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Qsicon Exzellent Dieser Artikel wurde am 02. Mai 2017 als Spotlight der Woche vorgestellt.

Sammlung der Berichte über die Geschehnisse und Beobachtungen der 3. Lanze des Ordens der Scharlachroten Faust während des Kreuzzugs auf den Verheerten Inseln.

Banner-Invasion

1. Eintrag - vermutlich 12. Tag des 10. Monats

Die Überfahrt per Schiff ist in einem Disaster geendet. Die SHK "Gezeitenbrecher" geriet auf hoher See in einen Sturm und wurde von Elementaren angegriffen, die es zum Kentern brachten. Alle Mann gingen über Bord. Ein Großteil der Rüstungen und der Vorräte sind gesunken. Der Kälte des Wassers nach mussten wir schon weiter im Norden sein.

Als wir zu uns kamen waren wir vor einer Insel, teils angespült, teils wurden die Leute von Unbekannten aus dem Wasser gezogen, halfen sich später gegenseitig.

Karge Insel, kaum Bewuchs. Eine nahe Höhle war erste Unterkunft. Hauptmann Vanth hat Lordchevalier Lightblade aus dem Wrack geborgen und ans Ufer gebracht. Ihr gebührt der Dank des Ordens dafür.

Eine Reiterin kam zu uns, stellte sich als eine Wächterin vor. Kaldorei. Die Illidari sind nicht erfreut. Wir sind auf der Insel der Wächterinnen, ihrem alten Gefängnis.

Die Wächterinnen bieten Unterkunft und erste Versorgung.

Anordnung der Verlegung der Truppen. Der Anführer der Illidari verhandelt mit den Wächterin aus Bequemlichkeit in der Sprache der Kaldorei. Die Iliidari Winterkreuz macht bereits zu Beginn Probleme, provoziert. Zurechtweisung ist erfolgt.

Das Lager der Wächterinnen ist nicht groß genug für alle, fürchte, wir sind eine zu starke Last für sie. Die Leute müssen Aufgaben haben. Müßiggang muss unterbunden werden. Aufgaben, Nützlichmachen, Routinen erstellen um die Gedanken zu klären. Einteilung der Arbeitsfähigen in Truppen für Vorratsbeschaffung, Sortierung von Strandgut, Verteilung von Rationen und Decken, Aufbau weiterer Zelte und Regenschutz. Bis auf Lightblade scheinen alle einsatzfähig und beteiligen sich, wenn auch einige erst mit Nachdruck.

Strandgutkisten wurden erfasst - ein Großteil der Rüstungen kann ersetzt werden, ebenso einiges an Ausrüstung für die Heiler.

A. Bodkin
Marschall der Scharlachroten Faust
aktuell Kommandant des Kreuzzugs

2. Eintrag - 13. Tag 10. Monat

Haben das Ufer der Insel nach weiteren Überlebenden, Treibgut und Überbleibseln der Überfahrt abgesucht. Konnten einen weiteren Trupp aufspüren und zum Lager schicken. Die Oberste Klerikerin hat ebenso die Überfahrt überstanden und es aus eigenen Kräften ins Lager geschafft.

Das Lager wurde während der Abwesenheit des Suchtrupps von einem Trupp Hexer und Illidari angegriffen. In wie weit man diese als übergelaufen betrachten sollte oder nicht eher "unsere" dies sind, sei dahingestellt. Grund des Angriffs war eine Person, der einem Gardisten zufolge sich als Hohes Orakel des Kultes des Einen vorstellte und Vergebung suchte. Er trug einen Seelensplitter bei sich, der sich als Splitter von Hochmeister Shukovs Seelenkristall entpuppte.

Die Schweinehunde haben ihre Seele zersplittert! Dafür werden sie büßen!

Das Orakel wünscht die Seiten zu wechseln und zu den "Guten" überzulaufen. Eine Erscheinung der Hochmeisterin und wohl ihres Mannes appellierte an die Güte der Kreuzzügler und mahnte zu besonnenem Handeln.

Inseln8

Es wurden umfangreiche Informationen versprochen über die Seele und die Situation. Eine Befragung ist noch nicht möglich gewesen, da der Angriff des Feindes dazwischen kam und der Überläufer sich bei der Bekämpfung seiner ehemaligen Kumpane verausgabt hat.

Licht gebe, dass er taugliche Informationen hat wenn er aufwacht, ansonsten wird ein Exempel statuiert, was mit Lügnern und Verrätern geschieht.

A. Bodkin
Marschall der Scharlachroten Faust
vorläufiger Kommandant des Kreuzzugs

3. Tag - 14. Tag 10. Monat

Habe einen Kriegsrat einberufen. Das Heer lagert zwar erst seit zwei Tagen in diesem Lager doch gibt es bereits jetzt die ersten koordinatorischen Schwierigkeiten und unterschiedliche Informationsstände bis hin zu Gerüchten.

Das ganze wirkt auf eine beschämende Art Kopflos, das ich mich gezwungen sehe die Verhältnisse zu ordnen. Ein Protokoll der Versammlung wird zu einem späteren Zeitpunkt folgen. Die Illidari werden ein Thema sein, besonders diese Winterkreuz, sie scheint sich nicht sonderlich unter Kontrolle zu haben. Die anderen Kommandeure fürchten das sie langfristig zu einem Problem wird, oder gar unsere Gastgeber gegen uns aufhetzen könnte mit ihrem Verhalten. Habe ihnen mitgeteilt das ich wir uns nicht zwischen die Wächterinnen und ihre Beute stellen sollten, wenn es soweit kommt. Sollen sie diese Dämonenjägerin doch haben und mit ihr gleich ihre ganze Brut.

S. Weißsträhne
Oberste Klerikerin

4. Tag - 14. Tag, 10. Monat

Und wieder einmal muss die Frage gestellt werden, ob diesem Sammelsurium an Individuen überhaupt klar ist, warum wir hier sind und was auf dem Spiel steht. Natürlich ist die Frage rhetorisch. Es ist ihnen ganz offensichtlich nicht klar.

Statt effektiv an einer Lösung der aktuellen Situation zu arbeiten, vergeuden sie lieber wichtige Resourcen mit unüberlegten Aktionen.

Die Oberste Klerikerin berichtete von den Gefäßen, die nötig sind die Seele der Hochmeisterin sicher zu verwahren und vor dem Zugriff der Legion zu schützen. Eine Aufgabe von höchstem Risiko. Schlägt sie fehl, ist das Scheitern der Streitmacht nicht einmal mehr eine Frage der Zeit.

Ich frage mich ob das taktische Verständnis der Kaldorei am Rand von Darnassus aufhört oder ob sie außerhalb von Wäldern sich nicht an anderen Umgebungen anpassen können. Mehrere, zum Teil schwer Verletzte. Wir haben so weit zu Beginn unserer Mission weder die Zeit noch die Resourcen entsprechender Versorgung der Folgen.

Die Wächterinnen sind nicht minder einseitig, verharren lieber auf ihren bisherigen Wegen statt sich der akuellen Lage anzupassen. Aber vielleicht liegt dies einfach in ihrem Volk begründet. Es bleibt zu wünschen dass sie in dieser Engstirnigkeit auch in Bezug auf die Dämonenwirte agieren.

Wenigstens konnte die Kiste und noch einiges an Treibgut geborgen werden.

