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Qsicon Exzellent Dieser Artikel wurde am 21. Oktober 2014 als Spotlight der Woche vorgestellt.
Diese Person ist verstorben - der Eintrag ist insofern veraltet.


Dialog-information Info: Dieser Artikel beschreibt einen inaktiven Spielercharakter.
  • Besonderheiten: Adrenalin-Junkie, Gefahrensucherin, extrem gelassen

Aussehen

Eine schmale und fast zerbrechlich wirkende Trollin kurz vor der Lebensmitte. Attraktiv aber nicht schön, mit scharf geschnittenem Gesicht, markanter Nase und den Augen eines Scharfschützen. Raucht Zigarillos, welche sie meist mit einem herbeigeschnippten, schweißbrennerähnlichen Flämmchen entzündet. Bewegt sich oft träge und langsam, bis sie eine Situation einschätzen kann. Ist dann, zur Überraschung vieler heute toter und vergessener Idioten, in der Lage sehr schnell zu handeln.

Charakter in Stichworten

Kultivierte Barbarin / zivilisierte Wilde. Lässig, annähernd gewissenlos, in politischen Dingen überraschend vernünftig, manchmal im Widerstreit mit ihren trollischen Instinkten und den Traditionen ihres Volkes, weitgehend frei von Vorurteilen in Bezug auf Rassen und Völker, selbstbewusst bis arrogant, jederzeit gewaltbereit, geschäftstüchtig, mit einer Scheißegal-Haltung ausgestattet die ihr schon viele Feinde eingebracht hat. Keine nette Frau.

Herkunft

Ghinzan Jippa wurde als Kind einfacher Fischer des barbarischen Darkspear-Stammes geboren und erlebte eine verhältnismäßig normale, traditionelle Troll-Kindheit. Als ihr Vater ihre Mutter wegen einer anderen Frau zu verlassen drohte, war sie vier Jahre alt. Ihre Mutter gewann den traditionellen Zweikampf um den gemeinsamen Besitz und tötete ihren (Ex)Mann, der zum Angedenken von Freunden und Verwandten verspeist wurde (die kleine Ghinzan erhielt zwei Rippchen; siehe auch Kannibalismus). Ghinzan wuchs gemeinsam mit ihrer später und von einem anderen Mann gezeugten Halbschwester Semmih als Kind einer gelassenen, alleinerziehenden Mutter auf.

Als der örtliche Mojo-Werfer Papa Bango ihr Potenzial erkannte, wurde Ghinzan als Schülerin an ihn gegeben. Sie redet eher selten über diese Ausbildung. Gelegentlich lässt sie durchblicken, dass sie ihren Lehrer hasste und töten wollte, zeigt aber zugleich großen Respekt vor dem inzwischen am Alter verstorbenen Papa Bango. Sie hat auch bei verschiedenen Gelegenheiten erwähnt, dass der traditionelle Zweig, dem Bango angehörte, seine Schüler täuscht, erniedrigt, quält und zu brechen versucht, bis sie entweder vernichtet und geschlagen aufgeben oder zu Wahrer Macht kommen. Was diese 'Wahre Macht' im Detail ist, hat Jippa niemals erläutert.

Durch Bango erhielt sie eine solide Bildung, eine gewisse Kenntnis des Geschichte ihres Volkes, etc. Unter durchschnittlichen Trollen gilt sie durchaus als gebildet. Da Troll-Magie aber mit der menschlichen oder gnomischen Variante nicht viel gemein hat, liest sie nur seltenst Bücher, verwendet keine 'Zauberformeln' und verzichtet auf jegliche Art von Fachsprache. Auch das scheinbar ein Überbleibsel ihrer Ausbildung und des Geheimnisses, das Bangos Weg zum Mojo umwittert. Worin die Abschlussprüfung bestand, die sie zu Mama Jippa werden ließ, liegt im Dunkeln.

Geschichte

Die junge Mama Jippa war eine herumreisende Abenteurerin, Söldnerin, Auftragsmörderin, Sklavenjägerin, ausschließlich an Gold und neuen Erfahrungen interessiert. Arbeitete mehr als ein Jahr lang für den äußerst intelligenten Doomlord Thickbelch, einen der gefährlichsten Verbrecherlords der Sümpfe des Elends. Früh zeigte sich eine beginnende Adrenalinsucht, der Drang sich mit immer härteren Gegnern zu messen, eine an Selbstzerstörung grenzende Lust auf den Tanz auf der Klinge. Dazu kam ein extremer Drogenkosum, den nur der trollische Stoffwechsel verkraften konnte und den sie nach einiger Zeit wieder unterband.

