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Qsicon Exzellent Dieser Artikel wurde am 24. Oktober 2018 als Spotlight der Woche vorgestellt.

Aussehen und Merkmale

Valanthee ist groß und atlethisch gebaut. Ihre Hautfarbe ist ein pastellfarbenes Blau, ihre Haare sind leuchtend rot und fallen offen über ihre Schultern. Ihr Blick ist meist nüchtern und ihre leuchtenden bernsteinfarbenen Augen erfassen gelassen die Dinge in ihrer Umgebung. Eine Auffälligkeit ist eine lange Narbe, die sich vom rechten Ohr herunter, über die Wange bis herunter zum Hals zieht. Ebenso fehlt ein Stück der Spitze ihres rechten Ohrs. Der aufmerksame Betrachter erkennt eventuell ein kleines Lederarmband, daß aber meißt von Kleidung / Rüstung verdeckt ist.

Persönlichkeit

Valanthee ist ein Findelkind, daß in Durotar gefunden und von einer Dorfgemeinschaft von Orks aufgezogen wurde. Niemand wußte, woher diese Kind kam, nur einen einzigen Hinweis, ein ledernes Armband, auf dem ihr alles andere als trollisch klingender Name stand, trug der Säugling bei sich. Ihre Kindheit hat sie damit verbracht, sich mit großen Jungs zu prügeln, und den Schmieden am Feuer bei ihrer Arbeit zuzusehen. Sie hat sich von kleinauf für die Metallverarbeitung interessiert, insbesondere für die Herstellung von Rüstungen und Äxten. So kam es, daß sie sich irgendwann mit der größten Axt, die sie tragen konnte ins Tal der Prüfungen zog, getrieben von dem Wunsch diese mächtige Waffe führen zu können und irgendwo in der Welt einen Hinweiß auf ihre Herkunft zu finden. Valanthee sieht man endweder in schwere Metallrüstung gehüllt, oder nur mit sehr leichten Stoffen bekleidet. Meist trägt sie ihre Rüstung von früh bis spät und ist daher froh um jeden Hauch von Luft, der ihre Haut berührt, wenn sie normale Kleidung tragen kann. In letzter Zeit sieht man sie allerdings mit einem zweihändigen Schwert anstatt einer Axt auf dem Rücken.

Geschichte

Ratchet. Eine dunkle und schmutzige Taverne. Eine junge Menschenfrau in silberner Plattenrüstung betritt langsam den Raum, läßt ihren Blick über die Tische wandern. Ein Ork beginnt sich von seinem Stuhl zu erheben, ein Messer blitzt in seiner Hand, doch er setzt sich schnell wieder, als sie beinahe freundlich lächelnd zwei Finger, auf das gut sichtbare Goldene Symbol, daß um ihren Hals hängt legt. Sie schaut über die restlichen Tische, bis ihr Blick auf die Trollin fällt. Gemächlich nähert sie sich dem Tisch, zieht ohne zu fragen einen Stuhl zurück und setzt sich der Trollen gegenüber hin. Valanthee schaut von ihrem Becher auf und nickt der Menschenfrau zu. "Ihr seid schwer zu finden dieser Tage." Sagt sie und betrachtet die Trollin von oben bis unten "Und Ihr seht furchtbar aus." Die Trollin verzieht das Gesicht "Das ist der Fluch des Versagens..." sagt sie, greift einen anderen Becher vom Tisch und befüllt ihn aus dem selben Krug, der den ihren gefüllt hat. Sie hält der Menschenfrau den Becher hin, welche den Becher ergreift und einen großen Schluck trinkt. Sie ist einen Moment sichtlich überrascht, von der Stärke des Gebräus, dennoch nimmt sie schnell einen zweiten Schluck und leer den Becher. Die Trollin grinst "Ihr seid noch immer so hart wie Thorium." und sie lacht zum ersten Mal an diesem Abend. "Genau wie Ihr, wenn Ihr dieses Teufelszeug freiwillig trinkt. Was tut Ihr überhaupt hier?" Die Trollin seufzt. "Ich gebe es auf." sagt sie. "Was wollt Ihr aufgeben?" "Alles...ich sehe keinen Sinn mehr, ich bekomme ja doch nichts zustande." Die Miene der Menschenfrau wird sorgenvoll "Nun seid Ihr aber zu hart mit Euch." Die Trollin leert ihren Becher "Bin ich das? Was kann ich denn besonderes? Meine Rüstungen will niemand haben, selbst Ihr, die mich so oft gelobt hat und mich Dinge hat anfertigen lasssen, hat nun weitaus bessere Ausrüstung zur Verfügung. Von meinen 'unglaublichen' Leistungen in der Schlacht wollen wir mal gar nicht sprechen." Sie macht eine lange Pause und streicht über ihre Wange "Die Höllenfeuerhalbinsel war die furchtbare Krönung dessen..." sagt sie dann leise. Die Menschenfrau beugt sich vor, streicht das Haar der Trollin beiseite und betrachtet mit einem traurigen Gesicht die Narbe. "Vielleicht müßt Ihr etwas ändern." sagt sie dann. Die Trollin atmet mißmutig aus "Das habe ich schon so oft. Ich habe es mit zwei Waffen versucht, ich habe einen Schild mit mir herumgeschleppt, habe mit meinem Trainer gesprochen, es hat alles nichts geholfen." "Dann müßt Ihr etwas radikalerers ändern." antwortet die Menschenfrau. Valanthee fährt mit dem Finger über die Maserung der hölzernen Tischplatte. "Ich kann eben nur blind mit eine großen Axt um mich schlagen." "Warum nur mit der Axt?" "Kleine Waffen sind nichts für mich. Ich kann nicht so kämpfen wie Ihr." Die Menschenfrau legt den Kopf schief "Es gibt auch große andere Waffen, wißt Ihr...Was ist der Sinn wenn Ihr kämpft?" Die Trollin schaut verwirrt. "Der Sinn?" Die Menschenfrau nickt "Ja, der Sinn. Wollt Ihr Euren Gegner in die Flucht schlagen, wollt Ihr ihn an Eurem Panzer langsam zerreiben oder gezielt und präzise töten?" "Meinen Gegner sofort zu töten, mit einem einzigen, schnellen, kraftvollen Hieb." antwortet die Trollin mit fester Stimme, woraufhin die Menschenfrau nickt "Dann ist das Euer Ziel, und nicht die Größe Eurer Axt." Valanthee starrt die Menschenfrau mit großen Augen eine ganze Weile an. "Könnt Ihr mir etwas Geld leihen?" fragt sie dann "Nicht wenn Ihr Euch mehr von diesem Gebräu davon kaufen wollt." doch die Trollin schüttelt bereits den Kopf. "Ich brauche ein Schwert. Eine für mich völlig neue Waffe mit der ich von vorn beginnen und Trainiernen kann." Die Menschenfrau lächelt mild und greift in ihre Gürteltasche.

