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Titanen

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Obwohl die Titanen eine ferne Rasse von Schöpfern ist, sind diese in letzter Zeit auf Azeroth wieder von Interesse, insbesondere bei den Zwergen. Ihr Teil in der Geschichte von Azeroth liegt weit zurück, obwohl Sargeras in den jüngsten Konflikten durch die Brennende Legion wieder eine aktivere Rolle ergriffen hat.

Allgemeines

Über die Titanen ist nur wenig bekannt, abgesehen von den Fragmenten, die die Zwerge ausgruben, und in den nebelhaften Überlieferungen der Nachtelfen. Nur wenige Gelehrte glauben, dass die Halbgötter überhaupt existierten. Die Legende besagt, dass die Titanen das Land formten, als die Welt noch jung war und sie diese daraufhin sich selbst überließ.

Nur wenige wissen, dass die Ruinen und vergrabenen Städte, die auf Azeroth zu finden sind, nämlich Uldum unter der Tanaris-Wüste, Ulduar unter den Sturmgipfeln von Nordend, und Uldaman unter dem Heimatland der Zwerge, Khaz Modan, tatsächlich titanische Ruinen sind, im Gegensatz zu dem, was die meisten Sterblichen glauben. Titanen selbst wurden bis jetzt nie gesehen, und man glaubt, das sie bei den Sternen leben, wo sie bis heute noch Welten formen.

Aussehen

Titanen sind von humanoider Gestalt, wenn auch riesig, mit metallisch glänzender Haut und einer Schönheit und Perfektion, das einem das Herz schmerzt.

Arten

Man vermutet, das es zwei Rassen von Titanen gibt, zum einen die stärkeren, klügeren und agileren Aesir, und zu anderen die zäheren, aber weniger mächtigen Vanir. Auch wird angenommen, das es noch weitere Unterarten von Titanen gibt. Im Tribunal der Zeitalter in den Hallen des Steins in Ulduar erfährt man, dass es aus noch unbekannten Gründen zu einem globalen Krieg zwischen den Aesir und Vanir kam. Aus dem Himmelsarchiv geht hervor, dass wahrscheinlich der oberste Wächter, der Befehlshaber über die Aesir und Vanir, Schildwache Loken, der Grund dafür war.

Persönlichkeiten

Zu den bekannten Titanen zählen:

Schöpfungen

Ulduar Tauren Statue.jpg

Staue des Sternbildes der Tauren in den Hallen des Steins von Ulduar.

Bisher kann man in World of Warcraft noch keinen echten Titanen zu Gesicht bekommen, jedoch deren Schöpfungen. [1]

Zu den vermuteten Schöpfungen der Titanen gehören u.a. die Irdenen und Riesen. Aus den Irdenen wiederum sollen die Zwerge, Troggs, Gnollen, Gnome und sogar Menschen hervorgegangen sein. Aber das sind alles nur Vermutungen und die Archäologen der Forscherliga können momentan nur bestätigen, dass die Zwerge höchstwahrscheinlich Nachfahren der Irdenen sind.

Geschichte

Der Ursprung des chaotischen Universums mit seiner unendlichen Vielzahl von Welten ist umstritten. Als eine grosse Explosion unbekannten Ursprungs die Welten in das grosse Nichts des Seins beförderten, wurden die Titanen erschaffen. Diese unbeschreiblichen Wesen von grenzenloser Macht und Stärke, machten es sich zur Aufgabe, das Große Dunkle Jenseits zu ordnen, neue Welten zu schaffen und das Leben auf diesen Welten zu ermöglichen. Geleitet wurden die Titanen von ihrem Hohen Rat, genannt das Pantheon, welchem die mächtigsten der Titanen angehörten.

Die Titanen bereisten viele Welten, und schufen dort nach ihren Vorstellungen das Leben. Schließlich stiessen sie auf Wesen, welche den grossen dunklen Ebenen, dem wirbelnden Sog der Unterwelt entsprangen. Viele nennen diese Wesen heute Dämonen, das Volk der Nathrezim. Obwohl diese Wesen über grosse Macht verfügten, wurden sie doch von den Titanen besiegt, und eingesperrt. Das Pantheon schickte seinen grössten Kämpfer, Sargeras aus, um sich auch weiterhin um die verbliebenen Nathrezim zu kümmern, und den Krieg gegen sie weiterzuführen.

Viele tausend Jahre kämpfte Sargeras gegen diese Wesen, allerdings kamen immer mehr und mehr Zweifel in Sargeras auf, ob der Kreuzzug der Titanen wirklich der richtige Weg sei. Schliesslich wurde er von den Nathrezim verdorben und er sagte sich vom den Titanen los. In seiner grenzenlosen Wut verwandelte er sich in einen Dämon, den mächtigsten Dämon den es jemals gab. Die Dämonen verneigten sich vor der grenzenlosen Macht Sargeras, und schworen ihm die ewige Treue. Sie wurden das erste Volk, das Sargeras für den Brennenden Kreuzzug in seine Reihen aufnahm.

