FANDOM


Qsicon Exzellent Dieser Artikel wurde am 05. November 2018 als Spotlight der Woche vorgestellt.
Dialog-information Info: Dieser Artikel beschreibt einen inaktiven Spielercharakter.

Lebenslauf

Shoyajin erblickte das Licht von Azeroth in Sen'jin, dem Dorf der Dunkelspeere am südlichsten Zipfel Durotars. Terejin, sein Vater, stolzer Krieger der Dunkelspeere und Shoyaban, seine Mutter, praktizierende Voodoopriesterin, wurden während eines nächtlichen Überaschungsangriffs von Kolkarzentauren getötet. Shoyajin befand sich zu dieser Zeit in Orgrimmar, bei Xor'juul und Sian'dur, den besten Jägern, die die Dunkelspeere aufzuweisen hatten, um dort ihr Handwerk zu erlernen. Da Trolle den gewaltsamen Tod als natürlichen Bestandteil des Lebens akzeptieren und ein Troll, der zum Waisen geworden war, völlig selbverständlich vom Stamm aufgezogen wird, änderte dies kaum etwas in Shoyajins Leben.

Schon als Jungtroll verbrachte er seine Zeit viel mit den Tieren Durotars und mehr als einmal kam er mit Biß-, Kratz- oder gar Stichwunden nach Hause und des öfteren mußten Schamanen und Priester sein Leben retten, wenn er einem der Skorpiden oder Raptoren zu Nahe gekommen war.

Als er das Jungenalter hinter sich lies und zum vollwertigen Troll wurde, wiesen ihn Xor'juul und Sian'dur in die Kunst der Tierzähmung ein. Tume, ein Durotartiger von den Inseln südlich von Sen'jin wurde nicht nur sein erster Begleiter sondern ist auch für den Großteil der Narben in Shoyajins Gesicht und an seinen Armen verantwortlich, was für den Dickschädel von sowohl Troll als auch Katze spricht, den weder gab Shoyajin Tumes Zähmung auf, noch war Tume bereit, sich zähmen zu lassen. Heute resultiert daraus eine sehr starke Bindung, auch wenn Tume nur noch selten mit Shoyajin unterwegs ist und sich mehr um sein Rudel kümmert.

Tumes Platz nahm bald Nura ein, eine Hyänendame aus dem Brachland, die scheinbar eine geistige Bindung zu Shoyajin hat und insgesamt scheint die beiden eine Seelenverwandtschaft zu verbinden, die ihresgleichen sucht.

Im Brachland traf Shoyajin nicht nur Nura sondern auch einen Verlassenen namens Scorlan Cogsney. Anfangs sehr misstrauisch gegenüber einem wandelnden Leichnam, den er für böses Voodoo und starkes Mojo hielt, konnte er doch den Angeboten Scorlans nicht lange widerstehen und verkaufte ihm die Kräuter, Fleisch und das Leder, die er während seiner Reisen sammelte. Später bot Scorlan dem Troll an, sich an seinem Geschäft zu beteiligen und schon bald gründeten sie Cogsney & Troll, eine kleine Unternehmung, die die Handwerker und Köche von Azeroth mit Rohstoffen versorgten. Den administrativen Teil der Arbeit überlässt er nur zu gern Scorlan, auch wenn das bedeutet, dass sein Gewinnanteil etwas kleiner ausfällt, als der des Untoten.

Shoyajin ist mit sich und der Welt im Einklang und genießt es, in der Welt herumzureisen, Abenteuer zu erleben und nebenbei Rohstoffe zu sammeln, die ihm zu einem nicht unangenehmen Klingeln in der Börse verhelfen. Des öfteren besucht er Sen'jin und spricht mit dem Reitraptorzüchtern oder beschenkt die Ältesten und Kinder mit Süßigkeiten oder anderen Kleinigkeiten aus Orgrimmar.

Allerdings bringt die Verbindung zu Scorlan einen großen Nachteil mit sich. Einige Dunkelspeere von Sen'jin stehen den Verlassenen sehr skeptisch gegenüber und seine enge Verbindung zu einem von diesen Untoten macht Shoyajin auch zu einem, den man merkwürdig ansieht.

Scorlan Cogsney 22:22, 15. Feb. 2009 (UTC)