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Kult01small Kult des schwarzen Ibis
Fraktion: Horde
Orientierung: (derzeit neutral) böse
Thema: Verschwörung
Gründung: Frühjahr 2005
Gildenleiter: Gorogh
Mitglieder: ca. 5 aktive
Motto: "Flectere si nequeo superos..."
Revier/Heimat unbekannt


Ziele/Motivation

Die längste Zeit war der Kult - nach anfänglichen Verfehlungen - bemüht, den Anschein der Hordentreue zu wahren; dieser Versuch ist nach gewissen Ereignissen endgültig gescheitert, seine Mitglieder sind geflohen, möglicherweise in ein unbekanntes Exil; sie werden offiziell als Verbrecher und schlimmstenfalls Hochverräter gesucht. Die wahren Ziele des Kultes jedoch liegen nach wie vor im Dunkeln, sollen hier aber kurz angerissen werden:

Hinter all der Maskerade versucht der Kult die Gerechtigkeit des Schwarzen Ibis herzustellen – eines von den Mitgliedern niemals so bezeichneter oder in seiner wahren Identität angesprochener dunkler Gott. Diese Gerechtigkeit ist eine apokalyptische Vision, die eine radikale Abkehr vom Status quo auf Azeroth und Draenor herbeiführen würde.

Der Schwarze Ibis offenbarte sich erst dem Hohepriester, später vereinzelten Mitgliedern des Kultes, und gibt kryptische Weisungen und Aufträge an die Hand, die jedoch stets Interpretation durch die Orakel des Kultes bedürfen. Es wurde offenbart, dass der Ibis selbst nur der Diener einer mächtigeren, toten Gottheit – im Kult als der „Richter“ bezeichnet – sei, dessen Wiederauferstehung das Ende und die Neuordnung der Welt herbeiführen würde.

Die Knochen des Richters seien über die ganze Welt verstreut und müssten geborgen werden, ehe jener Tag käme, sodass eine der wichtigsten Aufgaben innerhalb des Kultes die des „Untersuchers“ ist. Diese Mitglieder haben sich dem Aufspüren und Erforschen mächtiger magischer Artefakte verschrieben, in die die Knochen des Richters verwandelt sein sollen.

Der Kult kämpft aktiv gegen alle Fraktionen und Meinungen, die seinen Zielen im Wege stehen.


Grobe Beschreibung/Historie

Ritual01

Ritual der Reinigung in Orgrimmar (24.10.2005)

Der Kult wurde vom damaligen Hohepriester Gorogh ins Leben gerufen, nachdem dieser in den Sumpflanden eine Vision empfing und seitdem als Sprachrohr des dunklen Gottes dient. Nach und nach reihten sich immer mehr Suchende um den Hohepriester, um auf den Tag der vollendeten Gerechtigkeit hinzuarbeiten und die Wiederkehr des "Richters" in die Wege zu leiten.

Die Aktionen des Kultes liegen weitgehend im Dunkeln, auch verhält sich die Gemeinschaft sehr geschlossen und verliert weder ein Wort über ihren Namen, noch über ihre Ziele. Bestenfalls geben ominöse Andeutungen kaum zu entziffernde Auskunft darüber, womit sich die Gruppierung beschäftigt.


Frühe Geschichte

Der Kult war nicht immer zurückgezogen und konspirativ: Einigen Mitgliedern der Horde und auch der Allianz dürften noch die massiven Angriffe auf die Städte beider Fraktionen, unter der Führung maskierter Personen und dem Feuer von Höllenbestien bekannt sein, die in der Herbeirufung dämonischer Mächte im belebten Orgrimmar ihren Höhepunkt fanden und einige zivile Opfer forderten.

Nach den anschließenden Anklagen und Verurteilungen durch die Stadt Orgrimmar, tauchte der Kult für eine lange Zeit unter, ihre öffentlichen Aktivitäten beschränkten sich auf die Auftritte als maskierte Prediger, die in den Städten der Horde lautstark das nahe Ende der Welt und die kommende Gerechtigkeit verkündeten.

