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Voodoo

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Voodoo ist der Hauptbestandteil der Religion der Trolle. Diese Art von Magie ist eine obskure Mischung aus Schattenmagie und Naturmagie, welche bisher nur die Trolle haben meistern können. Sie ziehen die Kraft für ihren Voodoo aus Ritualen und Anrufungen der verschiedenen ursprünglichen Götter oder Waldgeister: den Loa, die zu diesem Zweck um ihren Beistand gebeten werden.

Beschreibung

Dabei spielen vor allem Opferdarbringungen eine große Rolle. Wenn diese Wesenheiten den Ruf beantworten, können sie ihre Kräfte dann mit denen des Voodoo-Magiers verbinden. Der Anwender kann dann den Kraftstrom steuern und damit seine Umgebung verändern. Die Trolle kennen auch spezielle Energien und Geisterkräfte, die bei der Kontrolle des Voodoo helfen (Juju, Mojo etc.). Andere Völker als die Trolle, welche sich an diese Magie heranwagen, werden oft wahnsinnig. [1]

Herkunft

Es ist wenig über die Herkunft des Voodoo der Trolle bekannt, da die meisten Stämme, die über solches Wissen verfügen, es nicht mit Fremden teilen. Nach der kürzlichen Ankunft vom Stamm der Zandalar auf der Insel Yojamba im Schlingendorntal spekulieren jedoch viele Forscher, dass der Ursprung des Voodoos bei den Zandalarianern liegt. Nach dem Niedergang der Zwillingsimperien der Gurubashi und Amani differenzierte sich dieser Glaube zunehmend von Stamm zu Stamm. Doch alle heutigen Formen der trollischen Magie haben ihren Ursprung im Voodoo der Urzeit, der bis heute verfeinert und praktiziert wird. [2]

Trollische Götter und Geister

Götter der Dschungeltrolle Götter der Amani Götter der Drakkari

Sonstige

Name Aspekt Herkunft
Mueh'zala Gott des Todes Amani, Sandtrolle
Zanza Beschützer Stamm der Zandalar

Forscherliga-Nachtwache-Tenor

Information Hinweis: Die Informationen im folgenden Artikel oder Abschnitt sind für das Spiel „World of Warcraft“ nicht allgemeingültig, sondern stellen den "Rollenspiel-Tenor" auf den EU-Servern "Forscherliga-Nachtwache" und "Todeswache-Zirkel des Cenarius" dar.

Das Wort „Voodoo“ leitet sich aus einem Wort der Alt-Trollischen für Geist oder auch Gottheit ab und existierte möglicherweise schon vor mehreren tausend Jahren. Das Wort wird oft stellvertretend für das Wirken verschiedenster Magie benutzt. Diese Voodoo Gottheiten werden Loa (geistige Führer) genannt.

Im Voodoo-Kult dominieren die beiden spirituellen Richtungen Rada und Petro. Der Radakult ist der ältere und somit traditionsreichere Kult mit Ursprung Zul'Drak. Rada-Loa sind von sanfter(er) Natur und haben aufbauende Eigenschaften. Der Petrokult ist im Zusammenhang mit den ersten Trollkriegen entstanden. Dies erklärt das eher aggressive und kriegerische Naturell der Petro-Loas, von denen es heißt, sie hätten sich zum Teil aktiv Überlebenskampf beteiligt.

Der Voodoo spielte dabei die ganze Zeit eine entscheidende Rolle und führte dazu, dass militärische Symbole fest im trollischen Voodoo verankert wurden – ein Phänomen, das so in anderen Religionen nicht zu finden ist. Man könnte meinen, dass die Petro-Loas wegen ihrer schwierigen Charaktere in Zeremonien eher gemieden würden. Dies ist jedoch nicht der Fall, da sie gerade wegen ihres explosiven Temperaments ungemein dynamisch in ihrer Wirkung sind.

Man konsultiert sie daher beispielsweise gern, wenn schnelle Ergebnisse erwünscht oder schwere Krankheiten zu heilen sind. An zentraler Stelle stehen bei Voodooritualen das Opfer von Tieren oder Allianzlern, Genussmitteln wie Rum, Mojo und Tabak sowie der Priester, die in die Gemeinschaft, das Fest und der Tanz mit seinen verschiedenen Loa-zugeordneten Trommel-Rhythmen und Gesängen. Die Loas ergreifen vereinzelt Besitz von den Tänzern, die sich dabei in tiefer Trance befinden. [3]

Gilden-spezifische trollische Götter und Geister

Name Aspekt Herkunft
Am'jut Der Totenfresser Anduri-Stamm
An'chras Raptor Anduri-Stamm
Chu'kay Grinsender Hund Anduri-Stamm
Haquu Frosch Anduri-Stamm
Jerixxa Neruber Der Amanikonflikt
Jian'ky Gorilla Anduri-Stamm
Hambawamba Chaos Shadowmoon Stamm
Joon'Dar Hauptgott, Mond Shadowmoon Stamm
Paai´nne

Glaubensgruppen

Eine geschlossene Glaubensgemeinschaft gibt es nicht, vielmehr teilen sich die Anhänger des Voodoo in einzelne Gruppen auf. Jede Gruppe verehrt eine bestimmte Tradition, eine heilige Figur oder eine Loa. Besessenheit gehört in diesen Religionen zur rituell vollzogenen Vereinigung mit einer Loa. Sie hat hier nichts mit passivem Erleiden eines seelisch Kranken zu tun; es gilt als eine Ehre, von Loas „geritten“ zu werden.

