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Qsicon Exzellent Dieser Artikel wurde am 14. Juli 2014 als Spotlight der Woche vorgestellt.

Der Sturm kam als die Krieger in die Schlacht zogen.

Die Geißel hatte die Anduri getötet.

Jeden bis auf ihn. Er war das einzige Männchen das zurück geblieben ist, der einzige der nicht in den Krieg gezogen war, der einzige der da war als alles endete. Nachdem sie fort waren und nur brennende Hütten hinter sich liessen wurde ihm bewusst das er versagt hatte. Shleg war Alt. Shleg war verwundet. Aber vor allem war Shleg enttäuscht von sich selbst. Plötzlich witterte er einen bekannten Duft und wusste das er wenigstens einen würde retten können. Geräuschlos brach er durch das grün der Büsche und verschwand im Dickicht.

Kylane bückte sich nach einem frisch gewachsenen Königskraut,ihre Sinne waren auf die Suche von Zutaten beschäftigt .Sie war zu weit vom Dorf entfernt gewessen um zuhören wie alle die sie kannte von den Schatten getötet wurden. Und jetzt grade als sie das Königskraut herausziehen wollte nährten sich drei der Mörder mit geisterhafter geschmeidigkeit.Sie roch an dem Königskraut und genoss die erinnerungen die es auslöste, während die Geißelschatten ihre langen und dünnen Rapiere zogen.Garin hatte ihr noch nicht viel über das Kriegertum beigebracht allerdings wusste sie dennoch das dies einmal ihr weg sein würde.

Die schemenhaften Krallen der Geißelschatten schlossen sich um den Knauf ihrer Dolche,welche kurz darauf geräuschlos aus deren halterung glitten.Sie konnten den abscheulichen geruch des Tieres vor sich nun gradezu schmecken.Ihre münder schlossen und öffneten sich in einem nie enden wollenden rhytmus ewiger Qual.

Den Rapier in der rechten Hand, den Dolch in der linken kamen sie ihrem Ziel nahe genug um endlich zu zustossen.

Shleg glitt durch das unterholz wie eine Schlange, nur wenige meter trennten ihn von den Mördern.Er beschleunigte seine bewegungen noch etwas mehr brach aus dem Unterholz und fiel den ersten der Schatten an. Seine Pranken schlossen sich um die Hände des Schattens drehten seine Arme aus den Gelenken um das ungeheuer kurz darauf mit den eigenen Waffen von hinten zu durchbohren. Der zweite Schatten fuhr herum und ging auf Shleg los während der dritte nun schnell die Trollin töten wollte.

Der erste Schlag traff ihn völlig unvermittelt von links, sein Unterkiefer hing plötzlich locker in seinem Gesicht.Der zweite schlag traff seine Waffenhand und donnerte sie gegen einen Baum wodurch sie, laut krachend, in ihre bestandteile zerlegt wurde. Beide Streitkolben vollführten eine lockere drehung in den Klauen als ihn der Dritte und Vierte Schlag an den schlefen traff,sein Schädel deformierte sich. Der fünfte schlag entriss ihm seinen Dolch welcher nun unweit von Shleg im Boden steckte.er schaffte es sich noch einmal auf seinen Feind vor sich zu konzentrieren, er wusste nicht wie die Trollin sie überhaupt bemerkt hatte .Ein Gedanke der ihm völlig abhanden kam als die Trollin beinahe tänzerisch beide Kolben über ihren Kopf führte und synchron auf seine Stirn treffen liess. Sein Schädel vertiefte sich in der Wölbung seines Halses bevor er platschend zu Boden fiel. Kylane mochte keine große Ahnung vom Kriegertum haben... Aber Geschenke ihres Bruders hatte sie immer bei sich, das diese Geschenke Streitkolben waren, traf die Geißelschatten genauso überraschend wie Shleg.

Mit einer Klaue hielt er die Dolchhand des Schattens von seiner Kehle fern ,seine andere versuchte den Rapier aus dem Griff des Schattens zuwinden während er selbst wie ein Tollwütiger Wolf nach dem Gesicht des Geißelschattens schnappte.

Es ist etwas besonderes seinen Feind in die Augen zusehen wenn man mit ihm kämpft,ein Krieger lebt für so einen moment.Das Gesicht des Geißelschattens war nicht weniger furchteinflössend als Shlegs.Kylane wollte grade zuschlagen als der Schatten sich aus der umklammerung herauslöste,plötzlich war Shleg anstelle des Schattens in der Position, wo ihr Kolben auftreffen würde. Shleg duckte sich weg woraufhin ein feiner Regen Holzsplitter auf ihn rieselten. Als er nach oben sah, steckte Kylanes Kolben in einem Baum fest.

"Konzentrier dich drauf nich mich anzugreifen,Welpe!" Der Schatten nutze den moment und trieb Shleg seinen Dolch quer durch die Kehle worauf Shleg mit einem gurgelnden Knurren reagierte."...Alter...." Shleg nahm etwas schwung und rammte seine Stirn gegen den Kopf des Schattens beide Feinde taumelten auseinander,Shleg kam schnell genug zu sich um den Dolch gefolgt von einem Schwall Blut aus seiner Kehle zu ziehen. Shleg zog nun seine Waffe von seinem Rücken, die Axt glänzte matt im Sonnenlicht und er drehte sie so das sich der Geißelschatten in ihrer schneide spiegelte.

