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Die uralten und zurückgezogen lebenden Nachtelfen haben über die gesamte Geschichte des Kontinents hinweg das Schicksal Azeroths maßgeblich beeinflusst. Vor mehr als zehntausend Jahren halfen die Helden des Volkes während des Krieges der Urtume dabei, die erste Invasion der dämonischen Brennenden Legion abzuwenden.

Allgemeines

Als die verstreuten Reste der Legion in Azeroth sich Jahrhunderte später mit den bösartigen Satyrn verbündeten, erhoben die Nachtelfen sich erneut, um der Bedrohung Herr zu werden. Im darauffolgenden Krieg der Sartyrn mussten die Nachtelfen schwere Verluste einstecken, konnten jedoch schließlich die Streitmächte vernichten, die ihre Welt ins Verderben stürzen wollten. [1]

Unterstützungseinheiten

Viele der Waldwesen, die den Nachtelfen in der Vergangenheit geholfen hatten, waren kein Bestandteil der militärischen Hierarchie der Schildwächterinnen. Die Bergriesen beispielsweise sind nur mit den Titanen verbündet, während es sich bei den Feendrachen und Schimären nur um bis zu einem gewissen Grad intelligente Tiere handelt, die jeweils an den Smaragdgrünen Traum und Nordrassil gebunden sind.

Diese Wesen haben die Nachtelfen allerdings nicht unterstützt, weil sie ihnen helfen wollten, sondern weil die Nachtelfen schlicht die größte lokale Streitmacht waren, die sich gegen die Brennende Legion stellte. Wenn keine größere Bedrohung vorliegt, findet man Bergriesen, Feendrachen oder Schimären nur selten im Kampf Seite an Seite mit einer sterblichen Armee.

Die Urtume jedoch haben im Dritten Krieg schwere Verluste erlitten, woraufhin viele – besonders die Arten, die ohnehin schon selten vertreten waren – sich in den Wald zurückgezogen haben, um ihren Samen zu verbreiten und ihre Zahl ungestört wieder mehren zu können. [2]

Nachtelfen als spielbare Charaktere

Ability mount blackpanther Ability mount whitetiger Volkstypisches Reittier: Nachtsäbler

Verfügbare Klassen

IconSmall Night Elf Male IconSmall Druid Nachtelfendruide
IconSmall Night Elf Male IconSmall Hunter Nachtelfenjäger
IconSmall Night Elf Male IconSmall Warrior Nachtelfenkrieger
IconSmall Night Elf Male IconSmall Mage Nachtelfenmagier
IconSmall Night Elf Male IconSmall Priest Nachtelfenpriester
IconSmall Night Elf Male IconSmall Rogue Nachtelfenschurke
IconSmall Night Elf Male IconSmall ClassDeathKnight Nachtelfen-Todesritter
Sonstige Klassen

Volksfähigkeiten

  • Schattenmimik - Sich im Schatten zu verstecken und auf den richtigen Moment für den Angriff zu warten liegt den geheimnisvollen Nachtelfen im Blut.
  • Irrwischgeist - Gefallene Nachtelfen nehmen die Form von Irrwischgeistern an, die sich in der Geisterwelt schneller als andere Geister bewegen können.
  • Naturwiderstand - Nachtelfen verfügen über eine natürliche Widerstandsfähigkeit gegen Naturmagie, wodurch sie schädlichen Naturzaubern seltener zum Opfer fallen.
  • Schnelligkeit - Die gewandten Nachtelfen haben eine geringe Chance, Nahkampf- und Fernkampfangriffen komplett auszuweichen.
  • Mit dem Pre-Patch 6.0.2 zur World of Warcraft-Erweiterung Warlords of Draenor ändern sich folgende Volksfähigkeiten der Nachtelfen:
    • Schnelligkeit erhöht jetzt neben der Chance, Nahkampf- und Distanzangriffen auszuweichen, auch die Chance auf 'Ausweichen' um 2 %.
    • Elunes Berührung ist eine neue passive Fähigkeit, mit der nachts das Tempo und bei Tag die Chance auf kritische Treffer um jeweils 1 % erhöht wird.

Elfen im Allgemeinen

Hoch- und Blutelfen stammen beide von den Nachtelfen ab. Trotzdem sind die Beziehungen zwischen den drei Gruppen auf Grund ihrer gemeinsamen Vergangenheit und ihrer philosophischen Differenzen alles andere als eng. Besonders die Nachtelfen betrachten die Blut- und Hochelfen mit Misstrauen, Abscheu oder offener Feindseligkeit. Trotzdem haben Hoch- und Blutelfen einige Gemeinsamkeiten mit ihren Brüdern, den Nachtelfen.

