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Der Schwarze Drachenschwarm mit seinem Anführer Todesschwinge gilt als überaus grausam und findet Gefallen am Leid der Sterblichen. Schwarzdrachen sind die erklärten Feinde aller Drachen und "niederen" Völker, besonders aber des Roten Drachenschwarms und ihrer Königin Alexstrasza. Sie wollen die Herrschaft über die niederen Aspekte durchsetzen. und trachten danach, Chaos und Zerstörung anzurichten.

Allgemeines

Der schwarze Drachenschwarm ist mit der Dunklen Horde verbündet und wird vom Wyrmkult im Schergrat verehrt. Einst mit den Kräften der Erde gesegnet, besitzt der schwarze Drachenschwarm nun die Kräfte von Feuer und Magma. [1]

Verbreitungsgebiet

Der Schwarze Drachenschwarm ließ sich in Azeroth vor allem in den südlichen Düstermarschen von Kalimdor nieder, vo Onyxia ihren Hort hat. Doch auch im östlichen Ödland und in der Brennenden Steppe finden sich größere Ansammlungen. Ein paar der üblen Kreaturen haben sich sogar in der trockenen Einöde des Brachlandes angesiedelt.

Die Schwarzdrachen versuchten auch einmal, sich in Draenor festzusetzten, aber wurden von den Gronn, die ihre Vormachtstellung bedroht sahen, allesamt getötet. Aus den Eiern schlüpften später, nach dem Bruch, die Netherdrachen.

Verhalten

So wie Neltharion verdorben wurde und in Wahnsinn verfiel, so erging es auch seinem schwarzen Drachenschwarm. [2] In früheren Zeiten wurden sie fast ausgerottet, als ihr Lord, Todesschwinge, sie bereitwillig für seine egoistischen Ziele und im Kampf um noch größere Macht opferte. Während der Zeit da Todesschwinge vermisst wurde oder sogar als tot galt, taten die schwarzen Drachen, was immer ihnen gefiel.

Klans der Schwarzdrachen

Feuermähnen Düstermarschen Die Schwarzen Großdrachen der Feuermähnen töten in den Düstermarschen viele Oger. Sie sind Onyxias Brut und wurden über das Drachendüster verstreut.
Flammenschuppen Brennende Steppe
Todeskrallen Pechschwingenhort
Zornkrallen Schwarzfelsspitze

Geschichte

Zur Zeit der Titanen erhielt der schwarze Wyrm Neltharion einen Teil der Macht von Khaz'goroth, dem Former und Weltenschmied der Titanen. Fortan war er als Erdwärter bekannt und herrschte über die Erde und die tiefen Regionen der Welt. Er verkörperte die Kraft der Welt und fungierte als größter Unterstützer von Alexstrasza.

Krieg der Ahnen und die Erschaffung der Drachenseele

Zu der Zeit aber, als sich die Nachtelfen am Brunnen der Ewigkeit ansiedelten, wurde der Erdenwächter durch seine natürliche Nähe zur Erdmitte von den Stimmen der Alten Götter heimgesucht, die langsam seinen Geist vergifteten und ihn zum Feind alles Sterblichen machten.

Als Königin Azshara ein Portal für die Brennende Legion erschuf, damit diese nach Azeroth gelangen konnten, und die Drachen diese Gefahr erkannten, schlug Neltharion die Erschaffung der Drachenseele vor. Er erschuf eine goldenen Scheibe mit seinem Blut und dem Zutun der Alten Götter und überredete die anderen Aspekte, einen Teil ihrer Macht zu spenden. Neltharion selbst verweigerte jedoch den Teil seiner eigenen Essenz. Mehr und mehr verfiel der Schwarze dem Wahnsinn und aus seiner ursprünglichen Idee, die niederen Arten zu Dienern zu machen reifte der Plan, alles Sterbliche auszulöschen. Dieser Hass wandte sich schließlich sogar gegen seine eigene Art und er wollte sich zum Herrscher aller Drachen machen.

Todesschwinge

Als die Nachtelfen den Krieg gegen die Legion zu verlieren drohten, sammelten sich die Drachen, um ihnen in diesem Kampf beizustehen. Neltharion entfesselte die Macht der Drachenseele, um Legion und Nachtelfen gleichermaßen zu vernichten. Dann setzte der irregeleitete Erdwächter das Artefakt auch gegen die anderen Schwärme ein. Malygos, der sich als erster dem Schwarzen in den Weg stellte, verlor dabei beinahe seinen gesamten Schwarm. Alexstrasza, Ysera und Nozdormu – ihrer Kräfte durch die Drachenseele beraubt – wurden aus dem Kampf gänzlich verbannt. Aus Neltharion wurde Todesschwinge; aus der Drachenseele die Dämonenseele. Erst später gelang es Malfurion Sturmgrimm mithilfe des Smaragdgrünen Traums, das Lager Todesschwinges aufzuspüren und die Dämonenseele zu stehlen. Sie wurde von den anderen Schwärmen versteckt und von den verbliebenen Aspekten mit einem Zauber belegt, um die Scheibe für immer dem Griff des Schwarzen zu entziehen.

