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Qsicon Exzellent.svg Dieser Artikel wurde am 06. Februar 2017 als Spotlight der Woche vorgestellt.
Information Hinweis: Die Informationen im folgenden Artikel oder Abschnitt sind für das Spiel „World of Warcraft“ nicht allgemeingültig, sondern stellen den "Rollenspiel-Tenor" auf den EU-Servern "Forscherliga-Nachtwache" und "Todeswache-Zirkel des Cenarius" dar.

Die Scholomance unter dem Direktorat des Ignaz Waldemar Zimmerer ist ein RP-Projekt des Zirkel der schwarzen Sonne innerhalb der Gemäuer der Scholomance in den Westlichen Pestländern.

Beschreibung

Ganz Darrowehr ist steingewordener Alptraum, doch die Scholomance ist die Ausgeburt der Finsternis eines dem Wahnsinn verfallenen Geistes. Verfallenes Mauerwerk ragt dürr in den Himmel, kahl und feucht zugleich. Rostige Eisenspitzen, dorniges Rankwerk und modriges Holz bedecken den geknechteten Stein, Kreischwinde fahren krächzend in die Höhe hinauf. Jeder Raum in den Katakomben ist Labor für skrupellose Nekromanten, Refugium für Schattendiener und untotes Gezücht, letztes Gefängnis für Blutopfer, Hort für verfluchte Schätze und Grab für eindringende Spione. Gänzlich entschwindet der Verstand, wenn man zum ersten mal den kalten Steinboden dieser sinistren Lehranstalt betritt. Möge das Licht selbst eines Tages diesen Ort der Finsternis vom Antlitz Azeroths tilgen.

--- letzter Eintrag im Tagebuch eines gefangenen scharlachroten Zeloten in den Kerkern der Scholomance ---

Über die Lehranstalt

Die Scholomance ist der Inbegriff einer schwarzmagischen Akademie. Unter dem kaltem Mauerwerk des einstigen Anwesen der Familie Barov sammeln sich freigeistige Zauberkundige und erforschen voller Wissensdurst alles, wovon sich lichtfürchtige Menschen meist tunlichst fernhalten: den Tod als die letzte Grenze des allzu flüchtigen Lebens, den Untod und die Geisterwelt, die zwischen beidem stehen, und nicht zuletzt die Unendlichkeit der Dunkelheit, die weder Tod noch Leben kennt. In der Scholomance studieren Nekromanten in einem finsteren Zerrbild des sprichtwörtlichen Reliquiarium, quasi losgelöst von politischen Verpflichtungen und gesellschaftlichen Nöten, fern aller hochtrabenden Moral und nach eigenem Willen nur der Forschung sowie den Dogmen des Lichkönig verpflichtet.

Gleichzeitig stellt die Scholomance aber auch eine letzte Zuflucht für andernorts von der Obrigkeit gesuchte Verbrecher und schlichtweg gescheiterte magische Existenzen dar, die nur noch hier, quasi am Ende der Welt, auf Aufnahme hoffen können.

Durch eine geschickt eingefädelte Intrige ist es dem Lehrmeister Ignaz Waldemar Zimmerer mit der Stütze des Zirkels der schwarzen Sonne gelungen, den Direktor Gandling abzusetzen und seines Amtes zu entheben. Seitdem vollzieht sich innerhalb der Scholomance ein Wandel der Reformation. Der amtierende Direktor ist darum bemüht dem versiegenden Einfluss des Lichkönigs ein Bild einer neuen Ordnung vorzusetzen und ferner den Überresten des Kult der Verdammten ein neues Weltbild zu kreieren. Er versucht die Gräueltaten um sich herum geflissentlich zu ignorieren, indem er sich auf die Resultate beruft - und dabei an den neuen Forschungsmöglichkeiten, welche die Ergebnisse erst ermöglichen, zunehmend Gefallen findet. Denn wie schrecklich sein Umfeld auch erscheinen mag: Solange der Codex und die Regularien eingehalten werden, mag schon alles seine Richtigkeit haben. Seine Stellvertreterin Khelperetocs ist derweil mit allen ihr möglichen Mitteln bemüht, die Studenten wie Lehrmeister im Auge zu behalten und jede Form des Widerstandes im Keime zu ersticken. Hierfür sind ihr alle Mittel recht. So soll die Scholomance eine aufstrebende und autarke Lehranstalt der arkanen Schule der Nekromantie werden, bar dogmatischer und moralischer Grenzen.

