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Gnome

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Die exzentrischen und äußerst erfinderischen Gnome sind eines der eigenartigsten Völker Azeroths. Angesichts ihrer Technikversessenheit und dem scheinbaren Drang, ständig neue, explosive Wunderwerke der Technik zu entwickeln, erscheint es schon fast wie ein Wunder, dass die Gnome bis zum heutigen Tag überlebt haben. Ihre phantastische Technopolis, Gnomeregan, teilte sich die winterlichen Lande von Dun Morogh mit den nächsten Verwandten der Gnome, den wackeren Zwergen von Eisenschmiede. Zwar sind auch die Zwerge sehr gut darin, alle Arten von Maschinen zu bauen und zu entwerfen, doch die wahre Ehre für praktisch alle revolutionären Innovationen, die in der zwergischen Technik zu finden sind, gebührt den Gnomen.

Inhaltsverzeichnis

Aussehen

Gnome sind kleiner als selbst die Zwerge und sind die kleinste spielbare Rasse. Sie ähneln den Zwergen, sind jedoch zierlicher und nicht so stämmig. Sie haben im Verhältnis zum Körper große Köpfe und neigen nicht so sehr wie ihre Vettern zu üppigem Bartwuchs. Sie haben große Nasen und rosafrabige Haut, ihre Ohren sind groß und gerundet, ihre Haarfarbe ändert sich wild von rosa bis giftgrün. Sie haben vier Finger an jeder Hand

Verbindungen

Gnome sind historische Verbündete der Zwerge und sind in so manch Kämpfen an der Seite der Menschen gefallen. Den Hochelfen gegenüber sind sie misstrauisch eingestellt, wie auch vor allen Anderen, doch bereitet ihnen das kein schlechtes Gewissen. Sie haben gegen Orcs und Trolle in den vorherigen Kriegen gekämpft. Sie hegen leichten Groll gegen die Orcs, doch ihre Art ist kindisch und so vergeben sie auch schnell einmal und geben auch den Orcs eine zweite Chance. Ihr Verhältnis gegenüber den Goblins scheint die einer Rivalität zu sein - inwieweit diese Rivalität ausartet, hängt von den beteiligten Personen ab. In Kalimdor sind die Gnome meist nicht lange genug, als das diese sich eine ordentliche Meinung von den Einwohnern machen können. Auch sind Tauren und Nachtelfen viel zu rustikal für das gnomische Empfinden. Gnome werden in den Gebieten der Nachtelfen toleriert, trotz der hohen Anzahl ihrer, die die Arkane Macht einsetzen. Sie glauben durch den Einsatz der Arkanen Magie und ihrer Technologie etwas zu bieten, was der Nachtelfen Verteidigung fehlt. Die Verlassenen werden von den Gnomen eher gefürchtete als geachtet. Die Draenei haben, aufgrund ihres tiefen Verständnisses der Magie und der außerirdischen Technologie der Naaru den größten Respekt der Gnome und viele Gnome sind begierig darauf, diese Technologie zu erforschen (auch wenn Velen sie im Zaum hält).

Geschichte

Über die frühe Geschichte der Gnome ist praktisch nichts bekannt. Die erste notierte Interaktion zwischen Gnomen und Zwergen war 200 Jahre vor dem Brennenden Kreuzzug. Wie es in der Geschichte steht, entdeckte ein Zwergenforscher zufällig ein Gnomendorf. Er war entsetzt als er entdeckte, dass die Zwerge erst Schwarzpulver erfunden haben, die Gnome aber schon ein völlig derart automatisiertes Dorf mit Neuheiten wie mechanischen Hühnern hatten. Der Kontakt zwischen den beiden Rassen wuchs, bald wurden sie schnelle Verbündete und die Zwerge erlaubte den Gnomen, ihre Hauptstadt Gnomeregan in Dun Morogh, nahe der Zwergenhauptstadt Eisenschmiede, zu erbauen. Kurz nachdem dieses Bündnis geschlossen wurde, begann der Krieg der Drei Hämmer, indem die Gnome treu an der Seite des Bronzebart Klans standen.

Im Zweiten Krieg gegen die orcische Horde waren die Gnome treue und verlässliche Mitstreiter der Allianz, jedoch verweigerten sie ihren Verbündeten überraschenderweise jegliche Hilfe während der Invasion der Brennenden Legion. Auch wenn die gnomischen Entwürfe dazu beitrugen, den Krieg gegen die Dämonen zu Gunsten der Allianz zu entscheiden, waren die Menschen und Zwerge dennoch schockiert. Die Gnome hatten nicht einen einzigen ihrer Gyrokopterpiloten oder Mechaniker geschickt.

Nach dem Ende des Krieges erfuhr die Allianz, welch schreckliches Schicksal die Gnome ereilt hatte. Eine uralte, finstere Macht hatte sich aus dem Schoß der Erde erhoben und Gnomeregan angegriffen. Anstatt ihre Verbündeten um Hilfe zu bitten und so den Sieg über den größeren Feind, die Dämonen der Brennenden Legion, zu gefährden, entschlossen sich die Gnome, ihre Stadt alleine zu verteidigen. Doch obwohl sie erbittert um ihre geliebte Heimat kämpften und viele Gnome ihr Leben für die Verteidigung der Stadt opferten, war Gnomeregan unweigerlich verloren. Mehr als die Hälfte des Volks der Gnome kam beim Fall Gnomeregans ums Leben und noch mehr erlitten ein schlimmeres Schicksal: Sie wurden zu Lepragnomen. Die wenigen, die entkommen konnten, flohen in die nahe gelegene Eisenschmiede. Nachdem sie nun wieder mit der Allianz vereint sind, schmieden die findigen Gnome bereits Pläne, ihre verlorene Heimat zurückzuerobern und ihr Volk in eine bessere Zukunft zu führen. [1]

Arten

Banner der Technologie

Laut Ritzelmeister Mechazod, der in Nordend Amok läuft, sind auch die Gnome Kinder der Titanen, wie ihre Zwergenvettern! Sie wurden ursprünglich als mechanische Konstrukte geschaffen, sogenannte Mechagnome. Neben den Lepragnomen gibt es eine weitere Abart der azerothanischen Gnome: Die Sandgnome der Knochenwüste aus der Scherbenwelt.

Klassen

Quelle:

  1. wow-europe.com