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„... Wir sind der Rat, der die Horde nach unserem Klang tanzen lässt. Wir sind die Wandler im Schatten, die Macht, die wegen ihrer Unsichtbarkeit noch einflussreicher ist. Wir sind der Schattenrat, und keiner soll von unserer Stärke wissen.“

Warcraft Band 02: Der Lord der Clans.

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Die Mitglieder des Schattenrates sind für viele böse Taten nah und fern verantwortlich. Es ist die mächtigste Organisation der Orcs, die jemals existiert hat und am Kopf dieser Organisation war einst kein anderer als Gul'dan. Es existieren viele Kulte innerhalb des Rates, doch nur aus einem Grund, um seine Handlungen vor den Narren zu verberben. Gruppen wie die Brennende Klinge, die Arguswacht, die Sengende Klinge und der Kult des Dunklen Strangs sind alles Werkzeuge des Rates. Doch sie sind ein und dasselbe.

Geschichte

Der verschlagene Dämon Kil'jaeden hatte erkannt, dass die wilden Orcs ein enormes Potenzial für Mord und Blutvergießen hatten. Er machte sich daran, ihre gefestigte Gesellschaft von innen heraus zu verderben, und fand bald einen eifrigen Schüler - den ruchlosen Gul'dan. Kil'jaeden bot ihm unermessliches mystisches Wissen an, und Gul'dan willigte ein, sich und sein Volk dem Willen der Legion zu unterwerfen. Der böse, machtgierige Schamane besiegelte das Schicksal der Orcs und verdammte sie dazu, geistlose Sklaven der Dämonen zu werden. Die Orcs lernten die Geheimnisse der Eredar-Magie kennen, und Gul'dan wurde ein mächigter Hexenmeister, der in der Horde die Stellung eines geachteten Führers einnahm. Mit Kil'jaedens Hilfe gelang es ihm, die uralte Praxis des Schamanismus abzuschaffen und durch das Studium der Hexenmeister-Magie zu ersetzten. [1]

Der Aufstieg des Schattenrates

Gul'dan nutzte seinen hohen Rang unter den Hexenmeistern, um loyale Anhänger um sich zu scharen, denen er sein Wissen zuteil werden lassen konnte. Eines der bekanntesten Mitglieder dieses Rates war Teron Blutschatten, der damals noch ein Orc Hexenmeister war. Die Mitglieder seines Zirkels schlossen einen Pakt mit Kil'jaeden und der Schattenrat wurde gegründet. Die geheimen Machenschaften des Rates sollten die Klans zu der willfährigen wilden Horde vereinigen, die Kil'jaeden erwartete. Innerhalb weniger Monate hatte der Rat bei allen wichtigen politischen Angelegenheiten der Horde seine Finger im Spiel. Nichts geschah, ohne dass er davon Kenntnis hatte, und vieles wurde so geschickt eingefädelt, dass selbst die Häuptlinge nichts von den Ränken der Hexenmeister ahnten. Ehe ein halbes Jahr verstrichen war, zogen der Schattenrat innerhalb der Horde alle Fäden. In dem Bestreben, das magische Wissen der Hexenmeister zu mehren, begann Gul'dan seine jungen Schüler in die abgründigen Geheimnisse von Leben und Tod einzuweihen. Diese sogenannten Nekrolyten studierten - unter der Anleitung Kil'jaedens - die dunklen Künste und erwarben sich schließlich genug Macht, um die Körper soeben Verstorbener wieder zum Leben zu erwecken und zu steuern.

Eine Vision der Welt Azeroth

Eines Nachts spürten etliche Schüler in ihren Träumen die Gegenwart von etwas, was sie sich nicht erklären konnten. Ein Geist von unvergleichlich großer Macht hatte sie gestreift und nahm schließlich auch mit Gul'dan Verbindung auf. Das Wesen gab sich als Medivh, Zauberer aus einer fernen Welt zu erkennen. Er schloss einen Pakt mit dem orcischen Hexenmeister und stellte ihm unvorstellbare Macht in Aussicht, die sich im Grabmal des Dämonenlords Sargeras verbergen sollte. In einer Vision zeigte er allen Hexenmeistern Draenors die Welt Azeroth und versprach, für die Horde einen Weg in seine Welt zu bahnen. Medivh wusste, dass sich die kriegerischen Orcs erst nach der Unterwerfung seines Volkes zufriedengeben würden. Gul'dan traf sich mit den Mitgliedern seines Zirkels und beschloss, alle Hexenmeister zu beseitigen, die nicht dem Schattenrat angehörten. Die Häuptlinge durften auf keinen Fall von der Vision erfahren, bevor die notwendigen Vorbereitungen getroffen worden waren - ansonsten wären die Klans blindwütig aufeinander losgegangen.