Leben an der Scholomance

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Studiosi bei einem alchemistischen Experiment

Grau und fremdartig ragt die Darrowehr wie ein Fremdkörper, das Haus eines düsteren Gottes, aus dem umgebenden Darromeresee hervor. Weder das Licht der Sonne noch das göttliche Licht vermag in die tiefen Katakomben des Steinbaus vorzudringen und so ist die Stimmung im Inneren durch Düsternis geprägt, die bei Tag und bei Nacht nur durch Fackel- und Lampenlicht erhellt wird. Eine klamme Aura der Vergänglichkeit, Schimmelgeruch und unnatürliche Kälte, nicht zuletzt durch die Anwesenheit von wandelnden Toten setzen jedem Besucher zu, bis er zu seinem Schrecken bemerken mag, dass man sich irgendwann daran gewöhnt. Jeder Bewohner der Scholomance hat das in den Jahren seines Hierseins getan und diese Umgebung als Normalität angenommen, und dementsprechend tritt man auch der lebendigen Außenwelt gegenüber.

Die steinernen, kahlen Räumlichkeiten der Lehranstalt haben nichts Anheimelndes, und selbst dort, wo man Bequemlichkeit und Luxus zur Schau stellen will, haftet dem rasch der Eindruck einer Karikatur an: Ein düsterer Prunk, der an zu viel Schminke auf einem verlebten Gesicht denken lässt.

Bei aller Abseitigkeit handelt es sich bei der Scholomance aber immer noch um eine Magie-Akademie, und als solche ist sie zumindest nominell wie auch geheim nach Regularien organisiert: Einem Collegium von Lehrmeistern steht der Direktor vor. Die Lehrstühle werden den Annalen nach auf die Lehranstaltsgründer zurückgeführt und sind mit der Verleihung von Reliquien und Amtsinsignien verbunden.

Über das Gebäude

Das Reliquiarium

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Das Reliquiarium

Vom Haupttor führt der einzige Gang direkt zum Reliquiarium, welches mit einem schweren Eisengitter abgeriegelt ist. Dieser Ort ist ein Hort magischen Wissens, eine Stätte okkulter Geheimnisse. In den unzähligen Bücherregalen findet sich die wohl umfassendenste Literatur zu der arkanen Schule der Nekromantie in ganz Azeroth.

Aber auch andere Werke über Beschwörung, Bannung, azerothische Historie und Kriegskunst mögen sich hier finden. Ausbildnerin Kaltherz nutzt das Reliquiarum auch meist dafür, die jungen Studiosi in Frostmagie zu unterrichten Schwarzes, korrumpiertes Eis ist hierbei ihr Metier. Direktor Zimmerer nutzt das Reliquiarium auch als Festsaal für Veranstaltungen oder Kundgebungen.

Lehrsaal 1

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Lehrsaal 1

Hier halten die Lehrmeister ihre Vorlesungen und Vorträge. Die Bänke sind in Reihen angeordnet, die spartanische Einrichtung zweckmäßig. Der Lehrsaal 1 dient auch als Labor für alchemistische Experimente, welche meist in Gruppenarbeiten durchgeführt werden. Seit dem Wechsel des Direktorats wurde der starre, theorielastige Unterricht aufgebrochen und durch praxisbezogene Projekte interessant gestaltet.

Gänge

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Die dunklen Gänge der Scholomance

Seit Dunkelmeister Ignaz Waldemar Zimmerer das Amt des Direktors bekleidet wurde die Zahl der patroullierenden Skelettwachen in den Gängen verdoppelt. Ordnung und Disziplin zeichnen sich somit überall in der gesamten Lehr- und Forschungsanstalt ab. Zimmerer ließ in den unzähligen Spalten, Ritzen und Ecken beseelte Totenschädel verstecken, welche stets ein wachsames Auge auf etwaige fremde Eindringlinge werfen. Ebenso wurde die Zahl an Fallen erhöht.

