, Khadgar, gesund und munter an einem Ort namens Shattrath lebte.

World of Warcraft: Cataclysm

Die Fänge des Urvaters

Mit World of Warcraft: Cataclysm schickte Furorion, der Schwarze Prinz einen Attentäter in die Ruinen des Turms südöstlich von Karazhan. Dort sollte er den schwarzen Drachen Yntrige töten; außerdem wollte Furorion eine Phiole ihres Blutes. Vor Ort wartete Zazzo Glitzerfinger, um den Agenten in weitere Details einzuweihen. Er hatte Yntrige unter den Ruinen des Turms von Karazhan, im Keller des Meisters aufgespürt, wo sie einen ganzen Drachenkult um sich versammelt hatte, der sie als Göttin verehrte. [1]

Yntrige hatte im gesamten Gebiet sonderbare Geräte zum Sammeln arkaner Energie aufgestellt und war in eine Art magische Entartung verwickelt. Furorions Agent musste sich deshalb in den Keller des Meisters schleichen und diese Geräte irgendwie zu seinem Vorteil zu nutzen. Dann galt es, unbemerkt an den Kultisten vorbeizugelangen und Yntrige zu besiegen. So konnte der Attentäter sich eine Phiole mit dem Blut des schwarzen Drachen beschaffen. [2]

Sieg in den Tiefen

War Furorions Agent erfolgreich, verzauberte Zazzo Glitzerfinger die Phiole mit dem konserviertem Drachenblut und schickte den Attentäter zurück zum Rabenholdtanwesen im Vorgebirge des Hügellands, wo er Prinz Furorion von seinem Erfolg berichten sollte. [3]

Personen

Name Kurzbeschreibung
Nefarion Icon Icon Human Female Yntrige Verkleideter Schwarzdrache.
Icon Gnome Male Icon Mage Zazzo Glitzerfinger Agent im Auftrag von Furorion, dem Schwarzen Prinzen.

Subzonen

Keller des Meisters

Die Kirin Tor hatten sowohl von einem unterirdischen Teich als auch von einem Brunnen in einem Keller unter den Ruinen von Karazhan gehört. Sie nannten diesen Ort den "Keller des Meisters". - Ein weitläufiges Gemäuer, das voll von Geistern war.

Die Gruft von Karazhan

Als ob Medivhs Turm von Karazhan und die Höhlen darunter nicht schon unheimlich genug wären, befindet sich in der Subzone "Morgans Grund" noch ein Friedhof inklusive der Gruft von Karazhan. Diese Gruft gehört zu den schreckerregendsten Orten in Azeroth – und ist leider auf legalem Wege nicht mehr betretbar. Doch allein wenn Ihr vor dem Gitter steht, seht Ihr nicht nur die düsteren Gänge mit Skeletten am Boden, sondern vernehmt auch zusätzlich zu der Grusel-Musik einen konstanten unheimlichen Herzschlag, der allein schon für eine Gänsehaut sorgt... [4]

Katakomben von Karazhan

Die Katakomben von Karazhan unterhalb der beliebten Raidinstanz Karazhan aus The Burning Crusade wird mit der Erweiterung World of Warcraft: Legion zugänglich. In diesen Katakomben werden nach aktuellem Stand unter anderem die Unheilig-Todesritter ein Teil ihrer Aufgaben für die Artefaktwaffe absolvieren müssen. [5]

Personen

Quellen

  1. Quest [85]: Der Spitzel von Karazhan
  2. Quest [85]: Blut des Verräters
  3. Quest [85]: Sieg in den Tiefen
  4. Buffed.de: Gebirgspass der Totenwinde: Die Gruft der Sünder
  5. Wowcheck: Legion-Alpha: Video zu Karazhan-Katakomben für Todesritter-Artefaktwaffe (30.11.2015)

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