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Qsicon Exzellent Dieser Artikel wurde am 23. Dezember 2018 als Spotlight der Woche vorgestellt.

Details

Charaktereigenschaften: Leichte Anzeichen von Wahnsinn, Frei von moralischen Bedenken, Strebsam und wissbegierig

Beschreibung

Als Mitglied des Kreis der Magier hatte sich die Dunkeleisenzwergin Rakalla über Jahre einen Namen als fähige Beschwörerin gemacht. Sie unterstand Magistra Maga Lucaya Canard persönlich und wurde in vielerlei Projekte der Sphärenkundlerin mit einbezogen.

Wenngleich Rakalla die gerufenen Elementare nicht um Unterstützung bat, sondern mittels Magie unter ihre Kontrolle zwang, wusste man den Einsatz der von ihren gerufenen Wesenheiten zu schätzen. Nicht wenige Gelehrte des Kreis der Magier beobachteten ihre Vorgehensweisen jedoch mit Argwohn sowie Sorge, und hielten sich nicht mit Kritik an ihrer Person zurück.

Mit Ausbruch des Kataklysmus wurde sie ins Ödland versetzt und erfuhr dort von den Bestrebungen des Schattenhammer Kults. Deren Lehren und Doktrinen studierend wechselte sie alsbald die Seiten und verriet den Kreis der Magier. In erster Linie bewegten sie Machthunger und verbotenes Wissen zu diesem weitreichenden Schritt.

Ihr Weg sollte sie in an Bastion des Zwielichts führen, wo sie unter ChoGall als vollwertiges Mitglied in den Schattenhammer Kult aufgenommen wurde. Ihr Wissen über die Wesenheit der Elementare war für ChoGall äußerst wertvoll. Während des Konflikts übte sich Rakalla in der Schändung der ihr vertrauten Elemente und lernte diese in ihre Unformen zu pervertieren. Sie steigerte ihre Kenntnisse darüber bis zur Perfektion und war bald dazu in der Lage pervertierte Elementarwesen zu erschaffen. Die Monde vergingen, die von Todesschwinge prophezeiten Siege blieben aus und es zeichnete sich langsam eine verheerende Niederlage für den Schattenhammer Kult ab. Rakalla suchte nach Auswegen aus der Misere und fand eine mögliche Antwort.

Als Zwergin des Dunkeleisenklans war sie auch mit dem Hammer in der Hand aufgewachsen und mit dem Amboss mehr als vertraut. Durch die Kombination von Zauberei und Schmiedekunst erschuf sie in den Tiefen der Bastion des Zwielichts die ersten pervertierten Elementarrüstungen für humanoide Soldaten. Erst einmal angelegt verschmolzen diese Rüstungen mit ihrem Träger und verliehen diesem Schutz wie die Macht der Un-Elemente. Der Abyssische Rat war begeistert und räumte diesem Projekt Priorität ein. Doch die dafür benötigten Reagenzien waren auf Azeroth Rarität.

Der abyssische Rat nutzte seine Macht und suchte in den Weiten des dunklen Jenseits nach einer Welt, welche reich an elementaren Uressenzen und Elementium war. Schließlich wurde man fündig. Der geschundene Mond Braxis bot die idealen Voraussetzungen und man öffnete Rakalla ein Leerenportal dorthin. Mit einer kleinen Expedition des Schattenhammer Kults brach die versessene und selbsternannte Schänderin der Elemente auf zum Unbekannten.

Rakalla 03

Rakalla beim schmieden und verzaubern eines Elementiumbarren

Mit dem Sturm der Allianz und der Horde auf die Bastion des Zwielichts wurde die Portalverbindung nach Braxis unterbrochen und Rakalla saß mit den Kultisten der Expedition auf dem Mond fest.

Den Widrigkeiten auf dem kriegsgebeutelten Mond zum Trotz erschuf Rakalla eine Unzahl von Un-Elementaren, welche nahe der zentralen Gebirgskette zwischen der nördlichen und südlichen Halbkugel eine Feste aus den Ruinen eines einheimischen Tempels errichteten. Rakalla gab der Feste den Namen Schwarzzoll und ernannte sich selbst zur Herrscherin dieser Steinfestung.

Der weitreichende Konflikt auf Braxis, geführt zwischen der Armee des Lichts und der Dämonenarmee des Fürsten der Flamme, ging auch an Rakalla nicht spurlos vorbei. Während die in Bedrängnis geratene Armee des Lichts unter Kommandantin Narberal soweit gehen würde, ein Bündnis mit Rakalla ins Leben zu rufen, drohte der Fürst der Flamme der Feste Schwarzzoll mit totaler Vernichtung, würde man sich nicht unterwerfen. Noch hadert Rakalla mit einer Entscheidung, muss sie sich doch auch lokalen Herausforderungen in ihrem Herrschaftsgebiet stellen.

Einerseits sehen manche Kultisten in ihrer Machtergreifung eine Anmaßung und zweifeln ihre Entscheidungen unter vorgehaltener Hand an, andererseits wird ihr überschaubares Reich von einheimischen Überlebenden des großen Konflikts immer wieder angegriffen. Rakalla wägt nun ihre Möglichkeiten ab und hofft insgeheim noch immer, dass die ersehnte Rettung aus Azeroth naht und der Schattenhammer Kult erneut ein Leerenportal nach Braxis öffnet.

Rakalla 02

Rakalla auf ihrem Magmaköter Gorn

Rakalla gilt als fähige Beschwörerin, welche die magischen Runen direkt vor sich in die Luft zeichnet und so die Elementarwesen herbeiruft. Mittels Schattenmagie verdirbt sie diese in ihre Un-Formen und zwingt sie gewissenlos unter ihre Kontrolle.

Das Leben Einzelner ist für sie bedeutungslos, sie scheut weder davor zurück Weggefährten im Sinne einer Sache zu opfern, noch Nachsicht bei Vergehen oder Schwäche zu demonstrieren. Manche bezeichnen ihre teils extremistischen Entscheidungen als Wahnsinn, was Rakalla wenig schert. Insgeheim sehnt sie eine elementare Neuordnung unter der Herrschaft der Alten Götter herbei, eine Ära, in welcher sie natürlich eine führende Position innerhalb des Schattenhammer Kults einnehmen wird.