A. Bodkin
Marschall der Scharlachroten Faust

7. Tag - 17. Tag, 10. Monat

Konnten den Aussenposten der Legion vernichten. Für die Wächterinnen und ihr Lager besteht keine Gefahr mehr durch einen Angriff von hinten. Haben den Portalweg der Legion in den Norden von Azsuna genutzt um das ganze Heer in diese Region zu verlegen, habe nur flüchtig Abschied von den Wächterinnen genommen. Eine Stimme flüstert mir zu das dass nicht unser letztes Treffen gewesen sein wird. Hauptmann Vanth hat den Angriff auf den Aussenposten der Legion geführt, trotz dem Vorteil des Überraschungseffekts gab es zahlreiche Ausfälle in unseren Reihen. Es ist beruhigend das wir die Initiative ergriffen haben und nicht abgewartet haben, bis der Feind seine Macht organisiert gegen uns richten konnte, wir hätten vermutlich noch mehr ausfälle zu beklagen gehabt.

Wir haben uns im Aussenposten der Legion, einer einfachen Höhle mit magischer Affinität eingerichtet um morgen weiter zu ziehen.

Bodkin wirkt aufgekratzt, grade zu aggressiv. Er hat Leutnant Sternenstaub vor der Höhle mit lächerlichen Vorwürfen konfrontiert. Er Behauptete es sei die Schuld unserer Verbündeten im Kreuzzug das wir nur so langsam voran kommen würden. Ich weiss das Bodkin grundsätzlich eine Abneigung gegen Fremde hat, jedoch immer so aufrichtig war und ihnen eine Chance gab sich zu beweisen. Sein Verhalten übertraf jedoch sogar das irrwitzige Gehabe dieser Dämonenjägerin Nr. 543 wie die Wächterinnen sie nannten, Winterkreuz.

Bodkin Zwang mich mit seinem Verhalten ihn seines Kommandos zu entheben, Chevalíer van de Flierdt wird die Ordenstruppen kommandieren. Bis Bodkin wieder klar denken kann.

Ich habe Bodkin und Velstadt entwaffnen und fesseln lassen nach dem Bodkin mich mit der Faust niederschlagen wollte. Velstadt hat ihm dabei Rückendeckung gegeben als Leutnant Sternenstaub eingreifen wollte.

Bodkin hat bei einer Anschließenden Untersuchung irgend eine magische Beeinflussung aufgewiesen, rote Adern die sich durch seinen Körper ziehen. Die Magier und Priester können sich darauf keinen Reim machen, Leutnant Sternenstaub vermutet das es mit dem Alptraum zusammen hängt der den Smaragdgrünen Traum befällt, also eine druidische Angelegenheit. Eine beunruhigende Entwicklung hinsichtlich der Tatsache das wir uns nun Val Sharah nähern werden. Bei seinem kleinen Zögling handelt es sich wohl nur simpel um einen naiven Verräter.


gez. S. Weißsträhne
Oberste Klerikerin

Eintrag vom 20. Tag des 10. Monats

Vor zwei Tagen waren eine Kaldorei und Miss Lilkenday zu einer Spähmission aufgebrochen. Sie kamen zurück mit einem Bericht über eine Siedlung, in der sich der Alptraum abzeichnete, sowie Satyrnspuren gefunden wurden.

Aufgrund des Berichts war am Vortag der Hauptteil des Kreuzzugs aufgebrochen um sden Träger des zweiten Splitters zu finden. Als sie zurückkehrten war ein Großteil verletzt, teils stark. Eine Elfe, Leutnant Sternenstaub, wurde vermisst. Sie hatte sich dem Bericht zufolge selbst geopfert und an die Satyrn, die den Trupp angriffen, übergeben als Gegenleistung für den Splitter.

Ein Satyr war gefangengenommen und verhört worden. Ergebnisse sind bisher keine bekannt.

Der heutige Tag jedoch wird das finsterste Kapitel in aller Zeit dieses Kreuzugs.

Während der Besprechung über das weitere Vorgehen erschien Leutnant Sternenstaub, schleifte ein Bündel hinder sich her. Sie berichtete, dass sie entkommen sei und einen der Satyrn getötet habe. Man misstraute ihr, ihre sofortige Prüfung und Festsetzung wurde angeordnet.

Was dann folgte kann nur als der blanke, pure Wahnsinn beschrieben werden.

Einige sahen in der Leiche einen toten Kaldorei. Einige sahen in der Leiche einen toten Satyrn. Unmut verbreitete sich über Zeitverschwendung und Planlosigkeit. Rufe wurden laut nach Handlung und Aktionismus. Chevalier van de Flierdt war eine der lautesten Stimmen und war auch nicht zu besänftigen. Die Spannung wurde schlimmer und schlimmer und ohne eine Lösung dieser drohte eine Eskalaktion in den eigenen Reihen. Ein gewirkter Zauber zur Klarsicht brachte keine Änderung. Auch nicht die Nähe eines Mondbrunnens.

Die Oberste Klerikerin tat das einzige, was getan werden konnte. Sie ordnete an, die gebundene Sternenstaub zu befreien, so dass sie zu dem Ort führen kann, an dem man sie festgehalten hatte. Einige der Besonnenen gingen mit um eingreifen zu können.

Licht vergebe uns unsere Schuld.

Nach einiger Zeit kam die Druidin Yaena und attackierte uns mit dem Vorwurf, Leute mit unseren Farben und Wappen hätten vor etwa eine halbe Stunde eine Druidenschule angegriffen und ein Massaker angerichtet. Selbst mit bestem Willen besteht kein Zweifel an der Wahrheit ihrer Worte.

Die Oberste Klerikerin wies daraufhin an, das Lager zu verlegen. Wir haben uns zum Tempel von Elune begeben wo die Priesterschaft von Elune zusammen mit unseren verbliebenen Klerikalen ein Ritual zur Reinigung vorbereiten wollen. Unsere Kämpfer schließen sich der Tempelwache an sie bis zum letzten Tropfen Blut zu verteidigen.

Oberleutnant Sternenstaub zeigte mir einen Wasserfall als Fluchtweg. Ich dankte, doch ich lehne diesen Weg ab. Wenn ich hier fliehe und der Tempel mit der Priesterschaft fällt ist alles verloren. Ich werde bleiben und kämpfen. So wie es meine Pflicht ist und immer war.

Licht, stehe uns bei und leite unsere Brüder und Schwestern in der Dunkelheit zurück auf deinen Pfad.

Angus Bodkin
Ordensbruder der Scharlachroten Faust

Bericht zum 21. Tag des 10. Monats

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Sie griffen den Tempel der Elune an. Sie haben sich uns entgegen gestürzt mit Schwertern, Schilden, Lanzen, Klauen, brüllten uns entgegen dass wir den Boden entweihen und sie uns davon abhalten wollen.

Unsere Kämpfer unterstützten die Tempelwachen bei der Verteidigung, die von sir Vanth geleitet wurde, während die Kleriker mit den Priesterinnen der Elune zusammen ein Ritual der Reinigung vorbereiteten.

Es war als könne nichts sie aufhalten. Sie bluteten doch schienen nicht davon beeinflusst, nicht mal ansatzweise behindert. Wie kämpft man gegen einen Gegner, den man nicht töten will, aber der zu halten ist?

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Kurz ehe sie das Innere des Tempels erreichten brandete das Licht durch die Reihen der Verteidiger und der Angreifer. Es brannte wie Feuer, blendete die Augen so dass nur noch gleißendes Licht zu sehen war. Einer nach dem anderen sanken sie in Realisierung ihrer Wunden zu Boden und einer von ihnen, ein Elf, zeigte sein wahres Äußeres als Satyr.

Die Verteidiger kannten kein Halten. Sie erschlugen ihn bis von ihm kaum mehr als Brei übrig war. Dann wurden die Verletzten behandelt. Die Schuldgefühle wogten hoch, Schande und Scham ließen Tränen fließen. Und zwischen allem.... erschien sie. Und sie.