Alle drei Stämme haben ungewöhnlich scharfe Sinne und können selbst bei extrem schwachen Lichtverhältnissen noch klar sehen. In der Regel sind Elfen schlank, athletisch und graziös. Auch die langen, spitzen Ohren, die bei Nicht-Elfen entweder Bewunderung oder Häme auslösen, sind allen Elfen gemein. Eine weitere Gemeinsamkeit der Nacht-, Hoch- und Blutelfen hat sich erst vor kurzem ergeben. Die Nachtelfen haben am Ende des Dritten Krieges ihre Unsterblichkeit und einen Großteil ihrer Macht geopfert, so dass nun alle Elfen sterblich sind und eine vergleichbare Lebensdauer haben, die allerdings mehrere tausend Jahre umfassen kann.

Silberne Augen, goldene Augen

Vor der Großen Teilung waren goldene Augen bei den Nachtelfen extrem selten. Goldene Augen wurden daher als Zeichen zukünftiger Größe angesehen. Sowohl Königin Azshara als auch Illidan Sturmgrimm hatten diese ungewöhnlichen Augen. Bedauerlicherweise erwies sich diese weitverbreitete Ansicht erst zu spät als Irrglaube, als sich das finstere Schicksal dieser beiden berüchtigten Personen erfüllte. In Wirklichkeit war die goldene Augenfarbe ein untrügliches Zeichen für ein starkes druidisches Potenzial.

Da verwundert es kaum, dass die frühen Nachtelfen mit ihrem starken Hang zur arkanen Magie die Bedeutung dieser Augen nicht erkannten. Denn dass jemand dieses Potenzial hat, bedeutet ja noch lange nicht, dass er oder sie dieses Potenzial auch spürt oder versteht, ganz zu schweigen von einer Anwendung mit Geschick und Mitgefühl. Trotz seiner goldenen Augen tat Illidan sich sehr schwer mit der Druidenkunst, obwohl er - genau wie Malfurion - von dem Halbgott Cenarius selbst unterrichtet wurde.

Angeborene Druidenkräfte führten niemals automatisch dazu, dass jemand ein Druide wurde. Ebensowenig bedeutet das Fehlen solcher angeborener Kräfte, dass jemand kein Druide werden kann. Malfurion Sturmgrimm etwa wurde ursprünglich mit silbernen Augen geboren, doch er studierte die Druidenkunst und widmete ihr sein ganzes Leben. Und je länger er druidische Magie einsetzte, desto mehr nahmen seine Augen diesen goldenen Glanz an, den die anderen Nachtelfen einst so faszinierend gefunden hatten.

Doch zu dieser Zeit waren goldene Augen schon viel weiter verbreitet. Nach der Teilung ließ die frühere Besessenheit der Nachtelfen mit Abstammung und Stammbäumen schnell nach, und so hat sich die Anzahl der Nachtelfen, die mit goldenen Augen geboren werden, beträchtlich erhöht. Außerdem gehen die Nachtelfen jetzt sehr viel rücksichtsvoller mit ihrer Welt Azeroth um, und eine Reihe von männlichen Nachtelfen ist in Malfurions Fußstapfen getreten. Auch diese neuen Druiden haben goldene Augen.

Traditionell dienten die Nachtelfinnen ihrem Volk als Kriegerinnen, Jägerinnen und Beschützerinnen. Viele magische Berufungen wurden andererseits als reine Domäne der männlichen Nachtelfen angesehen. Erst nach den Zerstörungen und Verlusten des Dritten Krieges warf man die traditionellen Geschlechterrollen über Bord. Doch da die Druiden erst seit kurzem Frauen aufnehmen, sind die goldenen Augen noch immer viel verbreiteter unter den männlichen Nachtelfen als bei ihren Partnerinnen. [3]

Geschichte

World of Warcraft: Cataclysm

Das Auftauchen der Legion hatte die Gesellschaft der Nachtelfen jedoch für alle Zeit verändert. Sie beschlossen, fortan keine arkane Magie mehr zu nutzen, da ihr leichtfertiger Gebrauch die Legion nach Azeroth gelockt hatte. Unter der Führung von Tyrande Wisperwind schufen sie sich ein friedliches, naturverbundenes Leben an den Hängen des Hyjals. Viele Jahre lang wachte Tyrande über die Nachtelfen, immer auf der Suche nach Zeichen für weitere Angriffe der Dämonen. In diesen Jahren verbrachte sie viel Zeit getrennt von ihrem Geliebten, Malfurion Sturmgrimm, der zusammen mit den anderen Druiden das Gleichgewicht der Natur aus dem Smaragdgrünen Traum heraus bewahrte.