Die Asservatenkammer

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Die Asservatenkammer

Es mag einem Paradoxon gleich kommen, aber selbst an der Scholomance mag es magische Artefakte, Schriften und Paraphernalia geben, die unter Verschluss stehen. Diese befinden sich eingelassen in schweren Steinkästen in der sogenannten Asservatenkammer. Lediglich der Direktor, seine Hand und Ausbildnerin Kaltherz verfügen über einen Schlüssel. Eingelagert sind hier unteranderem ein Ash ari Splitter eines Kristalls aus Stratholme, ein Samtkissen, welches einem während des Schlafes im Traum in eine vergessene Geisterwelt führt, sowie ein vom SI:7 erbeutetes Dossier über den jungen Prinz Arthas.

Das Heiligtum des Schlächters

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Heiligtum des Schlächters

Mit Ignaz Waldemar Zimmerers Machtübernahme an der Scholomance wurden die meisten Räume, welche von Dr. Krastinov zur Kreation von untoten Monstrusitäten genutzt wurden, geschlossen oder umfunktioniert. Zimmerer, der eine gewisse Form von Ästhetik schätzt, konnte der Erhebung von grotesken Fleischkonstrukten nie viel abgewinnen. Künftig entstehen hier Unterkünfte für die wachsende Zahl an Studenten sowie ein Gemeinschaftsraum.

Kammer der Beschwörung

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Kammer der Beschwörung

Hier lässt Direktor Zimmerer von der Elite des Kults der Verdammten, den Thuzadinern, eine Armee der Finsternis erheben. Sobald das Geheimnis um die Nutzung eines Ash ari Kristalls gelüftet ist, mag man an der Scholomance in der Lage sein, ganze Heerscharen von Geißeldienern zu kontrollieren.

Halle der Illusionen

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Halle der Illusionen

Jandice Barovs Erbe ist eine ganze Litanei von Werken über die arkane Schule der Illusion. Fähigen Gelehrten, die auch dieser arkanen Schule mächtig sind, kommt eine besondere Aufgabe zu. Sie sorgen dafür, dass die Darrowehr unscheinbar bleibt, indem sie Nebelschwaden darüber zaubern oder stattfindende Aktivitäten durch unscheinbare Illusionszauber verbergen. Um dieser schwierigen Aufgabe gerecht zu werden stehen den Zauberkundigen auch eine Reihe von Artefakten zur Verfügung. Täuschung und Tarnung ist ein hohes Gut, damit die Aktivitäten an der Scholomance weiterhin ungesehen bleiben.

Die Außenanlage der Darrowehr

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Die Darrowehr

Dunkelmeister Gandling maß der Instandhaltung der Außenanlage keine Beachtung bei. Sein Nachfolger hingegen plant die verfallenen Gebäude zu restaurieren, um diese wieder bewohnbar zu machen. Eine Schmiede, Ställe und Bedienstetenunterkünfte sollen hier wieder ansässig werden.

Die Wehranlagen sollen ebenso wieder funktionstüchtig werden. Aufgrund der prekären finanziellen Lage der Scholomance wird dieses Projekt erst in Zukunft spruchreif. Mittels der Illusionsartefakte ist man an der Scholomance stets bemüht, Aktivitäten an der Außenanlage zu verbergen und geheim zu halten. Dichter Nebel und schwerer Regen sorgen dafür, auch wenn diese oft nicht real sind.

Lehrmeister

Ignaz Waldemar Zimmerer

  • Rasse: Mensch
  • Herkunft: Alterac
  • Geboren:
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Ignaz Waldemar Zimmerer

Leben: Der aus Alterac stammende Ignaz Waldemar Zimmerer war einst Mitglied der Kirin Tor und einer der Ersten, der Kel Thuzads Ruf nach Veränderung folgte. Nach dessen Rückkehr aus Nordend schloss er sich dem Kult der Verdammten an und stellte seine Kenntnisse über die dunkle Magie in die Dienste des gefallenen Prinzen Arthas. Als der Kult der Verdammten in den Katakomben des Anwesens der Familie Barov die Totenbeschwörer Schule Scholomance errichtete, wurde Zimmerer als einer der ersten Lehrmeister dorthin versetzt.