Während der Einfluß der Alten Götter zunahm, litt sein mächtiger Körper zunehmend unter dem kränkelnden Geist, seine Schuppen brachen auf und ließen ihn entsetzliche Qualen leiden, die seine Umnachtung noch verstärkten und ihm zum Rückzug zwangen. Mit Hilfe von Goblins ließ er sich eine Rüstung aus Adamantit fertigen, die seinen zerbrechenden Körper bewahrte. Sein Wahn jedoch zielte mittlerweile selbst auf seinen eigenen Schwarm und in einem entsetzlichen Wutanfall erschlug er seine Gefährtinnen.

Der Zweite Krieg

Zehntausend Jahre später, kurz vor dem Ende des Zweiten Krieges, wurden Todesschwinge und seine Schwarzdrachenbrut gefangen genommen und in der Nähe der Schwarzfelsspitze versteckt. Nachdem Ner'zhul das Dunkle Portal nach Azeroth wieder öffnete, schickte er seine Kampftruppen gegen die Heerscharen der Allianz, die am Schwarzfels stationiert waren, um diese zu besiegen und um Todesschwinge und seine Schwarzdrachen zu befreien und als Verbündete zu gewinnen. Todesschwinge verbündete sich zum Dank mit der Horde.

Er half ihnen bei der Vorbereitung von vielen Schlachten, um drei Artefakte zu stehlen, mit deren Hilfe Portale zu anderen Welten geöffnet werden können. Todesschwinge fand sein „Ende“ in einem Kampf mit Khadgar und fiel angeblich besiegt in das Meer, gleichwohl überlebte er und floh durch das Dunkle Portal nach Draenor – der ursprünglichen Heimat der Orcs und Draenei.

Er glaubte, dass diese Welt ein verhältnismäßig sicherer Hafen für sich und seine Nachkommenschaft sein würde. Während er sich in seinem großen Gebirgsinsellager aufhielt, wurde er von den Streitkräften von Kurdran Wildhammer und von Alleria Windläufer angegriffen und wieder zurückgedrängt.

Einen Großteil seiner Brut auf Draenor zurücklassend, flüchtete er zurück nach Azeroth, und nahm dort die Gestalt und Identität des Adeligen, Lord Daval Prestor, an. Der magische Druck verschiedener Portale, die Ner'zhul rücksichtslos öffnete und ohne den weiteren Einfluss Todesschwinges entwickelte sich die Brut des Schwarzen auf Draenor zu den Netherdrachen. Diese Drachen sind zum Teil körperlich und zum Teil ätherich – mit der Fähigkeit, sich zwischen der Astral- und der Körperebene zu bewegen.

Grim Batol und die Zerstörung der Dämonenseele

Nach der Trennung von seiner Nachkommenschaft auf Draenor, entdeckte Todesschwinge das Versteck der Dämonenseele. Da er selbst sich nicht nähern konnte, führte er den Drachenmalklan unter der Führung Zuluheds nach Grim Batol, wo schließlich der Hexenmeister Nekros Schädelbrecher das Artefakt aufspürte und gegen den roten Schwarm einsetzte. Die Orcs nahmen Alexstrasza und einen Großteil ihrer Kinder gefangen, um sie fortan als Reitdrachen zu versklaven und im Krieg gegen die Allianz einzusetzen. Dem der Gefangennahme entkommenen Korialstrasz gelang es, seinen Schüler Rhonin in die Festung einzuschleusen und schließlich auch die anderen Drachenschwärme zu mobilisieren.

Der Krieg tobte und die Orcs mussten unter der Bedrängnis der Allianz Grim Batol verlassen. Während des Rückzuges stahl Todesschwinge einige Rotdracheneier und tötete Tyranastrasz, während Rhonin mit Todesschwinges Schuppe – die der Schwarze ihm vorher zuspielte, um jeden seiner Schritte verfolgen zu können – die Dämonenseele zerstörte. Befreit und mit ihrer vollen Macht ausgestattet, griffen die Aspekte den fliehenden Todesschwinge an und vertrieben ihn nach langem Kampf. Die Nachkommen von Todesschwinge, Onyxia und Nefarian, versuchten in den folgenden Jahren für ihren Vater die Kontrolle über die Welt an sich zu reißen.

Onyxia

Nach Todesschwinges Verschwinden wurde seine Tochter Onyxia zur Brutmutter des schwarzen Schwarms. Sie vertrieb die Oger der Steinbrecher aus den Höhlen im Drachensumpf der Düstermarschen und schuf dort einen Hort zur Aufzucht ihrer Brut. Sie und ihre Kinder terrorisierten jeden arglosen Reisenden. Onyxia war unheimlich intelligent, nahm gerne die Form der Sterblichen an und verzauberte sie mit ihrem Charme. Onyxias menschlicher Name ist Lady Katrana Prestor und während König Varian Wrynn vermisst wurde, war sie die Frau, die an der rechten Seite des jungen Prinzen Anduin Wrynn stand.

