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Nathanos Pestrufer, ehemals Nathanos Marris, bzw. war der erste und letzte Waldläuferlord der Menschen und der einzige Mensch, der je bei den Hochelfen ausgebildet wurde. Er war ein Schüler von Sylvanas Windläufer, die heute Bansheekönigin der Verlassenen ist.

Beschreibung

Nathanos Marris war zu Lebzeiten ein taktisches Genie und führte die Allianz in einem Jahrzehnt der Konflikte zu vielen Siegen. Im Untot als Nathanos Pestrufer ist er der Champion der Bansheekönigin.

Hintergrund

Man dachte, Nathanos sei vor fünf Jahren bei der Verteidigung von Lordaeron in der Schlacht gefallen. Sein Leichnam wurde zwar nie gefunden, aber man ging davon aus, dass er es nicht aus den Östlichen Pestländern hinaus geschafft hatte. Fünf der besten Agenten des SI:7 von Sturmwind wurden dem Fall Marris zugeteilt, doch nur einer kam zurück und starb drei Tage später im Schlaf.

Die wenigen Informationen, die sie aus ihm herausbekamen, waren unverständliches Gestammel. Sie haben zwei Worte verstanden: 'Nathanos' und 'Pestrufer'. Das SI:7 glaubt deswegen, dass Nathanos Marris von dem Pestrufer ermordet worden sein könnte und geht davon aus, dass Pestrufer derselbe Teufel ist, der auch die Agenten beseitigt hat.

Doch die Wahrheit ist eine andere, denn der Pestrufer ist niemand anderes als Nathanos Marris, der Champion der Bansheekönigin und in den Reihen der Verlassenen gibt es kaum einen mit mehr Entschlossenheit oder Eifer. Ab und an streift er durch die dezimierten Ödländer und tötet jeden Abschaum der Geißel und der Allianz, den er aufspüren kann.

Das Abenteuer

Varimathras selbst hatte verlangt, dass Nanthos seine 'tüchtigsten' Agenten auf eine höchst diffizile taktische Mission nach Unterstadt schickte. Leider wurden seine tüchtigsten Agenten alle vor drei Jahren getötet. Nun konnte er keine zwei Schritte von seinem Hof runter, ohne auf eine der Seuchenfledermäuse zu stoßen. Seine Hunde waren sein ein und alles und Marris war dafür bekannt, sie mit geronnener Fäulnis zu füttern, die man aus lebendiger Fäulnis von den Mitgliedern der Geißel bei Corins Kreuzung erhielt.

Er wollte seine Hunde ausführen und die Geißel abschlachten können, ohne dass ihn die Fledermäuse behelltigen. Er hatte Wichtigeres mit seiner Zeit anzufangen, als tagein, tagaus sinnlos Fledermäuse zu töten. Besonders lästig war ihm Dämmerschwinge, der Albinofledermausdämon und die gigantische Aaswurm Blutschlinger, der schon kleine Bataillone verschlungen hatte, die töricht genug waren, ihn anzugreifen.

Die Hochelfen der Jagdhütte von Quel'Lithien hatten auch noch etwas, das Nathanos gehörte: Ein Dokument, das sein Leben als Sterblicher schilderte, die Registratur von Quel'Thalas. ... Und genau die wollte er wieder haben.

Gegen die Scharlachroten

Nanthos beauftragte Freiwillige, nach Tyrs Hand zu reisen. Dort angekommen sollten sie in Verkleidung des Scharlachroten Kreuzzugs Kreuzzüglerlord Valdelmar den Befehl des obersten Kreuzzüglers überbringen. Doch natürlich hatte Nanthos diesen Befehl etwas modifiziert. Auch auf das scharlachrote Orakel Demetria, die sich irgendwo auf der Straße von Tyrs Hand nach Stratholme befand, hatte er es abgesehen.

Gegen die Geißel

Er stand in Stratholme ... und blieb standhaft bei der Verteidigung von Lordaeron. Der Hof und alles darauf wurde von einer gigantischen Welle der Geißel belagert. Der Dreck. Der Schmutz. Ramstein der Verschlinger stand über ihm und die Eingeweide hingen ihm aus einem klaffenden Loch in der Brust. Er erwachte als Geißel. Lange Zeit war er hilflos. Seine Gedanken waren mit denen des Lichkönigs verschmolzen. Dann kam Sylvanas zu ihm ... irgendwo, irgendwie wusste er es. Frei. Doch jetzt muss er seine Rache haben - Rache an dem, der ihm das Leben genommen hat - Ramstein der Verschlinger.

WoW: Legion

Als Champion der Bansheekönigin erscheint Nathanos Pestrufer auch in WoW: Legion an der Seite von Sylvanas Windläufer. Sein äußeres Erscheinungsbild hat sich verändert, aber zumindest bei der Verkündung von Sylvanas als neuen Kriegshäuptling der Horde vor den Toren Orgrimmars will er noch nichts Näheres dazu sagen. Er gewährleistet die Sicherheits des Kriegshäuptlings und droht jeden zu töten, der seine Waffe gegen sie erhebt, noch bevor der erste Blutstropfen auf em Boden auftrifft. Alles anders geht niemanden etwas an.

Der dunkle Spiegel

Nathanos Pestrufer diente seiner Bansheekönigin Sylvanas Windläufer stets treu – im Leben wie im Tod. Ein Dienst, der große Opfer verlangte und schwerwiegende Entscheidungen forderte. Als Champion der Verlassenen hat er auch im Untod viele Siege davongetragen, doch seine Pflicht gegenüber seiner Dunklen Fürstin wiegt schwer auf seinem zunehmend verfallenden Kadaver.

Nathanos blickte auf seine linke Hand herab. Es war noch genug von ihr übrig, um einen Bogen zu fassen und selbst dem ungeschicktesten Schüler beizubringen, wie die Waffe zu handhaben war. Doch er hatte an Kraft verloren, das wusste er. Das Fleisch seines untoten Körpers war einem unweigerlichen Verfall unterworfen und eines Tages würde ihm seine Hand den Dienst verweigern und schlichtweg abfaulen. Welchen Nutzen hätte er dann noch für Sylvanas? Doch selbst als zerfallende Leiche, so sagte er sich, würde er seine Pflicht erfüllen. „Sagt mir, was Ihr von mir verlangt, meine Königin.“

„Der dunkle Spiegel“ von Senior Game Designer Steve Danuser spielt unmittelbar vor den ersten Dämoneninvasionen der Legion und gibt einen Einblick in die Vergangenheit von Nathanos Pestrufer, zeigt die Entscheidungen, denen er sich stellen musste, und folgt seiner endgültigen Verwandlung. [1]

Quellen

  1. Blizzard Entertainment: Warcraft-Kurzgeschichte: „Der dunkle Spiegel“ (18. April 2017)

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