Sein Unterricht, von Strenge und Disziplin geprägt, setzte Maßstäbe und formte einige Studiosi zu fähige Nekromanten. Nach dem Fall des Lichkönigs veror die Scholomance sowohl an Einfluss, Bedeutung, als auch an Stabilität. Direktor Gandlings Maßnahmen dagegen fruchteten kaum, worauf Ignaz Waldemar Zimmerer beschloss, die Leitung der Lehranstalt an sich zu reißen. Mit seiner persönlichen Studiosa Khelperetocs Durand arbeitete er über einen längeren Zeitraum darauf hin.

Durch eine Intrige, welche vom Zirkel der schwarzen Sonne gestützt wurde, setzte Zimmerer schließlich den ahnungslosen Dunkelmeister Gandling ab und ernannte sich selbst zum neuen Direktor der Scholomance. Zimmerers ambitionierte Pläne brachten die Lehranstalt auf einen Weg der Reformation, doch damit sollte nicht genug sein. Der Wiederaufbau der Festungsanlage von Darrowehr und die Erschaffung einer Armee von Untoten sind nur zwei Beispiele seiner Vorhaben. Zimmerer legt viel Wert auf Anstand, Etikette und Gehorsam. Seine "Neue Ordnung" ist nun geltendes Gesetz an der Scholomance.

Argneta Zeferon

  • Rasse: Mensch
  • Herkunft: Hillsbrad
  • Geboren: 2 Jahre vor der Öffnung des dunklen Portals
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Argneta Zeferon

Leben: Argneta Zeferon lebte bis zum Ausbruch der Seuche in den Weinbergen der Hügellande. Im nahen Stadtstaat von Dalaran genoss sie eine magische Ausbildung bei den Kirin Tor. Verschlagen und stets nach Macht gierend zeigte sie sich empfänglich für Arthas Pläne, als dessen Machtübernahme seinen Lauf nahm. Während des Falls Dalarans wechselte sie die Seiten und sabotierte einige arkane Verteidigungsanlagen der Stadt. Dafür fand sie Aufnahme im Kult der Verdammten, dem sie seither angehört.

Die stets kalkweiß geschminkte Argneta kam vor 4 Jahren an die Scholomance und unterrichtet seither die arkane Schule der Bannung. Bei Ignaz Waldemar Zimmerers Machtergreifung in der Scholomance kokettierte sie mit seinen Sympathien und folgte seinem Ruf nach der Neuen Ordnung. Die humorlose Lehrmeisterin strapaziert ihre Zöglinge mit einer einschneidenden Fistelstimme und verlangt eine akribisch korrekte Ausführung beim Zeichnen von Schutzrunen und Bannkreisen. Sie hält daran fest, wer hier ungenau die Kreide führt, endet als Ghul.

Phenas

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Phenas

  • Rasse: Geist (Untot)
  • Herkunft: Unbekannt
  • Geboren: 52 Jahre vor der Öffnung des dunklen Portals

Leben: Der in einen Taladit gebannte Geist des lange verstorbenen Gelehrten Phenas unterrichtet azerothische Historie, Geographie und Philosophie. Sein Zustand verhindert jegliche Form von Mobilität, weshalb wöchentlich ein Student ausgewählt wird, der den Taladitkristall, in welchem Meister Phenas gebannt ist, zu dessen gewünschten Zielort bringt. Phenas weiß noch Vieles aus den alten Zeiten vor der Öffnung des dunklen Portals zu berichten und kann unzweifelhaft als unlebende Quelle des Wissens bezeichnet werden.

Instrukteurin Malicia

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Instrukteurin Malicia

  • Rasse: Sindorei
  • Herkunft: Quel Thalas
  • Geboren: Unbekannt

Leben: Die aus Quel Thalas stammende Sindorei Malicia fungiert als Gastdozentin an der Scholomance und unterrichtet nach dem Ableben des Professors für Alchemie genau dieses Fach. Sie ist eine fixe Konstante innerhalb der Überreste des Kults der Verdammten und genießt Einfluss wie Ansehen sondergleichen. Sie befehligt in den Pestländern eine Gruppe von Kultisten, welche noch immer darum bemüht sind, Flora und Fauna mit nekrotischer Macht zu pervertieren. Malicia ist in der alchemistischen Transmutation des Elementes Luft in das Unelement Giftnebel bewandert und weiß so wahre Pestwolken zu erschaffen. Man munkelt, dass sie Direktor Zimmerer nahe steht und in seine mannigfaltigen Pläne eingeweiht ist.