Obgleich ihr genaues Ziel am Hofe unklar war, ist zu vermuten, dass sie die Politik Sturmwinds untergraben wollte. Jedenfalls wäre das die konsequente Fortführung des Werkes ihres Vaters Todesschwinge, der in der Gestalt des Lord Daval Prestor ebensolche Unterwanderungen des Königshauses und der Politik in früherer Zeit tätigte. Nach der Rückkehr Varians nahm sie Anduin gefangen und verschleppte ihn in ihren Hort in die Düstermarschen. U. a. mithilfe von Lady Jaina Prachtmeer gelang es Varian schließlich, seinen Sohn aus den Fängen der Drachendame zu befreien und Onyxia zu erschlagen.

Nefarian

Nefarian stieg unter Abwesenheit seines Vaters zum Anführer des schwarzen Drachenschwarms auf. Er befehligte seine Untertanen von der Schwarzfelsspitze aus – dem Pechschwingenhort. In seiner menschlichen Form wird er Lord Victor Nefarius genannt. Mit seinem eigenen Blut, den wenigen verbliebenen Eiern des eigenen Schwarms und einigen überlebenden Eiern aus der Zeit der Gefangennahme Alexstraszas und ihres roten Schwarms in Grim Batol erschuf er seinen eigenen Drachenschwarm – die chromatischen Drachen. Diese Zwitterkreaturen kamen bereits verderbt zur Welt und gehorchten nur Nefarian. Aus diesen kranken Experimenten gingen auch die Drakeoden hervor, dessen bekanntester Vertreter wohl Chromaggus ist, der einst als letzte Bastion zwischen Nefarian und mutigen Abenteurern im Pechschwingenhort stand.

Sintharia

Sintharia (oder Lady Sinestra in ihrer humanoiden Form) war die letzte überlebende Gefährtin Todesschwinges. Nachdem ihr Gefährte versagt hatte, schuf sie aus gefangenen Netherdrachen, den wenigen Überresten der zerstörten Dämonenseele und einem heiligen Artefakt der blauen Drachen ihre eigene Brut – die Zwielichtdrachen. Der Netherdrache Zzeraku wurde von Sinestra gefangengenommen, nach Grim Batol verschleppt und diente als Manaquelle für den neuen Schwarm der Schwarzen. Die ersten Zwielichtdrachen starben zwar sehr schnell, hatten jedoch schon die Fähigkeit, Magie auszusaugen. Ihr erstes wahres Meisterwerk war schließlich Dargonax, den auch sie nur schwerlich unter Kontrolle hatte. Letztlich gelang es Kalecgos, Korialstrasz, Zzeraku, der Waldläuferin Vereesa Windläufer und der Draenei Iridi, Sinestra und Dragonax zu besiegen. Doch Todesschwinge stellte die verbliebenen Eier sicher und tief unter Grim Batol brütete er über ihnen und stellte neue Pläne mit diesem perfekten neuen Drachenschwarm auf.

World of Warcraft: Cataclysm

Verborgen in Tiefenheim hatte Todesschwinge sich von den Wunden erholt, die er im letzten Kampf gegen Azeroth davontragen musste, und auf den richtigen Augenblick gewartet, die Welt erneut mit geschmolzenem Feuer zu überziehen. Nachdem er aus seinem Gefängnis ausgebrochen war, kam er über Azeroth und löste das Weltenbeben aus. In tiefem Hass hinterließ er eine Spur der Verwüstung und die Königreiche Azeroths wurden Zeuge einer tiefgreifenden Veränderung im Machtgefüge. Das Antlitz der Welt ist für immer verändert, während die Zerstörung, die Todesschwinge mit sich bringt, das Land neu formte und lang verborgene Geheimnisse ans Licht bringt.

Die Elemente sind in Aufruhr und während Todesschwinge den Feuerlord Ragnaros und den Windfürsten Al'Akir auf seine Seite ziehen konnte, gelang es ihm mithilfe der Naga den Gezeitenjäger Neptulon gefangenzunehmen. Einzig Erdmutter Therazane konnte sich erfolgreich wehren und widerstand dem Schwarzen. Der ehemalige Kriegshäuptling Thrall versucht indes, dem Krieg der Elemente auf den Grund zu gehen und die ungebändigten Elementare wieder zu beruhigen.

Während sich Sinestra hinter dem Führer des Schattenhammerkults und Ogermagus Cho'gall in der Bastion des Zwielichts versteckt, regiert der wiederbelebte Nefarian nun unter dem Schwarzfels – vom Pechschwingenabstieg aus. Durch dunkle Magie steht nun auch wieder seine Schwester Onyxia an seiner Seite. Ragnaros bezog seinen Sitz an der Sulfuronspitze auf dem Berg Hyjal und sein erklärtes Ziel ist die Vernichtung des Weltenbaums Nordrassil. [3]

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Quellen

  1. World of Warcraft TCG: Drachendämmerung: Obsidianvollstrecker (157)
  2. World of Warcraft TCG: Drachendämmerung: Obsidiandrakonid (Nr. 155)
  3. Warcraft TCG.de.: Der schwarze Drachenschwarm

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