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Qsicon Exzellent.svg Dieser Artikel wurde am 27. Mai 2013 als Spotlight der Woche vorgestellt.

Allgemein

Augenfarbe: Grün

Haarfarbe: Silber

Frisur: schulterlang

Größe: 1.80

Körperbau: durchtrainiert

Haut:

Ihre Haut ist leicht dunkelbraun, kombiniert mit ihren silbernen Haaren und einer dünnen Narbe auf der linken Wange ergibt das ein leicht exostisches Aussehen.


Angehörige:

Schwester: Sinmara

Cousine: Ildonara, Sethrena, Azshara und Alendanor (beide zuletzt genannten Charaktere sind derzeit nur im P&P existent)

Bekleidung:

Meist in einfache bequeme Kleindung gehüllt, domiert von den Farben des Waldes grün und Braun oder gänzlich Rot.

bevorzugte Waffe:

Bogen, Schwert


Charakter:

Syldonara Sonnenwind ist Willensstark und träumt davon die Blutelfen zu ihrem einstigen Glanz zurück zu führen. Was dieses Ziel angeht ist sie Kompromisslos und Zielstrebig. Aus ihrer Sicht heiligt der Zweck grundsätzlich die Mittel. Charakterlich ist sie recht leicht Reizbar insbesondere wenn man sie nicht mit dem Respekt behandelt den sie erwartet. Machos und Schowinisten haben bei ihr einen schlechten Stand, man munkelt, dass einige schon mit gebrochenen Nasen und/oder Armen davon rannten.

Sie ist wie eine schöne Rose. Ihr Anblick verzückt, doch die Stacheln stechen jeden der ihr zu nahe kommt.


Eine Kurze Geschichte

Syldonara war immer ein Kind der Wälder gewesen. Als kleines Mädchen hatte sie sich lieber im Wald aufgehalten, als in Silbermond's Akademie, sehr zum Leidwesen ihrer Eltern. Während Sinmara gehorsam ihre Lehrbücher studierte, schlich sich Syldonara heimlich aus der Stadt und verschwand im Immersangwald. Nicht selten kam sie erst spät am Abend völlig verdreckt, mit zerrissenen Gewändern und Kratzern an duzenden Körperstellen wieder nach Hause. Strafen wie Hausarbeit oder ähnliches halfen nicht, die Faszination des Mädchens für die Welt rings um Silbermond zu bremesen, ganz im Gegenteil. Während sie zum Beispiel die Wäsche waschen musste - bewusst ohne die zu Hilfenahme von Magie - träumte sie davon einst eine Waldläuferin zu werden, wie die Mitglieder des Ruhmreichen Weltenwanderercorps, die die Wälder des Immersangwaldes bewachten.

Je mehr ihre Eltern versuchten Syldonara zu einer vornehmen Qual'dorei zu erziehen - die ihren Stand gerecht wurde - desto mehr streubte sich das Mädchen. Der Höhpunkt war an jenem Tag an dem Syldonara ein Bärenbaby mit nach Hause brachte. Sie hatte beobachtet wie Amani-Trolle die Mutter des Bären getötet hatten um an ihr Fell zu kommen, das kleine Bärenkind hatte sich - wie Syldonara - ängstlich in einem Busch versteckt. Aus Mitleid für den Kleinen hatte Syldonara diesen mit nach Hause gebracht. Ihre Eltern waren geschockt, dass ihre Tochter darauf bestand, den Bären zu behalten. Alles Geschrei, alle angedrohten Strafen und Erziehungsmaßnahmen halfen nichts, sodass Syldonara schlussendlich ihren Willen durchsetzten konnte und den kleinen Bären aufzog. Sie sollte erst Jahre später feststellen, dass das Retten des kleinen Bären ihre mehrmals selbst das Leben retten sollte!


Sie war ihnen seid Stunden gefolgt, durch die Wälder des Eversong Waldes und schließlich durch die Geisterlande und nun Nahe dem verwüsteten Dorf Windrunner hatten sie ihr Lager aufgeschlagen. Warum ausgerechnet hier? Im Schatten des Turms - der wie ein Mahnmal aus einer vergangenen Zeit emporragte – kauerte Syldonara hinter einem Busch und versuchte zu hören was die Eindringlinge in IHREN Wald sprachen. Die beiden Trolle hatten sich ein Feuer angezündet und schienen etwas zu diskutieren. Syldonaras Trollisch war nicht besonders gut, doch soviel wusste sie. Sie hatten nichts Gutes vor, das hatten Trolle nie!

Vielleicht ein Erkundungstrupp aus Zul Aman, dachte sie bei sich, was immer ihr glaubt herausgefunden zu haben, ihr werden nicht die Zeit haben es an euren Häuptling weiter zu geben.