Vlad Zilvalkar

  • Rasse: Mensch
  • Herkunft: Lordaeron
  • Geboren: 4 Jahre vor der Öffnung des dunklen Portals
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Vlad Zilvalkar

Leben: Der gut betuchte und von einer reichen Familie stammende Vlad Zilvalkar kam während des Fall Lordaerons an die Scholomance. Sein umfangreiches arkanes Wissen erhielt er von privaten Gelehrten und einem abtrünnigen Zauberer. Er ist der Professor für angewandte Nekromantie, theoretische Schattenmagie und nekrotische Blutmagie. Seine roten Augen erhielt der forsche und teils cholerische Meister durch die übermäßige Verwendung von Blutgemmen, das sind Edelsteine, welche mit Lebensenergie getränkt sind.

Ausbildnerin Kaltherz

  • Rasse: Lich (Untot)
  • Herkunft: Nordend
  • Geboren: Unbekannt
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Ausbilderin Kaltherz

Leben: Die aus Nordend angereiste Kaltherz wurde vor ein paar Jahren von Helden innerhalb der Mauern der Scholomance zur Strecke gebracht. Auf Drängen des damaligen Lehrmeisters Ignaz Waldemar Zimmerers wirkte Dunkelmeister Gandling ein mächtiges Ritual, um Kaltherz wieder in der Welt der Lebenden zu manifestieren.

Fast das gesamte Lehrcollegium wirkte dabei mit, als man Kaltherz Phylakterium wieder mit nekrotischer Macht erfüllte. Die eiskalte Lich sollte es ihrem Gönner Zimmerer danken und unterstützte diesen kurzerhand bei dessen Revolte gegen Dunkelmeister Gandling. So stützte sie seinen Machtanspruch auf das Direktorrat der Scholomance und unterrichtet seither die Korruption des Elementes Eis in seiner pervertierten Form: Schwarzeis.

Lord Maldazzar

  • Rasse: Mensch
  • Herkunft: Lordaeron
  • Geboren: 12 Jahre vor der Öffnung des dunklen Portals
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Lord Maldazzar

Leben: Lord Maldazzar entspringt einem alten Adelsgeschlecht aus Lordaeron. Er genoss bei einem gelehrten Zauberkundigen Privatunterricht in den arkanen Künsten und focht als junger Rekrut in den Reihen der Allianz während des zweiten Krieges. Jahre später stellte König Terenas den ehrgeizigen Lord an die Seite seines Sohnes, Prinz Arthas. Er wurde ihm bald zu einem loyalen Berater und Freund.

Er wich auch nicht von der Seite des immer mehr der Dunkelheit verfallenden Spross des Königshauses und war an der Ausmerzung Stratholmes sowie dem Nordendfeldzug maßgeblich beteiligt. Während der Invasion der Geißel stieg Lord Maldazzar zu einem taktischen Berater auf und wurde Mitglied im Kult der Verdammten. Nachdem der Lichkönig mit seinen Plänen gescheitert war kehrte Lord Maldazzar in seine ehemalige Heimat zurück. Jüngst wurde ihm von Direktor Ignaz Waldemar Zimmerer eine Lehrstelle an der Scholomance angeboten. Seither unterrichtet der ambitionierte Fanatiker taktische Kriegskunst und die Anwendung der dunklen Magie im Gefecht.

Thal'thorn Morvan Silendrus

  • Rasse: Queldorei
  • Herkunft: Silbermond
  • Geboren: 204 Jahre vor der Öffnung des dunklen Portals
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Thal'thorn Morvan Silendrus

Leben: Thal'thorn kam aus freien Stücken an die Scholomance, da ihm sein eigenes Volk in dessen verbohrten Ansichten zuwider geworden war und weil er misanthropische Züge vorweist. Er ist boshaft und weiß Personen zu diffamieren, ohne dass diese es zunächst merken. Er ist unglaublich wortgewandt und unterrichtet deshalb die Fächer "Thalassisch, Rethorik".