In Unwissenheit vom Verrat Sargeras führten die Titanen ihre Mission weiter, und stiessen letztendlich auf die Welt, die heute als Azeroth bekannt ist. Sie kämpften gegen die bösen, alten Götter und besiegten diese schliesslich. Als sie mit der Kolonialisierung von Azeroth endeten, verliessen die Titanen diese Welt wieder, hinterliessen allerdings einen Teil ihrer Macht, bei den grossen Aspekten des Drachenvolkes. Unwissend, das Sargeras eines Tages diese Welt finden, und zu einem weiteren Ziel seines Brennenden Kreuzzuges werden würde...

Warcraft-Chroniken

Wow-chronicle - chapter 01 - mythos.jpg

WoW Chronik, Band 1: Kapitel 1: Mythos (Entstehung der Titanen)

"World of Warcraft: Chronik, Band 1" [2] verrät, dass die Titanen mit dem Urknall und der Entstehung des Großen Dunklen Jenseits geschaffen wurden. Ihre Seelen ruhten eine Ewigkeit in den Kernen verschiedener Planeten. Diese beseelten Welten tragen den imposanten Namen World Soul. Der erste Titan, der aus seinem Schlummerschlaf erwachte, war Aman'thul, der später zum Herrscher des Titanen-Pantheons avancierte. Die meisten Planeten und Sterne im großen dunklen Jenseits blieben jedoch seelenlos.

Die Seelen der Titanen bestehen aus der rohen magischen Energie, die beim Urknall und der Entstehung des Universums freigesetzt wurde. Dieses Detail erklärt, warum die Titanen nach ihrer Geburt selbst die Schöpferrolle übernehmen und eine ausgeprägte Vorliebe für Ordnung haben. In den Chroniken titulieren die Autoren die Domäne der Titanen mit engl. Order ('Ordnung') und verleihen ihrer Domäne den arkanen Aspekt. Nach seiner Geburt nahm Aman'thul die übrigen neugeborenen Titanen unter seine Fittiche - das war die Geburtsstunde des Pantheons. Gemeinsam bereisten sie das große Universum, ordneten unzählige Welten und schufen allerlei Leben. [3]

Sargeras und die Dämonen

Direkt auf der gegenüberliegenden Seite der Titanen liegt im Großen Dunklen Jenseits das Reich der Dämonen, das mit der Teufelsmagie und der Domäne des Chaos (engl. 'Disorder') den Gegenpol bildet. Jahrtausend um Jahrtausend tobte der Kampf der Titanen gegen die Dämonen, die den göttlichen Riesen auf ihrer Mission auf Schritt und Tritt folgten und ihre Schöpfungen vernichteten. Allein die zwei Champions des Pantheons - die Titanen Aggramar und Sargeras - stellten sich den dämonischen Horden entgegen und bekämpften die Kreaturen des Chaos, wo sie nur konnten.

Doch Sargeras erkannte schnell, dass selbst die Titanen die Dämonen nicht gänzlich töten konnten und so sperrte er die verdorbenen Seelen der Kreaturen auf der Welt namens Mardum ein. Gefangen in gewaltigen Stasisgefängnissen, konnten die Dämonen nach ihrer Wiedergeburt nicht von diesem verfluchten Felsen, der inmitten von Nirgendwo schwebte, fliehen und vegetierten Jahrhunderte lang vor sich hin.

Auf seinem Kreuzzug gegen das Chaos traf Sargeras schließlich auf das ultimative Böse, das seit Anbeginn der Zeit darauf lauerte, das Universum ganz und gar zu verschlingen. Die Rede ist von den rätselhaften Leerenfürsten (engl. Void Lords), die über die Domäne der Leere herrschen und die Kehrseite der Medaille zum gleißenden Licht und den Kristallwesen namens Naaru bilden. [4]

Verwandte Themen

Quellen

  1. Blizzard Entertainment: Creative Development #2
  2. World of Warcraft: Chronicle Volume 1. Dark Horse Books (15. März 2016). ISBN 1616558458. ISBN-13: 978-1616558451
  3. Azeroth ist ein Titan - die Story hinter Legion und World of Warcraft: http://www.buffed.de/World-of-Warcraft-Spiel-42971/Specials/Azeroth-Titan-Story-Legion-1193210/
  4. Azeroth ist ein Titan - die Story hinter Legion und World of Warcraft: http://www.buffed.de/World-of-Warcraft-Spiel-42971/Specials/Azeroth-Titan-Story-Legion-1193210/

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