Trolle, die von Loas während Trancezeremonien kurzzeitig eingenommen wurden, werden im Voodoo hoch geehrt und von Kranken und Hilfesuchenden während der Trance befragt. Ein derart „Besessener“ ist von da an sein Leben lang spirituell mit dem oder der betreffenden Loa (Schlüsselloa) verbunden. Häufig ist es dieser Schlüsselloa, der später eine engere Verbindung mit dem Gläubigen wünscht, die durch ein aufwändiges Ritual geschaffen wird.

Schwarze (Schatten-)Magie

Immer wieder wird Voodoo als schwarze Magie angesehen. Genährt wurden diese Vorstellungen durch die Praktiken des Kannibalismus und der Blutopfer. Es hat auch Gerüchte über die Tötung von Troll-Welpen gegeben. Voodoozauberer sollen angeblich das Blut der Welpen für geheimnisvolle Zeremonien verwendet haben. Was davon tatsächlich passierte, ist nicht aufzuklären. Diese Opfer dienen einerseits der spirituellen Ernährung der Loa, andererseits der Ernährung der Gläubigen. Es handelt sich demnach um rituelle Schlachtungen.

Wie in anderen Kulturen und Religionen kann es vorkommen, dass Priester und Gläubige des Voodoo ihre vermeintlichen Kräfte für Schadzauber (Schatten-Magie)) einzusetzen versuchen. Priester und Anhänger des Voodooglaubens, die solche Praktiken ausüben, werden in einigen Trollstämmen Bokor genannt. Im Gegensatz dazu steht der Houngan, ein Voodoo-Priester, der solche Praktiken ohne einen aus seiner Sicht moralisch angemessenen Grund ablehnt. Meist ist aber der Houngan die Bezeichnung für alle männlichen Priester, egal welche Richtung sie verfolgen. Bei Priesterinnen wird dieser begriffliche Unterschied meist nicht gemacht; sie werden stets als Mambo bezeichnet.

Voodoosklaven (Zombies)

Der Glauben an Voodoo Sklaven ist stark im Voodoo vertreten. Traurige Berühmtheit erlangte dies auf den Echoinseln dank Zalazane. Dem Glauben nach kann ein Voodoo-Priester (Houngan), ein Schwarzmagier (Bokor) oder eine Priesterin (Mambo) einen Menschen mit einem Fluch belegen, worauf dieser dann scheinbar stirbt (Scheintod). Tage später kann er den Toten dann wieder zum Leben erwecken. Dieser wird dann als Arbeitssklave missbraucht. Diese Zombies nennt man auch Voodo Sklaven. Sie gelten als absolut willenlos.

Eine verbreitete Idee ist, dass dabei ein Pulver (Mojo) eine wichtige Rolle spielt. Es werde gebraucht, um das Opfer in einen hirntodähnlichen Zustand zu versetzen, etwa vermischt mit Juckpulver auf die Haut des Opfers geblasen, die dann das Gift in kleinen Wunden beim Kratzen aufnimmt. Das Gift ruft schnell krankheitsähnliche Symptome hervor, an denen das Opfer scheinbar stirbt. In dem Glauben, an dem sowohl die Gemeinde als auch das Opfer selbst teilhaben, dass dieser Troll nun tot sei, wird er begraben. Nach einer bestimmten Zeit taucht der Zauberer am Grab auf, wo er sein Opfer ausgräbt und ihm ein Gegenmittel verabreicht.

Dieses Mittel soll ein starkes Gift, sein, das dem Betroffenen beim Aufwachen seine Sinne und sein Bewusstsein raubt. Häufig soll das Opfer begleitend zur Verabreichung des Giftes von den Gehilfen des Zauberers verprügelt werden und durch andere Anwendungen von Gewalt und Einschüchterung von seiner neuen Rolle als Zombie überzeugt werden.

Der Zombie soll dann seinem neuen Herren hörig sein und ab sofort Schwerstarbeiten verrichten. Verschiedene Riten, die den Totenkult betreffen, werden heute noch Kalimdor oder in Nordend praktiziert. Solche Zeremonien werden größtenteils den Anhängern des Petrokults (eine der Schwarzmagie zugewandten Gruppe des Voodoo) zugeschrieben. [4]

Voodoo-Puppen

Ein bekannter, aber meist übertrieben dargestellter Brauch ist das Herstellen von Voodoo-Puppen, die oft einem bestimmten Troll oder Hordler nachgebildet sind. Manchmal wird auch ein Bild auf den Kopf der Puppe aufgeklebt. Durch das Stechen in die Puppe oder sogar Durchbohren mit Nadeln sollen dem Betroffenen Schmerzen zugefügt werden. Vor allem aber werden Voodoo-Puppen zum Heilen von Kranken benutzt. Dieses Verfahren wurde ursprünglich von Priestern im Schlingendorntal verwendet.

Rituale

Verwandte Themen:  •  Hoodoo  •  Houngan  •  Juju  •  Mambo  •  Mojo

Quellen

  1. (Quelle: Übersetzt aus WoW Wiki)
  2. (Quelle: World of Warcraft)
  3. Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Voodoo (abgeändert)
  4. Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Zombie (abgeändert)

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