Sein persönliches Spezialgebiet, mit dem er an der Scholomance einzigartig ist: "Runenkunde". Obwohl er kein magisches Fach unterrichtet ist er doch kein zu unterschätzender Zauberer, er hat ausgereifte Kenntnisse über den Schatten und seine Anwendung, insbesondere Fluchzauber, wobei sein Spezialgebiet "Fluch der Sprachen: Nerubisch" ist. Das Opfer ist gezwungen Nerubisch zu sprechen, welches nur diese Insektoiden verstehen.

Es kommt also einem unglaublich demütigenden Knebel gleich und Thal'thorn genießt das in seinem grenzenlosen Sadismus natürlich. Er liebt es, Schülern das Wort zu verbieten, schlau zu sprechen und sein Wissen mit Anekdoten aus seinem langen Leben zu schmücken, die eigentlich absolut langweilig sind. Aber er erzählt sie absichtlich langweilig, schließlich sind sie Prüfungsstoff. Silendrus ist einer der ungeliebtesten Professoren an der Scholomance. Ignaz hält ihn aufgrund seiner umfassenden Sprachkenntnisse jedoch für unverzichtbar.

Weitere Personen

Khelperetocs Durand

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Khelperetocs Durand

  • Rasse: Mensch
  • Herkunft: Menethil
  • Geboren: 11 Jahre nach der Öffnung des dunklen Portals

Leben: Die sowohl beim Lehrkollegium als auch bei den Studenten äußerst unbeliebte Khelperetocs Durand ist nur aus einem Grund die Hand des Direktors: Als seine Meisterschülerin steht sie unter seiner Protektion und genießt umfangreiche Privilegien, sowie Einfluss an der Scholomance. Ihre unermüdlichen Überwachungsmaßnahmen an der Lehranstalt brachten ihr den Spitznamen "Zimmerers drittes Auge" ein. Ihre ausschweifenden Alkoholexzesse stehen ihrer körperlichen Freizügigkeit in nichts nach. Die junge schwarzhaarige Menschendame hat den Zaubercantus Furcht bis zur Perfektion gesteigert und erschafft in den Köpfen ihrer Feinde wahre Alptraumwelten. In der Nekromantie liegt ihr Fokus bei der Erschaffung von untotem Getier, welche sie für Botengänge und Spionage nutzt.

Kormek Raft

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Kormek Raft

  • Rasse: Mensch
  • Herkunft: Goldhain
  • Geboren: Unbekannt

Leben: Kormek Raft, Abenteurer, Lebemann, Informant und Beschaffer seltener Gegenstände. Wenig ist über ihn bekannt, doch zahlreich sind seine Verbindungen zu dubiosen Händlern und fragwürdigen Geschäftsleuten. Seine Kontakte reichen vom Sturmwinder Untergrund bis in das sandverwehte Gadgetzan. Zu der Nekromantin Khelperetocs Durand verbindet ihn seit Jahren eine ehrliche Freundschaft. Jüngst fungiert er als Mittelsmann bei Geschäften zwischen der Lehranstalt der Scholomance und Händlern in Übersee.

Kelvin Ildovar

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Kelvin Ildovar

  • Rasse: Mensch
  • Herkunft: Lordaeron
  • Geboren: 1 Jahr nach der Öffnung des dunklen Portals

Leben: Einst wurde der ärmliche Bauernjunge Kelvin von Ignaz Waldemar Zimmerer zwangskonvertiert und wurde von diesem auch an die Scholomance gebracht. Über die Jahre hinweg forderte der nekrotische Einfluss seinen Tribut an diesem Fanatiker des Kults, indem seine Haut bleich und ungesund, sowie sein Haar weiß wurde. Als Hausmeister der Scholomance hütet er den Hausschlüssel und schreibt das Gesetzbuch des Direktors, die sogenannte "Neue Ordnung". Er verfügt über geringe Kenntnisse der dunklen Künste und weiß sich auch mit einem Schwert zu behaupten. Der Hausmeister ist Ignaz Waldemar Zimmerer bis in den Tod loyal ergeben.