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Hochmeisterin Shukovs Geist, und ihr Ebenbild aus der alten Zeit bei der Lordaeroner Armee, sich gegenseitig in Zweifeln äußernd über die Richtigkeit oder Falschheit ihrer Position, ihres Wegs, ihrer Handlung. Es tat weh sie so zu sehen, und doch ist es ein Teil von ihr, der sie erst zu dem macht, wer sie ist.

Angus Bodkin
Ordensbruder der Scharlachroten Faust

Eintrag vom 23. Tag des 10. Monats

Der Kreuzzug ist weitergezogen. Der Weg führte uns nach Norden, in Richtung Hochberg. Unterwegs stießen wir auf zwei Dämonenjäger, die den Weg wiesen, da der eigentliche Pfad wohl von Ettins belagert wurde. Bis nach Donnertotem sind wir marschiert, wo man uns Gästezelte zuwies und zu gebührlichem Benehmen ermahnte. Es sind Tauren, aber keine der Horde allein verbündete. Und sie scheinen uns zu verstehen, was nicht sonderlich angenehmer ist.

Angus Bodkin
Marschall der Scharlachroten Faust

Eintrag zum 24. Tag 10. Monat

Haben die erste Nacht in dem Taurenort namens Donnertotem verbracht. War überraschend ruhig und angenehm, auch wenn ab und an ein kühlerer Wind von den Bergen pfiff.

Am Abend befand sich immer noch eine der Führerinnen im Lager, war im Gespräch mit den Illidari. Im Vorbeigehen schnappte ich einige Worte auf, die darauf schließen ließen, dass sie gerade über einen Splitter mit der Seele eines Menschen sprachen, der gesucht wird. Als ich nachfragte, verneinten die Illidari dass sei über etwas gesprochen hätten, was mit unserem Splitter von Hochmeister Shukov zu tun hätte und faselten von ihren Arten wie sie Seelenenergie nutzen würden und ähnlichen Mist. Sie verfielen auch prompt wieder in ihre eigene Sprache, laut WInterkreuz weil die Führerin unsere nicht verstand. Dummerweise war ich am Vorabend Zeuge wie gut sie uns verstand und unsere Sprache konnte und offenbarte so ihre dreiste Lüge, verlangte klare Worte.

Sie haben tatsächlich versucht uns zu belügen. Als hätte man nichts anderes erwarten sollen.

Die Führerin, Adara ihr Name, berichtete von drei Illidari, die sie suche, welche wohl einen Splitter bei sich hätten und als abtrünnig galten. Ich handelte mit ihr aus, dass wir die drei mit jagen, uns der Splitter gehört und sie über die drei richten können wie sie wollen. Wenn die drei abtrünnig sind ist es nicht mein Belang oder der des Kreuzzugs, sie zu richten.

Der Trupp wurde unter das Kommando von Obergefreite Falsworth gestellt, welche Schwester Kalaana als ihre Vertretung bestimmte. Ich selbst verblieb im Lager um den Transport der Verletzten und Kranken mit zu organisieren und zu überwachen. Der Trupp zog kurz darauf los, auf einen Bergpfad gen Osten, der weiter oberhalb wohl in die Berggipfel führte. Licht gebe, dass sie fündig werden und es zu keinen Komplikationen kommt.

Angus Bodkin
Marschall der Scharlachroten Faust

Eintrag vom 24ten des 10ten Monats (Ergänzender Bericht)

Die Expeditionsgruppe brach auf um den Berg zu besteigen. Auf unserem Weg mussten wir gegen steile Wege, gefühlten Meter hohen Schnee und heftige Windböen ankämpfen. Die Dämonenjägerin Adara führte uns wohl einer Spur folgend den Berg hinauf und blieb immer wieder stehen um ein Ritual zu machen. Beim ersten Mal schaffte sie es aus eigenen Kräften und beschwor drei Geister von Illidari. Diese Geister hatten den Splitter bei sich. Bei dem zweiten halt gaben unsere Magier der Miss Adara ihre Manasteine, damit sie genug Kraft hat. Wieder vollführte sie dieses Ritual und wieder erschienen die drei Geister. Sie waren sich wohl nicht einig. In der Nähe des Gipfels vom Berges führte die Miss Adara wieder das Ritual durch, brauchte aber die Energie der Magier dafür. Wieder erscheinten die drei Geister und stritten sich. Am Gipfel selbst fanden wir die Leiche von einem Illidari, der den Splitter nicht mehr bei sich hatte. Weil ein Sturm aufzog und viele schon halb erfroren waren wurde ein tiefergelegenes Lager von Bergtauren aufgesucht.

gez. Rahira Bateran

Persönliche Anmerkung:

Bei dem Bericht vom 24ten des 10ten Monats war ich weit hinten und konnte nicht genau erfahren was die Geister sagten, daher müsste dies ergänzt werden bei Bedarf.

Eintrag vom 25ten des 10ten Monats.

Der Sturm wütet immer noch über diesem unheilvollen Berg und zwingt uns hier oben im Lager zu verbleiben. Zum Glück sind die Bergtauren so nett und lassen uns ihr Feuer wie einen Teil ihrer Rationen. Miss Lynggaard erschien an dem Abend und erzählte sie wäre durch eine Anomalie hier gelandet und nicht an dem Ort wo sie hin wollte. Diese Anomalie sei wohl in der Nähe, aber konnte nach meinem Verständnis nicht näher ausgemacht werden. Mein magisches Verständnis ist dafür auch zu klein. Es soll am nächsten Tag versucht werden den Berg hinab zu steigen, weil kein weiterer Fund gemacht wurde.

gez. Rahira Bateran

Eintrag vom 26ten des 10ten Monats

Die Expeditionsgruppe unter dem Kommando von Magistra Falsworth brach an dem Abend auf, um den Abstieg von dem Berg zu begehen. Der Wind wehte uns stark entgegen, als wollte er uns daran hindern den Berg zu verlassen. An einer Hängebrücke die wir überqueren mussten, wurde die Vermutung zur gewissheit. Ein Magier verhinderte durch beschworene starke Windböen das die Expeditionsgruppe die Brücke passieren konnte. Bei genauerer Betrachtung fiel ebenso auf, das dort oben auf Grund einer Anomalie wohl keine Zauber von den Magiern gewirkt werden konnten.

Zum Glück wurde der Wind in einem Intervall so schwach das die Expeditionsgruppe mit einem Seil gesichert die Brücke passieren konnte. Kurz darauf wurde die Brücke durch den Zorn des Magiers vollständig zerstört. Etwas weiter den Berghang hinab hörten wir wie Schneemassen sich bewegen und eine Lawine stürzte über unseren Köpfen hinab. Durch schnelle Reaktion wurden nur drei Personen verschüttet und anschließend erfolgreich geborgen. Alle Expeditionsteilnehmer erreichten Donnertotem an dem Abend wieder.

gez. Rahira Bateran

Eintrag zum 27ten des 10ten Monats

Wir brachen unter dem Kommando der ehrwürdigen Mutter zu einer Höhle etwas abseits von Donnertotem auf. Auf dem Weg dorthin wurden wir von riesigen Ettins angegriffen und beworfen mit Felsen. Wer das nicht glaubt soll selbst einmal nach Hochberg reisen. Bei der Höhle selbst vermuteten wir einen weiteren Seelensplitter von der Hochmeisterin zu finden. In der Höhle angekommen mussten wir uns per Seil abseilen und fanden schon bald auf einer hochebene einen Kaldorei vor. Der Kaldorei war wohl den Illidari bekannt und führte ein Ritual mit dem Seelensplitter durch.