Ihre schwach grün, leuchtenden Augen verengten sich zu dünnen Schlitzen als sie langsam und fast geräuschlos zwei Pfeile in ihren treuen Bogen einlegte. Sie würde dafür sorgen, dass diese beiden Tiere – denn mehr waren die Trolle nicht in ihren Augen – bald keine Gefahr mehr für Silbermond darstellen würden. Eigentlich war es die Aufgabe des Corps der Weltenwanderer gewesen, diese Bedrohung im Zaum zu halten, doch seit dem Niedergang Silbermonds waren die Weltenwanderer, allen voran Lord Wolkenglanz, mehr zu Politikern geworden, als zu dem was sie einst darstellten und was Syldonara in ihrer Kindheit bewundert hatte.

So mussten freie Sindorei wie Syldonara diese Aufgabe selbst in die Hand nehmen. Sie sorgte dafür, dass Sinmara sicher war. Oft fragte sich Syldonara ob sich ihre kleine Schwester dessen überhaupt bewusst war? Welche Bürde Syldonara bereit war für sie beide zu tragen? Sinmara war sicherlich in Silbermond und erzählte den Waisenkindern ein paar Geschichten. Es war zwar eine gute Idee, doch würde es die Bedrohung ihrer Heimat nicht wirklich vertreiben... Sinmara hatte es leichter, doch das war Syldonara bereit zu zahlen, solange ihre Schwester in Sicherheit war.

Sie schob die ablenkenden Gedanken an ihre Schwester beiseite und spannte langsam ihren Bogen. Ihr Atem ging schnell und ihr Herz pochte aufgeregt in ihrer Brust, Adrenalin schoss durch ihre Adern. Dann ging alles ganz schnell, sie sprang aus ihrem Versteck, riss die Sehne ihres Bogens nach hinten und entließ ihre beiden Pfeile mit einem lauten: „Anar'alah belore!“ auf die Trolle.

Die beiden Amani schreckten hoch, zogen ihre Äxte und stürmten etwas trollisches Brüllend – das für Syldonara mehr wie das schnattern einer Lordearanischen Blauente klang – auf die Wäldläuferin zu.

Der erste Pfeil traf sein Ziel genau in die Brust und der Troll blieb erschrocken stehen. Er betrachtete kurz verwundert den Pfeil der aus seiner Brust ragte, verzog dann sein Gesicht zu einer panischen Fratze und kippte mit einem lauten Gurgeln nach hinten. Der zweite Amanibastard hatte mehr Glück, denn er duckte sich im letzten Moment unter dem Pfeil hindurch – vermutlich gewarnt durch das Grunzen des anderen – und stürmte weiter.

Mit einem bellenden Lachen holte er mit seiner Axt aus und rammte Syldonara das Stumpfe Ende in den Magen. Die Sindorei verlor ihr Gleichgewicht und landete schmerzhaft, mit dem Rücken am Boden. Ihre Waffe lag einen Meter weiter, doch hatte sie nicht mehr die Zeit sie zu erreichen, denn der Troll stand schon über ihr. Als Syldonara schon meinte es sei aus, hielt der Troll inne und schnüffelte in die Luft. Er sah sich um und knurrte, zuckte mit den Achseln und wollte sein Vorhaben – Syldonara um ihren Kopf zu erleichtern – vollenden. In dem Moment hörte Syldonara ein vertrautes, tiefes Grollen, das knapp hinter ihr seinen Ursprung zu haben schien und begann zu grinsen.

Das war es für dich Abschaum“ grinste sie den Troll an. „Du tot Elfenweib, ich nehmsen dein Ko...“ zu mehr kam der Troll nicht, denn aus dem Nahen Unterholz sprang eine braune, riesige Gestalt die den Troll nieder rammte als wäre er ein Eichenblatt. Der braune Riese, fletschte seine Zähne, knurrte wild und bäumte sich zu seiner vollen Größe auf, die selbst den Troll noch um Einiges überragte. Die braune Gestalt – ein riesiger Grizzly – holte mit seiner Pranke aus und schlug mehrmals auf den Troll ein, dort wo die Tatzen den Oberkörper des Trolls trafen hinterließ sie tiefe Wunden.

Geistesgegenwärtig rollte sich Syldonara auf die Seite, schnappte sich ihren Bogen und schoss zwei schnelle Pfeile auf den geschockten Troll, der gerade im Begriff war, sein Heil in der Flucht zu suchen. Noch im Laufen kippte er – von den beiden Pfeilen tödlich in den Rücken getroffen – vornüber und landete im Dreck. Syldonara drehte sich zu dem Bären um, der immer noch aufrecht neben ihr Stand und begutachtete das Tier. Der Bär brüllte Syldonara böse an und machte Anstalten sie ebenfalls anzugreifen.

Jaja, spar dir das Urseus. Ich weiß ... danke ...“ grummelt sie. Der Bär ließ sich nach Vorne fallen und knurrte noch einmal in Syldonaras Richtung. Es schien fast, als wolle der Bär ihr sagen: “Pass doch auf, muss ich immer auf dich Achten?“ Die Elfe legte ihre zierliche Hand auf seinen riesigen Kopf und streichelte ihn: „Danke Dicker! Komm lass uns nach Hause gehen, du hast dir heute ein großes Stück Steak verdient!“ Der Bär lehnte sich kurz an ihre Seite und trotte dann gemütlich in Richtung Silbermond.

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