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Qsicon Exzellent Dieser Artikel wurde am 23. Dezember 2018 als Spotlight der Woche vorgestellt.

„Mia issa gluckliich wie eina jungaa Hyänaa in da warmaa Sand!“

Aufgaben im Stamm der Gudashi

  • Partner/-in = Tazua
  • Anwärter

Wesen

Maru'thekk, oder vollständig Maru'thekk Lhaza'ah Ta'rak, ist wie eine bunte Feder im Wind, er ist fröhlich, offenherzig, liebt gutes Fressen, Geschichten, Tanz und Musik, aber ebenso impulsiv, neugierig und gerät recht rasch in Selbstzweifel.

Er ist stets bemüht, allen zur Hand zu gehen und liebt die große, weite Welt. Merkt er jedoch, dass man jemanden aus seinem Umfeld bedrängt oder gar bedroht, wird er zur skrupellosen Bestie und würde selbst sein Leben geben, um denjenigen zu beschützen.

Geschichte

Maru'thekk wurde als Sohn eines einfachen Jägers und einer Sandformerin in Zul'Farrak geboren.

Als er 14 Sommer zählte, musste er sich der Reifeprüfung unterziehen, um als vollwertiges Männchen zu gelten. Er bestand und kehrte zurück, jedoch gänzlich in rot, vom Blut seiner Mitanwärter, getaucht. Der Peitscher Zul'Farraks beschloss, sich seiner als Mentor anzunehmen, eine Verbindung, die sie mit den kommenden Sommern zu Blutsbrüdern und engsten Vertrauten werden ließ.

Als Verräter gebranntmarkt und verbannt zog er lange Zeit in Azeroth umher, tauchte hier und dort immer mal wieder auf, dabei stets ein ruhiges Lied summend.

Einfluss der Gudashi

~ wird mit der Zeit ergänzt ~

Der Ruf der Wüste übertönt alles

Auf dem Boden liegen zahllose Pergamentrollen, einige verblasst, einige neuer. Du entschließt dich sie zu lesen um herauszufinden, welche Geschichte sie dir wohl erzählen werden. Recht schnell erkennst du, dass es die hinterlassenen Erinnerungen eines Trolls sind...


Seine Geschichte begann fernab in Desolace. Neugierig durch die Geschichten seines Blutsbruders wollte er die Welt außerhalb von Muttersand mit eigenen Augen sehen, fühlen und riechen, erkunden und für sich selbst erschließen.

Er hatte es von Beginn an nicht leicht, denn die Trolle außerhalb von Tanaris waren ganz anders, als er es kannte. Größer und kräftiger als er oder irgendein anderer Farraki, wilder und direkter.
Und kaum einer akzeptierte, dass in der Wüste die Dinge anders laufen als im Wald, der Eistundra oder dem Dschungel.

Der erste Stamm dem er sich verschrieb lebte in Schattenflucht. Hier lernte er seine Angst vor dem Wasser zu besiegen und auch seinen ersten Gefährten kennen. Unter lautstarkem Streit zogen er und einige andere schließlich in die Hinterlande um einen neuen Stamm zu gründen.

Die Zeit für ihn wurde immer schwerer. Sein Männchen legte sich in fremde Felle, der Jin war brutal und blutrünstig.
In dieser Zeit kam sein Blutsbruder zu ihm und nahm ihn wieder mit sich in die Wüste und lange blieb er wieder in der warmen Umarmung von Muttersand und den farrakischen Loa.

Die Aufzeichnungen über diese Zeit sind lückenhaft und ungepflegt. Man liest aber von zwei Weibchen, die ihn schnell wieder verließen und wie er aus Zul'Farrak nach Uldum vertrieben wurde und eine Zeit lang dann ruhig und zurückgezogen mit seiner Ziehtochter Za'zi und seinem Blutsbruder dort lebte.

Dann aber drang das Gerücht von einem Stamm in Booty Bay an sein Ohr. Anduri nannten sie sich.

Einmal noch wollte er sich nach draußen wagen, hinweg über das Meer. Seine Ziehtochter sollte nicht isoliert von anderen Trollen leben und er selbst vermisste die Gesellschaft eines Stammes.

Er lernte den eigenartigen und sonderbaren Amani Sooran kennen und freundete sich rasch mit allen an. Das warme und lebensfrohe Gemüt der Wüste fand viel Anklang in den Reihen der Stammos und er war gern gesehen. Die Priesterin Zebwa nahm den exotischen Wildfang unter ihre Fittiche und lehrte ihn Ehrfurcht vor den neuen, ihn fremden, Loa und Geduld. Oft musste sie den euphorischen und ehrgeizigen Farraki ausbremsen.

Er öffnete einen Voodooladen und fand sein Weibchen Tazua.
Auch seine Ziehtochter Za'zi war schnell beliebt und begehrt unter den Männchen der Anduri. Als Einziger im Stamm freundete er sich mit der kühlen Untoten namens Shatlana an. Für ihn waren Untote so normal wie das Atmen. Eine glückliche Zeit für das Wüstenkind brach an, die jedoch so schnell wieder veronn wie Sand in der Pranke.

Wieder feindete man nach und nach die Ideale der Farraki an, nachdem er ein offizieller Stammo wurde und die Klippe überwunden hatte.
Man verstand nicht die Wege der Wüste die Loa zu ehren.

Schweren Herzens verließ er seine wenigen, verbliebenen Freunde und zog mit seinem Weibchen und wenigen anderen in das Steinkrallengebirge.

Aber auch hier hielt es ihn nicht mehr lange. Er war müde, hatte viel gesehen und noch mehr erdulden müssen und nun rief ihn der Sand zu sich. Ueetay erschien ihm nachts am Eingang des Dorfes um ihn mit sich zu nehmen. Za'zi hatte nun auch ein Männchen und war erwachsen geworden. Er brauchte sich nicht mehr um sie zu sorgen.

Mit Rituellen Narben übersäht und geweihten Bandagen um seinen Körper erhob er sich wieder aus dem Sand, er war nun ein einsamer Wächter von Mutter Sand, der unter dem Sand auf Beute und Eindringlinge lauert und wartet, was die Zeiten mit sich bringen wollen, während er den Beweis eines alten Versprechens in seinen Pranken hält, welches er seinem Blutsbruder einst gab... ... ...


Hier enden die Aufzeichnungen...