In einem anderen Bereich der Hochebene stand eine Gruppe von Scharlachroten Kreuzzüglern in Geisterform. Es stellte sich heraus das es sich dabei um das 13. Bataillion unter dem Kommando von Natasi Shukov handelte. Im Auftrag das Ritual zu schützen griffen die Geister uns an. Dabei sahen die Geister uns als Untote. Bei dem Kampf selbst glitten die Waffen durch die Körper durch, sodass nach einer Zeit der Sieg freiwillig den Geistern übergeben wurde. Die Geister freuten sich sehr wieder einen Kampf gegen den Untot gewonnen zu haben und das Ritual mit dem Seelensplitter wurde dadurch beendet. Der Kaldorei wurde abgeführt und der Seelensplitter in Verwahrung genommen.

gez. Rahira Bateran

Eintrag zum 28ten des 10ten Monats

Wir sind seit einem Tag wieder in Donnertotem und legen einen Ruhetag ein nach den strapazen der letzten Tage. Am Abend wurde Sir Oderike Rakor von den Geschwistern der Bruderschaft des Lichts als Novizin in den Orden aufgenommen. Es fand eine feierliche Zeremonie statt geführt von Pater Aedan in dem der Umhang von der Bruderschaft an Sir Rakor übergeben wurde. Sir Rakor ist nun als Priesternovizin bei der Bruderschaft des Lichts vertreten.

Außerdem wurde an dem Abend der zuvor errungene Seelensplitter mit einem Bannritual geöffnet und ein Seelenfragment von Hochmeisterin Natasi Shukov befreit. Es wurden mehrere Kreise aus gebeten dafür gezogen und der Splitter mit einer geweihten Klinge zerstört. Das fanatische Natasi Shukov Seelenfragment kam heraus und schlug um sich bis es in dem heiligen Reagenz gefangen werden konnte.

gez. Rahira Bateran

Bericht zum 29. Tag des 10. Monats

Der aus Herdweiler überstellte Karl Wolfs wird vorerst mit Rüstung und Waffe ausgestattet und ihm freie Bewegungsmöglichkeit im Rahmen des Lagers gewährt. Aus einem Gespräch mit ihm erging, dass er vorher im Kloster Tirisfals stationiert wird und dort Grauen erlebt hat, was seinen Glauben an das Licht merklich erschüttert hat. Er wird Zeit bekommen, sich erneut in die Gemeinschaft einzugwöhnen. So Licht will, wird er den Weg in den Orden finden. Schwester Katherina wird weiter für sein leibliches Wohl zuständig sein.

Nach Rücksprache mit Miss Lynggaard ergab sich, dass zumindest keine arkane Verstärkungen im Wetter mehr zu erwarten sind, da diese mit dem Ritual in der Höhle verbunden waren. Das heißt nicht, dass das Wetter jetzt unser Freund ist, doch ein passieren des Bergpasses auf dem unteren Pass statt über die Gipfel sollte wesentlich ruhiger und sicherer verlaufen.

Für den nächsten Tag ist der Weitermarsch nach Sturmheim geplant.

A. Bodkin
Marschall der Scharlachroten Faust

Bericht zum 30ten des 10ten Monats

Auf den Befehl von der ehrwürdigen Mutter hin wurde die weiterreise nach Sturmheim angetreten. Es wurde eine Vorhut von vier Leuten unter der Leitung von Schwester Bateran vorraus geschickt und der Haupttrupp unter der Leitung von der ehrwürdigen Mutter folgte auf Entfernung. Kurz nachdem Hochberg verlassen war wurde eine einzelne Person auf einer Anhöhe gesichtet. Bei der Person handelt es sich um eine Seherin/ Schamanin die sich unserem Trupp anschließen wollte. Bei der Dame handelt es sich um einen Vrykrul die erstaunlich viel über unsere Ziele von unserem Kreuzzug wusste.

Nach kurzer Befragung wurde die Dame entwaffnet und ihr erlaubt den Tross unter Bewachung zu begleiten. Die Waffe von der Seherin ist in Verwahrung bei Schwester Bateran. Bei der weiter Reise deckte die Vorhut eine womögliche Falle auf, bei der uns ein kleiner Trupp von Vrykrul angriffen. Der angreifende Trupp zog sich nach einem kurzen Schlagabtausch mit dem Kreuzzugtrupp zurück zu ihrem Lager. Der Kreuzzugtross konnte ohne Ausfälle weiterreisen und stieß auf eine Straße die mit Kadavern überseht war.

Diese führte uns zu dem Lager der zuvor angreifenden Vrykrul. Es wurde von der ehrwürdigen Mutter ein Angriff aus drei Richtungen auf das Lager der Vrykrul befohlen. Nach einer Provokation und Auffoderung von Schwester Vayatri zum Duell an den Anführer der Vrykrul griffen die Trupps das Lager an. Es kam zu mehreren Verletzten innerhalb des Kreuzzugstrupps, daher wird die Nacht in dem Lager der Vrykrul gelagert.

gez. Rahira Bateran

*Ein Zettel mit sauberer Handschrift wird bei gefügt*

Wir brachen von Donnertotem aus auf, Richtung Sturmheim. Die Vorhut übernahm das Auskundschaften und war sehr Gründlich dabei. Dennoch gab es einen Angriff von feindlichen Vyrkul und eine freundlich gesinnte dieses Volkes begleitete uns an diesem Tage. Die feindlichen Geschöpfe von riesiger Statur zogen sich in ihr Lager zurück, nach Beschluss der ehrwürdigen Mutter wurde gegen diese vorgegangen. Man konnte sie in ihrem Lager ausfindig machen.

Es kam zum Zugriff. Der Kreuzzug wurde in 3 Gruppen geteilt. Eine Gruppe, die Schützen, nahmen eine erhöhte Position ein. Die 2. Gruppe sollte frontal auf sie zu gehen und die letzte Gruppe wie eine Zange von hinten her zugreifen. Zelot Vayatri Lebenshauch, rief dann verbale Beleidigungen zu jenem Anführer, welcher auch darauf einging und mich, nach einigem Wortwechsel auch Angriff. Die Kreuzzügler griffen dann zu. Der gesamte Kampf verlief erfolgreich und die von der ehrwürdigen Mutter befohlene Vorgehensweise brachte den Sieg.

Die verletzten wurden versorgt und die Nacht im übernommenen Lager verbracht.

Hochachtungsvoll
V. Lebenshauch

Bericht, 31. des elften Monats

Eine Seherin, die schon am Tag zuvor dazugestoßen war, begleitete uns auf dem Weg zur Grauen Wacht. Kurz vor unserem Ziel, bog sie jedoch ab und fuhr in einen seltsam aussehenden Baum ein. Ab da redete der Baum mit uns. Sie erzählte uns eine herzzerreissende Geschichte über einen König, dessen Frau und Tochter, ihr desaströses Schicksal, wie König und Königin in ein Totenreich gezogen und ausgetrickst wurden und wie die Tochter schließ´lich zu wichtigen Gegenständen gelangte, um die beiden zurück ins Reich der Lebenden zu holen.

Wenn man einem sprechenden Baum glauben kann - man sollte die Akten nach dem Kreuzzug verbrennen, das glaubt uns niemand - dann finden wir einen Teil von Natasi in diesem Totenreich. Und um nicht königlich unterzugehen, brauchen wir einen Dolch und eine Laterne. Natürlich mußten wir für den Baum ein paar Aufgaben erledigen - jeder weiß, daß Bäume recht eigennützig und starrsinnig.. egal... Wir taten, was man von uns verlangte und erhielten die nötigen Informationen.

