Horde
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„Lok'tar ogar! Sieg oder Tod - diese Worte binden mich an die Horde, denn für einen Krieger der Horde sind sie die heiligste und fundamentalste aller Wahrheiten. Ich verpflichte mein Fleisch und Blut dem Kriegshäuptling. Ich bin das Werkzeug seiner Wünsche - eine Waffe unter seinem Kommando. Von diesem Moment an bis ans Ende meiner Tage - für die Horde!“
– Blutschwur der Horde
Die heutige Horde, nicht zu verwechseln mit ihrer Vorgängerorganisation, die noch den Zielen der Brennenden Legion diente und von den unter dämonischem Einfluss stehenden Orks dominiert wurde, ist einer der zwei Machtblöcke, in die das heutige Azeroth aufgeteilt ist. Diplomatisch, militärisch und ökonomisch steht sie in einem ausgeprägten Antagonismus zur Allianz.
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Geschichte
Die heutige (neue) Horde entstand nach dem Auszug der Orks aus Lordaeron durch das Zusammentreffen von Thralls Exilantenzug mit den Trollen des Dunkelspeerstammes. Orks und Trollen besiegten gemeinsam die aus dem Meer aufgestiegenen Murlcos, welche das Trollvolk in seiner Existenz bedrohten. Nur kurze Zeit später leisteten Orks und Dunkelspeerer wiederum den nahezu vernichteten Tauren Hilfe gegen das Volk der Kolkar. Erst nach dem Krieg gegen die Untote Geißel stießen auch die Verlassenen - Untote, die ihren freien Willen zurück gewonnen hatten und sich durch Geißel und Allianz gleichermaßen bedroht sahen - zur Horde. Inzwischen haben sich auch die Blutrelfen Silbermonds der Horde angeschlossen, deren militärische und ökonomische Stärke sie für das Überleben ihres eigenen Stadtstaates und zur Erreichung ihrer Ziele als dringend notwendig erachteten.
Aufbau und Organisation
Betrachtet man die Anfänge der Horde, dann wird schnell deutlich, dass ihr grundlegender Charakter in der Anfangszeit der eines Zufallsbündnisses war. Die Orks benötigten nach ihrer Ankunft in Kalimdor Unterstützung und Informationen, die Trolle schuldeten ihnen nach ihrer Rettung Hilfe. Ähnliches galt für die Tauren. Das Ende des Krieges beseitigte zwar die konkrete millitärische Bedrohung durch die Brennende Legion, doch die Geißel existierte weiter. Zudem zeigten sich Expansionsbestrebungen der Allianz nach Kalimdor. Speziell die Orks mussten fürchten, durch die vier Völker der Allianz eingekesselt und an einer dauerhaften Staatsgründung gehindert zu werden - der alte Antagonismus zwischen Menschen und Orks hatte selbstverständlich den Krieg überdauert. In dieser Zeit wurde aus dem kurzfristigen millitärischen Bündnis, das die neue Horde zuerst gewesen war, ein protektives Schutzbündnis. Thralls Ziel war es, ein ebenbürtiges Gegengewicht zur Allianz zu schaffen, um nicht nach kurzer Zeit wieder der Gnade der Menschen ausgeliefert zu sein. Diese hätten, gestützt auf die von ihnen dominierte Allianz, das orkische Volk alleine leicht überwältigen können.
Damit unterscheidet sich die neue Horde speziell in diesem einen Punkt von der Allianz: Sie ist ein junges Bündnis, dessen Völker vorher zueinander keine Beziehungen, ja nicht einmal Kenntnis voneinander hatten. Ihre Weiterexistenz ist ohne Zweifel auch dem großen Druck zuzuschreiben, den die augenblickliche Lage Azeroths auf die einzelnen Gruppierungen ausübt. Darüber hinaus sind allerdings auch Handels- und Verkehrswege, ökonomische und politische Verflechtungen entstanden, die immerhin die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass die Horde ein Bündnis sein könnte, das auch nach dem Wegfall konkreter Bedrohungen bestehen könnte. Die neue Horde hält heute Außenposten auf beiden bekannten Kontinenten Azeroths sowie in der Scherbenwelt. Seit der Gründung Ogrimmars sind verschiedene weitere Siedlungen entstanden und Landstriche urbar gemacht worden, so dass von einer Expansion der und einer Verdichtung ihres Einflussbereiches durch die Horde gesprochen werden kann. Nach wie vor ist sie ein dezentrales Staatengebilde, wobei jedoch gerade den Hauptstädten der Charakter bestimmender Zentren zufällt, in denen jeweils die wegweisenden Entscheidungen für ganze Landstriche getroffen werden.
Ziele
Die Ziele der Horde sind nicht klar definiert, wobei man noch am eindeutigsten von einem Schutzbündnis der Mitgliedsvölker sprechen kann. Die politische Linie der Horde wird von Kriegshäuptling Thrall bestimmt, der jedoch vor wichtigen Entscheidungen üblicherweise die anderen am Bündnis beteiligten Herrscher konsultiert, da er bei ihnen Mehrheiten und Unterstützung für politische Entscheidungen gewinnen muss.
Helden der Horde
Trotz der Jahre die sie in den Internierungslagern verbracht hat, hat die Horde ihren Kampfeswillen nie verloren. Zu den Helden der heutigen Horde zählen u.a.:
- Baine Bluthuf
- Etrigg
- Halduron Wolkenglanz
- Hochfürst Saurfang
- Kriegsherr Bluthauer
- Nathanos Marris
- Rexxar
- Rokhan
Verstorbene Helden sind:
Völker
- Blutelfen, (Silbermond), unter Lor'themar Theron
- Orcs, (Orgrimmar), unter Kriegshäuptling Thrall
- Tauren, (Donnerfels), unter Cairne Bluthuf
- Trolle, unter Vol'jin
- Untote, (Unterstadt), unter Sylvanas Windläufer
Verbündete
- Mag'har in der Scherbenwelt
- Taunka in Nordend
- Oger der Steinbrecher auf Kalimdor
- Trolle der Bruchhauer in den Östlichen Königreichen
- diverse Monstrositäten und Banshees im Dienste Sylvanas
- einige wenige Goblins, welche der Horde für Gold dienen
Gilden
- Siehe Gilden der Horde.

