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Qsicon Exzellent Dieser Beitrag wurde am 17. Oktober 2011 als exzellenter Artikel im Spotlight der Woche vorgestellt.


Kommandant Jarod Schattensang war der Oberbefehlshabers der Nachtelfenarmee im Krieg der Uralten. Er war der einzige, der jemals in der Lage war, Halbgötter und Sterbliche gleichermaßen anzuführen. Seine Führungsqualitäten waren so überragend, dass Cenarius und die anderen Ahnen sich aus freien Stücken seinem Befehl unterstellten. [1]

Geschichte

Als der Krieg der Uralten ausbrach, hatte Jarod Schattensang den Rang eines Captains in der Wache von Suramar erreicht, und seine Schwester Maiev Schattensang war eine der höheren Schwestern von Elune. Die Schattensangs waren keine Adelsfamilie, und so hatten sich beide Geschwister ihre Positionen durch Geschick und harte Arbeit verdienen müssen. Während er das Land der Nachtelfen vor möglichen Eindringlingen bewachte, entdeckte Jarod den in Menschengestalt verzauberten Drachen Krasus und nahm ihn gefangen. Ein merkwürdiges und extrem mächtiges Phänomen hatte Krasus in eine frühere Zeit zurückversetzt, in der es eine jüngere Version von ihm gab. Diese Überschneidung sorgte dafür, dass Krasus sich krank und schwach fühlte, so lange er nicht in unmittelbarer Nähe seines jüngeren Ichs war.

Vom Wärter zum Beschützer

Mit etwas magischer Überredungskraft von Krasus machte sich der Captain Sorgen, dass sein Gefangener sterben könnte, bevor er verhört worden war. So suchte Jarod eine der Priesterinnen der Elune auf, in der Hoffnung, sie könnte Krasus vielleicht heilen. Er geriet an die Novizin Tyrande Wisperwind, und sie war einverstanden, ihm zu helfen. Sie konnte Krasus zwar nicht von seiner Schwäche heilen, aber schon bald half er ihr bei dem Versuch, ihren Freund Malfurion Sturmgrimm aus dem Koma zu befreien, in das er kurz vorher gefallen war. Dann erschien zu Jarods kaum verhülltem Erstaunen auch noch Cenarius, der Halbgott der Wälder, und holte Malfurions Geist aus dem Smaragdgrünen Traum zurück. Malfurion wurde wieder in seinen Körper zurückversetzt und erholte sich schnell. Dann begleitete Jarod Krasus, Malfurion und Tyrande zu einem Gespräch mit Lord Kur'talos Rabenkrone, dem Befehlshaber der Nachtelfenarmee, die gegen die Brennende Legion kämpfte.

Kur'talos Rabenkrone war beeindruckt von Jarods Pflichtbewusstsein und unterstellte eine Gruppe kampferfahrener Soldaten seinem Befehl. Jarod und seine Truppe waren nun verantwortlich für den Schutz der vier stärksten Magier im Dienste der Nachtelfenarmee: Malfurion und Illidan Sturmgrimm, den Menschenzauberer Rhonin und Krasus. Malfurion und Krasus verließen später die Truppe und suchten den Rest der Drachen auf, um sie zu bitten, den Nachtelfen im Kampf gegen die Legion zu helfen. Sie unternahmen diesen Versuch gegen Lord Rabenkrones ausdrücklichen Befehl und ohne Jarods Wissen. Trotzdem brachte es Kur'talos nicht übers Herz, Jarod Vorwürfe zu machen, weil dieser die Magier nicht aufgehalten hatte.

Die Ermordung von Lord Rabenkrone

Schließlich wurde Kur'talos’ starke Führung der Nachtelfenarmee der Königin Azshara ein Dorn im Auge, und sie wies Captain Varo'then an, den Adligen zu beseitigen. Der Mordanschlag glückte, und Lord Desdel Sternauge wurde der neue Anführer der Nachtelfenverteidiger. Bedauerlicherweise hatte Desdel nur wenig Kampferfahrung und keinerlei Begabung für Taktik oder Diplomatie. Als die eindringenden Dämonen kurz danach einen Rückzug vortäuschte und dann begann, die nachrückenden Nachtelfen aus der Luft anzugreifen, konnte Desdel nur hilflos zusehen, wie die Dämonen kesselweise eine kochende, rote Flüssigkeit über die Nachtelfenarmee ausgossen.

Hunderte erlitten Verletzungen, viele davon tödlich. Jarod ritt zu Desdel und bat um neue Befehle, doch der Adlige konnte ihm vor lauter Panik keine geben. Dann erblickte Jarod eine Gruppe Dämonen, die über Desdel schwebte. Jarod versuchte noch, seinen Kommandeur aus der Gefahrenzone zu zerren, doch Desdel fühlte sich durch Jarods Rettungsversuch körperlich bedroht und drohte ihm mit Kerker, wenn er ihn nicht sofort losließe. Jarod konnte gerade noch sein Pferd zur Seite reißen und entging so knapp einem qualvollen Tod, als die Dämonen ihre Kessel auskippten und kochende Flüssigkeit sich über Desdel und die in seiner Nähe stehenden Offiziere ergossen. Desdel starb innerhalb weniger Augenblicke, sein Gesicht bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt.