Die Höllenfeuerhalbinsel, ein kleines Pateau nordöstlich von Thrallmar, beinahe 2 Monate später. Umgeben von schwarzen seltsamen Bauten, die in regenmäßigen Abständen ihren giftgrünen Dampf ausstoßen und einer Scharr von dämonischen Wachen. Ihr Anführer stapft zufrieden zwischen seinen Untergebenen herum, bis eine der Wachen ihm endgegentritt um einen Raport zu machen. Regungslos nimmt er den Bericht endgegen, spielt mit einer Hand an einem kleinen, gläsernen Fläschchen, daß er um den Hals trägt. Dann nickt er zufrieden. "Es ist still geworden. Sie nehmen uns nicht mehr ernst." Die Wache grinst "Sollen sie doch. Es wird ein böses Erwachen geben. Bald brennen unsere Türme in beiden Welten, und unter dem Ruß der Flammen, der sich auf den Boden legt wird..." Die Wache stoppt abruppt, als eine schlanke Gestalt hinter ihr auftaucht. Noch bevor der Dämon sich ganz umwenden kann, trifft ihn die lange Klinge am Hals, läßt ihn gurgelnd zu Boden gehen. Von diesem Angriff überrascht, reißt der Anführer seinen Arm hoch, der mit einer von einer Maschinerie angetriebenen Säge ausgestattet ist, welche brüllend zum Leben erwacht. Er holt aus, doch die schlanke Gestalt weicht vor seinem Angriff zurück, bringt die Klinge gegen seinen Arm. Erbost, verletzt, wütend, zieht er den verlezten Arm zurück, sammelt sich einen Moment. Die Gestalt setzt nach. Er pariert mit dem gepanzerten anderen Arm, doch der Angriff war eine Finte. Das schlanke hochgewachsene Wesen hatte den Hieb noch im Hau verkürzt, sticht ihm dardurch nun ungehindert in den Bauch unterhalb der Rippen. Er will fluchen, neu angreifen, doch er ist zu langsam. Noch während er ausholt, schneidet die Klinge der Gestalt tief in seinen Oberschenkel, sodaß er taumelt. Er stößt mit dem Rücken gegen die Wand einer der Konstruktionen, rutscht etwas an ihr herab. Die Wache bäumt sich blutend nocheinmal auf, doch das schlanke Wesen dreht sich geschwind, führt einen Hieb aufwärts über die Brust der Wache, führt die Klinge schnell vor dem Kopf zurück und läßt diese in der Schläfe der Wache einschlagen. Dann wendet sie sich zu dem Anfrührer um. "Das wirst Du bereuen!" knurrt er die Gestallt an, als diese sich ihm wieder langsam nähert "Wir werden herausbekommen wer Du bist und ich werde dich jagen..." Die Gestalt wirft ihren Helm ab, das Gesicht einer jungen Trollin ist zu sehen. Der Dämon hält inne, kann nicht glauben was er sieht. "Du hast gedacht ich komme nicht zurück nicht wahr? Du hast gedacht, daß dumme, kleine Trollweibchen verkriecht sich irgendwo, nicht wahr?" Sie sieht den gläsernen Anhänger, packt ihn wütend und reißt ihn dem Dämon vom Hals. "Was willst Du?" knurrt er böse, fixiert die Trollin mit seinem Blick. Valanthee zuckt mit den Schultern "Da ist nur eine winzige Sache, die ich besprechen will mit Dir. Eine Kleinigkeit, kaum der Rede wert." Und noch bevor der Dämon Zeit hatte, Luft zu holen um darauf zu antworten, trifft ihn ihr Hieb, der im sauber den Kopf von den Schultern trennt.