Der Geißelschatten stiess einen schrillen schrei aus und brachte seinen Rapier in eine Adler wacht Kampfhaltung, er ähnelte nun eher einer Art giftigen Insekt mit weit aufgerichteten Stachel und sabbernden Lefzen als einem Ehemals sterblichen.

Shlegs erster Schlag fuhr auf den Schatten hernieder,dieser nutze die schwerfälligkeit der Axt und fälschte ihre Bahn mit seiner Klinge ab so das sie sich in einen Baum frass und Shleg enorme kraft aufwenden musste um sie aus diesem wieder zu befreien. Diesen Umstand wollte der Schatten nutzen und liess seinen Rapier auf Shleg zustossen, Shleg löste seine Klaue vom Axtgriff und fuhr ihm mit den Krallen durch das verwessende Anlitz. Die Wucht des Schlages liess den Geisselschatten sich einmal um sich selbst drehen.

Kylane wollte grade wieder dazu stürmen als Shleg sie festhielt und zurück warf.

"Diesss issst mein Kampf....nicht deiner"

Mit einem brüllen zog er die Axt aus dem Baum und stürmte auf den Schatten zu.Die Wucht des aufpralls warf beide durch ein Gebüsch hindurch zu der Böschung eines Flusses. Der Schatten liess seinen Rapier kreischend durch die Luft gleiten und durchschlug Shlegs Handgelenk ohne Mühe. Shleg verlor den Halt an seiner Axt woraufhin sie sich seiner Kontrolle kurz darauf entzog und schwer zu boden polterte, was der Schatten mit einem keuchenden lachen quittierte.

Shleg fuhr herum und griff nach seiner abgetrennten Klaue um diese nun ,ähnlich eines Schlagrings zwischen seine Krallen zu nehmen.Durch den Druck den er auf seine ehemalige Klaue ausübte fuhren sich die Klauen einige Zentimeter aus. Der nun folgende Schlag trieb dem Schatten die Klaue tief in den Schädel.Beide Feinde taumelten wieder auseinander.

Kylane betrachte das geschehen und beschloss sich wenigsten minimal einzumischen, sie holte aus und warf Shleg ihren Streitkolben rüber.

Shleg drehte sich und fing den Kolben welchen er sogleich mit dem schwung der bewegung auf den Geißelschatten niederfuhren liess, dieser schaffte es den ersten Schlag abzublocke wurde aber leicht in die Knie gezwungen. Ohne nachzudenken liess Shleg ein ums andere mal den Kolben auf den Rapier des Geißelschattens donnern. Als dieser jedoch einem Hieb auswich und Shleg seinen Rapier durch die Brust stiess verliess der Kolben seine Klaue und fiel zu boden. Shleg stand eher taumelnd am Rapier seines Wiedersachers, welcher nun die Klinge in Shlegs wunde knirschend umdrehte und langsam nach oben führte. Shleg schüttelte die schmerzen ab und packte den Arm des Schattens um ihn näher an sich heran zu ziehen. Der Schatten versuchte sich aus dem Griff zulösen wurde aber trotz aller bemühungen immer näher an die bedrohlich aussehenden schiefen Hauer des Trolls herangezogen.

Das letzte was er sah war wie sich das gewaltige Maul der Bestie öffnete. Das Gesicht des Schattens wurde wie Papier von seinem Schädel gerissen bevor Shleg seine Hauer knirschend und quietschend durch die Knochen des Gegners trieb. Zusammen sahen die beiden aus eine bizzare Skulptur der Gewalt.

Kylane kam näher und betrachte Shleg. Dieser entledigte sich der Leiche und fiel polternd in eine sitzende Position in der er schwer atmend verblieb. Er griff mit seiner verbliebenden Klaue nach dem Streitkolben und schob ihn Kylane hin.

Beide saßen einfach nur da.

schweigend und regungslos.

Ihre Klaue griff die seine.

Einen kurzen moment verspürte er etwas sehr lange tod geglaubtes, es musste Jahrhunderte hergewessen sein das ihn irgendwer ohne Abscheu berührte.

Das Blut pumpte dick aus seinem Arm und seiner Brust und bildete einen kleinen See, dessen Flussarm sich in das Wasser nahe der beiden ergoss.

"Du wirst nicht draufgehen hörst du?"

Shlegs Gesicht blieb versteinert.

"Du wirst das überleben und wieder Gesund werden... Ich hab geübt Verbände zu machen und ich kann Salben kochen... Du überlebst."

Shlegs blutige Klaue fuhr ihr in seiner Gänze über das Gesicht und hinterliess eine breite Blutspur zurück.

Er schüttelte den Kopf.

Sie saß lange dort bei dem sterbenden Troll, solange das sie den Anbruch der Nacht gar nicht bemerkte.

Natürlich hatte er ihr erzäht, woher er kam und warum er ausgerechnet im Dschungel geblieben ist. Sie verstand nun, warum er hier sterben wollte. Sie konnte sich nicht vorstellen, wie schlimm es ist, seine Familie zu verlieren.... Sie verstand aber, dass niemand so etwas zweimal erleben will, ohne selbst dabei zu vergehen. Er zeigte mit immer müder werdender Klaue auf seine Axt. Sie reichte sie ihm und er umschloss sie mit den Krallen fest. Er flüsterte ihr etwas zu und sie nickte, danach legte sie ihre Arme um seinen Hals, spannte die Muskeln an... und kugelte sein Genick aus.

In dieser Nacht war die Luft von einem unmenschlichen Geheul erfüllt.

Dreh dich Alter Troll und erzähl uns von den alten Geschichten,dreh dich und vergehe im Tanz den wir Tod nennen.

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