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Sabathea Feuertanz

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Qsicon Exzellent.svg Dieser Artikel wurde am 16. Januar 2017 als Spotlight der Woche vorgestellt.

Die Frau hinter der Maske.

(( In Bearbeitung!))

Ich wurde als eine stolze Quel'dorei geboren, lange bevor der erste Orc unser geliebtes Azeroth betrat. Wundert euch nicht, wenn ihr die Jahrhunderte erfahrt, die mein Leben zählt. Ja, als unser Volk den Nachtelfen und Elune den Rücken kehrte, verloren wir unsere Unsterblichkeit. Doch innerhalb von 2 Generationen wird eine ehemals unsterbliche Rasse kaum so kurzlebig wie ein Mensch. Dennoch sind 2.000 Jahre nichts im Vergleich zur Unsterblichkeit. Doch dieses Alter wird kaum mehr einer der unseren erfahren, nun, da unser Blut verdorben wurde. Aber das ist eine andere Geschichte. Die meine beginnt in einem friedvollen Ort mit Namen Goldnebel…

Ich wuchs auf als Tochter einer Schneiderin und einem Weltenwanderer. Wir trugen den Familiennamen Morgentau. Ein sehr romantischer Name und lachhaft für einen tapferen Weltenwanderer, kein Wunder, dass er lieber auf den Spitznamen hörte, die seine Kumpanen ihm seiner Schießkünste nach tauften: Blitz. Ihr mögt lachen. Das ist doch kein Name für einen stolzen Hochelfen. Doch er war wohlverdient. Unzählige Trolle fielen durch die Pfeile meines Vaters, der diese so schnell aus seinem Köcher zog, wie kaum ein anderer und diese nur selten verschwendete. Ich bewunderte ihn. Für mich gab es keinen größeren Heden als ihn. Und jedes Mal, wenn er zu uns nachhause kam, bombardierte ich ihn mit Fragen über seine letzten Abenteuer. Sehr zum Verdruss meiner Mutter und zur Erheiterung meines Vaters, der mich auf den Schoß hob und mir in bunten Bildern seine Erlebnisse in der Enklave der Weltenwanderer schilderte. Und auch, wenn ich fest davon überzeugt war, einmal in seine Fußstapfen zu treten, musste ich alsbald erkennen, dass mir das Weben von arkaner Magie weit mehr lag, als der Umgang mit Pfeil und Bogen.

So trat ich mit zunehmendem Alter die Ausbildung im Sanktum der Sonne an. Aus Notwendigkeit verließ ich die Behaglichkeit meines Familienhauses und zog für diese Zeit nach Tristessa. Doch es hatte auch etwas Gutes: Ich war so meinem großen Helden, dem Blitz der Enklave, meinem Vater, viel näher als zuvor, so dass er mich des Öfteren besuchen kam und wir uns unsere Geschichten erzählen konnten.

An einem seiner dienstfreien Tage, besuchte er mich wieder und wir unterhielten uns bis tief in die Nacht. Ich weiß noch, wie wir auf dem Hauptplatz lachten, als mit einem Mal ein Alarmsignal ertönte. Ein Überraschungsangriff der Amani! Mein Vater zog sofort Pfeil und Bogen, die er noch immer bei sich trug und verlangte von mir schnell in mein Heim zu eilen und alle Türen und Fenster zu versiegeln. Dann stürmte er an den Stadtrand und verstärkte somit die Reihen der Wachen. Ich war vollkommen perplex. Er begriff offenbar nicht, dass ich inzwischen stark genug war, um ebenfalls mein Heim verteidigen zu können und so lief ich ihm nach, um es ihm gleichzutun. Doch ich kam zu spät. Ich sah noch, wie eines dieser Monster ihn von hinten überwältigte. Bei der Sonne, ich wusste nicht, wie ihm das gelungen war! Doch sein Säbel war voll vom Blut meines Vaters, der in Krämpfen unter ihm stand. Ich sprach ein Wort und schon war ich bei ihm. Wie von Sinnen stieß ich den Troll mir einem Zauberschlag fort und kniete über meinen Vater und sah hilflos mit an, wie sein Blick immer trüber wurde. Dann spürte ich einen scharfen Hieb über meinen Rücken und spürte wie mein Fleisch riss. Es brannte einen Moment wie Feuer, dann ein Tritt und ich fiel, mit meinem toten Vater im Arm, die Felskante herunter an der ich ihn versucht hatte zu retten.

