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Qsicon Exzellent.svg Dieser Artikel wurde am 10. Februar 2015 als Spotlight der Woche vorgestellt.

„Lakaien, Diener, Soldaten der eisigen Finsternis! Folgt dem Ruf von Kel'Thuzad!“

Kel'Thuzad [1]

Kel'Thuzad, der Erz-Lich der Pestländer, ist einer der wichtigsten Diener des Lichkönigs und war verantwortlich für die Verbreitung der Seuche in Lordaeron. Aus seiner über Stratholme fliegenden Nekropole Naxxramas lenkte er das Geschehen der Geißel. Mittlerweile ist Kel'Thuzad samt Nekropole weiter nach Nordend gereist, um dort seinem Lichkönig beizustehen.

Allgemeines

Kel'Thuzad ist das mächtigste Wesen innerhalb der Spitze von Naxxramas. Er dient dem Lichkönig ohne nachzudenken. War er schon zu Lebzeiten ein Nekromant von großem Können, so wurde er im Tode zum Meister der Totenbeschwörung. Es heißt, er sei der loyalste unter den Untertanen des Lichkönigs. Kel'Thuzad hat Prüfungen überlebt, die die Seelen selbst der Größten aus der Bruderschaft auseinandergerissen hätten. Er gab Arthas ohne Bedenken sein Leben und wurde später zurückgebracht - wiedergeboren in der Macht des Sonnenbrunnens. In den Pestländern wurde Kel'Thuzad erneut von den Agenten der Argentumdämmerung besiegt. Sein Phylakterium wurde jedoch einem falschen Agenten der Bruderschaft übergeben. Wer sein Phylakterium gestohlen hat und warum er das tat, muss jedoch noch herausgefunden werden. [2]

Geschichte

Kel'Thuzad gehörte einst dem hohen Rat von Dalaran an und war ein guter Freund des obersten Magiers Antonidas. Er hatte allerdings immer ein großes Interesse an den verbotenen Lehren der Nekromantie. Trotz seiner hohen Stellung wurde er dadurch zum Außenseiter. Nachdem er im Dritten Krieg von Arthas vernichtet wurde, kehrte er als Lich zurück. Er half schließlich Arthas bei der Beschwörung von Archimonde, dem Kommandanten der Brennenden Legion. Kel'Thuzads wahre Loyalität gehörte jedoch dem Lichkönig - nicht der Brennenden Legion. Nachdem Arthas weiter nach Nordend zog, blieb Kel'Thuzad als Kommandant in Lordaeron zurück.

Ruf des Lichkönigs

Als er den Ruf des Lichkönigs hörte, willigte dieser nur zu gerne ein, da er wusste, die Kirin Tor würden ihm nicht lange gestatten, die verbotenen Lehren zu studieren. Er schwor den Kirin Tor ab, veräußerte seinen Besitz und lagerte sein Vermögen ein. Dann machte er sich auf den Weg nach Nordend, die Stimme des Lichkönigs immer im Kopf. Er durchwanderte die Ruinen des einstigen Königreichs Azjol-Nerub und sah somit die Zerstörung, zu welcher der Lichkönig fähig war, aus erster Hand. Dieses Beispiel von Ner'zhuls Macht bekräftigte Kel'Thuzad nur in dem Glauben, das Bündnis mit Ner'zhul wäre das Richtige. Als er den Eiskronengletscher erreicht hatte, ließen ihn Ner'zuls Wächter überraschenderweise passieren und er gelangte zum Frostthron, vor dem er sich warf und Ner'zhul seine Seele anbot.

Kult der Verdammten

Kelthuzad.jpg

Kel'Thuzad in Naxxramas.

Der Lichkönig akzeptierte seinen Vorschlag und versprach Kel'Thuzad Macht und Unsterblichkeit im Gegenzug zu Gehorsam und Loyalität. In seiner Gier nach Wissen und Macht nahm Kel'Thuzad die große Mission an, nach Lordaeron zurückzukehren und eine Religion zu gründen, die den Lichkönig anbeten sollte. Kel'Thuzad machte sich also verkleidet auf den Weg nach Lordaeron zurück und nutzte sein Vermögen, um diesen Kult aufzubauen. Es gelang ihm, viele der unzufriedenen Bürger Lordaerons vom Glauben an das Heilige Licht zum Glauben an Ner'zhul zu konvertieren. In den Monaten wuchs seine Gemeinschaft, der Kult der Verdammten, immer mehr, doch Kel'Thuzad achtete sorgfältig darauf, dass die Regierenden in Lordaeron seine Aktivitäten nicht bemerkten.

Verbreitung der Seuche

Letztendlich kam von Ner'zhul der Befehl, den Angriff auf die menschliche Zivilisation zu beginnen. Er schloss seine Seuchenenergien in Artefakte ein, die man die Seuchenkessel nannte, und ließ diese von Kel'Thuzad nach Lordaeron bringen, wo die Seuche auf die Dörfer übergriff. Die Angehörigen seines Kultes sahen mit Freuden die Auswirkungen der Seuche: Die infizierten Menschen starben und kehrten als Zombies im Dienste Ner'zhuls zurück. Viele von ihnen waren schon begierig darauf, auch der Seuche anheim zu fallen und unsterblich zu werden. Doch die Aktionen des Nekromanten und seines Kultes blieben jetzt nicht mehr im Verborgenen. Die Silberne Hand und die Kirin Tor begannen damit, die Gründe für diese Seuche zu untersuchen. Auf der Straße der Könige kam es zum ersten Aufeinandertreffen mit Arthas, dem Sohn von König Terenas, und Jaina Prachtmeer, Tochter von Daelin Prachtmeer. Die beiden fanden heraus, dass Kel'Thuzad das Getreide verseucht hatte und so die Seuche verbreitete.

