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Mit Blick über die gefrorenen Ebenen der großen Drachenöde und die unwirtlichen Weiten der Boreanischen Tundra liegt ein Gebiet, welches bei den Bewohnern Nordends als Tausendwinter (engl. Lake Wintergrasp) bekannt ist. Dank seiner abgeschiedenen Lage auf einem hohen Plateau blieb Tausendwinter lange Zeit unberührt.

Beschrweibung

Eisige Winde heulen in Tausendwinter ungehört zwischen den uralten Anlagen der Titanen, welche die Landschaft prägen. Allerdings scheinen die erst kürzlich in Nordend eingetroffenen Streitkräfte von Horde und Allianz das Ende von Tausendwinters langem und friedlichen Schlafs anzukündigen. Das Klirren von Metall und das Dröhnen des Kampfes werden schon bald die stillen Gesänge der Ruinen und ihrer Einsamkeit übertönen. Reiche Vorräte an elementaren Ressourcen und die strategisch wichtigen Befestigungsanlagen der Titanen machen Tausendwinter zum Mittelpunkt eines verbitterten Tauziehens zwischen Horde und Allianz.

Vieles steht auf dem Spiel, und beide Seiten beginnen aufs Neue die unterschiedlichsten Kriegsmaschinen, von Katapulten bis hin zu dampfgetriebenen Belagerungsmaschinen, ins Feld zu schicken. Erfahrt mehr über die Besonderheiten und einzigartigen Herausforderungen dieses neuen Kampfgebiets und bedient euch des Wissens als Waffe, wenn Horde und Allianz inmitten der uralten Ruinen von Tausendwinter aufeinandertreffen. [1]

Hintergrund

Gewaltige kobaltblaue Wassermassen, die durch die Kälte Nordends diamantgleich erstarrt sind. Eine alabasterweiße Festung, die errichtet wurde, um eine der kargsten Naturschönheiten Azeroths zu überblicken. Und eine vielversprechende Mine, deren Schätze die Ausbeutung des gesamten eisigen Kontinents vorantreiben könnten. Der Tausendwintersee ist nicht zufällig Schauplatz eines unermüdlichen Kampfes. Alle paar Stunden findet dort ein erneutes Gefecht statt, schallt Kanonendonner über das Wasser und werden die Schneemassen von tonnenschweren Fahrzeugen durchpflügt.

Jeder Gewaltausbruch bedeutet für einen Tagelöhner oder Bauer die Gelegenheit, die Schätze der Mine zu plündern, oder für einen Abenteurer, in den unheimlichen Schatzkammern unter der Festung nach Reichtümern zu suchen. Horde und Allianz kämpfen zwar um die Schätze des Tausendwintersees, aber sie tun es nicht blind. Wenn sie es schaffen, die Kriegsmaschinerie zu stärken, die die schauerlichen Untoten von Nordend in die Knie zwingt, erkaufen sie ihren Soldaten die Hoffnung auf eine Heimkehr. [2]

Allgemeines

An den Ufern des meist zugefrorenen Tausendwintersees haben ein paar wenige Tauren des Eisnebelstammes ein kleines Dorf erbaut und bieten jedem Reisenden ihre Gastfreundschaft an. Seit Patch 3.1. kann man in Tausendwintersee auch angeln. Dort kann u.a. eine Riesenmuschel gefischt werden, in der sich bis zu fünf Mal mehr Muschelfleisch findet als in normalen Muscheln. Auch die Chance, dass sich in ihnen Perlen befinden, ist höher als anderswo. Das Gebiet ist auch der einzige Ort, wo man den sagenhaften Schreckensfisch für die tägliche Angelaufgabe von Marcia Balzer in Dalaran fangen kann. [3]

