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Gefährten Azeroths

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Die Geschichte der Gefährten Azeroths

"Ich habe keine Lust, mich schon wieder zu diesem 'Selbstbeweihräucherungstreffen' zu begeben." Pentarus schaute betrübt hinüber zum Auktionshaus von Sturmwind, vor welchem - wie immer - rege Betriebsamkeit herrschte. "Ständig diese selbsternannten Offiziere und ihr Gehabe; dann sitzt auch sicher wieder ein Neuling da, der geloben muss von nun an williger Sklave unserer Gilde zu sein." Es war ein sonnig warmer Frühlingstag und die Sonne lächelte auf Sturmwind hinab, wo sich die beiden alten Gefährten, Pentarus und Croacker unter dem Baum mitten im Handelsviertel nieder gelassen hatten. "Bei uns ist das auch nicht wirklich anders, jeden Sonntag treffen wir uns, um Dinge zu besprechen, die einen am Ende immer mit dem Nachgeschmack stehen lassen, dass es einmal mehr darum ging, zu zeigen, wer in der Gilde welchen Rang inne hat." Pentarus schielte mit geneigtem Kopf zu Croacker hoch: "Ach komm schon, du verlässt den Kreuzzug doch, so bald er dich auch nur einmal ärgert, dir hat das gildenlose Leben doch noch nie etwas ausgemacht; aber ich" - er zeigte mit seinen muskulösen Fingern auf seine gepanzerte Zwergenbrust - "ich bin nunmal gerne in Gesellschaft; wieso aber, muss sie immer in einen Kasernenzustand ausarten?" "Croacker betrachtete abwesend die Hindernissläufe der Allianzler zwischen Bank, Auktionshaus und Postfach, während er sich eine Antwort überlegte, die sein ruppiger Zwergenfreund verstehen konnte. "Weist du, eine Gemeinschaft braucht ihre Regeln, das ist natürlich; ansonsten bräuchtest du keine Gemeinschaft und das sich die Gründer und somit Herren der Gemeinschaft gerne etwas profilieren, kannst du ihnen doch nicht verdenken.." Ein wild umher springender Gnom unterbrach Croacker, als er ihm unsanft gegen den Rücken klatschte, woraufhin Pentarus sofort aufsprang, diesen Gnom am Kragen packte und ihm, während er ihn unsanft schüttelte ins Gesicht spuckte: "He, pass auf, wen du hier anspringst, klar? Das hier ist Croacker Fenris, ein elender Zaubertrickser - ja, er mag wie ein Weichei aussehen, aber wenn du einmal seine Tricks am Leibe gespürt hast, dann wirst du anders über dieses freundliche Menschengesicht denken."

Noch bevor Croacker einschreiten konnte, schleuderte Pentarus den armen quieckenden Gnom gegen den nächsten Händlerwagen, wo dieser - halb im Rad hängend - stöhnend liegen blieb. "Ach Pent, der arme Kerl war sicher nur wieder einer dieser verwirrten Gnomewind propagierer, dem keiner zugehört hat und ausserdem, was heisst hier elendig und seit wann bin ich ein Weichei?" Er strich seine Robe glatt und versuchte möglichst bedrohlich zu wirken, was Pentarus nur mit einem zwergischen Rülpser und einem grinsen abtat. "Du bist eben ein Weichei, find dich damit ab .. wenn man auch in Stofffetzen auf einem Schlachtfeld herum turnt, was erwartest du denn da? Kann man euch Magiern denn nicht beibringen, in Platte zu kämpfen? Dann müsste ich zumindest weniger auf dich Acht geben. Aber genug der Plauderei, ich muss wohl zu meinem Gildentreffen im Zwergenviertel." Croacker überlegte kurz, schaute seinen Zwergenfreund dann ernst an und meinte: "Was denkst du, könnten wir die 10 irren auftreiben, die wir brauchen, damit uns diese Beamten hier einen eigenen Gildenschein ausstellen? Wir könnten eine Gilde ohne grosse Hierarchie, ohne Pflichten und besondere Rechte für einzelne und besonders, ohne Gildentreffen mit Selbstbeweihräucherung aufbauen." Er sah begeistert aus und als der Funke des Verstehens in Pentarus Gesicht übersprang, leuchteten auch seine Stahlblauen Augen: "Ha, ich will kein Zwerg sein, wenn ich nicht ein paar meiner Saufkumpanen in Eisenschmiede unterm Tisch hervorziehen und zu einer Unterzeichnung überreden könnte und wenn das nicht reicht, dann verzauberst du einfach jeden zum Schaf, der nicht sofort unterschreibt." Gesagt getan war Pentarus bereits mit zwergischer Marschgeschwindigkeit in Richtung Zwergenviertel zur Tiefenbahn unterwegs, während Croacker zurück bleibend mehr mit sich selber sprach: "Warte, das sollte durchdacht und vorbereitet werden und zum Geier, ich will deine Saufkumpanen nicht in der Gilde.. " Pentarus war gerade mit lautem Geschepper um die nächste Biegung verschwunden "Ach, ich kümmere mich mal um die Formalitäten." So marschierte Croacker zum Gildenhaus Sturmwinds in welchem nicht lange später die "Gefährten Azeroths" ihre offizielle Urkunde erhielten.

Grundlagen der Gefährten Azeroths

die Gilde ist ein loser Bund kleiner und grosser Helden, die sich aus Freundschaft zusammen geschlossen haben. Gefährte Croacker kümmert sich darum, dass die Gilde ihren Grundsätzen folgt und ist bekannt dafür, dass er kurzen Gildenrauswurfprozessen nicht abgeneigt ist, so sich jemand daneben benimmt. Es gibt für Mitglieder - ausser vorausgesetztem anständigen Benehmen allen Allianzlern oder Hordlern gegenüber - keine weiteren Rechte oder Pflichten, Hilfe oder Zusammenarbeit basieren auf Freiwilligkeit jedes einzelnen. Wir nehmen gerne neue Mitglieder auf, vor allem dann, wenn wir mit ihnen schon gemeinsam etwas erlebt haben.

Für die Gefährten gilt (Auszug)

  • Freundlisches Benehmen allen anderen Spielern gegenüber, im Zweigfelsfall auch, wenn diese unfreundlich sind.
  • Wer nicht selbst RP spielt, ist angehalten das RP anderer Spieler nicht zu zerstören.
  • Es werden keine Hordler verprügelt, es sei denn, man befindet sich auf einem Schlachtfeld, in einem Duell oder einem ähnlich fairen Umstand, das ganken von low-Hordis ist grundsätzlich ohne Ehre für einen Gefährten.
  • Was andere sich erarbeiten, gehört auch anderen (Erzvorkommen, Kräuter, Kisten, usw)

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