Durch die Bekanntschaft mit Zuul Jan'zin kam Jippa zum gerade wiederbelebten Anduri-Stamm. Sie behielt viele alte Verhaltensweisen bei, begann aber gegen ihren Willen, sich zunehmend mit dem Stamm zu identifizieren und einen Beschützerinstinkt für seine Mitglieder zu entwickeln. Ebenso gegen ihren Willen wurde sie zur Ratsfrau erhoben - eine Funktion, die sie mit einem brauchbaren politischen Gespür und ihrer Begabung zur Ansammlung von 'Connections' überraschend zufrieden stellend erfüllte. Nach Zuuls Verschwinden wurde sie - erneut gegen den eigenen Willen - zeitweise zur Bossa der Anduri.

Im Laufe der Jahre hatte Mama Jippa, soweit bekannt ist, eine kleine Anzahl von Liebhabern bzw. Kurzzeitbekanntschaften - ihr haftet der Ruf an, in Partnerschaftsfragen wählerisch zu sein. Eine mehrwöchige Beziehung trollischer Art führte sie dem Anschein nach mit dem Anduri-Boss Zuul. Wer von beiden diese Beziehung beendete und aus welchem Grund das geschah, ist unbekannt bzw. wird von beiden Beteiligten uneinheitlich wieder gegeben.

Jippa heute

Mama Jippa hat gelernt. Sie weiß Freundschaft zu schätzen (auch wenn sie nicht schnell welche schließt) und erwartet Respekt – dafür erhält ihr Gegenüber auch Respekt von ihr. Sie schätzt gutes Essen, saubere Kleidung und weiche Betten und genießt auch heute noch das Gefühl einer gut gefüllten Geldbörse.

Ihre Loyalität zu den Ehrenwerten Anduri ist ungebrochen. Wer den Stamm bedroht, muss damit rechnen, dass Jippa in alte Gewohnheiten aus ihrer früheren Karriere zurück verfällt – ohne Warnung zu töten, zur Abschreckung Gegnern beide Arme zu brechen und auf dem Rücken zu verdrahten, aufgespießte Köpfe an Stadttore zu pflanzen, Personen in Gruben voller Snaash-Egel langsam und qualvoll sterben zu lassen, etc. Grundsätzlich ist sie aber ein wenig ‚weicher’ geworden, wenn man bei ihr von ‚weich’ sprechen kann. Jippa schreibt dies ihrer Stellung als Ratsfrau und Bossa zu und flucht von Zeit zu Zeit ausgiebig darüber.

In erster Linie zeichnet sie ihre Gelassenheit aus. Mama Jippa grinst, schmunzelt, lacht zwar heute wieder öfter – aber typisch für sie ist eine stoische, undeutbare Mine, die bestenfalls vom erstaunten Heben einer Braue oder leicht geschürzten Lippen gestört wird.

Ungebrochen ist auch die Adrenalin-Sucht der Trollin: Abgesehen davon, dass sie sich – um neue, harte Gegner zu finden – dem Scherbenkreis angeschlossen hat, hat sie als Freischärlerin, Attentäterin und Frau fürs Grobe bereits für annährend jede nicht hordefeindliche Vereinigung Azeroths und der Scherbenwelt gekämpft. Mama Jippa sucht letztendlich immer noch den Kick, das Gefühl auf der Klinge zu tanzen, von der Explosion mit gerade genug Wucht weggedrückt zu werden, dass die Hitze sie nicht verglühen lässt. Sie ist überzeugt davon, dass sie eigentlich längst tot sein sollte und geht eben so fest davon aus, dass sie eines Tages irgendwo einmal zu langsam sein wird. Nur um eine Milisekunde vielleicht, aber zu langsam. Ein Teil von ihr brennt vor Neugier darauf, wer es ihr endlich zeigen wird.

Zitate

  • "Was glotzt du mich so an. Dachtest du ich wär' ne nette Frau? Sorry - ich bin keine nette Frau."
  • „Hehehe…. Fucko war das knapp.“ Grinsend, sich Blut aus dem Gesicht wischend, nach einem Kampf der die Hälfte der Einheit ausgelöscht hat.
  • „Hey mann, ich zeig Res’pekt für dich. Zeig’ ich keinen Res’pekt? Aber du mann, du zeigst mir keinen. Wie soll ich reagieren, wenn ein Mann wie du zu mir kommt, und sich res’pektlos verhält. Was denkst du, sollte ich tun.“
  • „Yuu’kiip vaat yuu’kiil.“
  • „Und das ist wieder so’n Tag, Babys. Wo wir uns umseh’n und feststellen, dass wir genau so gut hätten draufgeh’n können. Aber wenn ihr heute Nacht besoffen in eure Betten fallt, vielleicht noch’n wenig fookah mit eurem Auserwählten macht, spürt wie das Blut durch euch pumpt – hey, dann könnt ihr euch sagen ‚Heute nicht. Heute noch nicht.’“
  • „Man kriegt seine Karten. Man spielt das Spiel. Das ist alles was zählt, mann. Wer das nicht kann – wer abklopft, schlapp macht, aufgibt: Hey, keiner zwingt einen zu spielen.“

Hintergrundmaterial

Folgende Geschichten sind im Lauf der letzten Jahre entstanden und beschäftigen sich mit Mama Jippa bzw. ihrer Vergangenheit:

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