FANDOM


Qsicon Exzellent.svg Dieser Artikel wurde am 06. Feburar 2012 als Spotlight der Woche vorgestellt.

Hir'eek ist ein von den Trollen im Süden verehrter Naturgeist und gilt als einer der trollischen Hauptgötter. Sein Totemtier ist die Fledermaus. Hohepriesterin Jeklik vom Stamm der Zandalar war eine der bekanntesten Anhängerinnen von Hir'eek. [1]

Forscherliga Tenor

Anduri Stamm

Im Anduri Stamm steht Hi'reek für die Ideale von Nacht, Feuer, Rache, Himmel und Blut. Er ist der Herrscher des Nachthimmels. Der geheimnisvolle Hir'eek ist ein gerissener Jäger und ein Rächer ohne Gnade. Es sieht so aus, als sei Hir'eek als einer der Urgötter der Himmelsgott schlechthin und als Hüter des Wissens eher friedlicher Natur gewesen. Doch scheinbar ist er „korrumpiert“. Die wenigen Bildnisse von einer Weißen Fledermaus sind grotesken Abbildungen voller blutiger Zähne gewichen. Der Legende zur Folge wollte An'Chras ihn verbrennen, als sich die Brüder einmal stritten, doch Hir'eek entstieg dem Feuer nahezu unversehrt. Seitdem war er jedoch praktisch blind. Über den Hir'eek-Kult ist nicht viel bekannt, er ist in den letzten Jahren z.T. in Vergessenheit geraten. Da Hir'eek aber dafür bekannt ist, das Blut anderer zu trinken, wird vermutet, dass auch die entsprechenden Riten um seine Anbetung damit zu tun haben. Die Fledermausreiter der Burningwing huldigen ihm jedoch nachwievor vor jedem Einsatz. Die Priester des Hir'eek sind üblicherweise blind. Blinde Trolle galten von jeher als gesegnete Kinder des Fledermausgottes. Zum Teil wird ihnen mit Ehrfurcht zum Teil mit Argwohn begegnet.

Meinungen eines Hir'eek Geweihten:

Wer einmal die Sicht der körperlichen Dinge gegen die heiligen Augen von Hir'eek getauscht hat, wird sich fühlen, als wäre er vorher blind gewesen und hätte jetzt erst das Augenlicht erlangt. Hir'eek ist der Gott des Schattens; er ist der Herrscher der Dunkelheit und er kennt sie wie kein anderer; die, die an ihn glauben, werden Einblicke in die finsteren Aspekte der Seele erhalten und lernen, sie zu nutzen … sie auszunutzen und sie im Gegensatz zu den einfachen Bauern, die ihren Schatten ausgeliefert sind, zu unterwerfen!

Die Sage

Das kleine Trollmädchen und die Augen in ihrem Beutel

Zu jener Zeit war die Welt noch jung, aber der Himmel schon sehr alt. Die Zandala´s bewanderten einen kleinen Landstrich im Schlingendorntal. Mit der Zeit wuchs der Stamm und bildete eines der größten alten Kulturen. Zu jener Zeit....einer Zeit des Friedens. Einer Zeit in der die Götter noch unter ihnen weilten.

An diesem Tag tobte ein Sturm über das gesamte Schlingendorntal. Die Wellen des Meeres waren so auf gepeitscht durch die Wut des Windes, das es weite teile des Strandes verschlingen wollte. Bäume wurden herausgerissen, wie aus dem nichts schlug das Feuer seine brennenden Zungen in alle Himmelsrichtungen und verwandelte willkürlich alles zu Asche was es unter sich vergraben hatte. Hütten und Tempel der Zandala´s wurden durch den Zorn der Loas zerstört. Viele Trolle mussten ihr Leben lassen doch dafür erwachte eines in jener Nacht. Nur ein Schrei des Welpen in dieser dunklen verheißungsvollen Nacht, war nicht von Schmerz und Pein erfüllt. Nein, es war voller kraft, voller leben und voller mächtiger Energie....

