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Rache den Hasenmördern

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... was Außenstehende gesehen haben könnten

Bericht

Es war ein gemütlicher Sommerabend im Dschungel. Schon senkte sich die Sonne gen Horizont und die Wellen am Strand vor Grom'Gol plätscherten leise vor sich hin. Gemütlich schob der Nachtelf seinen Hut zurecht und warf die Angelschnur aufs neue ins Wasser.

Plötzlich erhob sich hinter ihm ein wildes Gebrüll. Aus dem Augenwinkel sah er noch, wie ein junger Taure, gefolgt von weiteren Gestalten, heranstürmte, und ihm die Angel mit einem Wutschrei aus der Hand riß, ehe er sie mit einem lauten *Knack* in der Mitte durchbrach und dem verdutztem Elfen vor die Füße schmiß.

Der Nachtelf verstand nicht, was der wutschnaubende Taure gegen seine Angel hatte und hielt es für ein definitives Misverständnis, als der Untote ihm die Worte: "Fischmörder!" entgegenbrüllen zu schien, aber er empfand es momentan für besser, vorerst das Weite zu suchen, ehe die kleine kampfbereite Gruppe bestehend aus einem Tauren, zwei Trollen und einem Untoten, noch grober wurde.

... Doch weit kam er nicht. Denn noch ehe er die zweite Düne hinter sich gebracht hatte, bohrte sich ein Pfeil aus dem Bogen des Tauren durch seinen Rücken und streckte ihn nieder.

Kurz Zeit später griffen die Wachen des Rebellenlagers im Norden des Dschungels grimmig zu den Waffen, als eine kleine Gruppe kampfbereiter Hordler vor ihrem Lager Stellung bezog und unverständliche Forderungen brüllte, während sie immer wieder auf ein Kaninchen deuteten, welches neben einem der Trolle hoppelte. Schon liefen die Wachen des Lagers zum Angriff, doch sie hatten nicht mit dem Zorn der kleinen Gruppe gerechnet, die - noch immer unverständliche Forderungen schreiend - ebenfalls auf sie zustürmte.

Einige Minuten später stand das Lager der Rebellen in Flammen, während die kleine Gruppe aus Hordlern das Lager nach etwas bestimmten zu durchsuchen schien. Offensichtlich fanden sie es aber nicht und traten statt dessen noch einmal auf die am Boden liegenden Wachmänner ein, ließen einen traumatisierten Gnom zurück und schleppten einen kaputten mechanischen Kessel mit sich fort, während sie ihren Weg weiter nach Norden in Richtung Dämmerwald bahnten.

Wieder kurze Zeit später tappte ein leicht verstörter Mensch in Robe in die Taverne in Dunkelhain und berichtete, dass eine Gruppe aus drei Trollen, einem Tauren und einem Untoten am Zwielichtshain mit Spitzhacken seltsame Zeichen in den Boden hacken würde. Außerdem führten sie merkwürdige Beschwörungsriten vor dem geschlossenen Portal Ysondres auf und einer der Trolle hätte ihn beinahe gefressen. Jedoch hätten sie in friedlich ziehen lassen und stattdessen lieber ein weißes Kaninchen angebetet, nachdem er sie durch extensives Tanzen verwirrt hatte.

Leider bekamen die Wachen der Späherkuppe in Westfall diesen Bericht nicht mit. Sehr wohl aber bemerkten sie die kleine Gruppe aus fünf Hordlern, die plötzlich in den Turm stürmte, den Verräter der Defias befreite und nachdem sie den Turm erstürmt hatten, nach irgendetwas oder irgendjemanden Ausschau zu halten schienen.

Grimmig hetzte eine Nachtelfenjägerin ihren Begleiter auf den Verlassenen, der damit beschäftigt war - unter dem lauten Jubel eines Zwergen - einen der Wachmänner von seinem Leerwandler durchschütteln zu lassen und immer wieder nach Kaninchen-Mördern brüllte.

Und plötzlich hatte die Jägerin die volle Aufmerksamkeit der Hordler.

Nachdem ihr Tier befreit und das Gepäck der Nachtelfe gründlich – aber anscheinend erfolglos – durchsucht worden war und die Nachtelfe unter den Augen eines sich vor Lachen ausschüttenden Zwergen den Radieschen beim Wachsen von unten zusah, setzten die fünf Streiter offensichtlich hellauf begeistert und frohen Mutes ihren Weg in Richtung Wald von Elwynn fort.

Vor der Weststromgarnison machten sie Halt. Der Verlassene versuchte sich anfangs noch in Diplomatie, indem er einen augenscheinlichen Wegelagerer unschädlich machte, und dann in den unverständlichen Chor aus Forderungen einstimmte, der auf die Wachen hernieder ging. Diese schauten die Hordler jedoch verständnislos an, und griffen zu den Waffen.

Ein wenig wunderten sie sich noch, wieso die Hordler ein Kaninchen und ein Huhn mit sich führten und sich schützend davor stellten. Doch dann war der Kampf auch schon in vollem Gange und den Streitern gelang es, bis in den Hauptsaal der Burg zu gelangen, wo sie gerade noch ein paar Pergamente vom Tisch schnappen und in ihre Taschen stopfen konnten, ehe sie von einer wütenden Meute unsanft herauskomplimentiert wurden.

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