Held wider Willen

Nach Desdels Tod konnten sich die übrigen Adligen nicht auf eine neue Strategie für die Armee einigen. Jarod musste einspringen. Mit seinem intuitiven Strategieverständnis und seinen natürlichen Führungsqualitäten fand er sich bald auf dem Posten des Oberbefehlshabers der Nachtelfenarmee wieder. Erleichtert befolgten die Adligen seine Befehle. Jarod aber zweifelte weiter an seinem Wert für den Kriegsverlauf, doch schon bald hielt das Schicksal eine willkommene Überraschung für ihn parat.

Cenarius führte eine Gruppe von Halbgöttern zur Nachtelfenarmee und kniete vor dem verblüfften Captain nieder. Die Halbgötter waren bereit, unter Jarods Befehl zu kämpfen. Während der Captain die Nachtelfen sammelte und allmählich den Verlauf der Schlacht wendete, wurde der Dämonenfürst Archimonde auf ihn aufmerksam. Malfurions Abwesenheit vom Schlachtfeld hatte den Erzdämonen frustriert, und so entschied er sich, seinen Zorn an Jarod auszulassen. Archimonde war sich sicher, dass der Sieg der Legion unausweichlich war, und so ließ er sich Zeit, spielte sadistisch mit Jarod, während er ihn langsam zu Tode quälte. Wahrscheinlich hätte es Archimonde noch größeres Vergnügen bereitet, Jarods eisernen Willen zu brechen. Doch bevor Jarod unheilbar schwer verwundet wurde, konzentrierten Malfurion und Illidan Sturmgrimm ihre vereinte Magie auf den Brunnen der Ewigkeit. Heulend vor Zorn wurden alle Dämonen, unter ihnen auch Archimonde, in den Brunnen gesogen und in den Wirbelnden Nether zurückgeschleudert.

Nach der Teilung

Durch die Große Teilung entstand ein neuer Ozean, und seine herantosenden Wasser trieben die Nachtelfen zurück bis zum Berg Hyjal. Schließlich kam das Meer zur Ruhe, und Jarod ging mit einer Gruppe Nachtelfen los, um die Gegend nach Trinkwasser zu durchforsten. Sie entdeckten, dass Illidan einen zweiten Brunnen der Ewigkeit erschaffen hatte, und mit Malfurions Hilfe nahmen Jarod und die anderen Illidan gefangen. Jarod überließ Malfurion die Entscheidung über das weitere Schicksal seines rücksichtslosen Bruders, und so war es Malfurion, der Illidan zu einer Kerkerstrafe verurteilte, die zehntausend Jahre dauern sollte. Jarod war nur widerwillig Kommandeur der Armee und freute sich auch aus diesem Grund, dass der Krieg endlich vorbei war. Er löste die zusammengewürfelte Truppe auf und stand noch kurze Zeit als Verwalter zur Verfügung, doch er wollte nie mehr Anführer sein.

Nach und nach leitete er immer mehr Antragsteller zur neuen Hohepriesterin der Elune weiter, zu Tyrande Wisperwind, deren Mitgefühl und Weisheit viel dazu beitrugen, die Spannungen der Nachkriegszeit zu lindern. Bis Tyrande die neue Armee der Nachtelfen aufgestellt hatte, die Schildwache, hatte sich Jarod längst in die Anonymität zurückgezogen. Er sah sich selber nicht als Helden, und er wollte auch nicht, dass es andere taten.

Eines Tages ist er einfach verschwunden, mit nicht mehr als ein paar persönlichen Habseligkeiten. Er hat nicht gesagt, wo er hingeht, er hat sich noch nicht einmal von irgendwem verabschiedet. Seither hat ihn niemand mehr zu Gesicht bekommen.

World of Warcraft: Cataclysm

Jarod Schattensang

Kommandant Jarod Schattensang galt viele Jahre als verschollen und keiner wusste, wo er abgeblieben war. Bis das Weltenbeben mit World of Warcraft: Cataclysm kam. Der grüne Drachenaspekt Ysera war es, die von ihren Sitz in Nordrassil auf dem Berg Hyjal herausfand, dass Jarod in der "Verdammniswacht", einem Lager des Schattenhammers in der Flüsternden Schlucht gefangen gehalten wurde. Um Yseras Plan zu entsprechen, setzten die Wächter des Hyjal mithilfe von Elementarist Ortell ihr Wissen und ihre Kräfte ein, die Reihen der Schattenhammer zu unterwandern und Jarod zu befreien. [1]

Tore von Sothann

Nachdem es den Wächtern des Hyjal gelungen war, einen Zwielichtaufstand in der "Verdammniswacht" anzuzetteln und in dem drauffolgendem Chaos Jarod zu befreien, begab er sich zu den Toren von Sothann. Dort unterstütze er Ysera und übernahm das Kommando über die Truppen der Wächter des Hyjal. Gemeinsam hinderten sie die Streitmächte des Schattenhammer daran, sich in der Flüsternden Schlucht zusammenzuziehen und die Tore von Sothann vom Osten her anzugreifen. [2]

Verwandte Themen
Elementarist Ortell - Flüsternde Schlucht - Schmiede der Unterwerfung‎‎ - Tore von Sothann - Verdammniswacht

Quellen

  1. 1,0 1,1 Quest [81]: Kommandant Jarod Schattensang
  2. Quest [81]: Zwielichtaufstand

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