Kultevent2

Angriff auf den Pilgerzug (2008)

Später trat die Gruppierung wieder an die Öffentlichkeit mit einem offenen Schreiben an Thrall und die Horde, in welcher Gorogh und die Seinen um Vergebung für ihre Schandtaten baten und sich nun in den Dienst der Horde stellen wollten. Nicht jeder war von der Ehrlichkeit dieses Gnadenersuchs überzeugt, doch von Seiten der Horde aus wurde diesem stattgegeben, so dass alle Beteiligten nun als schuldfrei gelten. Die Mitglieder der Organisation wurden häufiger in den umkämpften Gebieten Azeroths gesichtet, wo sie mit ungemeiner Härte gegen die Allianz - insbesondere lichtgläubige Gruppierungen wie die Heilige Inquisition - vorgehen.

Eine lange Zeit führte die Gruppierung das Restaurant "Aas und mehr" an wechselnden Standorten, zunächst auf dem Friedhof von Brill, zuletzt im Rattenloch zu Dalaran. Nach dem Verschwinden Goroghs wurde das Aas von der Taurin Selca und dem hünenhaften Rauswerfer Bradoc weitergeführt.

Die ebenfalls von den Mitgliedern der Gruppe geführte Schlachtgruppe, die sich lapidar als "Stammgruppe Aas" bezeichnete, löste sich nach erfolgreichen und leidenschaftlich betriebenen Kämpfen in Azeroth (zuletzt an den Fronten in Nordend) und Draenor auf, um in Vergessenheit zu geraten. Während der aktiven Zeit der Schlachtgruppe wurde seitens des Kultes nie ein Hehl daraus gemacht, dass er die Aktivitäten in der Scherbenwelt sowie die Offensive der Zerschmetterten Sonne für fehlgeleitete Bemühungen hielt; stattdessen wurde immer wieder auf die Gefahr aufmerksam gemacht, die unter dem Banner der Geißel aufzog.


Jüngere Geschichte
Silberwald1004 Ritual

Ritual im Silberwald (09.04.2010)

Im Frühjahr des Jahres (2009) verschwanden die Kultisten mehr und mehr von der Bildfläche. Ein Jahr später gab es nichts mehr, das an sie erinnert; dem aufmerksamen Beobachter mögen jedoch die zunehmende Betriebsamkeit des zurückgezogen in Brill lebenden Belthil vom Lordameresee aufgefallen sein, der regelmäßige Korrespondenz mit Dragutin von Volterach, Mitglied der Verlassenengilde Gift und Galle betrieben hat – und schließlich die Rückkehr Goroghs, der gemeinsam mit den beiden vorgenannten die Streitkräfte der Verlassenen beim Konflikt im Silberwald befehligte und mit Hilfe eines Rituals zu dessen vorzeitigem Ende beitrug. Wie sich herausstellen sollte, spielte der Kult eine zentrale Rolle im sogenannten Projekt Unterstadt (2010). Letztgenannte Ereignisse führten schließlich dazu, dass alle bekannten Mitglieder des Kultes aus der Unterstadt flohen und sich an einen unbekannten Ort zurückzogen.

Der Kult oder seine Mitglieder sind seither nicht mehr öffentlich identifiziert worden. Aufmerksame Beobachter der Verlassenengebiete könnten jedoch eine Zunahme an ungewöhnlicher Aktivität bemerkt haben (um Neujahr 2015).


Quartier/Einflussbereich/wahrscheinlichste Aufenthaltsorte

Unbekannt.


Anmerkungen

Dieser Abriss ist bewusst kurz und vage gehalten. Während die Kultdoktrin tatsächlich aus lorekonformen, konkreten Inhalten besteht, wollten wir es vermeiden, diesen Text zu einem Spoiler zu machen. Weitergehendem Interesse wird aber in game gerne mit den entsprechenden Informationen begegnet, so lange es nicht allzu unsubtil aufgezogen ist. Auch die Geschichte des Kultes ist bestenfalls vage bekannte, nach einiger Recherche könnten folgende Aspekte herausgefunden werden:

