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Iylias Sonnenwend

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Qsicon Exzellent Dieser Artikel wurde am 04. Juli 2011 als Spotlight der Woche vorgestellt.
Iylias Sonnenwend
Iylias
Volk: Blutelf
Klasse: Magier
Gilde: Haus Abaeir
Geschlecht: Männlich
Beruf: Magister
Größe: 1.80
Alter: Ungezählt
Herkunft: Quel'Thalas

Lord Iylias Sonnenwend ist ein alter Magister aus dem Reich Quel'Thalas und ein offener Vertreter der Magokratie und dem Führungssystem eines Magisterkönigs. Zur Zeit weilt er, nach Jahren des Reisens, wieder in Quel'Thalas wo er einen Platz als Berater an der Seite seiner Nichte, der Fürstin Shyntlara Abaeir, eingenommen hat.

"Manchmal, Kind, gibt es nur einen Weg. Und glaube mir, Abseits der Wege, wartet weitaus grösseres Leid."

"Die Geissel des Nordens ist tot, es ist Zeit die Schleier der Trauer von unseren Häuptern zu legen und unser Erbe einzufordern. Wir sind Quel'dorei, anar'alah belore!"


Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Iylias wurde als erstes Kind von Lord Reynor Sonnenwend und seiner Gemahlin Lady Illuvia Sonnenwend, geboren von Lichtfunke, vor über 400 Jahren in ein von Magie pulsierendes Hochelfenreich geboren.

Zu Beginn seines fünften Altersjahrs unterrichtete man Ihn in den Grundlagen der Magie. Er absolvierte seine gesamte Ausbildung des Arkanen in seiner Heimat, von gelegentlichen Forschungsreisen einmal abgsehen.

Zur Feier seiner Volljährigkeit ehelichte Iylias am 60. Tag seiner Geburt Lady Liandra aus dem Hause der Lichtkorns. Aus dieser arrangierten Ehe ging zehn Jahre später ein Sohn hervor. Lord Reynor Sonnenwend II. wurde nach seinem Grossvater benannt. In jenem Jahr gebar auch Lady Illuvia Sonnenwend ein Kind, eine Tochter. Diese Tochter, Neliana war ihr Name. heiratete mehr als hundert Jahre später Lord Irathor Abaeir. Aus dieser Verbindung enstand Shyntlara Abaeir, die heutige Fürstin des Hauses Abaeir.

Iylias mauserte sich innert weniger Jahrzehnte zu einem der fähigsten Magister des Reiches und nach dem Tod von Lord Reynor gewann auch das Haus Sonnenwend mehr und mehr an Ansehen unter seiner Führung. Lange Zeit lebten Iylias und seine Familie in Frieden in ihrer Heimat und wurden vor 67 Jahren mit einem zweiten Kind beschenkt, Lady Scaya Sonnenwend.

Als die Geissel gen Quel'thalas marschierte verlor das Haus Sonnenwend sein Land und sein Gefolge an die untote Verderbnis. Inspiriert von dem Mut und der Hoffnung seines Herrschers führte Iylias die letzten Diener seines Hauses und seine Familie, das heisst seine Gemahlin, seine Mutter und seine beiden Kinder, in das gelobte Land der Blutelfen, die Scherbenwelt.

Nach dem Fall von Prinz Kael'thas Sonnenwanderer entschloss Iylias sein Haus nicht so sinnlos dem Blutdrust seiner verbliebenen Brüder oder den Illidari zu opfern. Der Versuch ohne grosses Aufsehen mit seiner Tochter Scaya nach Azeroth zu entkommen um Hilfe zur Befreiung seiner Familie anzufordern scheiterte und kostete Lady Illuvia Sonnenwend, Lady Liandra Sonnenwend und ihrem Erstgeborenen Reynor II. das Leben. Iylias und Scaya entkamen dem Tode nur knapp und erreichten Silbermond unter grössten Anstrengungen.

Ihr Eintreffen überraschte den Lordregenten Lor'themar Theron und seine Berater welche längst über den Verrat ihres Prinzen informiert waren. Ihr Misstrauen gegenüber ihrer Scherbenwelt-Brüder veranlasste sie dazu Iylias und seine Tochter in Gewahrsam zu nehmen. Um ihre Loyaliät gegenüber dem Reich unter Beweis zu stellen meldeten sich die beiden freiwillig um bei der Befreiung des Sonnenbrunnes gegen ihre einstigen Brüder zu kämpfen. Nach dem Sieg über Kil'Jaeden und der Reinigung des Brunnens anerkannte man Iylias Haus und Titel zurück und gewährte ihm die Freiheit. Da er aber kein Interesse mehr an Politik hatte und ihm die Haltung der Blutritter sehr missfiel begleitet er die Expeditionen nach Nordend um dort seinen aufgeschobenen Forschungen nachzugehen.

Nun ist er nach Quel'thalas zurückgekehrt, warum genau ist niemandem ausser Ihm bekannt. Man mag daran daran zweifeln ob seine Ziele wirklich nur die Unterstützung seiner Nichte sind.