Der Dolch sei bei jemanden in einem nahegelegenen Dorf im Norden, die Laterne sei jenseits der Brücke, über die wir kamen und von dort aus nach Norden. Ach ja, wir fanden einen Schild. Soweit nichts Besonderes, doch das Wappen zeigte einen Berg und einen darin steckenden Speer. Vielleicht sehe ich Gespenster, das sollen sprechende Bäume ja mit sich bringen, aber irgendetwas klingelt da bei mir.

Gegen Ende des Tages schafften wir es noch bis zur Grauen Wacht, ohne weitere Seher, wo wir unser Lager aufschlugen.

gez. Inneke van de Flierdt

2. Bericht zum 31. des elften Monats

Ich möchte hier die Geschichte des Baumes in Stichworten wiedergeben. Ich denke ich habe das wichtigste noch im Kopf und vielleicht wird es nochmal wichtig:

Es ist die Geschichte des Geschlechts Storrbrad.

Es gab einst einen mächtigen König welcher eine wunderschöne Frau hatte. König Bjork war ein großer Krieger. Hatte eine Flotte von 20 Schiffen und ein Heer von 500 Mann. Vier Dörfer und eine Stadtlagen in seinem Land, selbst die Sturmdrachen verneigten sich vor seiner Macht und er war stolz dasi hm aufgrund seiner Taten wohl ein glorreicher Einzug in die Hallen der Tapferkeit sicher war.

Königin Gundi war seine Frau, sie war ein stattliches Wesen. Die Haare sahen aus wie ein sauber gekämmter Teppich aus Gold und die Augen funkelten so hell wie Sonnen. Kein Mann widerstand ihren Wünschen. Alle waren gebannt wenn sie sang, ihre Stimme war schöner wie der Klang von 100 Harfen.

Die Tochter Siegrun wurde von allen geliebt, es schien das sie die Vorzüge beider Elternteile mitbekommenhatte. Alle jungen Krieger hofften darauf sie heiraten zu dürfen.

Doch gab es auch Bedrohung aus den Schatten des Neids und Niedertracht. Tief von unten (Helheim) gierten die Blicke Helyas auf das Glück. Der König solle nicht in die Hallen der Tapferkeit einziehen sondern ihre Kvaldir befehligen und die Seelenjagd der Hexe durchführen. Jedoch schlug alles fehl was sie machte und keiner wandte sich von Bjork ab, alle bleiben ihm treu.

Doch gab es nch die Kriegerin Gramhild. Sie war einst dem König versprochen udn sie hasste die Königin. Unheimlicher Nebel kroch in ihr Ohr und Herz. Er flüstert ihr ein: "Wenn die Königin tot ist, wird sich der König sicher ihr zuwenden und auch das Kind mag eine neue Mutter lieben lernen."

So ging sie zur Königin und erzählt ihr von einer Wiese mit wunderschönen Blumen welche sie ihr zeigen wolle. Die Königin hat nie Verrat, Missgunst und NEid kennengelernt und folgt ihr. Sie kamen an eine Klippe voller schöner Blumen und Gramhild stößt die Königin herunter. Jene eilt sofort ins Dorf zurück und erzählt von dem "Unglück". Der König und die Tochter sind voller Trauer doch der König geht nicht auf die Annäherungen von Gramhild ein sonder beleidigt sie weil sie diese Situation ausnutzen möchte.

Der König will einen Weg finden die Seele seiner Frau aus Helheim zu retten. Nach Monaten trifft er einen Mann der ihm helfen konnte. Sein Name war Arngeir und er war ein Weiser. Er besitzt einen Dolch welcher die Reise nach Helheim ermöglicht wenn man den Mut besitzt sich selbst zu verletzen mit der Waffe. Der König rammt sich den Dolch in das Herz und kommt nach Helheim.

Hier folgte eine Beschreibung Helheims, kurz es sieht wohl schlimm da aus. Kaputte Schiffe und so. Ihm wurde auch sofort klar wo er hin mußte denn der aufgeblähte Körper der hexe ragte in der Ferne auf. Der Geist seiner Frau wartete dort auf ihn. Sie schließen folgenden Handel ab. Wenn beide den Weg aus Helheim schaffen, dürfen beide leben. Wenn Bjork sich aber umdreht um sein Weib zu sehen oder ihr zu helfen oder ihr milde zu schenken, müssen beide in Helheim bleiben.

Beide gehen los und nach einiger Zeit fängt Gundi an zu klagen das ihre Füße schmerzten und wegen einem trockenem Hals und der klammen Luft. Am 7. Tag ändert sich dann das Wehklagen von Gundi. Sie beginnt Bjork zu verfluchen. Er würde sie quälen wollen. Er hört sie fallen und shcließlich dreht er sich langsam um und erblickt das triumphierende Gesicht der HExe. Es gab nie einen Weg. Ketten legten sich um die Seele des Königs und er verschwand in den Fluten.

Jahre später kam Arngeir der Weise zu Siegrun und erzählt von dem Schicksal. Sie zürnt 10 Tage und weint 10 Nächte. Dann ruft sie Odyn an wegen der widerfahrenen Ungerechtigkeit der Eltern. Odyn erhört sie und schenkt ihr goldene Schwingen, Speer und Schild und eine Laterne welche den Seelen den Weg aus Helheim weisen kann.

Ich schreibe das nieder weil sich darin vielleicht noch nützliche Hinweise findenlassen.

gez. Sonita Finkenfurt

Notizen zu den Geschehnissen um Finkenfurts Geschichte:

Wir wurden von der Vrykulfrau, die anscheinend schon seit einem Tag bei der Reisegesellschaft war und der vertraut wurde, zu einem Baum namens Vydhar geleitet. Der wollte uns eine Geschichte erzählen (Siehe Finkenfurts Aufzeichnungen, sieht mir sehr vollständig aus).

Am Ende erbat er Hilfe:

Eine Gruppe unter Marschall Bodkin sollte sich aufmachen, ein nahes Vrykuldorf ausrotten, das einem "Skovald" diente. Der Bereitwilligkeit der Leute nach zu urteilen ist das nicht das erste Mal, dass wir mit Skovalds Truppen aneinandergeraten. Der Einsatz war - natürlich - erfolgreich. Wer zur Hölle ist Skovald?

Eine zweite Gruppe unter Chevalier van de Flierdt sollte aus einem nahen Dorf ein Schild stehlen. Auch dies gelang vortrefflich. Jetzt hat der Baum ein Schild und ich bin mir sicher, das wird ihm helfen, wenn die Bestohlenen es irgendwann erbost finden und ihn dafür anzünden.

Eine dritte Gruppe unter der ehrwürdigen Mutter blieb beim Baum und erzählte ihm auf seine Bitte Geschichten. Sir Steinschlag und Frollein Nachtdings haben das erledigt. (Bitte Nachtragen, kann sich doch keiner merken diese Elfennamen. War irgendwas mit Uhu.)

Nachdem wir den Baum glücklich gemacht haben (Licht, in was für Zeiten wir leben! WIR HABEN BEFEHLE VON EINEM BAUM ANGENOMMEN!) sind wir in die Grauwacht eingezogen, die voller Worgen, Haare und Sabber ist.

Ich vermisse den Baum.

Gez.
LvR

Ergänzender Bericht zum 31. Tag des 10. Monats

Die Aufgabe war, ein Vrykuldorf auszulöschen, welches sich diesem Skovald verschrieben hatte.