  • Eiswasserfälle - Die Eiswasserfälle im Osten von Tausendwinter haben spezielle Eigenschaften, die z.B. Rüstungen mit Energie erfüllen. [4]
  • Flammenkessel - Im Südosten befindet sich dagegen der Flammenkessel, der von Feuerklagegeister bewohnt wird. Deren Immerglutstücke benutzen Horde und Allianz, um ihre Verwüster aufzutanken. [5]
  • Lebendige Steppe - Im Südwesten liegt die Lebendige Steppe, in der wichtige Medizinpflanzen wachsen. Auch die Peitscher in der Gegend tragen welche bei sich. Allianz wie Horde sammeln und konkurrieren um die Kräuter hier. [6]
  • Schattenwald - Am westlichen Rand von Tausendwinter ist der Schattenwald für seine Drachenknochen bekannt, die zu Pfeilen für die Bogenschützen beider Fraktionen verarbeitet werden. [7]

Personen

Wissenswertes zur Schlacht

Der Tausendwintersee ist eine nicht instanzierte PvP Zone mit Belagerungswaffen, zerstörbaren Gebäuden und diversen Missionszielen die einen anhaltenden Effekt haben werden. Spieler die sich auf normalen Realms befinden, werden automatisch für den PvP Kampf markiert werden, wenn sie diese Zone betreten. Grundsätzlich stehen sich Allianz und Horde als Angreifer oder Verteidiger gegenüber. Eine Burg muss eingenommen werden. Schaffen das die Angreifer, gibt es, ähnlich dem „Segen von Auchindoun“, eine Art „Geissplitter“-Buff für die jeweilige Fraktion. In jeder Nordend-Instanz lassen die Bosse nun Splitter fallen, die wieder gegen Gegenstände eingetauscht werden können. Nach einer gewissen Zeit wird der Tausendwintersee zurückgesetzt und die erfolgreichen Angreifer werden nun zu Verteidigern.

  • Fahrzeuge: Ob bei Angriff oder Verteidigung, der bestmögliche Einsatz der Fahrzeuge ist der Schlüssel zum Erfolg. Die Zerstörung der Türme, Mauern und schlussendlich des Tors der Festung sollte im Fokus der Angreifer stehen. Für die Verteidiger spielt die Zerstörung der Brücken, feindlichen Werkstätten und natürlich der feindlichen Fahrzeuge eine ausschlaggebende Rolle.
  • Fabriken: Jede Seite verfügt über eine Anzahl von Fabriken, die Fahrzeuge aussenden können. Allerdings steht jeder Seite nur eine begrenzte Anzahl an Fahrzeugplätzen zur Verfügung, es gilt also die richtigen Entscheidungen zu treffen. Spieler, die den Rang "Gefreiter" oder höher besitzen, können Belagerungsmaschinen in Goblinwerkstätten bauen. Fabriken können zerstört werden und mit jedem Verlust wird die Anzahl der zur Verfügung stehenden Fahrzeugplätze verringert. Man sollte diese Gebäude also stets im Auge behalten!
  • Mauern: Die Festung ist von dicken Mauern umgeben, doch diese können angegriffen und zerstört werden. Angreifern stellt sich die Frage, ob man die gesamte Angriffskraft auf einen Mauerabschnitt konzentriert (und somit einen direkten Gegenangriff der Verteidigung riskiert) oder strategisch verteilt (und somit den Ablauf des Zeitlimits riskiert). Die Herausforderung der Verteidiger ist es, die Schwachstellen der Mauern genauestens im Auge zu behalten und zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen zu treffen, welche die Angreifer in Schach halten.
  • Geschütze: Glücklicherweise mangelt es der Festung nicht gänzlich an Verteidigungseinrichtungen. Eine Reihe von Geschützen, die oberhalb der Mauern und an anderen strategischen Plätzen angebracht sind, können unachtsame Angreifer außer Gefecht setzen. Es gilt nach Geschützen Ausschau zu halten und sich von diesen, falls es nicht absolut notwendig ist, fernzuhalten. Die Zerstörung der Geschütze sollte, sobald der Angriff auf die Mauern beginnt, an erster Stelle stehen.
  • Türme: Südlich des Tausendwinterflusses entziehen drei Türme der Festung Energie, der Schattenblickturm, der Flammenaugenturm und der Wintersturzturm. Während der Belagerungsschlacht von Tausendwinter sollten die Verteidiger auch einen Angriff ihrerseits auf diese Türme in Betracht ziehen. Dochnur Belagerungsmaschinen können einen Turm beschädigen. Für jeden Turm der Angreifer, den es ihnen gelingt zu zerstören, erhalten die Verteidiger Bonusehre. Ein guter Angriff ist in der Tat die beste Verteidigung! [8]
  • PvP-Markierung: Sobald man Tausendwinter betritt, wird man automatisch für den PvP-Kampf markiert, auch auf PvE-Realms. Möchte man sich nicht am PvP-Kampf beteiligen, kann man entweder den Beginn der relativ ruhigen Abklingzeit abwarten oder sich völlig von diesem Gebiet fernhalten.
  • Friedhöfe: Die Friedhöfe in Tausendwinter beruhen auf dem gleichen Prinzip wie die Friedhöfe in Schlachtfeldern. [9]

