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Das Universum mit seinen Myriaden von Welten und Dimensionen wird auch das Große Dunkle Jenseits genannt. Im ersten Zeitalter der Schöpfung brachten die Titanen Ordnung zu Millionen von Planeten, die über das gesamte Universum vertreut waren. So gewährleisteten sie dem Leben eine sichere Zukunft - heute tragen viele Welten eine wundersame und schreckliche Vielfalt von Lebewesen.

Beschreibung

Niemand weiß genau, wie das Universum seinen Anfang nahm. Einige haben die Theorie aufgestellt, dass die unendliche Vielzahl von Welten durch eine ungeheure kosmische Explosion in das Große Dunkle Jenseits geschleudert wurde. Andere glauben an eine einzige allmächtige Wesenheit, die das Universum, wie es heute existiert, erschaffen hat. Wie es auch sei, der exakte Ursprung des chaotischen Universums bleibt unklar.

Warcraft-Chroniken

Ganz nach dem Vorbild unserer realen Welt beginnt die Geschichte des Großen Dunklen Jenseits mit einem Knall, der inmitten aller kosmischen Domänen einen schier unendlichen realen Raum schuf. Wer oder was diesen Schöpfungsprozess angestoßen hat, bleibt im Dunklen. Was "World of Warcraft: Chronik, Band 1" [1] jedoch verrät, ist, dass es nicht die Titanen waren. Denn die göttlichen Wesen selbst wurden erst mit dem Urknall geschaffen.

Titanen

Die Seelen der Titanen ruhten eine Ewigkeit in den Kernen verschiedener Planeten. Diese beseelten Welten tragen den imposanten Namen World Soul. Der erste Titan, der aus seinem Schlummerschlaf erwachte, war Aman'thul, der spätere Herrscher des Pantheons. Die meisten Planeten und Sterne im großen dunklen Jenseits blieben jedoch seelenlos.

Die Seelen der Titanen bestehen aus der rohen magischen Energie, die beim Urknall und der Entstehung des Universums freigesetzt wurde. Ihre Domäne ist die 'Ordnung' mit dem arkanen Aspekt. Nach seiner Geburt nahm Aman'thul die übrigen neugeborenen Titanen unter seine Fittiche - das war die Geburtsstunde des Pantheons. Gemeinsam bereisten sie das große Universum, ordneten unzählige Welten und schufen allerlei Leben.

Dämonen

Direkt auf der gegenüberliegenden Seite der Titanen liegt im Großen Dunklen Jenseits das Reich der Dämonen, das mit der Teufelsmagie und der Domäne des Chaos (engl. 'Disorder') den Gegenpol bildet. Laut der Warcraft-Chronik wurden die chaotischen Kreaturen aus den Mächten von gegenüberliegenden Domänen - quasi aus dem Licht und der Leere - geboren. Dieser hochexplosive Cocktail ist für den Wahnsinn und die Zerstörungswut der Dämonen verantwortlich und bildet die Grundkomponente der Teufelsmagie, die jedes Leben und jede Seele binnen weniger Augenblicke verzehrt und ein besonders starkes Gift für Titanen ist.

Sargeras

Jahrtausend um Jahrtausend tobte der Kampf der Titanen gegen die Dämonen, die den göttlichen Riesen auf ihrer Mission auf Schritt und Tritt folgten und ihre Schöpfungen vernichteten. Allein die zwei Champions des Pantheons - die Titanen Aggramar und Sargeras - stellten sich den dämonischen Horden entgegen und bekämpften die Kreaturen des Chaos, wo sie nur konnten. Doch Sargeras erkannte schnell, dass selbst die Titanen die Dämonen nicht gänzlich töten konnten und so sperrte er die verdorbenen Seelen der Kreaturen auf der Welt namens Mardum ein.

Gefangen in gewaltigen Stasisgefängnissen, konnten die Dämonen nach ihrer Wiedergeburt nicht von diesem verfluchten Felsen, der inmitten von Nirgendwo schwebte, fliehen und vegetierten Jahrhunderte lang vor sich hin. Auf seinem Kreuzzug gegen das Chaos traf Sargeras schließlich auf das ultimative Böse, das seit Anbeginn der Zeit darauf lauerte, das Universum ganz und gar zu verschlingen. Die Rede ist von den rätselhaften Leerenfürsten (engl. Void Lords), die über die Domäne der Leere herrschen und die Kehrseite der Medaille zum gleißenden Licht und den Kristallwesen der Naaru bilden.