Von den Ereignissen vom Vortag her schien das nicht nur ein unangehmer Zeitgenosse zu sein sondern auch einer, der definitiv nicht jemand war, der einen Titel wie "Gottkönig" haben durfte. Der Begriff scheint eh wider dem Gedankengut dieser Vrykul und ihrem Götterreich zu sein.

Sei es drum. Die Aufgabe war klar. Und sie würde uns weiterbringen um den nächsten Seelensplitter zu finden. Die Bedenken, es wäre Spaß am Töten empfunden worden und wäre besorgniserregend, halte ich für übertrieben. Schwerter müssen geschliffen werden, je intensiver um so schärfer bleiben sie. Wir sind hier, um Shukovs Seele zu retten und wenn wir nebenbei noch die Gerechtigkeit des Lichts in diese wilden Bastarde bringen können, ist dies der Wille des Lichts. Dies in Frage zu stellen grenzt an Häresie.

Das Dorf war nicht weit entfernt von der Lichtung mit dem Baum. Ich teilte den Trupp in zwei Gruppen auf, einer auf die linke Flanke, einer rechts unter Schattenschlags Führung.

Die Vrykul waren zum Großteil in ihren Hütten. Einige wenige waren außerhalb und soffen oder stritten oder maßen ihre Kräfte. Die ersten waren tot ehe sie merkten, dass wir über sie kamen wie die personifizierte Rache ihrer Götter.

Es war befreiend ohne jegliche Begrenzungen in die Kämpfe gehen zu können. Einige Vrykul versuchten, aus den Hütten zu kommen und so etwas wie Gegenwehr zu leisten. Aber sie fielen unseren Zaubern und Klingen zu Opfer. Die, die noch in den Hütten waren, wurden von den Flammen verzehrt, als ich das Kommando gab, das Dorf niederzubrennen.

Wir durchsuchten danach das Dorf nach Brauchbares. Wellert erhielt freie Hand. Soll er sich eine Entschädigung für seine Strapazen zusammensammeln. Es gab einige Verletzte, unter anderem Zelot Finkenfurt, welche einen Armbruch erlitt. Sie wurde im Lager umfassend versorgt.

Es wurden Felle, eine Kiste mit Vorräten und ein Fass mit reinem Öl sichergestellt. Letzteres ist gut geeignet, einen soliden Fackelvorrat anzulegen. In Anbetracht dessen, wohin unsere Reise und führen wird, nicht das schlechteste.

A. Bodkin
Marschall der Scharlachroten Faust

Bericht zum 2. Tag des elften Monats

Ich kam etwas später am Ort des Geschehens an da ich aufgrund meiner Verletzung bei der Nachhut war. Als ich ankam war der Großteil der Truppe schon auf dem Weg zur Kammer und Schwester van Roth und ein paar andere waren noch mit einem Drachen an der Oberfläche. Der Drache hört auf den Namen Gnarfir (oder so ähnlich). Schwester van Roth erwirkte für mich die Erlaubnis bei dem Drachen herunter zu steigen.

Unten angekommen war die Gruppe gerade dabei ein großes Portal aufzustemmen. Dahinter war eine riesige Halle mit einem Sockel auf dem eine strahlende Laterne stand. Leuchtend würde hier nicht dsa treffen was wir sahen, es war schon strahlend. Wir suchten nach irgendwelchen anzeichen einer Falle und schließlich ging ein gewisser McMarth die Stufen hinauf und fand einen Zettel auf dem folgendes stand (zumindest Sinngemäß): "Öffnet es. Gezeichnet Gnarfir (oder wie immer der Drache heißt).

Nach einigen Wortwechseln wurde die Laterne auch geöffnet. Ein unvorstellbar helles Licht erfüllte den Raum und eine Druckwelle warf uns alle zu Boden. Dann stand sie vor uns. Sigrun Storrblad. Dien ersten Worten schon konnte man entnehmen das sie nciht sehr gut auf den Drachen zu sprechen ist. Er hat sie wohl vor langer Zeit in die Laterne gesperrt und verwies auf eine Prophezeihung welche wohl auch uns oder zumindest kleine häßliche Vyrkuul beinhaltete. Wir konnten sie überzeugen uns die Laterne mitzugeben doch zu unser aller erstaunen (ich war es zumindest) gab sie an selbst diese Laterne zu sein.

Zusammen gingen wir dann hoch. Dort trafen dann auch Sigrun und der Drache aufeinander und man machte genügend Platz um einem eventuellem Kampf nicht in die Quere zu kommen, aber der Drache zeigte von Anfang an eine gewisse Demut gegenüber Sigrun und nannte sie "meine Königin". Obwohl auch etwas genugtun darin mitschwang das sie Prophezeihung sich nun so erfüllt hatte wie er es vorhersah für Sigrun. Seinen eigenen Weg kenne er nicht (seinen Worten nach kennt keiner seinen Weg) aber wohl diesen Teil des Weges von Sigrun. Jemand fragte ob Sigrun wohl auf ihm reiten könne denn der Drache wäre ja mit ihr zusammen an Kampfkraft kaum zu überbieten (ich glaube das war die Ritterin von Eastvale). Das erzürnte den Drachen und er meinte das niemand auf ihm reiten würde. Er bekam darauf erwiedert das dies ja vielleicht sein Weg sein könnte und so schwang sich Sigrun auf ihn und sie kamen mit ins Lager.

Ich möchte ncoh erwähnen das Schwester Litonja van Roth aufgrund ihrer Fürsorge für die Gefallenen und der Befolgung der Tugend Friede den Toten die Achtung und den Respekts sowohl des Drachen als auch von Sigrun errungen hat. Sie bekam dafür einen Kristall welchen Sigrun aus dem Schwanz des Drachen brach.

gez. Sonita Finkenfurt

Bericht über den Abstieg nach Helheim zum 3. November

Tagesgebet: Die Gezeiten haben sich gegen uns aufgebäumt, aber wir haben uns nicht gebeugt. Der Wahnsinn hat nach unserem Geist gegriffen, doch wir haben ihn verbannt.

Mit dem "Dolch" und der "Laterne" waren wir nun bereit, zu tun, was uns schon seit Tagen blühte: Nach Helheim zu steigen, um den nächsten Splitter hervorzuholen. Wir versammelten uns an einer alten Ritualstätte, wo die ehrwürdige Mutter uns mit einem uralten Ritual nach Helheim schickte. Unsere Seelen wurden von unseren Körpern getrennt, was exakt so unheimlich war wie es klingt. Wir standen also in Helheim und begannen unsere Suche. Wir trafen einen alten Bekannten, den Wanderer Michael Schwarz, der angab, etwas verloren zu haben und sich über die Umstände seines eigenen Aufenthalts in Helheim bedeckt hielt, was unser Misstrauen erregte.

Als wir ihn bedrängten, stellte sich heraus, dass dieser tückische kleine Hurensohn der junge White aus dem Dämmerwald war. Er hat die Seiten zur Verliererseite gewechselt und seine traurige kleine Seele an den Mann verkauft, der seine Eltern gefressen hat. Auch auf mehrfache Aufforderung war er nicht bereit, zu bereuen. Seine Seele wurde gerichtet, eine schreckliche Strafe für eine schreckliche Sünde.

Vor seinem Tod erfuhren wir, dass er den Seelenstein mit der Seele von Hochmeisterin Shukov bei sich hatte, aber verloren hat. Ihre Seele entkam dieser traurigen Gestalt von einem verlorenen Jungen. Wir zogen weiter, und fanden Pater Greycastle, eine Erinnerung von Natasi Shukov, die ihr in dieser düsteren Zeit Gesellschaft leistete. Er brachte uns über das ewige Schlachtfeld zu ihr (Hier ereignete sich der Zwischenfall mit der Besudelten Xinuel, die eine Seele fraß, Arsch auf dem Eisthron, ich muss aufpassen dass ich bei der Erinnerung nicht auf diesen Bericht kotze) und wir banden sie zurück in den Seelenkristall, um sie mit uns zu nehmen. Pater Aedan verwahrt diesen Teil.