Spielübersicht

Im Gegensatz zu den klassischen Schlachtfeldern handelt es sich beim Tausendwintersee um eine aktive Außenbereichszone (keine Instanz). Diese kann vollständig erkundet werden: Ihr könnt auf Jagd gehen, Handwerksmaterialien sammeln und PvP-Quests von NSCs in der Nähe eures Startgebiets erhalten, für die euch wiederum Ehre und Gold erwarten. Zu mehreren Tageszeiten jedoch (grob alle paar Stunden) hält der Krieg in Tausendwinter Einzug und beide Fraktionen kämpfen um dessen Kontrolle.

Dieser Kampf um die Macht kennt kein Ende: Die letzte Fraktion, die Tausendwinter eingenommen hat, muss die Festung bis zum Ablauf der Zeit (per Standard 30 Minuten) gegen die Angreifer verteidigen. Die Angreifer wiederum versuchen, die Tore zu erstürmen und die Festung für sich zu beanspruchen. Beide Parteien nutzen dazu die Kriegsmaschinen, die von den opportunistischen Goblins gebaut werden.

Um den Tausendwintersee zu erreichen, könnt ihr euch entweder über das PvP-Menü in die Warteschlange einreihen oder den malerischen Weg über ein Portal aus der neutralen Stadt Dalaran nehmen, mit einem Flugmeister nach Tausendwinter fliegen oder euch auch mit eurem eigenen fliegenden Reittier dorthin begeben. Ob gerade ein Kampf im Gange ist (oder wann der nächste stattfinden wird), seht ihr im PvP-Fenster eures Menüs.

Goblinwerkstätten

Die Goblinwerkstätten, die an mehreren wichtigen Punkten entlang des Schlachtfelds liegen, können von beiden Fraktionen genutzt werden, um mächtige Fahrzeuge zu erschaffen. Die meisten Werkstätten sind umkämpft und werden eingenommen, wenn eure Fraktion mehr Spieler in deren Umgebung besitzt als die gegnerische (wie weit eure Fraktion von der Kontrolle der Werkstatt entfernt ist, wird euch grafisch angezeigt). „Ranghohe“ Mitglieder eurer Fraktion können die Kriegsmaschinen der Goblins aus einer eroberten Werkstatt einsetzen. Diese Fahrzeuge können von jedem verbündeten Spielercharakter gefahren werden: Per Rechtsklick springt ihr auf und könnt dann über die Fähigkeiten in ihrem Menü euren Feinden schrecklichen Schaden zufügen.

Festung

Die Tausendwinterfeste ist das Hauptziel des Kampfes. Um den Besitzstatus der Zone zu ändern, muss sie erobert werden. Dazu muss ein Mitglied der Angreiferfraktion die Tore der Festung niederreißen und einen Rechtsklick auf das in der Festung verborgene Relikt ausführen. Zunächst allerdings müssen die äußeren und inneren Mauern der Feste geschleift werden, was häufig mithilfe der Fahrzeuge aus den Goblinwerkstätten geschieht (wobei gekaufte oder selbst hergestellte Bomben den Mauern ebenfalls Schaden zufügen können).