Vialena

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Vialena

  • Rasse: Blutelfe
  • Herkunft: Quel Thalar
  • Geboren: Unbekannt

Leben: Die blonde Blutelfe wurde von Direktor Zimmerer als Gefangene an die Scholomance gebracht und infolge seiner Meisterschülerin Khelperetocs als Geschenk überreicht. Im Laufe der Zeit entwickelte die Nekromantin Sympathien für ihre Leibsklavin, weshalb diese zu ihrer anerkannten Gefährtin aufstieg. Künftig soll Vialena als Agentin den Willen des Direktors ausführen und dabei von Kormek Raft im Umgang mit Schwert und Dolch unterrichtet werden.

Mandroheim Furtenkober

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  • Rasse: Mensch
  • Herkunft: Alterac
  • Geboren: 8 Jahre nach der Öffnung des dunklen Portals

Der charismatische Schuft ist Mitglied des Syndikats und spioniert im Auftrag der Scholomance. Er behält für gutes Gold die Entwicklungen im Umland im Auge.

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Prom Vaskander

  • Rasse: Mensch
  • Herkunft: Arathi Hochland
  • Geboren: 1 Jahr nach der Öffnung des dunklen Portals

Als enger Vertrauter von Lord Maldazzar holte ihn dieser an die Scholomance. Prom ist mit dem Aufbau der Armee der Finsternis betraut und fungiert hierbei als Maldazzars Bluthund.

Alstedalis Dunkelblatt

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  • Rasse: Sindorei
  • Herkunft: Quel Thalas
  • Geboren: 10 Jahre vor der Öffnung des dunklen Portals

Die aufstrebende Sindorei Alstedalis gilt als ambitionierte Studentin und weiß sowohl Charme und Reiz zum Einsatz zu bringen. Sie ist der Scholomance loyal verbunden und strebt nach ihrer Examina einen Lehrstuhl an der Akademie an.

Ausbildung

Die Scholomance nimmt in jedem Jahr mehrere Zöglinge auf, die teils den Eltern entrissen werden. Von Geisterstimmen gelockt, durch Zauber beherrscht oder von Untoten entführt, findet manches Kind seinen Weg in die Scholomance auf ebenso dunklem Wege. Von den Studierenden, die die Darrowehr während der ersten Lehrjahre nicht verlassen dürfen, wird erwartet, zügig Lesen und Schreiben, Rechnen und Zeichnen (also die Grundlage zum Anlegen von Beschwörerkreisen) zu lernen, dazu Geschichte und kosmologische Grundlagen. Vor allem aber müssen sie sich durchwachten Nächten in den Grüften und Katakomben stellen, wo ihnen rigoros auch der letzte Rest von Angst und Ehrfurcht vor den Toten ausgetrieben wird.

Was man in der Scholomance über ... denkt:

... die Kirche des Lichts: Das Licht? Ist hier zurecht verboten. Deren Kirche hält ihre Gläubigen nur klein und reden alles schlecht, was nicht in ihr kleinkariertes Weltbild passt. Ihre Kleriker konnten selbst den Untergang Lordaerons nicht aufhalten. Sollen sie doch zum Licht beten, bis sie aus dem Hintern leuchten und uns in Ruhe lassen.

... die Kirin Tor: Regeln, Korsette, Daumenschrauben. Wie kann man unter solchen Bedingungen überhaupt forschen ... oder seine Magie verwenden?

... Gefangene: Humanoides Arbeitsmaterial

Was denkt ... über die Scholomance:

... Bewohner des Zugwindlagers: Psssst ... die Kultisten sind immer noch irgendwo da draußen. Solange wir fromm zum Licht beten wird uns nichts geschehen.

... die Argentumgarde: Diese Totenbeschwörer Schule war ein Schandfleck dunkler Machenschaften. Es herrscht Stille in der Darrowehr und so soll es auch bleiben. Möge sie auf ewig in Vergessenheit geraten.

Quelle

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