Durch die Valkyre Sigrun, die "Laterne", konnten wir Helheim entkommen und kamen in unsere Körper zurück, was genau so seltsam ist, wie es sich anhört. Es war eine bewegende Erfahrung. Ich hoffe, irgendwann werden wir davon keine Albträume mehr haben.

Gez.
LvR

Logbuch 06.11

  • Plan: Seelenkompass erstellen. Benötigt: Ritueller Gegenstand der Vyrkul
  • Ziel: Schild vom "Baum" der Vyrkul besorgen.
  • Trafen beim Baum auf einer Gruppe Vyrkul, wir feierten mit ihnen, erzählten Heldengeschichten, veranstalten Übungskämpfe, und erhielten einen Rituellen "Metkrug?". Der Metkrug ersetzt den Schild.
  • Während dem Auffenhalt erhielten 5 Personen seltsame Gefühle/Illusionen. Aveline, Svogthos, Crawford, Oderike, Matriax.
  • Aveline fühlte sich gejagt, verfolgt, hatte Todesangst.
  • Oderike fühlte sich als würde sie jemand bedrohen, der ihr bekannt vor kommt, aber sie kam einfach nicht darauf wer.
  • Matriax hatte das Gefühl von Schlangen erwürgt zu werden, ebenfalls Todesangst.
  • Svogthos und Crawford noch unbekannt.

gez. Matriax Velstadt

Notiz van de Flierdt:

Bei dem Krug handelt es sich um eine Schale aus Bronze - verschlungene Knoten an der Außenseite der Schale, recht ähnlich der Zeichen die an Vydhars Baum zu finden sind. Vermutlich so ein Vrykulding.

Logbuch 07.11

  • Eine Draenei Schamanin besuchte uns, es stellte sich heraus das der kleine Orcgeist aus dem Schattenmondtal hier ist, und mit uns reden möchte, uns warnen.
  • Ein Ritual wurde vollzogen, der Geist drang in ein Kaninchen ein, und beantwortete unsere Fragen über ein Brett mit Buchstaben.
  • Antworten: Böse Frau, Dämon, auf einer Insel im Süden mit einem Turm, sieht uns, wartet auf uns, hat eine Seele? Ist eine Seelenfessel? Wir kennen sie.
  • Theorie: Die weibliche Eredar aus dem Schattenmondtal, vor der wir nur wegrennen konnten, wartet auf uns am Grabmal von Sargeras, und sie ist im Besitz des Seelensplitters von Natasi.

gez. Matriax Velstadt

Logbuch 9.11

  • Der Seelenkompass wurde erstellt
  • Mit seiner Hilfe machten wir uns auf den Weg, wir folgten ihm, auf dem Weg brach jedoch ein allgemeines Chaos im Kreuzzug aus, die Leute wurden aggressiv, Abbilder von Kreuzzugsmitgliedern die verbale Scheiße erzählten tauchten auf.
  • Es stellte sich heraus das eine Hexe mit Spiegeln im Gesicht an diesem Chaos Schuld war. Wir töteten sie, und nahmen ihre Leiche mit, sie wurde durchsucht und verbrannt.
  • Es stellte sich ebenfalls heraus das diese Hexe den Seelenkompass beeinflusste, sodass wir im Kreis liefen, der Kompass sollte nun funktionieren. Wir ruhen uns im Lager aus.

gez. Matriax Velstadt

Ergänzender Bericht zum 9ten des elften Monats

Die tote Illusionistin die uns angegriffen hatte wurde von Schwester Bateran vor der Verbrennung durchsucht. Dabei wurden folgende Gegenstände sicher gestellt.

  • Phiole mit vermutlich Gift
  • Kleine Spiegel, entnommen vom Gesicht
  • Amulette die grotesk aussehen aus Holz, Knochen
  • goldenes Medaillion
  • einen Dolch
  • kleine grüne Kristalle, blutbeschmiert.
  • grüne Felkristalle aus dem Rücken, zerstört am gleichen Abend.

Der Rücken der Leiche war übersäht von kleinen Felsplittern die nach Aussage von Miss Lynggaard als Kraftverstärker dienten. Von den Kristallen gingen grüne Adern über den Rücken weg, außerdem trat Eiter aus nach entfernen der Kristalle sowie ein fauliger Geruch. Der Eiter kommt daher, weil es Wunden sind die dem Rücken zugefügt wurden. Die Phiole mit Gift wurde Miss Lynggaard übergeben, diese wollte den Inhalt sicher entfernen.

Es gab einen Konflikt zwischen Miss Lynggaard und einer der Illidari wer sich nun um die Felkristalle vom Rücken kümmern dürfte. Schlussendlich haben beide Personen zusammen die Felkristalle zerstört. Der Dolch hat eine Steinklinge und ist aus dem Armeebestand von Sturmwind nach Angaben von Herrn Richards. In dem goldenen Medaillion sind zwei Bilder hinterlegt. Auf dem einen Bild ist ein Mann zu sehen in Sturmwinder Rüstung. Auf der anderen Seite ist ein kleines Mädchen abgebildet.

Herr Richards erkannte den Mann auf dem Bild als einen Soldaten der bei den Reservisten war. Er war eingezogen worden für die Truppen bei dem Einfall der Dämonen. Da die Frau das Medaillion hat war sie wahrscheinlich die Frau des Mannes, die nach Wissen von Herrn Richards zum Spähertrupp gehörte. Wahrscheinlich eine überlebende die vom Feind verändert wurde. Das Medaillion wurde Herrn Richards nach dem Kreuzzug zugesagt, um den Tot der Dame zu bestätigen. Die Spiegel und die kleinen grünen Kristalle wurden noch nicht untersucht.

Anmerkung: Es kann sein das die Illusionistin die Personen die sie gespiegelt hat dabei auch vergiftet hat. Die Personen sollten beobachtet werden auf spätfolgen.

gez. Rahira Bateran

Ein Brief wird dem scharlachroten Kommando übergeben.

Der Inhalt der Phiole wurde eingehend analysiert. Sie enthält ein Rauschmittel das die Illusionistin sehr wahrscheinlich konsumiert hat um mit den Schmerzen ihrer "Körpermodifikationen" zu leben. Ansonsten sehe ich für uns keine Gefahr von dem Inhalt der Phiole ausgehen. Wäre das Rauschmittel einem Kreuzzugsmitglied eingeflößt worden, würde es sehr wahrscheinlich schreiend durch die Gegend laufen, rosa Einhörner sehen und sich eigenhändig die Zähne raus reißen. Der Inhalt der Phiole ist wirklich kein Spaß.

Gezeichnet: Rusan Lynggaard

ps: dieser Brief wird sich nicht 20 Minuten nach Öffnung selbst zerstören, das Wissen in diesem darf gerne geteilt werden und unterliegt keinem Verschwiegenheitsgebot.

Bericht zum 14. des 11. Monats

Die Worgen wurden von einigen Vyrkuul bestohlen. Die Ordenseschwister Bateran, Rodenwald, van Roth und später hinzukommend Finkenfurt machten sich auf die Suche nach den Vorräten.