Türme

Für den Sturm auf Tausendwinter stehen auf beiden Seiten Belagerungstürme bereit: drei für die Angreiferfraktion, die sich im Süden der Zone befinden, und vier Verteidigungstürme direkt an der Festung. Zu jedem Turm gehört ein Geschütz, das von Spielercharakteren der jeweiligen Fraktion gesteuert werden kann (Rechtsklick auf einen unbesetzten Turm ausführen, um diesen zu besteigen) und mit dem ihr gegnerische Spielercharaktere und Fahrzeuge abschießen könnt. Alle Türme können auf dieselbe Art zerstört werden wie die Festungsmauern: per Angriff mit den Fahrzeugfähigkeiten. Jeder der südlichen Türme erhöht leicht den zugefügten Schaden der Angriffsfraktion. Werden sie zerstört, geht dieser Schadensbonus (oder „Stärkungszauber“) auf die Verteidigerfraktion über und sobald die Südtürme zerstört sind, wird die Restzeit des Kampfes empfindlich verkürzt.

Belagerungswaffen

Interessant sind dabei die Belagerungswaffen. Auf dem Schlachtfeld muss sich die Angreifer-Seite bis zur Burg im Norden des Landes durchschlagen. Das Spielfeld ist von Straßen und Wasserläufen durchzogen, an wichtigen Punkten stehen Verteidigungstürme mit Kanonen. Mit den Belagerungswaffen ist es möglich diese Türme und auch die Brücken zu zerstören. Da gibt es den "Verwüster", einen dicken Dampfpanzer mit Ramme und Katapult. Neben dem Fahrer haben drei Passagiere Platz, die fröhlich um sich schießen können. Neben dem Demolisher gibt es unter anderem den schnellen, aber verwundbaren "Katapult der Verlassenen" (Flammenwerfer im Nahkampf!) oder die mächtige Belagerungsmaschine - weitreichendste Fernwaffe inklusive Fahrer, Gunner und Passagieren, die geschützt im Heck sitzen. Im Himmel über Tausendwinter patroullieren zwei fliegende Einheiten: Ein schneller Jäger und ein Bomber, der neben Bomben zum Gebäude zerstören, auch einen Gunner an Bord hat. [10]

  • Katapult von Tausendwinter (Erfordert Fähnrich) - Einpersonenfahrzeug, das Seuchenfässer verschießt, die Fahrzeugen, Bauwerken und gegnerischen Spielercharakteren Wirkungsbereichschaden zufügen. Katapulte können außerdem auch einen Flammenstrahl verschießen, der Spielercharakteren und Fahrzeugen in Katapultnähe massiven Schaden zufügt.
  • Verwüster von Tausendwinter (Erfordert Oberleutnant) - Dreipersonenfahrzeug, das Steine verschießt und damit Fahrzeugen, Bauwerken und gegnerischen Spielercharakteren schweren Schaden zufügt. Verwüster können außerdem Spielercharaktere, Bauwerke und Fahrzeuge in ihrer Nähe rammen und diesen damit schweren Schaden zufügen. Neben dem Piloten haben zusätzlich zwei Passagiere auf dem Verwüster Platz, die angreifen und angegriffen werden können.
  • Belagerungsmaschine von Tausendwinter (Erfordert Oberleutnant) - Vierpersonenfahrzeug, das einen Schützen transportieren kann, dessen Kanone Fahrzeugen, Bauwerken und gegnerischen Spielercharakteren schweren Wirkungsbereichschaden zufügt. Belagerungsmaschinen können Spielercharaktere, Bauwerke und Fahrzeuge rammen und diesen damit enormen Schaden zufügen. Außerdem können sie bis zu zwei weitere Passagiere transportieren, die zwar immun gegen Schaden sind, ihrerseits aber auch nicht angreifen können.

Verwandte Themen

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Quellen

  1. http://www.worldofwarcraft.com
  2. http://eu.battle.net/wow/de/game/pvp/battlegrounds/wintergrasp
  3. Quest [70]: Gefährlich köstlich
  4. Quest [80]: Die Wälle schützen
  5. Quest [80]: Verwüster auftanken
  6. Quest [80]: Ein seltenes Kraut
  7. Quest [80]: Pfeil und Knochen
  8. Quest [80]: Sabotage aus dem Süden
  9. http://www.worldofwarcraft.com
  10. www.buffed.de