Die Beherrschung der Kräfte

Als Medivh schließlich den Durchgang nach Azeroth öffnete, vergrößerte der Schattenrat den Riß im Gefüge der Wirklichkeit und erschuff das Dunkle Portal. Obwohl der Rat die Entwicklungen in der Horde steuerte, konnte er nicht verhindern, dass einige mächtige Häuptlinge bereits einen Überfall auf Festung Sturmwind planten. Der Angriff wurde zur Katastrophe und die Menschen zwangen die Orcs zum Rückzug in das Sumpfgebiet, in dem sich das Tor befand. Diese schmähliche Niederlage stürzte die Horde ins Chaos und die Klans spalteten sich schnell in zwei Lager, die drohten sich gegenseitig zu zerfleischen. Der Schattenrat suchte verzweifelt nach einer Lösung, um das Blutvergießen zu verhindern, aber es war unmöglich, an die Vernunft der Orcs zu appellieren. Die Klans brauchten einen starken Führer, der es vermochte, sie unter seinem Befehl zu einen - und der leicht auf die Seite der Hexenmeister gezogen werden konnte. So erhob der Schattenrat Schwarzfaust, den Häuptling des Schwarzfels Klans, auf den Hörnerthron des orcischen Kriegsherren. Während die Horde sich um Schwarzfaust scharte und die anderen Klanführer ihn als Oberbefehlshaber akzeptierten, war es in Wirklichkeit der Schattenrat, der weiterhin die Politik bestimmte.

Das Gemetzel an den Hexenmeistern

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Orgrim Schicksalshammer bekämpft den Schattenrat (von Patrick McEvoy).

Obgleich die Orcs im ersten Krieg das Königreich Azeroth und die Menschen, die es verteidigten, in die Knie zwangen, erlitt der Schattenrat einen schweren Rückschlag. Mutige Einheiten des Königs waren in Medivhs Turm gestürmt und hatten ihn getötet. Gul'dan hatte noch versucht, in sein Bewußtsein einzudringen und ihm die Lage des Grabmals zu entreißen, aber der Hexenmeister erlitt ein schweres Trauma und verfiel in einen langanhaltenden Starrkrampf. Da Gul'dan dem Kriegsherrn der Orcs nicht mit Magie und Rat zur Seite stehen konnte, nutzte Orgrim Schicksalshammer die Gelegenheit um Schwarzfaust zu töten.

Schicksalshammer festigte seine Machtstellung innerhalb der Horde und ließ nichts unversucht, um den Schattenrat zu entlarven. Unter Folter brachte er Gul'dans Dienerin Garona dazu, den Aufenthaltsort des Rates preiszugeben. Er ritt mit seinen Wolfsreitern einen Überraschungsangriff auf die Zitadelle der Hexenmeister und kämpfte gegen sie, bis ihre magischen Kräfte erschöpft waren. Alle Mitglieder des Schattenrates, die überlebt hatten, wurden als Verräter an der Horde gebrandmarkt und öffentlich hingerichtet.

Die Wiedergeburt des Schattenrates

Nur Gul'dan wurde verschont, da er gelobte, ein Legion von Untoten zu erschaffen, die allein dem Kriegsherrn Orgrim Schicksalshammer ergeben sein sollte. Trotz der Hilfe seiner Nekrolyten waren Gul'dans Versuche, ein Untoten-Heer zu erschaffen, nicht von Erfolg gekrönt. Er befahl sie vor seinen Altar, nahm einem nach dem anderen das Leben und entzog ihnen ihre magischen Fähigkeiten der Totenbeschwörung. In die Leichen mehrerer Ritter von Azeroth, die im ersetn Krieg gefallen waren, pflanzte er das Unsterbliche der höchsten Mitglieder des Schattenrates. Die Geister des Rates waren ihm noch immer treu ergeben, und er stattete sie mit der Magie der Nekrolyten aus - so wurden die Todesritter geboren.

Persönlichkeiten

Quellen

  1. Warcraft Band 02 - Der Lord der Clans. Christie Golden, Claudia Kern. Panini Books. 26. September 2005. ISBN 3-89748-701-2.

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