Als der Morgen graute war alles vorbei. Und das Unglück zeigte nun sein Gesicht in voller Pracht! Zahlreiche Leichen lagen herum manche bis zur unkentlichkeit verbrannt andere an den Wurzeln der herausgerissenen Bäumen aufgespießt. Es roch überall nach einem Gemisch aus Blut, Asche und nasser Erde. Die Vögel zwitscherten ihre Lieder, der Wind strich fast unmerklich über die Leichen und Ascheresten, er trug die Gerüche fort. Die Weibchen des Dorfes sangen ihre Klagelieder.

Das kleine Welpenmädchen jedoch schlief tief und fest, die Lieder die sie hörte, beruhigten es. Die Mutter des Welpen sammelt von jedem verunglückten Troll´s des Stammes Stücke der Kleidung, Leder und Stofffetzen, Schmuck und sogar Haare. In der Asche fand sie zwei dunkel-rote, fast schon schwarze Rubine, die Mutter versteckte sie tief unten in ihrem Beutel. Sie wollte ihrem Welpen ein Voodoopüppchen herstellen. Um die Verstorbenen zu ehren, nahm sie dafür die gesammelten Materialien. Denn sie haben in der Nacht der Geburt ihr Leben gelassen. Dieses Püppchen hatte aber keine normalen, genähten Augen sondern trugen die aus Asche geformten Rubine....

Als nun einige Zeit vergangen war, traten die Voodoopriester vor das Volk der Zandala und verkündeten das nicht der Stamm die Schuld für dieses Unglück der Auslöser war. Sondern der Himmelsgott Hi´reek und sein Bruder An´Chras trugen einen Streit aus, jedoch ist noch nicht entschieden wer gewonnen hatte oder ob dieser Kampf noch fortgeführt werden sollte.

Es verging viel Zeit und die Trolle vergaßen, was geschehen ist, nur das kleine Welpenmädchen saß in manch dunkler Nacht in der Hütte, sang die Klagelieder und spielte mit ihrem Püppchen. Es war zu ihrem besten Freund geworden, keinen Schritt tat es ohne die Voodoopuppe es teilte all ihre Sorgen und wünsche mit dem Püppchen. Die Augen der Puppe waren so voller leben das sie manchmal glaubte das, das Püppchen würde ihr die alten Geschichten erzählte. Aus dem Welpen wurde eine junge Trollin, doch während sie sich prächtig entwickelte, verschliss das Voodoopüppchen mehr und mehr.....bis nur noch die Augen übrig blieben. Sie versteckt die Augen in einem kleinen Beutel, den sie immer bei sich trug, nahe an ihrem Herzen.....

Ein neuer Tag sollte erwachen.....

..doch er war nicht wie sonst. Der Himmel war trist und grau obwohl es noch keine Regenzeit war, weinte der Himmel zarte Tränen. Aus dem tiefen des Dschungels brüllten die Rapptoren und der Gesang der Vögel verstummte. Mit jeder Stunde die verging, wurde der Regen stärker, das Brüllen lauter und das Donnern des Himmels lauter. Der Wind bauschte sich immer mehr auf und das Meer wurde abermals aufgepeitscht, so wie es vor Jahren schon einmal war......

Die Trolle versteckten sich in ihren Hütten, die Priester baten um Gnade für das Volk. Doch es war nicht viel zu machen..... Feuer brach aus und wurde durch den wütenden Wind noch mehr entfacht und wieder Züngelte es sich durch das Dorf. Die Bäume schrien vor Schmerzen, das Meer schlug wie wild gegen die Klippen oder Felsenvorsprünge und dort wo nichts außer Sand war, ließ es seiner Wut freien lauf.

Panik machte sich im Dorf breit, die Trolle schrien und jeder rannte um sein Leben. War die Natur doch ein Feind, den man nicht bekämpfen konnte. Fassungslosigkeit, Hilflosigkeit und Angst brach in jedem Troll aus. Egal ob großer Krieger, erfahrener Jäger oder Priester. Das junge Trollweibchen lief in ihrer Verzweiflung in den Dschungel, sie lief und lief so weit ihre Beine sie tragen konnten. Irgend wann jedoch bleib sie stehen, es war ruhig, kein schreien, kein Feuer, kein Sturm und kein Regen....

War alles vorbei? War dies das Ende von allem? Nein....ganz und gar nicht! Es dauerte einige Minuten bis sie erkannte,das sie Zeuge eines gewaltigen Kampfes wurde. Ein Kampf zwischen Himmel und Erde.....

