Tamiye
Aus Forscherliga-Wiki
| Tamiye | |
|---|---|
| Volk: | Gnome |
| Klasse: | Magier |
Es ist ein schöner, sonnig-frostiger Tag in den schneebedeckten Tälern von Dun Morogh. Der kalte Wind streicht säuselnd über die Tannenwipfel. Die einzigen Bewegungen welche sich zwischen den weißen Hügeln zeigen sind ein paar Tiere welche ihren tagtäglichen Beschäftigungen nachkommen und der ein oder andere gelangweilte Zwergenbergjäger.
Doch auf einmal verstummt der Wind, die Tiere spüren eine Veränderung und halten inne, die Gebirgsjäger halten ein in ihrem trin...äh...jagen, eine seltsame Stille tritt ein, als würden die Hügel Atem holen. Dann ein heller Lichtblitz, gefolgt von einem ohrenbetäubenden Knall und einer beachtlichen Druckwelle, welche den Schnee von den Ästen bläst.
Einer der Bergjäger schaut verwundert in die Richtung aus der dieser Knall kommt und traut seinen Augen nicht. In die Stille die diesem Knall folgt mischt sich ein schnell lauter werdendes schrilles Piepsen. Nein, ein hoher Schrei!
Dort, mitten im Himmel schien etwas zur Erde zu fallen!
Der Gebirgsjäger hastet auf den vermuteten Ort des Aufpralls zu, die Augen zum Himmel gerichtet. Jetzt erkennt er daß es mehrere Objekte sind, sehr viele um genau zu sein. Und zwischen all den trudelnden Gegenständen fällt tatsächlich, in flatternden Roben, hilflos mit den Armen rudernd, eine kleine Gnomin.
Hart schlagen die ersten Objekte auf dem Boden auf und schicken weiße Schneefontänen hoch in den Himmel. Mit einem dumpfen Schlag nimmt der Schnee die Gnomin in Empfang. Ihr folgen noch weitere, leichtere Dinge. Papiere, Stoffgegenstände und ähnliches.
Der Bergjäger schaut ungläubig auf den Aufschlagsort und überlegt noch was zu tun ist als die Gnomin sich aufrichtet, sich umschaut und schwindelnd wieder umfällt.
Sie richtet sich erneut auf, diesmal erfolgreich und überprüft den Sitz ihrer Roben.
Staunend betrachtet der Bergjäger wie die Gnomin die Arme in die Luft reißt und ruft: "Es hat funktioniert! Es hat tatsächlich funktioniert!"
Sie beginnt hastig damit all die mit ihr herabgefallenen Dinge zusammenzusammeln und in eine winzige Tasche zu stecken. Als sie alles aufgesammelt hat, bemerkt sie den Bergjäger, der mit offenem Mund da steht und zwinkert ihm zu.
Mit einem Pfeifen auf ihren Lippen schlendert sie, als wäre gar nichts geschehen, in Richtung Kharanos. Zurück bleibt ein weites Feld aus aufgewühltem Schnee und ein fassungsloser Zwerg, der für sich selbst versucht herauszufinden ob sein letztes Bier vielleicht schlecht war und er sich alles nur eingebildet hat.