Meine nächste Erinnerung ist, dass ich schweißgebadet und bäuchlings liegend an einem Lagerfeuer in einer dunklen Höhle erwachte. Ein Troll hatte mich gerettet. Ein Troll!! Widerwertiges Monster, vermutlich wollte er mich kochen, grillen oder gar schon roh verspeisen! …und ich war zu schwach für eine Flucht. Mein Schicksal war besiegelt.

Doch ich sollte mich irren.

Er hatte nicht vor mich zu verspeisen oder andere monströse Taten an mir zu verüben. Er pflegte mich gesund, bis ich nurnoch eine Narbe an meinem Rücken zurückbehielt. Diese trage ich heute mit Stolz. Ich habe ein seltenes Talent für Sprachen und so lernte ich bald ihn zu verstehen, wenn es auch schwierig war. Er war ein alter Veteran der Amani, wenn man es so nennen kann. Er war kriegsmüde geworden und hatte keinen Sinn mehr darin gesehen längst verlorenes und entweihtes Gebiet zurückzugewinnen. Mit den Wochen begriff ich, dass nicht alle Trolle Monster waren. Vermutlich waren wir in ihren Augen sogar die Monster. Wir hatten ihr Land an uns gerissen und eine ihrer heiligsten Stätten entweiht, um unsere Stadt auf ihr zu errichten. Ich begriff, dass man erst eine Kultur verstehen lernen musste, bevor man über sie urteilen durfte. Aber dennoch waren wir Todfeinde. Das war auch der Grund, warum der alte Troll es nicht wagte, mich zurück nachhause zu bringen und ich gab ihm Recht. Zum Dank für meine Rettung hätten die Weltenwanderer ihm 1000 Pfeile in den Rücken gejagt. So verweilte ich an seiner Seite bis ich kräftig genug war, um allein heim zu finden.

Als ich endlich wieder in den überglücklichen Armen meiner Mutter lag, berichtete ich von meinem Abenteuer und versuchte ihr klar zu machen, was ich von dem alten Troll gelernt hatte. Dann lernte ich den Mund zu halten…

Es zogen noch einige Jahrzehnte ins Land. Und mit ihnen 100 Ereignisse. Doch was mein bisheriges Leben endgültig beendete, war Arthas. Seine Truppen überfielen eines Nachts mein Heimatdorf und ein weiteres Mal musste ich hilflos mit ansehen, wie jemand den ich liebte gnadenlos abgeschlachtet wurde. Doch meine Mutter durfte ich nicht mehr schützend in den Armen halten, bis sie ihre Augen schloss. Und auch ich, kam nur knapp mit meinem Leben davon. Ein unbändiger Zorn überkam mich und ich schwor (wie so viele) Arthas und seiner Geisel Rache. Als Sylvanas uns zu den Waffen rief, war ich eine der ersten, die Eiskrone betrat. Und wieder verlor ich viele, die mir etwas bedeuteten. Als es vorbei war, kehrte ich Quel'thalas den Rücken. Ich musste fort, von dem Leben, das sich für mich zu einem Albtraum entwickelt hatte. Ich begann durch die Welt zu reisen, traf viele Völker. Verbündete und Einzelgänger. Ich lernte ihre Sprachen und bemühte mich ihre Kulturen zu begreifen, um die Monster aus 1000 Geschichten zu reduzieren. Und meist gelang es mir. Ich verding mich als Tänzerin, die mit ein paar magischen Tricks ihrer Kunst eine besondere Würze verlieh. Feuerzauber waren bei meinem Publikum ganz besonders beliebt. Und so erhielt ich meinen neuen Namen: Sabathea Feuertanz.

Irgendwann war es soweit, und ich fühlte den Schmerz und die Sehnsucht nach meiner Heimat.

Ich kehrte zu meinen Wurzeln, Quel'thalas, zurück. Doch die Lust zu reisen habe ich nicht verloren.

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