  • Rituale der Reinigung
    • eine Gruppe von Hexenmeistern und Anhängern, vorwiegend Verlassene, haben vor einigen Jahren (Realzeit >5 Jahre) Attentate auf Siedlungen der Horde durchgeführt, indem sie in einer Gruppe aufgelaufen sind und dann mehrere mächtige Dämonen (Höllenbestien und Verdammniswachen) beschworen haben und in dem darauffolgenden Chaos flohen; mindestens 4 solcher Vorfälle sind verzeichnet
    • beim letzten Vorfall verfolgte man die vermeintlichen Kultisten bis nach Stranglethorn, wo man sie stellte und gefangen nahm
    • der entkommene Gorogh stellte sich daraufhin der Obrigkeit und nahm alle Schuld an den Angriffen auf sich; bei einem Tribunal wurde Gorogh zum Feuertod verurteilt; das Urteil wurde vollstreckt, seine Überreste aber entwendet
  • Die weiße Flamme
    • irgendwann tauchte er wieder auf, gab sich geläutert und predigte regelmäßig mit seinen Gefährten - wenn auch in der Regel maskiert - in vollkommen weißer Gewandung als Mitglied der sogenannten "Weißen Flamme" (nicht zu verwechseln mit der anderen weißen Flamme) von Sittenverfall und dem bevorstehenden Tag der Abrechnung
    • weltanschauliche Positionen des "Kultes" dürften seit der Zeit der Weißen Flamme kaum noch deutlich zu ermitteln gewesen sein
  • Läuterung und Dienst "Für die Horde!"
    • mit der Eroberung Draenors ebbten diese öffentlichen Tätigkeiten schließlich ab und es wurde still um "Gorogh und seine Gefährten"; sie begannen offenbar still, sich um militärische Belange zu kümmern, ob auf Schlachtfeldern oder etwa in Karazhan, und machten sich langsam einen Namen
    • mit der Invasion von Nordend schließlich wurde dieses Engagement deutlich zugespitzt und die um "den Kult" versammelte Truppe spielte eine nennenswerte Rolle bei der Belagerung und schließlich Erstürmung der Nekropole Naxxramas; Gorogh und zumindest Belthil wurden für diese Mühen mit Offiziersrängen in den Reihen der Verlassenen ausgezeichnet
    • Gorogh verschwand im Frühjahr (2009) spurlos, kehrte dann ein Jahr später zurück
    • es folgte Teilnahme auf offizieller Seite der Verlassenen bei der Operation Silberwald sowie den den Ereignissen in Unterstadt (beides 2010)
  • Exil
    • nachdem sich der Kult (ohne dass die Öffentlichkeit der Tatsache gewahr wurde, dass es sich um einen solchen handelt; identifiziert wurde eine unbekannte Gruppierung mit einem goldenen Auge auf schwarzem Grund als Wappen; nur einige Ermittler haben Hinweise auf eine kultische Tätigkeit) - gemeinsam mit dem verblichenen Dragutin von Volterach - als ursächlich und verantwortlich für die Ereignisse in Unterstadt herausgestellt hat, sind sämtliche Mitglieder geflohen oder anderweitig von der Bildfläche verschwunden
    • die Kultmitglieder werden offiziell als Verbrecher und schlimmstenfalls Hochverräter gesucht
  • Rückkehr nach Azeroth
    • Vereinzelte Indizien, die auf eine Rückkehr des Kultes hinweisen[1][2][3][4], dürften allen außer den wachsamsten Überlebenden des Projekt Unterstadts entgangen sein

Der Gildenname sowie zentrale Figuren wie der "Ibis" dürften niemanden bekannt sein, da nicht einmal die Gildenmitglieder diese Namen aussprechen.

Die Kontaktaufnahme gestaltet sich aufgrund des konspirativen Charakters des Gildenkonzepts oft eher schwierig und sollte daher im Vorfeld abgestimmt sein, sofern sich die BewerberInnen nicht bereits sehr gut mit der Gilde auskennen.

Der Kult leidet aufgrund dieser restriktiven Bedingungen seit jeher unter Mitgliedsmangel, ist aber zu diesem Zeitpunkt (April 2015) nach langem Winterschlaf nach wie vor existent.


Mitglieder

alphabetisch geordnet
Undercitykult

Kulttreffen in Unterstadt (2008)


Weitere


  1. http://nachtliga-forum.de/viewtopic.php?t=15393
  2. http://nachtliga-forum.de/viewtopic.php?t=15591
  3. http://nachtliga-forum.de/viewtopic.php?t=15673
  4. http://nachtliga-forum.de/viewtopic.php?p=138670

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