Man traf auf eine Vyrkuul mit dem Namen Ingerodd Jomsdotir. Sie hatte einige der Kisten bei sich. Nun muß ich auf das zurückgreifen wo ich nciht anwesend war und was ich nur aus Erzählung weiß. Vielleicht kann da noch jemand was ergänzen. Letztendlich war es aber wohl das Verhandlungsgeschick von Schwester Bateran das die Vyrkuul bereit war die Kisten wieder herzugeben. Als Gegenleistung mußte dazu ein Lied oder gesungen werden welche ihre Taten rühmt. Dies übernahm Schwester van Roth zur vollsten Zufriedenheit der Vyrkuul, so das wir mit den Kisten zurückkehren konnten.

Ich muß hier auch niederschreiben das ich das Gebot gebrochen habe was es einem Zeloten gebietet keine Genußmittel zu sich zu nehmen. In der Tat hatte ich mehrere Schlücke Bier getrunken um die Gastgeberin nicht zu verärgern und so die Verhandlungen zu erschweren oder gar zu scheitern zu bringen.

gez. Sonita Finkenfurt

15.11. - 16.11.: Die Verfolgung und das Ende des Lucius Lightblade

Tagesgebet: Im Licht sind wir eins. Das Licht wird alles zum Guten wenden. Verzage nicht.

Beteiligte Kreuzfahrer:

Ordensiudikator Weiland Klarblick, Ordensstreiter Danee Tyrell, Ordensbewahrer Rahira Bateran, Ordensbewahrer Litonja van Roth, Ordensdiener Katherina Rodenwald, Ordensdiener p.t. Matriax Velstad, Zelotin Sonita Finkenfurt, Zelotin Vayatri Lebenshauch. Später: Ordensbruder Lucius Lightblade.

Verlauf

Wir kamen, um ein Lager gilneeischer Verbündeter zu unterstützen, wie von Schwester Lebenshauch beschrieben. Im Zuge unseres Aufenthalts erfuhren wir, dass Lucius Lightblade den Gilneern ebenfalls bei der Verteidigung des Lagers geholfen hatte und nun den Angreifern hinterherzog, um die Verlassenen zu töten. Wir folgten der Spur erschlagener Verlassener, bis wir auf ein größeres Schlachtfeld stießen. Offenbar war Lucius auf eine Dämonenpatroullie gestoßen und wendete sich nun diesem größeren Gegner zu.

In der Leiche eines Zornwächters fanden wir ein blau graviertes Beil mit den Runen der Todesritter, das erst Weiland Klarblick, dann ich an mich nahm. Ich kann an dieser Stelle nicht ausschließen, dass das Beil eine gewisse Anziehung auf mich ausübte - Es zeigte Visionen von Nordend, Visionen, wie ich mit dem Beil in der Hand kämpfen sollte. Aber es war eine Verbindung zu meinem Ziel, und in dem Wissen, das meine Geschwister auf mich achten würden, nahm ich es an mich.

Nach längerer Wanderung durch Stormheim kamen wir an einem entlegenen Gipfel in das Lager von Felanbetern. Sie waren in ein Ritual verwickelt, das die Kraft von Lucius verwenden sollte um einem Dämon in diese Welt zu holen. Wir stürmten das Lager, um die niederen Dämonen und ihren Herren zu erschlagen. Als ich Lucius aus den Ketten lösen wollte, die ihn in das Ritual banden... wurden wir... mitgezogen, denke ich. Astrale Energie umfing uns und riss uns mit sich.

Als wir zu uns kamen brannte unter uns Neu Avalon. Wir trugen die Gestalt und die Rüstungen von Todesrittern des Lichkönigs, eine erschütternde Erfahrung. Seine Gnaden erschien als unser Ausbilder, ein geschändetes Vollstreckung in der Hand, um uns Befehle zu erteilen. Wir entschlossen uns, mit ihm zu ziehen, um zu sehen, wohin diese Vision führen möge.

Ich bemerkte, dass das Beil von Lucius Lightblade seinen Weg in die Vision gefunden hatte und zu mir sprach. Es warnte mich davor, dass der Dämon uns in eine seiner Erinnerungen gezogen hätte, um uns klammheimlich auszusaugen und unsere Lebensenergie nutzen wollte, um sein dunkles Ritual zu vervollständigen. Licht, einerseits hat es mich tatsächlich beruhigt, diese Stimme zu hören, andererseits wollte ich nicht zu sehr auf das Wort eines Todesritters vertrauen. Wir ritten durch das Schlachgetümmel auf die brennende Kapelle der Scharlachroten Flamme zu.

Als wir dort ankamen, kam von der Seite... etwas, das aussah wie mein Mann als menschlicher Kreuzfahrer. Ich war verwirrt, was er hier wollte, als die Vision von Cathalan Lightblade seine Runenklinge zog und ihn hinrichten wollte. Ich bedaure, meine Reaktion berichten zu müssen - Ich gab meinem Pferd die Sporen und ritt ihn um. Meine einzige Entschuldigung ist, dass ich immer das Leben über den Untod wählen würde - Und dass es Mylords eigener Wille wäre, hingerichtet zu werden, wenn ihn der Untod holen würde. Dennoch war es eine bittere Tat, und ich bin nicht stolz darauf.

Die Erscheinung von Veyt benamm sich seltsam. Er sprach von Kindern die wir hätten, und dass er mein Gewissen wäre, obwohl dies nicht meine Erinnerung war. Die Stimme von Lucius warnte mich, dass er eine Täuschung des Dämons wäre. Außerdem wurden wir immer erschöpfter, ein Beweis, dass die Behauptung, wir würden vom Dämon weiter ausgesaugt werden, wohl wahr wäre. Ich entschloss mich, das Abbild von Veyt zu würgen. Wäre er der echte, könnte ich abbrechen, wenn er ohnmächtig wird. Wäre er ein Trugbild, würde er sich zur Wehr setzen, ehe er ausgeschaltet wurde - Und so war es auch. Seine Hand wurde zur Klaue und ich versuchte, ihn ins Nahe Feuer zu treiben. Ich weiß nicht, ob ich tapfer genug gewesen wäre, gegen meinen Mann mit einer Axt vorzugehen. Die Geschwister konnten Lucius finden, befreien, und in der brennenden Kathedrale kam es zum Kampf.

Hier verschwimmt meine Erinnerung - Es war schmerzhaft, Rauch und Feuer überall. Ich glaube, Lucius hielt den Dämon lange genug hin, damit wir uns befreien konnten. Mit seinem Schwert und seinem Beil schafften wir es schließlich gemeinsam, dem durch die Geschwister empfindlich verwundeten Dämon den Todesstoß zu geben. Er löste sich auf, und wir fanden uns wieder in Stormheim, geschunden, aber lebendig.

Lucius lag im Sterben. Seine letzte Sorge galt seinem Vater. Als er gestorben war, kam die Valküre Sigrun, um seine Seele ins Licht zu geleiten. Licht ist gütig.

Gez. LvR

Bericht zur Verfolgung am 16. des elften Monats.

Die Verfolgung von Lucius Lightblade ist erfolgreich abgeschlossen worden. Eine Spur von Untoten Toten wieß uns den Weg, später waren auch niedere Dämonen darunter. Am Ende trafen wir auf Dämonen und Beschwörer welche ein Portal öffnen wollten. Es kam zu einem Kampf an dessen Ende ein helles Licht war. Danach ist vieles geschehen welches sicher Wert ist zu erfahren, jedoch finde ich das ich weder die rechte Person bin dies zu tun, noch das es die rechte Art ist es nieder zu schreiben und zu lesen. Aus Respekt vor den Geschwistern die dabei beteiligt waren, lasse ich diesen Teil bewußt weg. Soll die Geschichte so erzählt werden wie es in den Landen üblich ist in denen sie geschah.

gez. Sonita Finkenfurt

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