Persönlichkeit und WeltanschauungBearbeiten

Als Sohn eines hohen Magisterhauses Silbermonds zweifelte Iylias nie an seiner erhabenen Stellung in der hochelfischen Gesellschaft. Er sieht den Adel und das Magistertum des Hohen Reiches als die zentrale Macht und pocht auf die Einhaltung von Ettikette und Traditionen auch in der neuen Gesellschaft der Sin'dorei. Die Führung seines Volkes durch den Lordregenten wiederstrebt ihm sehr da er die Meinung vertritt, dass einzig ein Magisterkönig seine Heimat und sein Volk wieder zu einem Leben in Frieden und Harmonie führen kann. Auch die Haltung der Sin'dorei, als welcher er selbst sich nicht mehr betrachtet, hält er für unklug und überstürzt. Zuviele Fronten der Horde werden mit Elfenblut gehalten und bei der niedrigen Geburtenrate eines so langlebigen Volkes hält er es für völlig unsinnig Kriege zu führen die das einst so ruhige Reich vorher niemals interessiert haben.

Iylias sieht sich selbst als ein Quel'dorei, Nachfahre der Hochwohlgeborenen. Andere Rassen Azeroths oder Draenors, hält er am Erbe des einstigen Nachtelfenimperiums nicht für messbar.

Haltung zu den MenschenBearbeiten

Menschen steht Iylias sehr misstrauisch gegenüber. Das kurzlebige Volk erscheint ihm zu wankelmütig und hastig als das es die Feinheiten eines elfischen Geistes nachvollziehen könnte. Ausnahmen bilden hier einzig einige Kirin'tor sowie Agewynn und ihr Sohn Medivh.

Haltung zu den GnomenBearbeiten

Iylias schätzt den hohen Intellekt der Gnome und ihren Einfallsreichtum bei der Erforschung von neuartigen Anwendungen der Magie und der Erforschung neuer Unterschulen. Seitdem ihre Abstammung geklärt ist, hält er sie für weitaus würdiger gegenüber dem elfischen Volk, weshalb ihn die Feindschaft der Völker sehr betrübt.

Haltung zu den ZwergenBearbeiten

Trotz der Tatsache, dass die wenigsten Zwerge dem arkanen Weg der Magie folgen, ist Iylias fasziniert von der zwergischen Gesellschaft und deren Architektur. Die Klärung ihrer Herkunft rückte sie in seiner Sympathie einige Positionen nach Oben, auch wenn er ihr Verhalten und ihre grobe Art als sehr unangenehm empfindet.

Haltung zu den NachtelfenBearbeiten

Nachtelfen betrachtet der alte Magister als traurige Gestalten die sich vom Arkanen abgewandt haben, nurnoch ein Schatten der Grösse des einstigen Imperiums. Ihr Wissen im Umgang mit der cenarischen Magie jedoch hält er für ausserordentlich bemerkenswert und nährt einen schwachen Hoffnungsschimmer, dass die Vasallen der Hochwohlgeborenen zu ihren gottgewollten Wurzeln zurückfinden.

Haltung zu den DraeneiBearbeiten

Die Draenei sind wohl das Volk, dass Iylias als Einziges für messbar an der Geschichte der Elfen hält, trotz ihrer idealistischen Zentrierung von Religion in ihren Staat. Die Konflikte zwischen den Elfen und den Draenei hält er für unsinnig da er beide Rassen als gottgewollte Herren der eigenen Welten betrachtet und ihr magisches Potenzial, würde es ausgeschöpft werden, durchaus dem seines Volkes gerecht werden würde.

Haltung zu den VerlassenenBearbeiten

Iylias empfindet wenig Mitleid für die menschlichen Vertreter der Verlassenen. Dafür gilt sein Respekt aber der Fürstin Silvanas und ihren Dunkelläuferinnen, die er noch immer als fester Bestandteil des Hohen Reiches betrachtet. Er hofft, dass die Fürstin ebenso die Zusammenarbeit mit der Horde leid ist und sie eines Tages wieder dem Ruf ihres Erbes folgen wird.

Haltung zu den TaurenBearbeiten

Die sanften Riesen aus Mulgore hält der alte Elf zwar für ein sehr primitives Volk aber ihre Ruhe und Gelassenheit und ihr Wunsch nach Frieden und Harmonie entspricht dem seinen.

Haltung zu den OrcsBearbeiten

Mitleid ist das einzige Gefühl, welches Iylias für diese Wesen empfindet. Sie sind ein primtives Volk wie die Tauren und Trolle doch ihre Verdorbenheit macht sie zu jämmerlichen Gestalten in seinen Augen und hat sie zu Kriegshetzern gemacht.

Haltung zu den TrollenBearbeiten

Wie die meisten Elfen des Hohen Reiches verabscheut Iylias die Trolle, hält sie für hirnlose Tiere die nur das Töten kennen. Einzig ihre zunächst primtiv erscheinende Magie weckt Iylias' Interesse.

Haltung zu den GoblinsBearbeiten

"Gierig, gewieft und hinterhältig. Nützlich wenn man Dinge braucht die sonst nicht zu beschaffen wären aber ansonsten nur ein grünhäutiger Schandfleck auf Azeroth."

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