Stratholme
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| Stratholme | |
|---|---|
| Ort: | Östliche Pestländer |
| Stufe: | 55-60 |
| Spieleranzahl: | 5 (ehemals 10) |
| Teilbereiche: | Keine |
Die Stadt Stratholme ist eine Instanz in den Östlichen Pestländern für Spieler der Stufe 55-60. Die Instanz kann durch den Haupteingang oder, falls man den Schlüssel zu Stadt besitzt, auch über den Nebeneingang betreten werden. Die wohl schwierigste / anspruchsvollste Quest dieser Instanz ist wohl der "45min-Baron-Run" bei dem Spieler in 45 Minuten bis zum Baron gelangen müssen. Die Instanz wird meist in zwei Teile unterschieden:
1. Der Baron-Run – bei dem es zu Baron Totenschwur geht und
2. Der Kloster-Run – Bei dem es in die Scharlachrote Bastion geht, die vom Scharlachroten Kreuzzug besetzt wurde
Inhaltsverzeichnis |
Über Stratholme
Ein Bericht über Stratholme findet sich im Herzen von Acherus, in der Scharlachroten Enklave der Östlichen Pestländer.
Heute wurde ich in Stratholme als Thuzadintotenbeschwörer aufgenommen! Ich fragte mich, weshalb niemand die Feuerstellen löschte, und war schockiert zu erfahren, dass das unsinnige System der Ziggurats mit den Toren des Schlachthauses verbunden ist. Ich verstehe nicht, wieso wir nicht einfach die Tore verschließen, wenn die Leute vom Schlachthaus ferngehalten werden sollen? Am besten für immer? Nun verstehe ich allmählich, wieso die Dinge hier derartig ablaufen. Dieser arrogante Idiot auf seinem verrotteten Pferd bummelt herum und nennt sich auch noch selbst "Baron Totenschwur" von Stratholme. Der Mann scheint die Geißel ohne Zweifel für einen Streichelzoo zu halten, immerhin verbringt er jeden halben Nachmittag damit, Diener, Untergebene und Konstrukte in kleine Gruppen einzuteilen und um die Stadt herum zu stationieren! Nach Abschluss der abendlichen Parade des Barons, pünktlich zur Teezeit, stapfte eine Truppe, oh, nennen wir sie doch "Gut-Wünscher", durch die Stadt und schlug die von ihm aufgestellten "Hindernisse" um. "Schließt die Tore!" drängte ich ihn. "Die von meinen Ziggurats kontrollierten Diener werden das Schlachthaus beschützen, Junge!" versicherte er mir. Ich packe meinen Kram und verschwinde durchs hintere Tor! Ich denke, ich habe mich angemessen verabschiedet. Dem Rauch nach zu urteilen, der von der Stadt aufsteigt, kam mein Abflug keine Minute zu früh. In Stratholme zu arbeiten hat sich als nicht sonderlich gewinnbringendes Unternehmen erwiesen, sieht man einmal von der Tatsache ab, dass ich den Siegelring dieses Bastards gestohlen habe. Ein ansehnliches Schmuckstück mit dem Siegel des Barons sollte mir ohne Umstände die Tore von Naxxramas öffnen.
Geschichte
Während des Zweiten Krieges war Stratholme das Juwel von Lordaeron und eine wichtige Bezugsquelle für Öl. Aber es ist schon lange her, dass jemand die Stadt bei diesem Namen genannt hat. Der wertvolle Rohstoff wurde beim nahe gelegenen Darrowmere-See gefördert, und in den dortigen Raffinerien verarbeitet. Das gelieferte Öl diente sowohl dem Schiffsbau als auch der Konstruktion eher ungewöhnlicher Kriegsmaschinen, die von den Gnomen entwickelt wurden. Nachdem sich die Orcische Horde einen Weg durch das Königreich Stromgarde gebahnt hatte, rückte sie bis zu den Ost-Grenzen Lordaerons vor und zerstörte die Raffinerien bei Stratholme. Die Versorgung des Elfenreiches Quel'Thalas brach zusammen, und nur wenige Menschen und Hochelfen blieben zurück, um das Reich verteidigen zu können.
Viele Jahre später vollzog sich hier, an genau diesem Ort, der Anfang des Untergangs von Lordaeron, als sich Arthas gegen seinen Mentor Uther Lichtbringer wandte und hunderte treu ergebener Untertanen, die angeblich mit der Seuche des Untodes in Berührung gekommen waren, ohne jegliches Erbarmen zur Schlachtbank führte. Denn als sich die Seuche des Untodes innerhalb der Grenzen Lordaerons ausbreitete, machte Prinz Arthas den Schreckenslord Mal'Ganis in Stratholme aus. Die Bewohner waren bereits infiziert und Arthas befahl die Stadt zu "säubern" bevor die Bürger zu untoten Dienern des Lichkönigs werden würden. Die Ritter der Silbernen Hand weigerten sich jedoch, die unschuldige Bewohner zu töten, und wurden aus dem Dienst des Königs entlassen. Prinz Arthas begann darauf hin selbst mit dem Gemetzel in Stratholme und legte die Stadt in Trümmer. Er hielt Mal'Ganis für den Anführer der Untoten und folgte ihm ins arktische Land Nordend um Rache nehmen zu können. Dies war der erste Schritt auf Arthas langer Reise abwärts in die finstersten Abgründe der menschlichen Seele, die ihn schließlich in die offenen Arme des Lichkönigs trieb.
Aktuelles
Stratholme ist nun unter der Verwaltung des mächtigen Lichs Kel´Thuzad eine Festung der untoten Geißel. Ein Teil der Ruinen wird mit dem Mut der Verzweiflung von einem Kontingent Scharlachroter Kreuzritter gehalten, die von dem Obersten Kreuzritter Dathrohan angeführt werden. Beide Seiten sind in einem erbitterten Straßenkampf gefangen. Man sagt, die Stadt werde von drei gewaltigen Wachtürmen, mächtigen Totenbeschwörern, Banshees und Monstrositäten bewacht. Es gibt auch Berichte von einem unheimlichen Todesritter, der auf seinem untoten Ross durch die Straßen reitet, und jeden heimsucht, der es wagt, in das Reich der Geißel vorzudringen. Hinter den ersten Toren wird man die Ziggurats finden, Gebäude aus denen die Geißel große Macht zieht.
Die Argentumdämmerung dachte zuerst, dass die Stärke der Seuche langsam schwindet, aber was man in den Pestländern entdeckt hat, ist alarmierend: Die Kraft der Seuche scheint zu wachsen. Die mächtigste Quelle der Seuche ist das besudelte Fleisch der vor kurzem Infizierten und etwas hat sich in der chemischen Struktur der aktiven Wirkstoffe der Seuche verändert.
Personen
- Archivar Galford
- Anthion Harmon
- Balnazzar
- Balzaphon
- Baron Totenschwur
- Baroness Anastari
- Fras Siabi
- Jarien und Sothos
- Kanonenmeister Willey
- Magistrat Barthilas
- Maleki der Leichenblasse
- Malor der Eifrige
- Oberster Kreuzzügler Dathrohan
- Postmeister Malown
- Ramstein der Verschlinger
- Ysida Harmon
