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Allgemeines

Die Bruchhauer leben in einem Dorf an der südöstlichen Küste des Hinterlandes. Wegen der geringen Größe des Stammes und des Bündnisses mit Thrall betrachten die anderen Waldtrolle die Bruchhauer als Schwächlinge und Feinde. Ebenso halten die Bruchhauer die anderen Waldtrolle für Verräter an der Horde. Außerdem besteht seit Langem Feindschaft zwischen dem Stamm der Bruchhauer und den Zwergen des Wildhammer Klans, die ebenfalls im Hinterland leben und als Feinde der Horde gelten.

Hintergrund

Die Bruchhauer gehörten nie zu den größeren Stämmen des Imperiums der Amani, und sie wurden in den Trollkriegen fast ausgelöscht. Zögerlich beschlossen sie, ihr Gebiet zu verlassen und in sicherer Entfernung von den elfischen Eindringlingen zu siedeln. Wie alle anderen Waldtrolle schworen auch die Bruchhauer, eines Tages Rache zu nehmen. Der Zweite Krieg gab den Waldtrollen diese Gelegenheit. Kriegshäuptling Orgrim Schicksalshammer bot den Trollen ein Bündnis mit der Horde an und versprach im Gegenzug, die Trolle bei der Auslöschung der Hochelfen und der Wiedererrichtung des Imperiums der Amani zu unterstützen.

Zu dieser Zeit war Zul'jin Anführer aller Waldtrolle, und nach einigem Bedenken stimmte er Schicksalshammers Angebot zu. Einige Stämme der Waldtrolle schlossen sich ihren neuen Verbündeten auf dem Schlachtfeld an, und kurz darauf brannte die Horde die Grenzgebiete von Quel'Thalas nieder und ermordete viele hochelfische Zivilisten. Erzürnt über diese willkürliche Auslöschung von Leben wandten sich die Hochelfen mit aller Kraft dem Krieg zu, den die Allianz letztendlich gewann. Nach einigen weiteren Kämpfen wurden die meisten der besiegten Orcs zusammengetrieben und in Gefangenenlager verbracht. Nach dem verhängnisvollen Ende des Krieges wurde die Horde zerschlagen, und viele Waldtrolle ließen ihre Verbündeten ohne zu zögern im Stich.

Die Bruchhauer hatten keine andere Wahl, als ebenfalls zu fliehen. Sie hatten viel zu wenige Kämpfer, um die Orcs zu befreien, insbesondere da die Orcs selbst scheinbar wenig Interesse an der Freiheit hatten. Trotzdem waren die Bruchhauer weiterhin loyal gegenüber der Horde eingestellt, und deshalb vielen Anfeindungen der anderen Waldtrolle ausgesetzt. Schließlich entschloss sich der Stamm, an die Küste des Hinterlandes umzusiedeln, wo sie hofften, weiterer Aufmerksamkeit zu entgehen.

Dann begann der tapfere Orc Thrall eine neue Horde zu versammeln. Er beschloss, dass sein Volk zu seinen schamanistischen Traditionen zurückkehren und eine eigene Nation gründen sollte. Die Kunde von der neu erstarkten Horde und deren ehrenhaften Zielen erreichte bald den Stamm der Bruchhauer, der immer noch in Lordaeron lebte. Die Neuigkeiten erweckten das Interesse der Trolle, und sie sandten sofort ihre schnellsten Boten aus, um mit den Orcs Kontakt aufzunehmen. Thrall war zunächst misstrauisch gegenüber den Trollen, aber er erkannte bald, dass sie in grundlegender Weise einzigartig unter den Waldtrollen waren.

Die Bruchhauer verfügten nie über viele Krieger oder natürliche Ressourcen und hatten sich stattdessen auf die trickreiche Verhandlungskunst spezialisiert. Zu der Zeit, als sie Kontakt mit Thrall aufnahmen, standen die Bruchhauer verdientermaßen in dem Ruf, sehr vertrauenswürdig zu sein. Die Trolle waren beeindruckt von Thrall und seiner Vision, hatten aber die Unbesonnenheit und Verderbtheit der ersten Horde noch nicht vergessen. Deshalb lehnten sie es ab, der Horde erneut beizutreten, stimmten aber einem Bündnis der gegenseitigen Freundschaft und Unterstützung zu.

Quellen

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