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Maigan

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Information Info: Dieser Artikel beschreibt einen inaktiven Spielercharakter.

Maigan Taliath ist eine begabte Schneiderin und kennt sich mit Magie und Verzauberungen aus. Sie ist Dozentin am Institut für Pfuschkunde und vertritt dort den Fachbereich Soziopfuschologie.

Die Gnomin war lange Zeit auf die Schule der Eismagie spezialisiert, hat sich jedoch erst kürzlich aufgrund dauerhafter Frostbeulen für eine feurigere Ausbildung entschieden.

Geschichte

Die Gnomin die euch gegenübersteht ist klein, selbst für eine Gnomin. Knapp, und nur mit viel gutem Willen kommt sie an die 98 Zentimeter Marke. Und darüber ist sie nicht grade glücklich. Ihre Mutter sagte früher immer: "Alles ab 1 Meter ist ein Gnom, und alles ab 1,50 Meter zählt als Zwerg, völlig egal was der Stammbaum sonst so sagt." und Mütter haben bekanntlich immer recht. Früher war diese Aussage kein Problem, solange sie noch im Wachstum war. Täglich maß sie sich und fieberte der magischen 1 Meter Marke entgegen. Doch bald musste sie feststellen das sie nicht mehr wuchs, knapp 14 Jahre war sie da wohl alt. Lange hoffte sie auf einen späten Wachstumsschub, redete sich selbst ein das sie die letzten zwei Zentimeter schon noch erreichen würde, aber das trat nicht ein. Es gab Zeiten da war sie verzweifelt. Versuchte Platouschuhe und Wachstumsmittelchen, Streckbänke und Hochsteckfrisuren. Aber auch wenn sie so teilweise aüßerlich die passende Größe erreichte fühlte sie sich nie als vollwertige Gnomin. Diese Selbstzweifel waren es auch, die sie immer davon abhielten mit ihrer Familie, die direkt vor den Toren Gnomeregans lebte, die Stadt zu besuchen. Vor jedem Familien Ausflug drückte sie sich, andere Gnome mied sie und verkroch sich manchmal tagelang hinter ihren Büchern. Nur als kleines Kind, als sie noch nicht ausgewachsen war hatte sie die Stadt besucht, aber die Erinnerungen verblassten langsam.

Als dann die Troggs die Stadt einnahmen und die Lepragnome über die Häuser vor den Toren einfielen bekam Maigan dies noch nicht einmal mit. In einem kleinen Kämmerlein, versteckt hinter mehreren meterhohen Bücherstapeln hatte sie sich verbarrikadiert. Und zu ihrem Glück übersahen auch die Troggs und Lepragnome dieses Versteck. Ihr könnt euch den Schrecken sicher vorstellen, den sie empfand als sie nach einer langen Zeit endlich mal wieder hinter ihren Büchern hervorkam um ihre Essensvorräte aufzustocken und sie das Haus ihrer Eltern besetzt von Lepragnomen vorfand. Sie hatte in ihre Studien vertieft alles verpasst, die Schreie, die Kämpfe von denen noch die Verwüstung in den Häusern zeugte, all das war an ihr vorbei gezogen. So sehr hatte sie sich von der Welt abgekapselt. Ihre Eltern waren verschwunden, alle anderen Gnome auch. Zurück blieben nur diese grausam entstellten Lepragnome die mit einem Aufschrei über sie herfielen als sie hinter dem Bücherstapel hervor kroch. Damals war sie 18 Jahre alt.

Die Lepragnome waren sicherlich genauso überrumpelt von ihrer Anwesenheit wie Maigan von der der Lepragnome. Das war ihr Glück. Kräftig war Maigan nicht und vom kämpfen hatte sie soviel Ahnung wie eine Elfe von anständigem Benehmen, aber das ganze gesammelte Wissen aus den vielen Büchern die sie gelesen hatte machte sich in genau diesem Moment bezahlt. Scheinbar Unterbewusst reagierte sie mit einer das ganze Haus ausfüllenden Arkanen Explosion, genau wie sie es in dem Buch "Grundlagen der Magierausbildung - Lehrbuch der Magier von Dalaran" gelesen hatte. Eine Knall und ein Funkenregen umgab sie, der die Lepragnome von den Füßen riss und ihr die Gelegenheit gab zu rennen was ihre kurzen Beinchen hergaben. Und genau das tat sie. Sie rannte. Zur Haustür hinaus, an den verdutzten Lepragnomen auf der Straße vorbei, einfach gradeaus, immer weiter und weiter bis sie völlig außer Atem, ganz allein im Schnee stehen blieb. Niemand folgte ihr, sie war wirklich allein. Genauso allein wie sie es schon die ganze Zeit hinter ihrem Bücherstapel war. Doch diesmal war sie nicht freiwillig allein und es war das erste mal das sich Maigan nach anderen Gnomen sehnte.