Doch die friedfertige Existenz der Nachtelfen wurde erneut bedroht, als die Brennende Legion einen weiteren Kreuzzug gegen Azeroth führte. Am Gipfel dieses Konflikts, der als der Dritte Krieg in die Geschichtsbücher einging, griffen die Legion und ihre schreckliche untote Geißel die Länder der Nachtelfen an. Nachdem sie Malfurion und seine Druiden aus ihrem Schlummer im Traum erweckt hatte, versammelte Tyrande die anderen Nachtelfen und kämpfte Seite an Seite mit der Horde und der Allianz, um den Dämonenherrscher Archimonde und seine Schergen auf der Spitze des Hyjals zu besiegen.

Obwohl sie siegreich waren, litten die Nachtelfen schwer unter den Folgen der Schlacht. Ihr geliebter Weltenbaum Nordrassil, der von den Drachenaspekten Alexstrasza, Ysera und Nozdormu erschaffen und gesegnet worden war, um den Nachtelfen Unsterblichkeit zu verleihen, hatte eine große Mange an Energie freigesetzt, um Archimonde zu vernichten. Um diese kolossale Explosion zu erleichtern hatten die Nachtelfen beschlossen, für alle Zeit auf ihren Schutz vor Alter, Krankheit und Gebrechlichkeit zu verzichten.

Nach und nach begann Nordrassil, seine Wunden zu heilen, doch einige Druiden unter der Führung Fandral Hirschhaupts wollten einen anderen Weltenbaum erschaffen, der die Unsterblichkeit der Nachtelfen wiederherstellen sollte. Malfurion warnte vor diesem Akt der Selbstsüchtigkeit, doch als er plötzlich ins Koma fiel, verlor sein Geist die Verbindung zum Traum und Fandral schmiedete seine Pläne ungehindert weiter. Der zweite Weltenbaum, Teldrassil, wurde an der nördlichen Küste Kalimdors gepflanzt und wuchs mit der Zeit weit über die Wolken hinaus.

Im Gegensatz zu Nordrassil war dieser neue Weltenbaum nicht von den Drachenaspekten gesegnet und verlieh den Nachtelfen daher nicht erneut ihre Unsterblichkeit. Stattdessen wurde Teldrassil vom Smaragdgrünen Alptraum mit einem finsteren Leiden verderbt, das sich tief im Traum eingenistet hatte. Zudem erfuhr man, dass Malfurions tragische Krankheit ebenfalls von dieser schattenhaften Macht verursacht worden war. Als er endlich aus seinem komatösen Zustand erweckt wurde, machte Malfurion sich daran, Teldrassil von seiner Verderbnis zu heilen und bemühte sich, dem boshaften Alptraum Einhalt zu gebieten.

Diese bedeutsamen Ereignisse machten den Nachtelfen neuen Mut. Und dennoch steht dieses tapfere Volk heute vielen Schwierigkeiten gegenüber. Die Horde konnte sich vor Kurzem durch gezielte Angriffe Ländereien der Nachtelfen in Eschental unter den Nagel reißen, während die Gebiete an der Westküste Kalimdors durch die katastrophalen Turbulenzen nach dem Kataklysmus dezimiert wurden. Während sie immer noch versuchen, mit dem Verlust ihrer Unsterblichkeit zurecht zu kommen, müssen die Nachtelfen sich nun darauf vorbereiten, den Herausforderungen in einem Azeroth entgegenzutreten, das an allen Nähten zu brechen droht.

Verwandte Themen

Nachtelfen-Themen
Kategorie:Volk: Nachtelfen  •  Kategorie:Nachtelf NSC  •  Kategorie:Nachtelfen-Religion  •  Nachtelfendruide  •  Nachtelfenjäger  •  Nachtelfenkrieger  •  Nachtelfenmagier  •  Nachtelfenpriester  •  Nachtelfenschurke

Forscherliga-Tenor

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Quellen

  1. Blizzard: Völker in World of Warcraft: Nachtelfen
  2. Blizzard Entertainment: Eure Fragen an Creative Development #3 - Antworten
  3. (Quelle: Blizzard Entertainment HP)

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