Ein Rapptor der gewaltiger und größer war als alles was sie je sah stampfte wütend auf den Boden auf. Er schrie so laut das sich die Ohren zu halten musste und dennoch jeden einzelnen Ton egal ob krächzend hoch oder so tief das es ihr bis in die Magengrube ging, hören konnte. Ja sie konnte sogar den fauligen, wiederwärtigen Geruch riechen der aus dem Maul des Rapptoren kam. Und das obwohl sie weit weg stand.

Sie bemerkte ein plötzliche Dunkelheit, ein Kälte um sich herum und sie musste einfach ihre Augen öffnen um sehen zu können. Ihr Herz schlug so schnell,das es schon fast schmerzte, der Puls raste durch ihre Adern das ihr der Kopf schmerzte, aber sie musste einfach einen Blick riskieren.....

Aus den dunklen Wolken kam eine Gestalt, direkt aus auf den Raptoren zu..... es war weiß wie Schnee und nur die Augen glühten rot wie Blut und so kräftig, das es genau so gut die Glut eines frisch entfachten Feuers hätte sein können. Es schlug wie wild mit seinen mächtigen Flügeln und es entfachte damit einen heftigen Windstoß. So stark,das sie zu Boden gerissen wurde. Die junge Trollin konnte spüren, wie Blut über ihr Gesicht lief, sie spürte jeden einzelnen Kochen in ihrem Körper und dann kam die Dunkelheit.....

Der Kampf der Loa´s An'Chras und Hi´Reek muss lange gedauert haben, denn als die Trollin zu sich kam, spürte sie vor sich eine starke Hitzewelle......Feuer machte sich breit, der Rapptor und auch die weiße Fledermaus waren verschwunden, nur das Feuer blieb... Sie kauerte aber noch am Boden denn sie wagte nicht aus sich zu rühren, irgendetwas sagte ihr „bleib und werde Zeuge dessen, was kein lebendes Auge bisher sah. Spüre die wahre macht der Loas!“

Es dauerte auch nicht lang, da verspürte sie einen Windhauch, erst zart und weich, dann immer stärker werdend. Glut fing an in den Himmel hoch zu steigen nur um dann wieder als Asche herunter zu regnen. Alles um das Feuer herum war schwarz und verrußt, die flammen steckten neugierig ihre Zungen empor. Es formte sich zu einem riesigen Kreis und abermals sah die Trollin riesige Flügel die sich platz schafften. Doch waren es nicht die weißen Flügel sondern waren sie nun schwarz und braun, dort wo die blut-rot leuchtenden Augen waren, blieben nur noch dunkle Löcher zurück. Hi´Reek trat aus des Feuersglut und schrie so laut er konnte seine Klauen streckte er weit von seinem Körper der sich kräftig aufbäumte, doch die Trollin war so hingerissen und ehrfurchtsvoll zu gleich, das sie es nicht wahr nehmen konnte und auch keinen Schmerz oder angst empfand. Alles um sie herum war vergessen und sie trat aus ihrem Versteck heraus direkt vor die Fledermaus. Hi´Rekk witterte die Trollin doch tat er nichts außer sich zu ihr runter zu beugen. Die Trollin streckt vorsichtig ihre Klauen aus um den Himmelsgott zu berühren. Beider verspürten eine Verbundenheit, eine tiefe Einigkeit und die Trollin begriff welches ihr Schicksaal war.

Sie sah die teifen löcher an den Stellen an denen einst die Augen waren, und nahm langsam ihren Beutel vom Hals ab. „ Hi´reek ich habe ein Geschenk für dich. Was das Feuer einst gab, gebe ich dir nun zurück.“ Sie nahm die Rubine aus ihrem Beutel und steckt sie der Fledermaus in die Augenhöhlen. „ Der Blinde sieht oft mehr als die Sehenden“.....

Hi´reek streckt seine mächtigen Schwingen und stieg in den dunklen Nachthimmel empor. Die Trollin kehrte jedoch kehrte als die neue Hohepriesterin Jeklik in ihr Dorf zurück. Und noch heute, kann man manchmal bei klarem Himmel zwei dunkel-rote fast schwarze Sterne am Himmel leuchten sehen.......

Quellen

  1. Archäologie: Fetisch von Hir'eek

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Auch bei FANDOM

Zufälliges Wiki