In den folgenden Tagen irrte Maigan durch die ihr unbekannte Schneelandschaft. Das was sie zum Thema Überleben im Freien gelesen hatte brachte ihr in der Realität recht wenig. Wasser finden war bei der Menge Schnee ja noch recht einfach, vor allem nachdem sie durch einen Zufall herausfand das sie in ihren Händen kleine Flammen erzeugen konnte mit denen sie den Schnee schmelzen konnte,aber mit dem Essen wurde es schon schwieriger. Die kleine Gnomin war an den gut gefüllten Frost-O-Maten ihrer Mutter gewöhnt und hatte sich nie im Leben selbst Nahrung gesucht. Aber irgendwie schaffte sie auch das und ernährte sich eine ganze Zeit von Blättern und Wurzeln, auch mal von ein paar Fischen die sie aufschreckte indem sie auf den gefrorenen Seen und Flüssen herumhüpfte und die dann beim Auftauchen an der Eisoberfläche hilflos festfroren und verendeten. Was hätte Maigan in diesen Tagen dafür gegeben je ein Buch über die Navigation ohne Hilfsmittel gelesen zu haben. Aber was lohnt es über dinge nachzusinnen die man doch nie getan hat.

Nach circa 20 Tagen - wie lange genau daran erinnerte sie sich nicht mehr, aber 20 Tage schienen ihr damals sehr beeindruckend zu klingen, daher blieb es bei dieser Version der Geschichte - kam sie an einen Tunnel. Einen Tunnel an dessen Eingang schon ein Trogg lauerte. Als sie grade auf dem Absatz kehrt machen wollte um bloß schnell Land zu gewinnen, fiel der Trogg einfach so um und sank röchelnd zu Boden. Verdutzt blieb Maigan stehen, schaute ganz genau hin und entdeckte zu ihrer Verwunderung einen Gnom! Ein echter, lebendiger, nicht ekelhaft entstellter, sondern ganz normaler Gnom von ca 1,02 Meter Körpergröße. Während Maigan noch absolut irritiert da stand zog der Gnom einen Dolch aus dem Rücken des Troggs, wischte ihn vom Blut sauber, steckte ihn ein und kam dann, als wäre es das natürlichste der Welt eine andere Gnomin hier draußen in der kälte zu treffen, auf sie zu getapert. Das war die bis dahin wohl denkwürdigste Begegnung in Maigans Leben. Nicht für einen Moment dachte sie an ihre alten Gewohnheiten, an ihre Scheu vor anderen Gnomen oder gar ihre Größe. Sie stand einfach nur da und starrte den Gnom an. Als dieser bei ihr angekommen war und dann auch noch den Mund öffnete um sie mit den gar nicht so grandiosen Worten: "Tagchen du" zu begrüßen, wurden ihre Knie weich, ihre Augen füllten sich mit Tränen und sie fiel dem fremden Gnom ohne lange darüber nachzudenken in die Arme. "Tagchen" - Ein schöneres 'Wort hatte sie nie gehört.

Naja, ihr könnt euch denken das der fremde Gnom erst mal etwas verdutzt war und es eine ganze Weile dauerte bis Maigan ihm ihre Geschichte erzählt hatte. Noch länger dauerte es dann wieder bis der fremde Gnom, der nun schon gar nicht mehr fremd war, denn er hatte sich vorgestellt, aber in all der Freude über ein gnomisches Gesicht hatte Maigan den Namen schon wieder vergessen, was sie übrigens bis heute bereut, denn schließlich hatte dieser Gnom sie gerettet. Also auf jeden Fall dauerte es ewig bis der Gnom ihr die ganze Geschichte und die Ausmaße der Tragödie von Gnomeregan geschildert hatte. Von dieser langen Geschichte konnte sich Maigan auch nur die wichtigsten Punkte merken und die waren für sie folgende: Es gab Überlebende! Die meisten von ihnen hatten in Ironforge zuflucht gefunden. Und hinter diesem Tunnel aus dem der Gnom grade kam war eine Art Ausbildungslager eingerichtet worden. Ein Ausbildungslager für Gnome die tapfer kämpfen wollten um den Troggs die Stadt der Gnome wieder zu entreißen.

Und damit begann Maigans Ausbildung. Der nette Gnom begleitete sie zurück durch den Tunnel und stellte ihr ihr den Zwergen vor der die neuen Rekruten einschrieb. Maigan zögerte keinen Moment und kritzelte ihren Namen auf die Liste der Kämpfer. Sie zog los um Eber zu töten, Troggs zu grillen und Bären das Fell ab zu ziehen. Sie lernte schnell und auch die Ausbilder bemerkten bald ihr Talent für die Arkanen Künste. Und als sie sich nach einiger Zeit genug gewappnet fühlte machte auch sie sich auf den Weg, den Tunnel hinaus und die Straße entlang nach Ironforge. Die Stadt der Zwerge in der sie hoffte ihre Eltern oder andere Familienmitglieder wieder zu finden. Denn die Hoffnung das diese überlebt hatten, hatte sie nie aufgegeben...

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