Die Leerenfürsten können das Große Dunkle Jenseits zwar nicht selbst betreten, dafür schicken sie allerdings ihre Diener - die Alten Götter - aus, um die beseelten Welten zu verderben. Gespeist mit dunkler Energie sollte das schlummernde Wesen (im Kern der Welten) als Dunkler Titan erwachen und den hungernden Göttern der Leere einen Weg ins Universum bereiten.

Die Brennende Legion

Als Sargeras eine dieser verdorbenen Welten erblickte, erkannte er, dass der Dunkle Titan und der unstillbare Hunger der Leerenfürsten eine weitaus größere Bedrohung für das Universum darstellten als die chaotischen Dämonen. Mit nur einem Schwertstreich zerstörte Sargeras den Planeten und vernichtete das Böse, das darauf hauste. Der Schock und die Erkenntnis löschten schließlich den letzten Funken von Sargeras' Güte aus und trieben den Titanen in die Verzweiflung.

In seinem Wahn kam der Champion zu einem furchtbaren Entschluss: Das Leben im ganzen Unviersum muss ausgelöscht werden, bevor die Leerenfürsten die Oberhand gewinnen und alle Welten korrumpieren und anschließend verschlingen. Als er zu seinen Geschwistern zurückkehrte und ihnen über die Ausbreitung der Leere berichtete, war das Pantheon zwar bestürzt, doch die Titanen lehnten Sargeras' radikalen Plan strikt ab. Von seinen Brüdern und Schwestern verraten, steuerte Sargeras die Gefängniswelt Mardum an.

In einer Nacht-und-Nebel-Aktion befreite der Titan alle Dämonen und vereinte sie zu einem gewaltigen Heer. Die freigesetzte Teufelsenergie schmolz Sargeras' bronzene Haut und verwandelte ihn unter unaussprechlich großen Schmerzen in einen Dämon - das war die Geburtsstunde der Brennenden Legion.

Azeroth - Die letzte Hoffnung der Titanen

Doch auch nachdem die Titanen von Sargeras' schrecklicher Tat erfuhren, versuchten sie, ihren fehlgeleiteten Bruder zu retten. Auf der Welt Nihilam erzählten sie Sargeras, dass es einen ungeborenen Titanen namens Azeroth gibt, der eines Tages mächtig genug sein wird, um die Alten Götter und ihre finsteren Meister zu vernichten. Doch statt seine Geschwister anzuhören, ermordete der verrückte Titan seinen Waffenbruder Aggramar und entfesselte einen gewaltigen Teufelssturm, der das gesamte Pantheon binnen weniger Augenblicke auslöschte.

Allein der Zauber des Titanen Norgannon, bei dem er das Bewusstsein der Titanen auf eine Art Datenscheiben aus Kristall speicherte (siehe Scheiben von Norgannon), rettete die Schöpfer vor dem endgültigen Tod. Sargeras teilte die letzte Hoffung, die seine Geschwister in unsere Welt setzten, nicht und schwor, dass die Brennende Legion Azeroth finden und den schlafenden Titanen vernichten wird, bevor die Alten Götter ihn in eine abscheuliche Kreatur der Leere verwandeln.

Seitdem versuchte Sargeras' Dämonenarmee bereits drei Mal, in Azeroth zu landen. Und die vierte und bisher größte Invasion ist bereits unterwegs in... World of Warcraft: Legion.

Draenor und Scherbenwelt

Nicht alle Welten im Großen Dunklen Jenseits haben ein lebendiges Herz. Draenor, die Heimatwelt der Orcs, ist ein seelenloser Planet, auf dem nur die Elemente herrschten, bevor die Titanen ihn ordneten. Aus diesem Grund zeigen die Alten Götter auch kein großes Interesse an Draenor oder der Scherbenwelt. [2]

Quellen

  1. World of Warcraft: Chronicle Volume 1. Dark Horse Books (15. März 2016). ISBN 1616558458. ISBN-13: 978-1616558451
  2. Azeroth ist ein Titan - die Story hinter Legion und World of Warcraft: http://www.buffed.de/World-of-Warcraft-Spiel-42971/Specials/Azeroth-Titan-Story-Legion-1193210/

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