Tod in Andorhal

Nun entdeckt, machte sich Kel'Thuzad mit seinem Kult auf und verseuchte Andorhal, die Kornkammer Lordaerons. Von hier aus hätte das Getreide bis nach Stratholme geliefert werden sollen, wo die Armee der Untoten schließlich einfallen sollte. Arthas und Jaina hatten ihn allerdings verfolgt und stellten den Nekromanten. Im Kampf unterlegen, war sich Kel'Thuzad allerdings sicher, sein Tod würde nichts bedeuten. Er erzählte Arthas von dem Schreckenslord Mal'Ganis, dem er diente. Letztendlich hatte sein wahrer Meister, der Lichkönig, noch eigene Pläne mit dem Prinzen, doch vorerst starb Kel'Thuzad. Da seine Seele für immer an den Lichkönig gebunden war, versuchte Kel'Thuzad auch im Tode noch seinem Herrn zu dienen.

Wiederbelebung durch Arthas

Er wartete in der Krypta, bis Arthas lange Zeit später zurückkehrte, nur noch ein Schatten seiner selbst, bewaffnet mit dem Schwert Frostgram, das der Lichkönig selbst erschaffen hatte. Nun hatte Arthas den Auftrag, Kel'Thuzad wieder beleben zu lassen und nahm sich des Leichnams des Nekromanten an. Kel'Thuzads Geist warnte den Prinzen vor den Schreckenslords, sie sollten besser nicht erfahren, dass er ihm half, denn die Schreckenslords sollten darauf achten, dass der Lichkönig seinen Auftrag erledigte. Da Kel'Thuzad zu mächtig war, um auf herkömmliche Weise wiederbelebt zu werden, machte sich Arthas auf und eroberte mit Hilfe der Geißel (den Namen gab Kel'Thuzad der Armee aus Untoten) das Land Quel'Thalas und die Stadt Silbermond. Mit dem dort befindlichen Sonnenbrunnen gelang schließlich die Wiederbelebung Kel'Thuzads. Als Lich stellte er sich wieder in die Dienste Ner'zhuls und begleitete Arthas fortan auf seiner Mission, das Kommen der Brennenden Legion vorzubereiten.

Kampf um Dalaran

Durch das Dämonentor, das sie von einer Hand voll Orcs eroberten, ließ Lord Archimonde sie wissen, dass sie das Buch des Medivh brauchten, um damit die Beschwörung durchzuführen, welches die Dämonen wieder nach Azeroth lassen würde. Arthas führte den Angriff auf Dalaran an und eroberte zusammen mit Kel'Thuzad das erhoffte Buch. Während Kel'Thuzad die Beschwörung abhielt, probierten die Kirin Tor zwar einen verzweifelten Gegenangriff, doch sie wurden von Arthas zurückgeschlagen und Kel'Thuzad konnte die Beschwörung beenden. Als Archimonde das Portal durchschritten hatte, wies er die Schreckenslords an, die Kontrolle über die Geißel zu nehmen, Arthas und Kel'Thuzad landeten auf einmal im Hintergrund.

Unabhängigkeit von der Legion

Während Arthas der Legion später nach Kalimdor folgte, verweilte Kel'Thuzad in Lordaeron und versuchte so viele Loyalisten in der Kontrolle des Lichkönigs zu halten wie möglich. Als Arthas aus Kalimdor zurückkehrte und berichtete, dass die Legion besiegt wurde, schickte dieser die Schreckenslords fort aus seinem Land. Kel'Thuzad unterstützte Arthas dabei, die letzten Flüchtlinge der Menschen aufzuhalten und den Orden der Silbernen Hand entgültig zu vernichten.

Als Arthas immer mehr von Anfällen geplagt wurde, in denen ihn der Lichkönig zu sich nach Nordend rief, stellten ihm die Schreckenslords eine Falle; sie hatten die Kontrolle über den Großteil der in der Hauptstadt befindlichen Geißel übernommen und Arthas von Kel'Thuzad getrennt. Kel'Thuzad ließ dem Todesritter alle Hilfe zukommen, die ihm möglich war und so gelang es Arthas, mithilfe einiger Banshees in die umliegenden Wälder zu entkommen. Dieser bemerkte zu spät, dass dies noch zur Falle der Schreckenslords gehört und wurde von Sylvanas Windläufer, der Bansheekönigin, die Arthas in Silbermond besiegt hatte, vergiftet. Doch Kel'Thuzad kam rechtzeitig zur Hilfe und vertrieb die Banshees. Arthas machte sich auf den Weg nach Nordend, während Kel'Thuzad erneut die Stellung hielt.

Flucht nach Nordend

Kel'Thuzads Festung, die schwebende Nekropole Naxxramas, landete in den Ruinen des Reiches Lordaeron. Von dort versuchte der Erz-Lich des Lichkönigs nun, den legendären Stab des Medivh, Atiesh, in seine Hand zu bekommen. Doch er wurde von einer Gruppe Helden der Argentumdämmerung besiegt und sein Phylakterium erbeutet. Die Helden gaben es Vater Inigo Montoy, der es vernichten sollte. Doch der Mann erlag Kel'Thuzads flüsternder Stimme und in einem schaurigen Ritual erhob sich Kel'Thuzad erneut. Inigo Montoy wurde zum Dank für seine Hilfe in einen Lich verwandelt. Kel'Thuzad floh mit Naxxramas nach Nordend, um der Geißel im Kampf gegen Allianz und Horde beizustehen.

Quellen

  1. World of Warcraft TCG: Kel'Thuzad
  2. Bericht: Kommandant Eligor Morgenbringer, Feste Wintergarde

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